Was geht Euch auf die Nerven? Der ultimative Beschwerdefaden.....

  • Die Gesamtsituation: Deutschland, Ungarn, Polen, USA, Israel, Gaza, Russland, China usw.

    Einmal zerfleischt sich die Gesellschaft gegenseitig, dann wird hier und da am Rechtsstaat gesägt, Zivilisten terrorisiert und bombadiert.

    Wenn man sieht wohin die Welt steuert, dann verliert man so ziemlich jede Hoffnung und, da ich selbst weder Kinder habe, noch haben werde, sehe ich das alles so langsam auch immer egoistischer: Diese ganze Scheiße muss noch 60 Jahre halten, dann ist es mir egal.

    Das einzige das dabei tröstet: Die Untergangspropheten die immer wieder „Wir zerstören die Natur/den Planeten!“ werden unrecht haben. Wir rotten uns nur selbst aus. Natur und Planet werden überleben. Vielleicht gibt es hier dann irgendwann in ein paar Millionen Jahren auch mal intelligentes Leben.

  • Volle Zustimmung! Die Aliens, die uns schon sehr lange beobachten, werden sich auch beömmeln, nach dem Motto: „weißt Du noch die Dinos? Die fand ich super. Hatten halt echt Pech mit dem Meteor. Aber diese Menschen sind ja nur bescheuert, verwüsten den ganzen Planeten und bringen sich ständig gegenseitig um, wenn sie nicht gerade Katzenvideos gucken. Bin echt schon gespannt, was nach den Idioten kommt.

  • Den Planeten zerstören ist natürlich Schwachsinn. Ernstzunehmende Menschen sagen das meiner Meinung nach auch nicht.

    Das wird, wenn, dann auch gern falsch verstanden.

    Ihre derzeitige Lebensumwelt zerstören sie.

    Und das sieht mir gerade sehr radikal aus. Nicht nur klimamäßig. Auch und besonders sozial. Die Gesellschaften sind mehr und mehr im Arsch. Fast überall ist es leicht explosiv. In einigen Ecken extrem.

    In allen möglichen Bereichen.

    Aktuell frage ich mich, ist das jetzt eine Phase oder eskaliert sich das jetzt einfach hoch bis zum Ende unserer Zivisilation und was macht der Rest der Menschen danach?

    Das werde ich natürlich nicht mehr erleben.

    Den Absturz Europas vielleicht schon, wenn das so weitergeht. :ahnungslos:

    Oder kommen doch noch irgendwann Revolutionen?

  • Hätte ich vor 6,5 Jahren eine Glaskugel gehabt, hätte ich damals auch schon die Vasektomie gemacht.

    Ich glaube auch nicht daran, dass die Menschheit noch die Kurve bekommt.

    Unsere (meine) Kinder tun mir jetzt schon Leid, wenn es gut läuft, kann ich Sie noch 40Jahre beraten und beschützen.

    Der Spruch: Alles wird gut.

    Altert nicht mehr gut …

  • Hab neulich mit nem Kumpel gesprochen, ob es verantwortungslos war, Kinder zu kriegen, angesichts der aktuellen Lage. Da argumentierte er, als unsere Eltern Kinder bekommen haben, ist Tschernobyl explodiert, der Eiserne Vorhang stand, Deutschland war geteilt...

    Dann kam Perestroika, Schengen, Wiedervereinigung, Euro...

    Man weiß nie, was passiert, auch wenn ich grundsätzlich eher fatalistisch in die Zukunft blicke...

  • Man weiß nie, was passiert, auch wenn ich grundsätzlich eher fatalistisch in die Zukunft blicke...

    Wobei ich mich echt Frage, woher dieser weit verbreitete Fatalismus kommt?

    Ist es, das die Krisen sich momentan in unserer direkten Umgebung abspielen oder die Dauerbeschallung durch Medien?

    Oder ist es am Ende einfach Verklärung der Vergangenheit, in der es mit Sicherheit nicht "sicherer" war, wir haben nur nicht alles mitbekommen.

