Alltagserkenntnisse

  • Bei der Diskussion über Seppelhüte in der Sauna habe ich ehrlich gesagt an was anderes gedacht und ernsthaft überlegt, ob ich auf den Link klicken sollte.

  • Ich weiß nicht wo es am besten hingehört, eigentlich ist es mehr einen Selbsterkenntnis, und zwar zu meinen Süchten.

    04.2024 schrieb ich hier

    Nun habe ich meine Abstinenz im 2 wöchigen Urlaub pausiert, und mir geraucht und Alkohol getrunken.


    Und was soll ich sagen, ich kann das nicht kontrollieren, und mal so ein Glas und eine Zigarette... Ich mach das dann gleich wieder richtig, also da schmeckt das Bier auch schon gerne mal morgens um 10:00 Uhr, und bis zum Schlafengehen kommt dann auch so einiges zusammen.


    Also die Alltagserkenntnis ist: Ich kann nur ganz oder gar nicht!


    So hab ich nach der Landung am Flughafen eine letzte Zigarette geraucht, und jetzt wieder 11 Monate ohne Rauschmittel, bis Sylvester.

    Ich hab die letzten Wochen ohne nichts vermisst, auch in Gesellschaft komme ich gut ohne klar. Ich kann den Schalter immerhin umlegen, wenn ich mir einen Vorsatz fasse.


    Aber Saufen war auch geil. :kichern:

  • Bleib du mal beim Backen und Kochen, das steht dir!


    Edit: Und nochmal in wohlwollend und ernst: Ich empfinde dich seit dem wirklich deutlich angenehmer in deiner Art und in der Kommunikation und find den neuen Musti viel sympathischer!

    2 Mal editiert, zuletzt von Jones ()

  • So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein, ich finde mich mit Alkohol äußerst originell und witzig. :D


    Jetzt auch im Ernst: Ich fühle mich, außer verkatert am Morgen,durchaus sehr wohl angetrunken.

    Und lerne auch wesentlichehr Leute kennen, weil es halt enthemmd, und so.

    Also zum Großteil trinke ich zum Wohle meines Umfeldes nicht mehr, weil meine Eigenwahrnehmung dann wohl nicht mit meinen Umfeld korreliert. :trinken: :rauchen:

  • Keine Ahnung, wie man das Rauchen vermissen kann, wenn man erstmal davon weg ist. Vor allem die "Nebenwirkungen" sind ekelhaft. Wohnung und Klamotten stinken und man kontaminiert ganze Räume mit seinem Stinkeatem, unter dem dann andere Leute leiden müssen.

    Einmal editiert, zuletzt von bjk ()

  • Also die Alltagserkenntnis ist: Ich kann nur ganz oder gar nicht!

    Willkommen im Club :ja:

    Ich bin so happy, dass ich das jetzt kann. Früher auch gar nicht. Heut kann ich wirklich ein verdammtes Glas Wein trinken und mich freuen. Und das war es. Kein Drang nach betrunken sein. Kein Drang danach, zu trinken um enthemmt zu sein.

  • Enthemmt sein hieß bei meinem Vater früher Streit vom Zaun brechen, rumbrüllen, auch bis dann mal "die Hand ausrutschte". Hab das gehasst.


    Alkohol hat mir selbst schon früh geschmeckt, gleichwohl reagiere ich bis heute sehr empfindlich, wenn Personen in meinem Umfeld erkennbar betrunken sind, das kann ich schwer aushalten.


    Größten Respekt für die, die ein Problem damit bei sich erkennen und lernen, es zu kontrollieren, das ist eine enorme Leistung. 💚

  • Größten Respekt für die, die ein Problem damit bei sich erkennen und lernen, es zu kontrollieren, das ist eine enorme Leistung. 💚

    Also, mit Kontollieren ist es halt nicht immer getan.

    Genauer gesagt geht genau DAS dann nicht mehr, wenn du alkoholkrank bist.

    Deswegen heißt es dann Kontrollverlust.

    Zitat

    Kontrollverlust bei Alkoholkonsum beschreibt die Unfähigkeit, Beginn, Menge oder Ende des Trinkens zu steuern, oft gekennzeichnet durch das Gefühl, nach dem ersten Glas weitermachen zu müssen.

    Dann bleibt nur aufhören oder sich "kaputt saufen".

    Ersteres ist leichter gesagt als getan.

    Aber die einzige Option.


    Edit: gibt es eigentlich einen Thread zumThema Alkohol oder Suchterkrankung?

    Einmal editiert, zuletzt von mabuse ()

  • Enthemmt sein hieß bei meinem Vater früher Streit vom Zaun brechen, rumbrüllen, auch bis dann mal "die Hand ausrutschte". Hab das gehasst.


    Alkohol hat mir selbst schon früh geschmeckt, gleichwohl reagiere ich bis heute sehr empfindlich, wenn Personen in meinem Umfeld erkennbar betrunken sind, das kann ich schwer aushalten.


    Größten Respekt für die, die ein Problem damit bei sich erkennen und lernen, es zu kontrollieren, das ist eine enorme Leistung. 💚

    Und wie handhabst du das bei dir mit dem Alkohol trinken?

  • Keine Ahnung, wie man das Rauchen vermissen kann, wenn man erstmal davon weg ist. Vor allem die "Nebenwirkungen" simd ekelhaft. Wohnung und Klamotten stinken und man kontaminiert ganze Räume mit seinem Stinkeatem, unter dem dann andere Leute leiden müssen.

    Ich rauche seit 25 Jahren nicht mehr und trotzdem gibt es Situationen, in denen ich schon Bock habe.

    Und mit dem "es riecht und und schmeckt alles besser" redet man sich das alles auch nur schön.

    Mit 70 fange ich wieder an. Endlich wieder kiffen.

  • niedersachse1896 - Ich durfte schon früh "probieren" und mag den Geschmack fast aller Richtungen. Wegen meines Vaters habe ich mein Trinkverhalten schon immer sehr skeptisch im Blick. Glücklicherweise habe ich einen ausgeprägten mag-nicht-Reflex wenn ich meine Grenze erreicht habe: kann in der Regel höchtens 2 Gläser Wein o.ä. pro Abend trinken. Dann schmeckt es mir einfach nicht mehr. Und abgesehen von "Anlässen" trinke ich wenn, dann nur am Wochenende etwas. Manchmal auch wochenlang nix.