• Traut sich keiner zu sagen, dass das kommt, weil Pauli die Zecken waren und somit linksversifft und das samt der ganzen Attitude einfach nicht mit dem Verständnis, der Denke der Masse der anderen Vereine, wie 96, zusammen gepasst hat?

  • St.Pauli ist der einzige Fanschal, den ich mir mal gekauft habe (müsste 93 auf Fehmarn gewesen sein), neben meiner lebenslangen Liebe zu 96.


    St.Pauli > kleiner hsv

  • Mein Cousin hat bei denen ja ne Dauerkarte seit Ewigkeiten (obwohl früher für den kleinen HSV gefiebert hat), aber ich kann denen trotzdem sportlich und fantechnisch nix abgewinnen. Sportpolitisch finde ich die aber ehrlich gesagt ganz cool. Muss kein Widerspruch sein.

  • St. Pauli geht einen anderen Weg und plant die Gründung einer Genossenschaft FCSP.

    Eine Genossenschaft ist keine Anleihe,........

    Geil:-) Eigentlich viel gefährlicher als eine Anleihe, aber das sind ja Piraten. Die Internas haben sie bei deinem Link auch noch nicht rausgehauen.

  • Aber die Geldgeber haben das Recht zur Mitbestimmung, das ist bei einer Anleihe anders. Wenn man Demokratie in einem Fußball-Unternehmen haben will, ist das ein besserer Ansatz als bei den meisten anderen.

  • Ich bin großer Sympathisant vom anderen HSV. Damit ist man hier wohl eher in der Minderheit.

    Du bist quasi der philisco ausm eishockeythread.


    Ich mag den hhsv eigentlich auch und auf Pauli mag ich das Getränkeangebot im gästeblock auch wenn der Vorrat an Döschen meistens zur Pause alle ist.

  • So wie ich das verstehe, geht es bei St. Pauli allerdings nicht darum, den Profispielbetrieb in eine Genossenschaft auszugliedern. Wie sollte das auch 50+1-konform erfolgen? Sinn und Zweck von 50+1 ist ja gerade, dass "der Verein machen kann, was er will" - also genau das Gegenteil dessen, womit Pauli für die Genossenschaft wirbt.


    Ohne das wirklich beurteilen zu können, finde ich auch, dass für das, was Pauli plant, eine Genossenschaft eine gute Idee sein kann, um einen übermäßigen Einfluss einzelner Investoren zu verhindern. Warum dies allerdings ausgerechnet damit beworben wird, dass der Verein dann nicht bestimmen kann, verstehe ich nicht so recht.

  • Hasan Ismaik hat den TSV 1860 e.V. wegen Verstoß gegen 50+1 bei DFB und DFL angezeigt. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht unterdrücken.

  • Der Mehrwert von 50+1 liegt im gesellschaftlichen Bereich mit der Betonung auf ein demokratisch basiertes Vereinswesen. Dem wiederum steht die Hoffnung für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung entgegen, die sich allein auf die Schmalspur- Kompetenz einer von betriebswirtschaftlichen Kriterien geleiteten Führungspersönlichkeit beruht.

    Hatten wir, hat sich nicht bewährt, kann weg.

  • Gestern gab es beim 1860 München die Neuwahlen des (wichtigen) Verwaltungsrats als Gremium des e.V. .
    Die Struktur bei 1860 mit dem Investor Hasan Ismaik ist ähnlich komplex wie bei H96.


    Jedenfalls trat ein dem Investor nahestehendes Bündnis verschiedener Unternehmer zur Wahl an, das von Ismaik verbal (in den Medien) lautstark unterstützt wurde.

    Zitat

    Sieben Kandidaten für das neunköpfige Gremium stellt die Opposition (Hinweis: hier meint Opposition gegen den e.V.) Bündnis Zukunft, Ismaik wirbt zusätzlich für seinen Statthalter Saki Stimoniaris. Am Mittwoch veröffentlichte nun auch die derzeit prägende Fangruppierung Pro 1860 eine Liste mit neun Wahlempfehlungen – wenig überraschend finden sich dort die sieben amtierenden Verwaltungsräte.

    Der Vollständigkeit halber sei gesagt: das Unternehmer-Bündnis ist nicht von Ismaik initiert worden und hat nach eigener Aussage auch nicht dessen Unterstützung gesucht. Es hat sich jedoch auch nicht von Ismaik distanziert noch haben deren Vertrter*innen klare Aussagen zu 50+1 gemacht.


    Ergebnis: kein einziger Kandidat des (Investoren-) Bündnisses und auch nicht Stimoniaris wurde in den 9 köpfigen Verwaltungsrat gewählt.