• So kompliziert sehen die Stempel ja auch nicht aus. Ich würde die ja gleich selber bei Stempel-Dieter oder so bestellen und mein Heft vollmachen. Oder volle Hefte gleich bei Ebay verhökern?

    Dann musst Du aber 222 unterschiedliche Stempel bestellen. Stempel-Dieter wirds freuen:D

  • Letzten Sonnabend ging es wieder in den Harz. Da die letztlich 18,96km lange Tour (434 Höhenmeter) von Wendefurth an der Rappbodetalsperre via Köhlerei Stemberghaus, Sonneburg, Altenbrak, Böser Kleef und Todtenrode zurück nach Wendefurth allerdings sechs Stunden beanspruchte, wurde es nichts mehr mit Landesligafussball bei Stahl Thale. Deshalb gibt es auch diesmal keinen Bericht bei “Schneppe Tours”.


    Tourstart war 10 Uhr und Anpfiff 15 Uhr. Zügig hätte man die Strecke sicher auch in 4,5 Stunden geschafft, aber man gönnte sich ausreichend Pausen und kehrte auch für eine halbe Stunde im Biergarten von Todtenrode ein. Außerdem bekam der Hund eine ausgiebige Planschpause in der Bode. Da Fußball eh nur als “nice to have” galt und ich zu Stahl Thale sowieso lieber ein andern Mal will, war ich auch nicht traurig, dass das Wandertempo etwas gedrosselt war.


    Sonneburg und Böser Kleef waren zwei sehr nette Aussichtspunkte, auch der Abstieg von der Sonneburg nach Altenbrak, sowie der Ort Altenbrak gefielen mir. Ebenso ist Todtenrode eine nette Einkehr. Insgesamt hat der Harz aber schönere Wanderstrecken zu bieten. Dafür gab es keine verstopften Wanderwege und fünf neue Stempel. Es muss ja alles mal gemacht werden.

  • Gestern mit meinen Eltern einen ihrer letzten weißen Wandernadelflecken auf niedersächsischer Harzseite in Angriff genommen.


    Wir parkten an der Steile-Wand-Straße zwischen Altenau und Torfhaus nahe des Hedwigsblickes und wanderten von dort zunächst einen steinigen Pfad zur Wolfswarte hinauf. Stempelstelle Nr. 1 des Tages und bei klarer Sicht ein toller Aussichtspunkt auf 916 Meter ü. NN. Wir hatten allerdings noch dichten Frühnebel, in welchem die Felsformation jedoch auch höchst fotogen war.


    Von der Wolfswarte ging es erstmal Richtung Altenau. Breiter Forstweg, viel sterbender Nadelwald; ergo nicht so herausragendes Teilstück. Dort wurde allerdings noch Stempel Nr. 2 eingesackt (Stempelstelle Gustav-Baumann-Weg), ehe wir rechts Richtung Kleine Oker (Stempelstelle Nr. 3 des Tages) abbogen. Fortan war der Weg wieder freundlicher. Es war ein Wanderpfad parallel zum Dammgraben, der auch ein Teilstück des Harzen-Hexen-Stieges ist.


    An Stempelstelle Nr. 4 (Förster-Ludwig-Platz) konnte man sich gemütlich zur Rast niederlassen, ehe es zunächst auf Forstwegen und anschließend auf einem Pfad parallel zur Steile-Wand-Straße zurück zum Auto ging.


    Da 13,12km natürlich niemanden an seine Grenzen gebracht hatten, griffen wir von Altenau aus noch die Stempelstelle Schwarzenberg / Köte Brockenblick an. Die war nicht vernünftig in die große Runde einzubinden (ohne eine Riesenrunde daraus zu machen) und alleine sollte die auch nicht übrig bleiben. Im übrigen eine öde Stempelstelle. Wo und wie soll da bitte ein Brockenblick möglich sein?


    Außerdem wurde der Altenau-Aufenthalt noch für ein spätes Mittagessen im Lokal „Zur Rast“ genutzt. Guter Laden mit leckeren Schnitzeln und Altenauer Pils vom Fass. Der obligatorische Schierker Feuerstein durfte natürlich auch nicht fehlen.


    Fotos:


    Heute steht die nächste Tour an. Wahrscheinlich rund um die Achtermannshöhe. Aber wir überlegen noch.

  • Ich hab vor ein paar Wochen erlebt, dass es Menschen gibt, die mit einem E-Bike Stempelstellen im Harz abfahren und dort in Auftragsarbeit Stempelbücher vollmachen. Hochgradig absurd.

    Wir waren heute von Königskrug aus unterwegs, Kurz vor Braunlage hielt ein weißer Kleinwagen direkt vorm Stempelkasten. Vater, Mutter, Sohn stempeln, 3er Selfie mit Kasten. Sie haben kurz diskutiert, ob sie ein paar Schritte gehen, sind aber zurück zum Auto.

    Auf die Frage, ob sie das immer so machen, meinte Papa, ja ist sonst schlecht mit nem Fünfjährigen.

