Jan Schlaudraff

  • Genau das. Die Frage, warum man die Mitteilung raushaut, hat er 2x ignoriert und beharrlich darauf verwiesen, dass man keine Wasserstandsmeldungen rausgeben will.


    Würde mich nicht wundern, wenn er einfach die Tage in den Sack haut.


    Verstehen würd ichs.

  • Mit Schlaudraff haben wir einen intelligenten, ambitionierten, leistungswilligen und erfrischenden Nachwuchsmanager und bald geht er, das sehe ich auch so, wie viele Andere hier. Der Laden hat fertig!

  • Geht Schlaudraff (was ich mir mittlerweile gut vorstellen kann) freiwillig, wird's interessant, da er glaube ich nicht davor zurückschreckt, die Gründe recht deutlich zu erläutern!

    Dazu dürfte er auch von Schmadtke als "Kumpel" einige Rückendeckung in der Branche erhalten.

    Seine Aussagen der letzten Tage waren auf jeden Fall ein deutlicher Fingerzeig in Richtung frustration.

  • Sollte Kind den neuen Trainer quasi im Alleingang einstellen und dieser eher nicht so Schlaudraffs Wunschlösung sein, ist hier richtig Kirmes.


    Und genau darauf kann man hoffen. Dann stehen die Chancen gut, dass endlich mal jemand öffentlich sagt, dass man unter diesem egomanen Greis nicht arbeiten kann.

  • Wenn wirklich "nur" 500.000 inklusive Assistenten vorgegeben werden, dann wir der Trainer sicherlich nicht die Wunschvorstellung sein...könnte spannend werden (und je mehr Zeit man jetz verliert, umso grösser wird die Nervosität)

  • Und genau darauf kann man hoffen. Dann stehen die Chancen gut, dass endlich mal jemand öffentlich sagt, dass man unter diesem egomanen Greis nicht arbeiten kann.

    Genau das hat zuletzt Wilkening vor wenigen Tagen gesagt. Leider mit überschaubarem Widerhall.


    Es fehlt der Lokalpresse der Mut - oder was auch immer - mindestens nicht hinter den eigenen Einschätzungen und Forderungen zurückzubleiben. Die Liste ist sehr lang, aber zuletzt kommentierte die HAZ überdeutlich, es wäre fahrlässig und unprofessionell, sich bzgl. Frei so weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn man nicht sicher sein könne, dass er komme. Der Ausgang ist bekannt. Was fehlt: Genau die Anschlusskommentierung, die den Finger in die Wunde legt.


    Ich nehme nach wie vor an, dass die Beißhemmungen viele Gründe haben. Hinzu kommt, dass das ohnehin strukturell symbiotische Verhältnis zwischen Klub und Presse noch einmal verschärft wird bzw. deutliche Erpressungspotenziale entwickelt, indem die klubeigenen Kommunikationskanäle mehr und mehr genutzt werden. Die Botschaft ist natürlich: Wenn ihr nicht in unserem Sinne berichtet bzw. zumindest gewisse Grenzen der Kritik einhaltet - warum sollten wir euch dann überhaupt noch Zugang zu Spielern, Trainern, Funktionären gewähren?


    Im Ergebnis heißt das: Die Interviews mit Martin Kind, die Hannover 96 veröffentlicht, unterscheiden sich durch nichts zu den Interviews, die Madsack mit Martin Kind führt.


    Das hat in der Folge natürlich den Effekt, dass sich die Presse mit ihrer Anbiederung selbst überflüssig macht. Das ist bedauerlich, denn eine solche Machtkonzentration wie bei Martin Kind braucht unbedingt kritische Gegengewichte. Die Presse leistet das völlig unzureichend und die Opposition ist ja nun inzwischen gewissermaßen Partner.

  • Weil er sich spürbar von Kind zu emanzipieren versucht. So Kind aber noch nicht so angeschlagen ist, dass er das zulässt, wäre Schlaudraff der nächste, der an Kind scheitert. Ob er dann explizit hinwirft oder lediglich seinen Rauswurf provoziert, sei mal dahingestellt.

  • Im Dezember hat Zuber offenbar seinen Gerichtstermin. Vielleicht kommt er dann zurück und könnte nahtlos von Schlaudraff übernehmen. Tolle Lösung, kostet auch nix extra!

  • Wie kommt ihr darauf, dass Schlaudraff kurz vorm hinwerfen ist?

