• Ich habe dies von Mustermann

    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass 80% "ihr Schicksal mit Würde tragen" , und ihr Leid als normal erachten - also "gute Mine zum schlechten Spiel" machen.


    Ich muss gestehen, großen Respekt vor Menschen zu haben, die in der Lage sind "ihre Sorgen nicht bei anderen abzuladen" - sondern "sich selbst nicht sooo wichtig nehmen, sondern immer für andere da sind". - ist das falscher Respekt, weil die still leiden?

    so verstanden, dass er genau das meint was du hier beschreibst:

    Zitat

    Landläufige Meinung bei Depressionen ist doch tatsächlich so, dass man „sich nicht so anstellen soll“…

    Wenn ich dich, Mustermann, da falsch verstanden habe, dann bitte ich a) um Entschuldigung und b) um Erklärung, was du meinst.

    Sollte es in Richtung "sich nicht so anstellen gehen", dann fehlen mir eigentlich die Worte.

  • Ertragen bedeutet nicht still leiden. Kassen-Meyer erträgt seine Krankheit schlussendlich auch allein, auch wenn er Videos und podcasts macht.

    Ertragen bedeutet laut Definition:

    etwas Unangenehmes, Lästiges, Quälendes hinnehmen und aushalten.


    Damit ist es aber nicht getan.

    Seine Depression muss man natürlich irgendwie aushalten, aber hinnehmen darf man sie nicht.

    Ziel kann es nur sein aus ihr heraus zu kommen.

    Ertragen klingt für mich zu sehr nach Stagnation.


    Aber das kann man natürlich auch anders definieren oder verstehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von mabuse ()


  • Landläufige Meinung bei Depressionen ist doch tatsächlich so, dass man „sich nicht so anstellen soll“…

    Wir hier in unserer kleinen fanmag-Blase sind da sehr sensibilisiert, aber in meinem echten Real Life sehe ich dieses Verständnis noch nicht so angekommen wie hier.

    Und eben diesem "landläufig" gilt es doch, entgegenzuwirken.

  • Ertragen bedeutet laut Definition:

    Ich möchte mich wirklich nicht an Definitionen aufhängen. Eine Depression dauert nicht nur ein, zwei Tage, sondern Wochen. Und die muss man dann aushalten. Aushalten schließt doch nicht aus, etwas dagegen zu tun. Wenn ich Rückenleiden habe, muss ich den Schmerz auch aushalten und kann parallel Physio machen oder schwimmen gehen.

  • Zitat

    Frauen und Männer, die stark maskuline Merkmale aufweisen, sind im Vergleich zu ihren weniger maskulinen Kollegen weniger anfällig für depressive Symptome. Dies geht aus neuen, im Journal of Affective Disorders veröffentlichten Forschungsergebnissen hervor, die 40 Jahre lang untersucht wurden. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, zu erklären, warum Frauen ein höheres Risiko für Depressionen haben.

    Masculinity may have a protective effect against the development of depression

  • Schön, wie Du selektiv einen Satz rauspickst, der das Ergebnis in Summe falsch wiedergibt.


    Die Autoren fassen die Ergebnisse ihrer Studie - hinter der ich jetzt spontan jede Menge Fragezeichen sehen würde - anders zusammen:

    Zitat
    • Androgynous individuals are less likely to suffer depression while undifferentiated individuals are more susceptible to depression.
    • Masculinity traits seem to be a robust protective factor for depression regardless of gender. Of note, the dominance of masculinity has declined as life expectancy increases.
    • The protective effect of femininity against depression starts to emerge with the gradual increase in educational attainment and income level from 1990 to 2019.

    Hervorhebung durch mich.

  • ich hab mein ganzes Leben Depressionen..Fachausdruck hab ich vergessen, verdrängt:engel:, aber ich lebe damit...natürlich...was auch sonst?



    es ist ja auch nicht immer gleich schlimm, manchmal geht der große schwarze Hund Gassi, oder hat Urlaub...dann scheint die Sonne soooooooo hell...


    das macht mir dann Angst...


    meine Ängste, Zwänge sind mein größeres Problem, mit der Depression hab ich gelernt zu leben, aber meine Ängste zwingen mich unter den Tisch.


    Fuck!

