• nachteile für mich:

    - bahncard bringt nur noch 25% rabatt

    - 20prozentige twenticketermäßigung wird abgeschafft

    - plan-und-sparpreise gelten nicht im regionalexpress, in der regionalbahn, im interregioexpress und in der s-bahn

    - der interregio wird durch einen zuschlagpflichtigen (31% bzw. 4,80 euro zuschlag) intercity ersetzt, der zudem auf der strecke göttingen-hannover 6 bis 10 minuten langsamer (und damit nur noch 6 bis 10 minuten schneller als der um 3 minuten verlangsamte regionalexpress) fährt als der bisherige interregio

    - mitfahrerrabatte von 50% für die 2. bis 5. person ergeben auf der strecke göttingen-hannover sogar in verbindung mit der neuen bahncard für selbst nur 2 fahrende personen keinen günstigeren preis als das niedersachsenticket oder wochenendticket bei an- und abreise am selben tag

    - die einzelfahrt mit bahncard wird 50% teurer (anstatt 7,70 euro dann 11,55 euro)

    - die neue bahncard zu 60 euro (anstatt 140 euro für die alte bahncard, die 50% rabatt gewährte) rechnet sich schon ab 11 fahrten göttingen-hannover und zurück nicht mehr

    - für twens und studenten rechnet sich die neue bahncard zu 30 euro im vergleich zur alten bahncard zu 70 euro schon ab sechs fahrten göttingen-hannover und zurück nicht mehr

    - die neue 25% rabatt gewährende bahncard zu 30 euro für twens und studenten bis 25 jahre rechnet sich im vergleich zum bisherigen bahncardlosen twenticketrabatt von 20% erst ab 21 fahrten im jahr auf der strecke göttingen-hannover und zurück.

    - die alte bahncard lässt sich nicht mit mitfahrerrabatten oder plan-und-spar-preisen kombinieren


    vorteile für mich:

    - keine

    • Offizieller Beitrag

    Quelle: zdf.de

  • Vorallem möchte ich nicht wissen wie viele Geschäftskunden nun wieder auf das Auto umsteigen werden...

    Dieses Frühbuchersystem ist für den Arsch, ich werde meine Bahncard nun noch 11 Monate nutzen und dann sicherlich wieder eher mit dem Auto fahren. Meistens sind geschäftliche Reisen o.ä. doch kurzfristig und dann bist Du mit dem neuen System der Gearschte.

  • Zitat

    Fahrgastverband: Jeder zweite Bahnkunde zahlt zu viel

    Pro Bahn kritisiert mangelnde Hilfe durch Mitarbeiter

    Der Fahrgastverband Pro Bahn hat zum wiederholten Mal das neue Tarifsystem der Bahn kritisiert. Jeder zweite Kunde zahle zu viel, sagte der Pro-Bahn-Vorsitzende Karl-Peter Naumann der "Bild am Sonntag". Das Problem liege bei den Bahn-Mitarbeitern, die mit den neuen Tarifen nicht zurecht kämen und den Kunden viele Vergünstigungen gar nicht erst anbieten würden.

    Naumann bemängelte zudem, dass die Bahn-Mitarbeiter selten nach preisgünstigen Alternativen suchten, wenn die Kapazität der günstigen "Plan & Spar"-Plätze ausgeschöpft sei.

    Rainer Wezel, Geschäftsführer des Kölner Instituts für angewandte Verbraucherforschung, verwies auf die Möglichkeit, auf die 1. Klasse auszuweichen, wenn die Angebote für die 2. Klasse ausgeschöpft sind. Dies sei "oft billiger als ein normales Ticket der 2. Klasse".

    Nachteile für unflexible Kunden
    Die Deutsche Bahn hatte am 15. Dezember ihr Tarifsystem umgestellt. Es bietet unter anderem Nachlässe von bis zu 40 Prozent bei frühzeitiger Buchung sowie einen Mitfahrer-Rabatt von 50 Prozent. Kritik musste die Bahn unter anderem für ihre Einführung hoher Stornogebühren bei verpassten Zügen einstecken. Außerdem bemängeln Verbraucherschützer die geringeren Rabatte mit der neuen Bahncard sowie Nachteile für unflexible Kunden.


    Quelle: [url=http://www.heute.t-online.de]heute online[/quote]

  • das wird ja immer besser!

    Zitat

    Ticket eingezogen, dann Anzeige wegen Schwarzfahrens

    Neuer Ärger mit der Bahn. Jetzt wurde einer Göttingerin erst der gültige Fahrschein abgenommen, dann wurde die Frau wegen Schwarzfahrens belangt. Der Vorwurf der Schaffnerin: Die Bahnkundin habe es versäumt, frühzeitig ihr Ticket kontrollieren zu lassen.

    Donnerstag, 23. Januar, nachmittags: Nichts Böses ahnend, steigt Marie-Luise Wagner-Kuschfeldt in Göttingen in den verspätet eintreffenden ICE 72. Im Zug trifft sie ihren Ehemann, setzt sich ans Fenster. Hannover ist schon vorübergerauscht, als die Schaffnerin erscheint. Nachdem sie Fahrkarte und Bahncard der Göttinger Ärztin in Augenschein genommen hat, verlangt sie fünf Euro Nachzahlung. Die barsche Begründung: Wagner-Kuschfeldt habe zwischen Göttingen und Hannover keine Fahrkartenkontrolle vornehmen lassen.