    Das am Naturmythenpfad, also sehr leicht von Braunlage aus und extra kinderfreundlich. Gesperrter Forstweg im Nationalpark

    :wut:

    Ich glaube, die Wandernadeln ist nicht nur für Gastronomen, sondern auch für Tankstellen toll ....

  • Wenn der Stempelkasten direkt an einer Straße steht, finde ich das auch eher Semi. Kommt aber höchst selten vor, das man direkt vorfahren kann. Bei Sonderstempel eventuell. Ansonsten sind die meisten schon gut erarbeitet.

  • Gestern mit meinen Eltern einen ihrer letzten weißen Wandernadelflecken auf niedersächsischer Harzseite in Angriff genommen.


    Wir waren heute von Königskrug aus unterwegs, Kurz vor Braunlage hielt ein weißer Kleinwagen direkt vorm Stempelkasten. Vater, Mutter, Sohn stempeln, 3er Selfie mit Kasten.


    :lookaround:

  • :daumen:
    Es hätte noch besser gepasst, wenn Familie Schneppe sich für die Runde Naturmythenpfad-Hahnenkleeklippe-Rinderstall bei Braunlage entschieden hätte. Die war nämlich mit in der Verlosung gestern, weil da für uns drei Stempelstelle drin gewesen wären, ohne das jemand einen "Revisit" gehabt hätte.


    Ansonsten war auf niedersächsischem Boden nur noch eine Runde an der Achtermannshöhe mit drei neuen Stempeln am Stück für uns möglich.


    Wir wollten es am gestrigen Morgen letztlich von der Sichtweite abhängig machen, welche Stempelgrounds fallen werden. Da es ein relativ klarer Morgen war, entschieden wir uns für den grandiosen Ausblick von der Achtermannshöhe (Stempelstelle Nr. 1 des Tages). Die wurde von Oderbrück über den Kaiserweg angesteuert und bot auf 926m ü. NN einen fantastischen Ausblick bzw. 360°-Rundumblick über den Harz. Mit Vatterns Fernglas wurde dann mal gespannert, was die Leute so auf Brocken und Wurmberg treiben.


    Anschließend ging es bergab zum Brockenfeld und auf einem Holzstegweg ging es ein Stück durch das Hochmoor am Bodebruch. Alsbald war Stempelstelle Nr. 2 am Dreieckigen Pfahl (historische Grenzmarkierung) erreicht und dort rasteten wir.


    Nach revitalisierenden Snacks und Drinks ging es weiter zum Eckersprung (Stempel Nr. 3) und von dort ein Stück über den Goetheweg Richtung Torfhaus. Wir zweigten jedoch alsbald wieder von diesem hochfrequentierten Wanderweg auf den Kaiserweg ab, um Oderbrück anzusteuern.


    Dabei passierten wir auf einem felsigen Wanderweg noch die Granitklippen "Hopfensäcke", ehe es durch das Hochmoor Oderbruch zurück zum Parkplatz ging. Nach dieser relativ leichten 12km-Runde fuhren wir noch ins Ausflugslokal "Sperberhaier Dammhaus", welches u. a. einen sehr gemütlichen Biergarten aufweist. Für das Bauernfrühstück und die Harzer Schmorwurst mit Sauerkraut können definitiv Empfehlungen ausgesprochen werden.


    Fotos:

  • Gestern mit meinen Eltern einen ihrer letzten weißen Wandernadelflecken auf niedersächsischer Harzseite in Angriff genommen.


    Wir waren heute von Königskrug aus unterwegs, Kurz vor Braunlage hielt ein weißer Kleinwagen direkt vorm Stempelkasten. Vater, Mutter, Sohn stempeln, 3er Selfie mit Kasten.


    :lookaround:


    Deine Vermutung würde aber nur stimmen, wenn Schneppe 5 Jahre alt wäre. :D

  • Den Inspirationen von Schneppe folgend, waren wir heute auch mal wieder im Oberharz.


    Von einem Parkplatz am Ortsausgang von Altenau aus ging es entlang des Dammgrabens zum Dammhaus. Interessant, einerseits die großen Waldschäden in den Fichtenbeständen zu sehen, aber andererseits auch schon viele Gebiete, in denen der Laubwald nachwächst. Durch die herbstliche Färbung der Blätter in Verbindung mit der Feuchtigkeit in der Luft und vielen Pilzen einfach eine traumhafte Atmosphäre. Natur und Entspannung pur.


    Nach einer kurzen Kaffee- bzw Weißbierpause im Dammhaus ging es weiter entlang des Morgenbrodtstaler Graben zum Großen Wehr. Bis dahin war es eine schöne, aber relativ einfache Wanderung. Der dann folgende Anstieg zur Hammersteinklippe brachte uns schon zum Transpirieren. Ich hatte ja darauf gesetzt, dass es im Laufe des Tages aufklart, aber auf der Höhe war es doch die ganze Zeit diesig mit Nieselregen und so war auch die Aussicht nicht wirklich vorhanden. Der Abstieg über Stieglitzecke zurück zum Parkplatz war dann wieder einfacher.