    Er wirkte im Sky-Interview vor dem Spiel schon sehr angefressen. Man sah ihm an, dass er gerne mehr sagen würde, als erlaubt.


    Die Frage ist immer, wie lange hält man das aus?


    Da er für Hannover-Verhältnisse einen sehr prunkvollen, überregional bekannten Ruf besitzt, wird er sich irgendwann um sein Image sorgen.

  • Was für ein Image nach ein paar Monaten Manager-Tätigkeit ?

    Würde er jetzt von selbst hinwerfen wäre das für ihn gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Ende seiner Managerkarriere.

    Den nimmt dann doch keiner mehr ernst.

    Er hat in der kurzen Zeit schon mal einen Trainer verbrannt und seine Aussendarstellung ist auch verbesserungswürdig.

    Dass es unter Kind alles andere als einfach sein wird zu arbeiten sollte ihm vorher bewusst gewesen sein

  • Der Wunsch nach einem "Hinschmeißer" der dann endlich mal Tacheles über 96-intern redet (und damit ordentlich und für alle Öffentlichkeit nachvollziehbar nachtritt) ist wahrscheinlich schon so alt und hoffnungslos wie Kinds Kampf gegen 50+1.

  • Glaube nicht, dass er als "verbrannt" gilt.

    Finde das eher relativ schlau, was er macht - sehr frühzeitig immer kleine Spitzen ggü. seinem "Boss" bzw. der Situation abzugeben.

    Andere Manager haben bereits bewiesen, dass es vollkommen egal ist, was sie in den Sand setzen - kriegen trotzdem Posten - hier geht's eher um den Namen/ das Netzwerk. Bader z.B.

  • Ich denke, daß innerhalb der Branche bekannt ist, welche desaströsen Verhältnisse hier herrschen. Die quatschen doch alle miteinander. Genügend Fluktuation gab es schon, so daß genügend Informanten unterwegs sind. Wenn jedes Jahr ein bis zwei neue dazu kommen, die von den gleichen Erlebnissen erzählen, dann verfestigt sich ein Bild.

  • Stimmt - und das wird der Hauptgrund sein, warum hier kaum einer anfängt, Die sind ja nicht blöde. Aber auch das wird nichtmal "investigativ" hinterfragt...warum auch...

  • Schlaudraff sollte hoffentlich intelligent genug sein, um zu kapieren, dass er nach alter kindscher Methode bereits vor dem Rauswurfgleis steht.


    Da wird die "mutige Lösung" gefordert, die Presse schiebt schnell hinterher, dass damit sowas wie Nagelsmann gemeint ist, damit alle Opis Weitblick schnuppern. Gleichzeitig soll der aber bestenfalls die Hälfte des Üblichen kosten, n Fliegenschiss an Abfindung bekommen, besser keine Co-Trainer oder sonstige Kostenfaktoren mitbringen sowie schön die Klappe halten, wenn mal wieder kein Geld zur Abstiegsverhinderung organisiert wird.


    Mit diesem Auftrag wird Schlaudraff also losgeschickt, vorhersehbar scheitern, um darauf volle Möhre enttäuscht von Kind vor die Tür gesetzt zu werden. Da wäre eine Flucht nach vorn, sprich: in den Sack hauen, schon auch angebracht.


    Letztlich ist das erneut so, als ob ich meinen 10-jährigen Buben mit 19 Cent losschicke, um 10 Brötchen zu kaufen, der alle Bäcker der Stadt abklappert, mit einem Brötchen wieder auftaucht, woraufhin ich bitter bitter enttäuscht bin, weil er nicht geliefert hat.

  • Hinschmeißen? Wieso?

    Jeder wußte, dass die Mission fast aussichtslos war. Daran hat sich nichts geändert. Er kann doch (fast) nur gewinnen.

    Und am Ende gibt es eine Abfindung.


    Wenn er jetzt wegläuft, wird ihm das u.U. in der Branche mehr schaden als nutzen. Wie gesagt: war doch vorher alles so zu erwarten.


    Zur Presse: Ich glaube schon, dass die Nibelungentreue sich irgend wann einmal auflöst. Wir stecken nun mal im Abstiegskampf zur 3. Liga. Das Gesamtinteresse an Artikel zu diesem Kackv…… läßt damit deutlich nach. Handball ist schon mal interessanten (aus Sicht der Redaktion). Warum sollte man da noch auf Kind großartig Rücksicht nehmen? Ich vermute mal, wenn die Karre immer weiter im Dreck versinkt, dann kommt die Journallie auch aus ihren Löchern.