    Das Argument der Göttingerin, dass sie die Kontrolle womöglich nicht bemerkt hat, zieht nicht. Wagner-Kuschfeldt verweigert die Nachzahlung ebenso wie das Vorzeigen ihres Personalausweises. Daraufhin zieht die Schaffnerin den gültigen Fahrschein gegen ihren Willen ein. Erst auf nachdrücklichen Protest erhält Wagner-Kuschfeldt eine Quittung über das eingezogene Ticket – mit einer weiteren unbegründeten Zahlungsaufforderung, diesmal über 15 Euro, und der Ankündigung, die Polizei warte schon auf sie.

    Als sie den Zug in Hamburg verlässt, erinnert sich Wagner-Kuschfeldt, ist weit und breit keine Polizei zu sehen. Beim Verlassen des Hauptbahnhofs wird das Ehepaar jedoch von der Schaffnerin und zwei Polizisten angehalten: Es sei eine Anzeige wegen Schwarzfahrens erstattet worden, Wagner-Kuschfeldt muss ihren Ausweis vorzeigen. Nicht nur sie sei verärgert gewesen, sagt die Göttingerin: „Bedauerlicherweise mussten auch die im Zug verbliebenen Bahnkunden wegen dieses Vorfalls 13 Minuten auf dem Hauptbahnhof warten, bis der ICE seine Fahrt fortsetzen konnte.” Die Frage der regelmäßigen Bahnkundin: „Muss man jetzt selbst dafür sorgen, dass man kontrolliert wird?”

    Nein, muss man nicht , sagt Bahn-Sprecher Hans-Jürgen Frohns auf GT-Anfrage. Auch die Nachzahlungen seien nicht berechtigt gewesen. Mit der Zugbegleiterin, die Wagner-Kuschfeldt die Fahrkarte abgenommen hat, werde sich die Bahn unterhalten. Frohns: „Dafür kann ich mich nur entschuldigen. Das war nicht in unserem Sinne, der Kunde soll sich bei uns wohl fühlen.”

    http://www.gtonline.de

  • goil! warum können diese vögel nicht auf mich hören? heute wurden die zwei verantwortlichen vorstände für die preisreform gefeuert.

  • http://www.bild.de

    Darauf haben Millionen verärgerte Kunden seit Monaten gewartet: Nach dramatischen Umsatzeinbrüchen will die Deutsche Bahn ihren Preis-Reform-Flop aus dem letzten Jahr stoppen. Die ersten Sofortmaßnahmen: Die Stornogebühren auf Frühbuchertickets werden gesenkt. Die Vorstände Christoph Franz (43, Personenverkehr) und Hans-Gustav Koch (Marketing Personenverkehr) werden sofort aufs Abstellgleis gestellt.
    Gewinner der heutigen Aufsichtsratssitzung: Bahnchef Hartmut Mehdorn, dessen Vertrag um vier Jahre bis 2008 verlängert wurde. Sein Versprechen an alle Kunden: Es wird über die sofortige Senkung der Stornogebühren (künftig wieder einheitliche Bearbeitungsgebühr von 15 Euro) hinaus eine „kundenfreundliche Überprüfung einzelner Elemente“ geben.

    Heißt: Bald könnte auch Schluss sein mit Pendler-Abzocke und unverständlichen Frühbucher-Rabatten!


    Sowas find ich doch gut...weg mit dem Müll!

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Bahn erwägt Comeback der alten BahnCard

    Die Deutsche Bahn (DB) plant einen radikalen Kurswechsel, um ihr umstrittenes Preissystem künftig verbraucherfreundlicher zu gestalten. Der Transportkonzern erwägt, ab August die altbekannte BahnCard wieder einzuführen, die Stammkunden früher 50 Prozent Preisnachlass gewährte. Seit der Tarifreform im vergangenen Dezember gab es mit einer neuen, verbilligten BahnCard nur noch 25 Prozent Rabatt. Diese Regelung war bei Kunden, Verbänden und Politikern auf harschen Protest gestoßen. Allerdings wäre eine Neuauflage desKlassikers mit einer heftigen Preiserhöhung verbunden:Die BahnCard mit 50 Prozent Rabatt würde nach diesem Szenario in der zweiten Klasse künftig 200 Euro und in der ersten Klasse 400Euro pro Jahr kosten. Bis Mitte Dezember waren nur 140 und 280 Euro fällig. Nach Darstellung von Branchenkennern hatte die Konzernführung unter Bahnchef Hartmut Mehdorn zeitweilig auch überlegt, im Gegenzug die Frühbucherrabatte ("Plan&Spar") abzuschaffen. Die Spartarife sollen nach den neuesten Überlegungen nun erst einmal bis zum Jahresende weitergelten. An diesem Mittwoch wird sich der Aufsichtsrat mit Änderungen am Preissystem befassen, anschließend will Mehdorn seine Pläne der Presse präsentieren. Nach drastischen Einbrüchen im Fernverkehr hatte der DB-Chef im Mai zwei Vorstände als Bauernopfer entlassen und auf der Bilanzpressekonferenz Fehler eingeräumt.

    Quelle: [Blockierte Grafik: http://www.spiegel.de/img/0,1020,78647,00.gif]

  • Ich fand das mit dem buchen gar nicht so schlecht. Hab das früher mit surf & rail auch so gemacht, allerdings fände ich eine Art Preisnachlass bei spontanen Reisen auch nicht schlecht, so eine Art Twenticket, das hatte ja auch einen Maximalpreis.

  • Also für 200 Euro ist die alte Bahncard nur sehr bedingt eine Alternative für mich. Da muss man schon einiges fahren, damit sich dass dann auch lohnt. Muss ich mal sehr genau durchkalkulieren, meine alte Bahncard läuft jetzt aus.