    Insgesamt eine super schöne Runde, unterwegs mit vielen Informationen zum Harzer Wasserregal und dem Grabensystem. Mit knapp 17 km und 400 Hm eine anspruchsvolle, aber auch bei nicht ganz so gutem Wetter gut machbare Tour.

  • :daumen:
    Es hätte noch besser gepasst, wenn Familie Schneppe sich für die Runde Naturmythenpfad-Hahnenkleeklippe-Rinderstall bei Braunlage entschieden hätte. Die war nämlich mit in der Verlosung gestern, weil da für uns drei Stempelstelle drin gewesen wären, ohne das jemand einen "Revisit" gehabt hätte.

    Gestern war es soweit. Da meine gastronomische Familie dem Broterwerb wieder für mindestens einen Monat nicht nachgehen darf, war auch an einem Sonnabend Zeit für eine Familienwanderung und bei bestem Wetter ging es einen Rundweg von der Waldmühle über den Naturmythenpfad (Silberteich), die Hahnenkleeklippen und die Waldgaststätte Rinderstall zurück zur Waldmühle. Relativ einfache Wanderung (ca. 13km und 200 Höhenmeter). Lediglich von den Hahnenkleeklippen zum Rinderstall geht es teilweise steil bergab und vom Rinderstall zur Waldmühle muss man entsprechend wieder ein paar Höhenmeter machen. Der Ausblick von den Hahnenkleeklippen war schön und der Silberteich ist auch ganz nett. Rinderstall natürlich uninteressant, wenn geschlossen.


    Fotos:


    Heute dann die Eltern eine eigene kleine Tour machen lassen, während ich mit einem befreundeten Haushalt das Okertal in Angriff nahm. Die Generation über mir hat da bereits die Stempelstellen (bis auf die Hallesche Hütte), während ich zwar in den letzten drei Jahrzehnten schon ein paar Mal im Okertal war, aber seinerzeit die Stempeljagd noch nicht eröffnet war.


    Mit der Bahn ging es morgens nach Oker und vom dortigen Bahnhof marschierten wir zum südlichen Ortsausgang und ab da ging es relativ steil zum Ziegenrücken hinauf. Weiter ging es zum Treppenstein (1.Stempel) und von dort wieder recht steil hinauf zum Kästehaus (2.Stempel). Wir sind direkt steil hoch, aber man könnte auch einen längeren und bequemeren Weg von Stempelkasten zu Stempelkasten nehmen. No pain no gain...


    Beim weiteren Weg nach Romkerhalle passierten wir noch diverse Felsen und Klippen, z. B. die Mausefalle, die Feigenbaumklippe oder die Mooswand, und bestiegen diese zum Teil. Von der Mooswand ging es fortan teilweise recht steil und glitschig hinab ins Tal, wo der Romkerhaller Wasserfall unser nächstes Zwischenziel war.

    Man hätte nun relativ gemütlich durch das Tal zurück nach Oker spazieren können oder man greift die Stempelstelle auf den Ahrendsberger Klippen noch an (Hallesche Hütte). Die Entscheidung war schnell gefallen, aber der folgende Weg hatte es echt in sich. Auf so 1,6km macht man nochmal ca. 250 Höhenmeter. Besonders auf dem letzten Drittel ein sehr anspruchsvoller Pfad (haben auch ca. eine Stunde für den Aufstieg gebraucht).


    Ich habe viel geflucht, aber oben um so freudiger den Stempel Nr.3 der Tour in der Halleschen Hütte ins Sammelheft gedrückt. Allerdings war klar, dass wir den Weg nicht nochmal bergab gehen. Zum Glück ging auf der anderen Seite ein sehr bequemer Weg runter zur Okertalsperre. Zwar ein deutlich längerer und nicht besonders schöner Weg zurück nach Romkerhalle, aber in unseren Augen bzw. bei meinem Erschöpfungsgrad die bessere Wahl.

    Von Romkerhalle marschierten wir schließlich durch das Okertal zurück nach Oker. Dabei kreuzten wir noch die malerische Verlobungsinsel (Stempel Nr. 4), wo tatsächlich gerade ein junger Mann seiner Holden einen Antrag machte. Sie sprang nicht in die Oker, sondern ließ sich freudig einen Finger mit einem Ring schmücken.


    Bei Einbruch der Dunkelheit erreichten wir dann wieder Oker und quälten uns noch die letzten zwei Kilometer bis zum Bahnhof durch den Ort. War anstrengend, aber geil. Wir waren ziemlich genau 8 Stunden unterwegs und haben ca. 600 Höhenmeter gemacht. Unsere Gesamtstrecke würde ich auf 23km schätzen.


    Fotos:

  • Verlobungsantrag neben der Bundes?) Straße ... Fände ja die Stufen des Treppensteins romantischer. Aber wenn es gut ankam, ist ja schön. Wie dein Bericht!