• Also Grenzweg am Stück wandern, könnte eine Grenzerfahrung werden.

    Die ausgelegten Panzerplatten mit ihren rechteckigen Vertiefungen sind echt nicht schön zu laufen. Da guckt man mehr auf die Platten, als in die Landschaft.

    Baudenstieg ist schön, da musst Du nur die Öffnungszeiten der Bauden berücksichtigen. Zum Wochenanfang hat da wenig auf,je nach Jahreszeit.

    Rennsteig kenne ich auch noch nicht.

  • Wenn er dir nicht zu kurz ist, vielleicht noch den Selketalstieg (74km) anschauen.


    Da war ich in Teilen mal Radfahren und fand es ziemlich nett.

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  • Also Grenzweg am Stück wandern, könnte eine Grenzerfahrung werden.

    Die ausgelegten Panzerplatten mit ihren rechteckigen Vertiefungen sind echt nicht schön zu laufen. Da guckt man mehr auf die Platten, als in die Landschaft.

    Baudenstieg ist schön, da musst Du nur die Öffnungszeiten der Bauden berücksichtigen. Zum Wochenanfang hat da wenig auf,je nach Jahreszeit.

    Rennsteig kenne ich auch noch nicht.

    Das war mir gar nicht bewusst, dass da so viel mit diesen schäbbigen Panzerplatten ausgelegt ist. Aber eigentlich auch logisch. Das ist ein wertvoller Hinweis, danke!

  • Das "Gute" an den Platten ist doch, dass die Abstände immer gleich sind. Wenn man da einmal seinen Tritt gefunden hat, sollte das doch passen.

  • Die Abstände passen aber so gar nicht zu meiner Schrittlänge. Das merke ich beim Aufstieg auf den Brocken immer. Ich könnte da höchstens in einem 3/4-Takt hochwalzern.

  • Wenn er dir nicht zu kurz ist, vielleicht noch den Selketalstieg (74km) anschauen.


    Da war ich in Teilen mal Radfahren und fand es ziemlich nett.

    Klingt auch nicht so schlecht. Vielleicht in der Kombination mit dem Bodetal.

  • Sach ich ja.


    Wir sind damals in Meisdorf gestartet. Fängt sehr seicht und entspannt an, sehr lieblich.

  • War es nicht schon immer eher etwas preislich besonderes? Also nicht das Hotel für den mehrwöchigen Urlaub.

  • Ja, das war preislich was besonderes. Jetzt ist es mir zu teuer geworden. Zimmer zwischen 320 und 520 Euro die Nacht (willkürliche Stichprobe im 1.HJ 2024) muss ich nicht machen.

  • Ich sehe hier gerade einen Film über den Selvaggio Blu. Sehr beeindruckend!

    Ist jemand von euch den schon gewandert?

  • Endlich habe ich es mal wieder in den Harz geschafft.

    Es ging von Sankt Andreasberg über den Großen Knollen nach Herzberg. Schöne Tour bei schönstem Wetter:


    Sankt Andreasberg & Herzberg am Harz 06/2024
    28.06.2024 VfL 08 Herzberg – FC Vatan Herzberg 3:0 2. Kreisklasse Nord (X) Domeyer-Stadion (Att: 220) In den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 hatte ich an…
    schneppetours.com

  • Harztour Nr. 2 des Jahres 2024 startete am 22. Juni um 8:00 Uhr am ZOB Braunlage. Es sollte von dort via Wieda nach Zorge gehen, um immerhin fünf Stempel binnen fünf Stunden einzuheimsen. Erstes Etappenziel war der 4,3 km von meinem Startpunkt entfernte Kapellenfleck am Kaiserweg. Vor vielen Jahrhunderten stand hier eine kleine Kapelle, welche der Graf von Scharzfeld im Jahr 1297 dem Kloster Walkenried gestiftet hatte. Vor wenigen Jahren standen hier außerdem noch unzählige Bäume. Jetzt ist es dank Klimawandel und Borkenkäfer leider ein ziemlich trostloser Fleck im Harz.


    Ich folgte dem Kaiserweg weitere 5 km, um schließlich nach exakt zwei Stunden Wanderzeit den zweiten Stempel des Tages zu ergattern. Den gab am so genannten Gipfelblick, wo man auf 610 m ü. NN ein schönes Oberharzpanorama mit dem Wurmberg und dem Brocken geboten bekommt. Weil ich gut in der Zeit war, gönnte ich mir auf den dortigen Bänken außerdem eine erste kleine Pause.


    Zum dritten Etappenziel des Tages ging es ab dem Gipfelblick gut 4,5 km fast nur bergab. Denn ich wollte den Stempel an der Kreuztalsklippe nicht einsam übrig lassen und machte deshalb auf dem Weg nach Zorge noch einen lohnenden Umweg über Wieda. Neben dem Stempel schenkte mir diese Klippe einen wunderschönen Ausblick auf den Ort im Tal und die umliegenden und vor allem noch schön bewaldeten Berge. Denn während die Fichtenmonokulturen des Harzes gerade den Widrigkeiten unserer Zeit zum Opfer fallen, existiert hier etwas resilienterer Mischwald.