    Einmal editiert, zuletzt von andremd (12. September 2025 um 22:18)

  • Mir ist's auch zuviel Verklärung der Vergangenheit. Und ein ganz wichtiger Punkt: früher wusste man einfach nicht so viel. Durch das Internet, durch die sozialen Medien erreicht einen so viel ungefiltert. Gefühlt Tag und Nacht. 24/7.

  • Weiß ich nicht. Ich habe früher sehr positiv auf die Zukunft geblickt. Gefühlt ist wenig davon übrig geblieben. Das ganze wird katalysiert durch unkontrollierbare soziale Medien.

    Bleibt nur zu hoffen, dass das ganze einen - für mich - unerwarteten Twist zum Positiven kriegt.

  • Hab neulich mit nem Kumpel gesprochen, ob es verantwortungslos war, Kinder zu kriegen, angesichts der aktuellen Lage. Da argumentierte er, als unsere Eltern Kinder bekommen haben, ist Tschernobyl explodiert, der Eiserne Vorhang stand, Deutschland war geteilt...

    Dann kam Perestroika, Schengen, Wiedervereinigung, Euro...

    Man weiß nie, was passiert, auch wenn ich grundsätzlich eher fatalistisch in die Zukunft blicke...

    Meinst du wirklich fatalistisch - also dass das Schicksal grundsätzlich vorherbestimmt ist - oder doch pessimistisch? Der Glaube an ein vorbestimmtes Schicksal (=Fatalismus) kann ja auch der Glaube daran sein, dass eh alles gut wird.

    Wir haben bei uns regelmäßig über ein Projekt Ukrainerinnen in der Familie (gerade aktuell auch wieder). Vor einem Jahr, als sie auch hier waren, ging es bei einem Gespräch darum, wie wir in die Zukunft schauen. Ich war auch eher pessimistisch wegen der gesamten Entwicklung. Daraufhin meinte eine der beiden Damen, die wirklich allen Grund zu Pessimismus haben: Wir haben Kinder in die Welt gesetzt, also ist es unsere verdammte Pflicht, optimistisch zu sein. Der Satz gerade aus ihrem Mund hat mich durchaus nachhaltig beeinflusst.

  • Fatalistisch beinhaltet schon, dass etwas fatal, also maximal schlecht, endet, egal, was man auch macht. Pessimistisch ist da schon etwas schwächer.

    Letztlich aber auch egal. Die Sichtweise deiner ukrainischen Bekannten gefällt mir.

  • Eben hätte mich fast wieder einer beim Abbiegen über den Haufen gefahren. Ich mit Hund im Lastenrad bei Grün über die Ampel fahrend. Er im Auto SMS-schreibend von vorne kommend links abbiegend. Ich musste stark abbremsen. Der Typ hat mich überhaupt nicht wahrgenommen. Weder vorher, noch hinterher. Der wird die Scheixxe also weiterpraktizieren. Aber wenn was passiert, bleibt einem ja immer noch, Betroffenheitsgefasel abzusondern.

  • Was ist das eigentlich für ein Schwachsinn mit den Heilverordnungen für eine Physiotherapie?

    Dieses "der erste Termin muss innerhalb von 14 Tagen stattfinden" hat teils schon genervt und für Probleme gesorgt. Teils musste dann eine neue Verordnung nachgereicht werden.

    Nun aber (mein BG Fall wurde ja abgelehnt, Widerspruch eingelegt, aber das wird laaaaange dauern) bekomme ich nur noch 6 Einheiten je Verordnung.

    Hatte gestern ne Verordnung mit 6x KG und 6x MT. Neee, geht nicht mehr. Als BG Fall war das kein Problem. Ich darf jetzt nur 6x KG oder MT haben, also jedes Mal für 20 Minuten hinfahren (lassen). Davon ab, das man in der Zeit auch nicht viel schafft. Ich hatte ja lange genug die 40 Minuten Einheiten (Doppel-Termine), das war schon sehr gut so für Therapie, Genesung und so.

    Bei jeder Verordnung darf ich ja jetzt auch 10 Euro + 10% oder so dazuzahlen. Das könnte ich mir dann ggf. wiederholen, sollte es doch wieder ein BG Fall werden (wovon ich ausgehe). Aber die Therapie nachholen wird schwer. Alles nervig!