Was geht Euch auf die Nerven? Der ultimative Beschwerdefaden.....

  • Die sind extra versichert. :)
    Und seitdem: Keine abben Beine mehr! :klatschen:

    :kichern:


    ... und ja, ich empfinde das trotzdem auch schon so, dass man sich ein Stück der Solidargemeinschaft entzieht

    Na ja. Nee. Nicht wirklich: Oder glaubst Du, dass Privatversicherte seltener zum Arzt gehen und weniger krank sind?

  • Einfache Lösung wäre es ja, es gibt nur noch die gesetzliche Krankenversicherung, in die alle X% vom Lohn einzahlen ohne Beitragsbemessungsgrenze.

    100x das!

    Warum jemand, der 7700€ (oder so auch immer die Grenze jetzt liegt) die gleiche Summe zahlen soll, wie jemand, der 50.000€ verdient, habe ich nie verstanden!

  • Na ja. Nee. Nicht wirklich: Oder glaubst Du, dass Privatversicherte seltener zum Arzt gehen und weniger krank sind?


    Nee, das nicht. Aber gerade diejenigen die in die PKV flüchten sind Gutverdiener, Jung&Fit etc. die von den niedrigen Beiträgen angelockt werden aka "Warum soll ich denn in der GKV mehr als doppelt so viel zahlen!!11!"


    Wer bleibt dann noch für die GKV übrig?


    Die vielleicht nicht so gut verdienenden, die dann zusätzlich verstärkt durch soziodemographische Faktoren öfter krank sind und die GKV immer teurer werden lassen weil die Beiträge derjenigen die einzahlen aber gesund sind fehlen.

    Da kann man sich schon die Frage stellen wie es um die Solidarität derjenigen in der PKV mit dem Pöbel in der GKV steht.


    Ein bisschen Zuspitzung ist in diesem Text enthalten.

  • Die Hälfte der PKV-versicherten sind Beamt*innen. Mit jung und fit bringe ich da die meisten nicht in Verbindung. Manche schon, manche schon... aber nicht viele. ;)

    Und zu dem "mehr als doppelt so viel" - das ist ja, weil ich den Arbeitgeberanteil selbst zahlen müsste.

    Andersrum: In der GKV müsste ich bei meinem Einkommen 630 Euro zahlen. Monatlich. Alleine.

  • Wie gesagt Stephan535 , das sollte kein Angriff auf dich sein, fand die überspitzte Darstellung deiner Aussage sei ein guter Aufhänger.


    Grundsätzlich finde ich es halt schwierig wenn immer wieder auf die Solidargmeinschaft verwiesen wird, das diese für gewissen Sachen einstehen muss etc. und auch gerade jetzt wird wieder die Soliarität von allen gefordert. Und gleichzeitig ist es rechtlich möglich sich dieser Solidargemeinschaft in bestimmten Punkten zu entziehen und das untergräbt mMn. fundamental die Solidarität in einer Gesellschaft wenn einige gleicher sind als andere.

  • Stephan535

    Das ist eine Sache, wo mich mal jemand aufklären kann (eventuell z.B. Bronco ). Die Menge der tatsächlichen Coronabehandlungen ist doch bisher meines Wissens noch relativ "lächerlich". Dem gegenüber wurden doch viele schwere und teure Operationen verschoben und als Coronareserve Betten leerstehen gelassen. Aus obiger Betrachtung würden für mich erstmal Einsparungen rauskommen. Ist denn der Anteil, den die Kassen für Tests bezahlen müssen wirklich so groß? Ich vermute, für eine Hüft-OP oder sowas kann man ganz schön viele Tests machen. Wo ist mein Denkfehler?

    Keine Ahnung wie die Ausgabenseite aussieht aber ich könnte mir vorstellen, dass die Einnahmenseite leidet, wegen Kurzarbeit etc.