    Von der Kreuztalsklippe ging es erstmal wieder den gleichen Weg zurück und damit logischerweise zunächst ordentlich bergauf. Allerdings musste ich nicht ganz bis zum Gipfelblick zurück, sondern zweigte auf meinem heutigen Wanderkilometer 17,5 vom Kaiserweg nach Zorge ab. Keine 200 m später befand sich an einer Rastgelegenheit namens Helenenruh ein weiterer Stempelkasten der Harzer Wandernadel. Ich verspeiste hier auf 510 m ü. NN meinen letzten Proviant, ehe es nach kurzer Pause hinunter zum nur noch 2,7 km entfernten Zielort Zorge ging.


    Beim Abstieg nach Zorge wurde auf meinem heutigen Kilometer 19,4 noch ein fünfter und letzter Stempel erwandert. Das Pferdchen ist ein schöner Pavillon, der gut 100 Höhenmeter oberhalb von Zorge liegt und einen tollen Ausblick bietet. Nachdem dieser ausreichend genossen war, ging es einen anspruchsvollen Trail mit größtenteils 20 % Gefälle hinab in den Kurpark des Luftkurortes. Dort endete meine Aufzeichnung nach 20,4 Kilometern (inkl. 440 Höhenmetern), für die ich 4:53 h benötigt hatte (exklusive in Summe ca. 30 min Verschnauf- und Trinkpausen).


    Fotos von der Tour:


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  • Am 29. Juni fuhr ich mit Bus & Bahn nach Schierke, um dort gegen 9 Uhr eine schöne Stempeltour zu starten. Zunächst ging es via Mäuseklippe zu den ca. 1,5 km vom Ortskern entfernten Schnarcherklippen. Eine zweitürmige Granitfelsformation, deren markante Gestalt durch die für die Region typische Wollsackverwitterung geformt wurde. Während die 25 m hohe Südwestklippe etwas Klettertalent erfordert, kann die 28 m hohe Nordostklippe über Eisenleitern bestiegen werden. Oben bot sich mir ein schönes Panorama mit dem u. a. dem Brocken und dem Erdbeerkopf.


    Nachdem an den Schnarcherklippen der erste Stempel des Tages eingesackt war, ging auf den 696 m ü. NN hohen Barenberg zwischen Schierke und Elend. Leider ist der dortige Weg zur Zeit durch Sturmschäden kaum begehbar. Über unzählige liegende Baumstämme kämpfte ich mich mühsam zur nächsten Stempelstelle durch. Erst nach 30 min erreichte ich die gerade mal 0,96 km von den Schnarcherklippen entfernte Aussichtskanzel auf dem Barenberg. Außer einem Stempelkasten, erwartete mich dort auch ein schöner Ausblick über das Elendstal.


    Nach Tagesstempel Nr. 2 stieg ich steil hinab nach Elend (bis zu 20 % Gefälle), wo mich zunächst ein Sonderstempel an der kleinsten Holzkirche Deutschlands erwartete. Außerdem überquerte ich die durch das Elendstal fließende Kalte Bode, um auf der anderen Seite des Tals wieder gen Schierke zu wandern. Auf halber Strecke zwischen den Ortschaften erwartete mich auf meinem heutigen Wanderkilometer 5,2 schließlich die Stempelstelle Helenenruh. Auch ein schöner Aussichtspunkt, der sich quasi gegenüber von der vorherigen Stempelstelle befindet.


    Wenig später ließ ich Schierke links liegen und marschierte auf dem so genannten Ackerweg nach Norden. Am Fuße des Erdbeerkopfs zweigte dann ein beschwerlicher Stieg durch’s Hochmoor zur Leistenklippe ab. Auf meinem heutigen Kilometer 10,1 erreichte ich diese Felsformation in exponierter Lage (901 m ü. NN), die sich mittels Eisenleitern gut erklimmen lässt. Für die Mühen entschädigten wirklich fantastische Ausblicke in alle vier Himmelsrichtungen. Da ich auf den letzten 5.000 Metern auch über 400 Höhenmeter gemeistert hatte, genoss ich die Panoramen nun besonders lange.


    Nach meiner langen Pause auf der Leistenklippe (ca. 30 min) ging es wieder bergab, um am Trudenstein auf meinem heutigen Kilometer 11,6 den bereits fünften Stempel des Tages zu ergattern. Auch diese auf 736 m ü. NN befindliche Klippe konnte ich nicht unbestiegen lassen. Es boten sich nette Ausblicke nach Schierke, Elend und gen Unterharz. Aber die Panoramen von den Schnarcherklippenund vor allem von der Leistenklippe, konnten hier nicht getoppt werden. Mein Tipp: Andere Reihenfolge als ich wandern.


    Als ich vom Trudenstein wieder hinabstieg, war es bereits 14:20 Uhr und in 44 min sollte 3,1 km entfernt mein angedachter Bus abfahren. Ich musste mich also sputen und die letzte Stempelstelle Hohnehofwurde nur kurz zum Stempeln frequentiert. Nichtsdestotrotz verpasste ich den Bus um 15:04 Uhr ganz knapp und konnte erst 16:04 Uhr von Drei Annen Hohne via Wernigerode und Goslar heimreisen. Bei einer ungewollten einstündigen Vesper konstatierte ich eine 14,7 Kilometer lange Tour mit 530 Höhenmetern, die ich exklusive Pausen in 4:37 h gemeistert hatte.


    Fotos von der Tour:

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