Energiewende/Erneuerbare Energien

  • Wenn ich schon kein Geld bekomme, würde ich aber gerne Strom, den ich mit meiner PV-Anlage erzeuge und einspeise, gerne zur gleichen Zeit an anderer Stelle, zum Beispiel für das Laden eines Autos, wieder aus dem Netz entnehmen.

    Gerne gegen eine angemessene Durchleitungsgebühr.

  • Naja, da besteht schon ein Problem.

    Du speist deinen erzeugten Strom zu einem Zeitpunkt ins Netz wo es ihn an der Strombörse oft quasi umsonst gibt. Und dann willst du ihn zu einem Zeitpunkt zurück, wo ihn gerade alle brauchen, er also gerade sehr teuer erzeugt werden muss.

    Den Irrsinn haben wir ja mit der festgeschrieben Einspeisevergütung gehabt. Das war zwar gut gedacht, um alternative/saubere Energieerzeugung zu fördern, aber so umgesetzt die reine Katastrophe.

    Warum soll "die Allgemeinheit" die Kosten für die "Speicherung" deines Stroms übernehmen? Warum speicherst du ihn nicht auf deine Kosten?

    Wird deutlich welches Problem da besteht?

  • Naja, da besteht schon ein Problem.

    Du speist deinen erzeugten Strom zu einem Zeitpunkt ins Netz wo es ihn an der Strombörse oft quasi umsonst gibt. Und dann willst du ihn zu einem Zeitpunkt zurück, wo ihn gerade alle brauchen, er also gerade sehr teuer erzeugt werden muss.

    Den Irrsinn haben wir ja mit der festgeschrieben Einspeisevergütung gehabt. Das war zwar gut gedacht, um alternative/saubere Energieerzeugung zu fördern, aber so umgesetzt die reine Katastrophe.

    Warum soll "die Allgemeinheit" die Kosten für die "Speicherung" deines Stroms übernehmen? Warum speicherst du ihn nicht auf deine Kosten?

    Wird deutlich welches Problem da besteht?

    Ich schreib ja bewusst "zur gleichen Zeit an anderer Stelle". Niemand soll für mich speichern.

  • Ich schreib ja bewusst "zur gleichen Zeit an anderer Stelle". Niemand soll für mich speichern.

    Wenn das "hinter" deinem Stromzähler passiert... kein Problem. Wenn du aber den Strom dann 3 Strassen weiter nutzen möchtest, geht das nicht.

  • Vielleicht gibt es da keinen Grund für übermäßige Panik. Mittlerweile kommt ja ziemlich viel Flüssiggas an. Irgendwo hatte ich auch schon so eine Einschätzung gelesen.

  • Kann das sein, dass die Rechnung aktuell nicht so richtig aufgeht, weil der größte (?) Gasspeicher gerade wegen des Flüssiggases vom Betreiber stillgelegt wird/werden soll?!

  • Kann es sein, das wir für die Befüllung der Gasspeicher bis 31.12.2025 die Gasspeicherumlage zahlen?

    Wenn die Gasspeicher aber nicht gefüllt werden, was passiert dann mit dem Geld, das die Verbraucher zahlen?

  • Zitat

    Die Umlage wird weiterhin erhoben, um den negativen Saldo auf dem Gasspeicherumlagekonto auszugleichen. Dieser Saldo stammt aus den Befüllungsmaßnahmen von 2022. Eigentlich war vorgesehen, diesen bis Ende 2027 durch die Umlage auszugleichen.

    Der negative Saldo wird spätestens bis Ende 2025 vollständig aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen. Das hatte die Bundesregierung im Haushaltsentwurf für 2025 bereits beschlossen.

    Von bundesregierung.de . Die Bundesregierung sackt also kein Geld aus der Umlage ein, sondern zahlt sogar noch den Rest (über Steuern).

  • Bei uns läuft jetzt eine PV-Anlage mit 10 x 440 Watt auf bzw als eine (Holz)Terassenüberdachung :) auf der Südseite.

    Das wird nächstes Jahr hoffentlich ganz nett. Sobald es nicht krass bewölkt ist, sollte der Standardverbrauch damit gedeckt sein. Und wenn die Sonne scheint, können auch mal die Autos angeschlossen werden.

    Und alles nach eigener Überlegung mit 2-3 Handwerkern zusammen.

    Da es transparente Module sind, kommt genügend Licht durch. Wir finden es echt klasse.

  • Ich freue mich über das starke Interesse 🤪

    Die Terrasse liegt auf der Südseite und daher hatten wir Interesse an einer Überdachung, da es dort sonst in der Sonne nicht wunderschön zu sitzen ist. Da wir an den Seiten noch Fenster haben, ist es mit der Verdunkelung des Wohnzimmers so oder so nicht so schlimm.

    Das Produkt Terrassenüberdachung mit PV wird auch immer stärker von Anbietern vermarktet. Kostet dann je nach Variante schon einiges. Vor allem die stärker transparenten haben weniger Leistung und dafür noch den 1-3 x fachen Preis. Daher kamen solche Module nicht für mich in Frage.

    PV Module im allgemeinen sind ja so günstig geworden, dass es bei so einem Dach teils günstiger ist, Module zu nehmen, als sonstige Dachformen.

    Einen Speicher habe ich nicht. Wäre zum einen mit den Anschlüssen etwas komplizierter gewesen, zum anderen lohnt es sich ja weiterhin finanziell sehr schwer.

    Zudem haben wir E-Autos + der Nachbar lädt auch bei uns. Und unser Verbrauch ist ohne E-Autos sehr gering, dass wir einen Speicher auch gar nicht leer kriegen würden.

    Daher läuft die Anlage einfach Mal so für die normalen Verbräuche und der Rest wird dann eben eingespeist.

    Schauen wir mal, wie sich das nächstes Jahr alles entwickelt und am besten umsetzen lässt.

    Kosten für mich:

    Holz (kam ich sehr günstig dran...) + Aufbau ~ 1.100€ ( Im Netz nur das Holz eher 1.500-3.000€)

    Module 10 x 60€

    Wechselrichter 750€

    Smartmeter 150€

    Elektrokram + Elektriker ~ 1.000€

    Also insgesamt schon sehr günstig.

    Und ich bin kein Fan von Terassenüberdachungen, aber finde es jetzt sehr schick und bin zufrieden.

    Achso, wir haben es nicht wasserdicht gemacht. Das stört uns aber nicht. Wäre auch mit bestimmten Schienen möglich gewesen. Wäre aber recht aufwendig und hätte natürlich mehr gekostet.

    Ein Bild von unterhalb.

    https://ibb.co/sd81bs6B

    Das Thema interessiert aber viele und viele finden ihre eigenen Lösungen. Wer sich da mal umgucken will oder Fragen hat, ist im PV-Forum gut aufgehoben. Mal der Link zu einem Thread.

    https://www.photovoltaikforum.com/thread/143405-…943#post4494943

  • Top geworden! Und bestätigt mich in dem was ich immer predige, wer (Dach-)Flächen im Eigentum hat und die nicht für PV nutzt, hat entweder einfach keinen Bock oder geht am Leben vorbei

  • Top geworden! Und bestätigt mich in dem was ich immer predige, wer (Dach-)Flächen im Eigentum hat und die nicht für PV nutzt, hat entweder einfach keinen Bock oder geht am Leben vorbei

    Ich hätte noch das Carport frei. Aufm Dach habe ich 5,2 kWp. Wie viel bekomme ich für neue Module? 8 Cent? Rechnet sich das immer? Habe einfach keine Vorstellung, was das Investment kostet