  • Zitat

    Frauen und Männer, die stark maskuline Merkmale aufweisen, sind im Vergleich zu ihren weniger maskulinen Kollegen weniger anfällig für depressive Symptome. Dies geht aus neuen, im Journal of Affective Disorders veröffentlichten Forschungsergebnissen hervor, die 40 Jahre lang untersucht wurden. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, zu erklären, warum Frauen ein höheres Risiko für Depressionen haben.

    Masculinity may have a protective effect against the development of depression

    Nerv bitte hier nicht auch noch rum. Reicht schon wenn du in den anderen threads mist absonderst

  • Zitat

    Frauen und Männer, die stark maskuline Merkmale aufweisen, sind im Vergleich zu ihren weniger maskulinen Kollegen weniger anfällig für depressive Symptome. Dies geht aus neuen, im Journal of Affective Disorders veröffentlichten Forschungsergebnissen hervor, die 40 Jahre lang untersucht wurden. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, zu erklären, warum Frauen ein höheres Risiko für Depressionen haben.

    Masculinity may have a protective effect against the development of depression

    Nerv bitte hier nicht auch noch rum. Reicht schon wenn du in den anderen threads mist absonderst

    Danke!

  • Schön, wie Du selektiv einen Satz rauspickst, der das Ergebnis in Summe falsch wiedergibt.

    Eigentlich nur den ersten Paragraphen von dem Artikel auf deutsch übersetzt, Danach kann man selber weiter lesen.


    Mist finde ich das nicht, ich steh ja auch auf Frauen die eher sogenannte männliche Hobbies und Interessen haben aber ob das damit gemeint ist?

  • Es ist zunächst nichtmal klar, ob du überhaupt auf Frauen stehst. :tuscheln:


    Du thematisierst "die" zwar, aber bekommst nicht ein ästhetisches Bild deiner Modelle zustande.


    Versuch mal eine glänzende Eichel zur blauen Stunde. :sabbern:

  • Schön, wie Du selektiv einen Satz rauspickst, der das Ergebnis in Summe falsch wiedergibt.

    Eigentlich nur den ersten Paragraphen von dem Artikel auf deutsch übersetzt, Danach kann man selber weiter lesen.


    Mist finde ich das nicht, ich steh ja auch auf Frauen die eher sogenannte männliche Hobbies und Interessen haben aber ob das damit gemeint ist?

    Du sollst hier abhauen. Es ist mir und allen anderen scheißegal. Nerv in deinem obscurathread rum, aber nicht hier.

  • momentan geht es mir wieder schlechter. Aber ich habe es geschafft mir Hilfe zu holen. Mein bester Freund hat mir dabei geholfen. Wirhaben zusammen die Unterlagen ausgefüllt für meinen behindertenausweis. Ich weiß das wird gerade in einem anderen Faden diskutiert. Ich weiß nicht wie ich ihn sonst nennen soll, und da ich körperlich gesund bin, aber im Kopf sehr krank, weiß ich nicht ob es korrekt ist , einen behindertengrad zu erlangen, aber mir steht er ja doch irgendwie zu und deswegen habe ich das jetzt mal endlich in Angriff genommen. Was aber viel wichtiger ist, ich habe endlich eine Klinik gefunden wo ich hin möchte. Dort werden sowohl Gespräche einzeln und in Gruppe durchgeführt als auch ein umfangreiches sportangebot bereitgestellt. Genau das, was ich brauche. Leider kann es noch dauern bis ich dahin kann, ich hoffe das klappt bald.


    mabuse

    Gib mal ein Zeichen, das es dir gut geht, bitte.

  • Hol' Dir den Behinderungsgrad! Natürlich ist das korrekt.


    Tatsächlich steht das noch auf meiner To-Do-Liste, mir als chronisch psychisch Kranker das auch anerkennen zu lassen. Aber für ADHS (was ja bekanntlich keine Krankheit ist) habe ich das bereits getan. (Praktische Relevanz hatte das für mich bislang Null, dennoch.)

  • moin!


    ich möchte hier mal einhaken und um Rat fragen...


    geht um den Schwerbehindertengrad/Ausweis...ich weiss, dass ich das Ding im Rahmen einer Reha beantragt habe und 40% bekommen hab, also nix:engel:


    das war 2019, da war ich noch nicht Rentnerin und hatte weitaus weniger Beeinträchtigen als jetzt.


    also, muss ich neu beantragen?


    wie??


    ich finde nur die Korrespondenz zum Erstantrag, keine Antwort, kein Ausweis.


    Was muss ich nun tun?