• Alles nur Google Treffer.


    Vielleicht kannst du hier nach Tipps bezüglich therapeutischer oder ärztlicher Empfehlung fragen.

    https://frauentreffpunkt-hannover.de/essstoerungen.html


    ansonsten finde ich diese Therapeuten in Hannover, die für Essstörungen eingetragen sind.

    https://www.therapie.de/psycho…toerungen/-ort-/hannover/


    Eine Fachärztin zumindest auch mit dem Leistungsspektrum der Essstörung (allerdings ohne kassenärztliche Zulassung):

    https://praxis-juliane-liersch.de/#vita


    Wahrscheinlich hast du das alles aber schon gesehen. Wünsch euch viel Erfolg.

    Einmal editiert, zuletzt von finky ()

  • Bin jetzt ja seit langer Zeit ziemlich stabil aber meine Arbeit macht mir ein bißchen Sorgen. Eine Sache, die sich seit der Depression geändert hat ist meine Belastungsfähigkeit, die ist einfach nicht mehr so wie früher.

    Ich mag meinen Job wirklich, es ist genau das, was ich machen will und das Geld ist für das was ich leiste wirklich gut. :)


    Die Firma ist nur absolut besessen davon, dass die Mitarbeiter dynamisch sind und sich verbessern wollen etc und wir haben 4 Zielgespräche im Jahr (!) und jedes mal werde ich gefragt wo ich hin will und welche Weiterbildung ich mir vorstellen kann und da ist schon ein gewisser Druck dahinter.


    Ich will einfach nur das weiter machen was ich ich jetzt mache, ich schaffe es nicht, neben 40 Stunden noch zu studieren, früher ging das, jetzt nicht mehr. Aber ich kann bei der Firma auch nicht den Grund nennen, da habe ich bis auf meine direkte Chefin kein Vertrauen, dass da wirklich Verständnis für da ist.


    Eine Weiterbildung hatte ich vorgeschlagen, aber das war dem CFO zu lateral und keine Herausforderung...

  • In was für einer verpissten Welt leben wir eigentlich, wenn man seiner Chefin im Personalgespräch nicht sagen kann, dass man mit seinem Job, seiner Rolle im Unternehmen und seinem Gehalt glücklich und zufrieden ist?


    Meine Fresse.

  • Höher Schneller Weiter

    Ich kann es dir gut nachempfinden, LüttjeLage. Ich habe bei der Arbeit ein ähnliches Problem. Da ich im öffentlichen Dienst bin, falle ich weich, aber ich vermute, dass bei dir der Job auf dem Spiel steht?

  • Ich habe ja Glück mit meinem Chef.

    Corona , Depressionen und nun schon 6 Wochen krank wegen eines offenen Beines.

    Ich wollte eigentlich kündigen. ( hatte ich im Krankheitsfaden schon mal geschrieben )

    Ich stelle jetzt einen Antrag auf Teilzeitrente.

    Ich stecke gerade mitten im Umzug.

    Schaffe es aber nicht mal eine Lampe anzuschliessen.

    Das depremiert zusätzlich.

    Freunde gibt es kaum noch und wenn haben die keine Zeit zum helfen.

    Also muss man alles über Firmen machen lassen.

    Die hälfte ist geschafft aber auch schon 5000 Euro bezahlt.

    Das depremiert natürlich wenn mann nichts mehr selber machen kann.

    Die finanzielle Belastung kommt dazu.

    Im Moment schlafe ich sehr wenig da ich mir zu viele Gedanken mache.

    Aber ich kämpfe weiter.

  • Trotz dieser Belastungen noch zu kämpfen, verdient Anerkennung, Steini. Ich wünsche dir, dass du bald besser schläfst (ich kann es dir gut nachempfinden, da ich selbst davon betroffen bin) und euch, dass ihr den Umzugsstress bald hinter euch habt und euer neues, gemeinsames Nest genießen könnt.

  • LüttjeLage

    Hast du schon mal drüber nachgedacht, deine Gedanken genauso wie hier geäußert, deiner Chefin mitzuteilen? Vorgesetzte sind nicht nur dafür da, Arbeit zu verteilen und Fortschritte zu kontrollieren- sie sind verantwortlich für ihre Mitarbeiter und das schließt deren Rolle im Unternehmen mit ein.


    Ich bin kein großer Freund dieser „wo sehen sie sich in 5 Jahren“ Philosophie des derzeitigen Personalmanagements, das Grausamste ist allerdings diese Standardisierung des Personalwesens. Als ob alle Mitarbeiter exakt gleich waren, sind und bleiben wollen. Insbesondere in ihren Bedürfnissen.

  • Trotz dieser Belastungen noch zu kämpfen, verdient Anerkennung, Steini. Ich wünsche dir, dass du bald besser schläfst (ich kann es dir gut nachempfinden, da ich selbst davon betroffen bin) und euch, dass ihr den Umzugsstress bald hinter euch habt und euer neues, gemeinsames Nest genießen könnt.

    Jetzt kommt noch hinzu das meine Mutter in Kurzzeitpflege gekommen ist,

    Besuch nicht möglich.

    Ihr Handy kaputt.

    Noch mehr Rückschläge gehen bald nicht mehr.

  • Ich wollte mal nachfragen, wie die Betroffenen in diesem Faden mit der aktuellen Lage umgehen?


    Als wären psychische Probleme, Depressionen, Angsterkrankungen nicht schon schlimm genug, hatten und haben wir mit Corona ein weiteres Problem oben drauf gekriegt. Und jetzt dieser fürchterliche Krieg in nicht einmal 1.000km Luftlinie Entfernung. Trotzdem ich medikamentös recht gut eingestellt bin, merke ich, wie mir die Situation mehr und mehr zusetzt. Ich höre allenthalben, wie sich erwachsene Menschen (auch ohne psychische Vorerkrankung) große Sorgen machen. Von den Kindern, die das alles gar nicht verstehen, gar nicht zu reden....


    Habt Ihr für Euch eine Strategie entwickelt, um nicht alles so nah an Euch heranzulassen? Ich würde mich freuen, von dem einen oder anderen hier zu lesen.

  • Ich z.B. rede sehr viel mit meiner Frau über die Themen.

    Das hilft sehr gut.

    Zumal ich krankgeschrieben bin und seit 8 Wochen nur zu Hause bin.

    Das alleine ist schon schlimmda man ja fast nur den Fernseher an hat.

    Ab 20.15 Uhr gibt es dann aber nichts mehr mit Nachrichten.

  • Wenn ihr abschalten könnt, tut das. Ist das beste, wenn Euch das zu schaffen macht. (Ich kriege das nicht hin, aber ich kriege zumindest Pausen hin, und dass ich dann nicht an den Scheiß denke, klappt immer besser.)


    Angst ist legitim. Gefühle wegdrücken hilft nichts. Die Frage ist immer, wie man damit umgeht.


    Erden, Erden, Erden. (Spazierengehen, Meditation, Arbeit mit den Händen.) Selbstfürsorge, Selbstfürsorge, Selbstfürsorge.


    Zum Rauskommen aus Gedankentunneln hatte ich gestern was im PolZoff-Thread geschrieben. Nur, weil die Angst da ist, hat sie noch lange nicht Recht.


    Das fiele mir jetzt erstmal ein.

  • Das alleine ist schon schlimmda man ja fast nur den Fernseher an hat.

    Das ist natürlich nicht richtig. Es kann sein, dass du dich nicht aufraffen kannst. Aber es muss nicht immer der Fernseher zur Ablenkung sein.


    Mir setzt das auch zu mit dem Krieg, keine Frage. Ich hab mir mein Leben so eingerichtet, dass ich vieles gut selber beeinflussen kann. Jetzt steht eine echte Gefahr im Raum, eine Bedrohung für uns, für die ganze Welt...zumindestens aber passieren nicht unweit von uns ganz schlimme Dinge.


    Es muss uns klar sein, dass wir keinen Einfluss nehmen können. Wir sind nicht Schuld und wir können nichts ändern.

  • Wir sind nicht schuld und wir können an der Situation nichts ändern. Genau das rede ich mir seit Donnerstag ein. Es stimmt ja auch. Aber so richtig hat das den Durchbruch bei mir noch nicht gebracht. Ich fühle mich so hilflos. Könnte ich doch wenigstens irgendwie anders helfen. Durch meinen Job bin ich allerdings nicht in der Lage die nötige Zeit aufzubringen, um irgendwo zumindest für die ankommenden Flüchtlinge irgendetwas Sinnvolles zu tun.

  • Gott, gib mir die Gelassenheit,

    Dinge hinzunehmen,

    die ich nicht ändern kann,

    den Mut, Dinge zu ändern,

    die ich ändern kann,

    und die Weisheit, das eine

    vom anderen zu unterscheiden.