Kaderplanung 2019/20

  • Heißt das eigentlich im Umkehrschluss, dass wir den aktuellen Kader in Verbindung mit Coaching/Spielsystem/ Taktik a la Kocak als "definitiv " klassenerhaltsfähig ansehen? :???:

    Ich weiß nicht so recht...

    Wieso eigentlich? Ich denke, es sollte Einigkeit bestehen, dass der Kader sicher nicht gut ist, aber auch nicht so schlecht, dass man nicht die Klasse in der 2. Liga halten sollte und kann.

    Man sollte nicht zu selbstsicher sein. Ich gehe davon aus, dass für den Klassenerhalt 40 + x Punkte notwendig sein könnten (zumindest für Platz 15). Und: Man sollte die erforderlichen Punkte möglichst so rasch sammeln, dass zumindest drei Spieltage vor Saisonende der Ligaverbleib perfekt ist. Ob das Nervenkostüm der Mannschaft Abstiegsendspielen gewachsen sein würde, ist mir nicht sicher. Aussagen des Cheftrainers, unter dessen Ägide zwei Spiele gegen direkte Mitkonkurrenten verloren würden, man werde "definitiv" nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, wiegen das Team in falscher Sicherheit. Peine-Ost 2018 sollte ein warnendes Beispiel sein.

  • "Könnten" in Verbindung mit x ∈ ℤ wäre wirklich mal eine Ansage.


    Habe mal nachgesehen, welche Punktzahlen die Mannschaften in der 2. Bundesliga seit Einführung der Dreipunkteregel auf Platz 3, 4, 15 und 16 am Saisonende hatten.



    Saison3.4.15.16.
    1995/9656524237
    1996/9758544036
    1997/9859563933
    1998/9958573731
    1999/0058553935
    2000/0160593734
    2001/0265633825
    2002/0362623433
    2003/0454543939
    2004/0561573934
    2005/0658564138
    2006/0760603535
    2007/0860583832
    2008/0960563836
    2009/1062593836
    2010/1165613331
    2011/1262623533
    2012/1358543737
    2013/14
    60544035
    2014/1558563737
    2015/1665533432
    2016/1766603736
    2017/1856484040
    2018/1957563835


    Mehr als 40 Punkte waren nie zum Erreichen von Platz 15 nötig (was bis 2008 allerdings nichts gebracht hätte, da es vier Zweitligaabsteiger gab).

    2018 hätte Kiel nur 49 Punkte (oder 48 Punkte und das bessere Torverhältnis als der Vierte Bielefeld) gebraucht, um in die Aufstiegsrelegation zu kommen.


    Die Vorhersage "man braucht diese Saison mehr als 40 Punkte, um sicher die Klasse zu halten" mag sich zwar theoretisch bewahrheiten können, hat es aber in der Praxis noch nie.

  • Ein kleines Schmankerl noch: Die 66 Punkte von Braunschweig in unserer letzten Aufstiegssaison hätten in all den Jahren in nur drei von 23 übrigen Saisons nicht zum direkten Aufstieg gereicht. 2016, 2013 (da sind sie allerdings mit 67 Punkten selbst Zweiter geworden) und 2012.


    Das ist wirklich sehr ärgerlich für die.

  • Mehr als 40 Punkte waren nie zum Erreichen von Platz 15 nötig (was bis 2008 allerdings nichts gebracht hätte, da es vier Zweitligaabsteiger gab).

    Das kann man für 2017/18 nicht sagen, da hatte der 16. ebenfalls 40 Punkte (und der 17. 39). Wie gesagt, man sollte die Dinge nicht zu leicht nehmen, die Mannschaft nicht (wie der aktuelle Cheftrainer) in Sicherheit wägen und dafür sorgen, dass rechtzeitig die nötigen Punkte eingefahren werden.


    Nürnberg, der 16., hat aktuell 19 Punkte, Wiesbaden (mit punktemäßig aufsteigender Tendenz) 17 Zähler; beide dürften noch einiges sammeln. Auch Dresden hat das Potential, aus dem Keller herauszukommen, wenn der neue Trainer an einigen Schrauben dreht und gezielte Verstärkungen kommen.

  • Was ist an der Formulierung "mehr als 40 Punkte waren nie zum Erreichen von Platz 15 nötig" missverständlich?

    Und: Doch, das kann man auch für 2016/17 sagen. Weil es eben Fakt ist.

  • Man ist mit 40 Punkten eben auch auf Platz 16 stehen geblieben. Für den 16. in der Saison 17/18 reichten 40 Punkte eben nicht für den direkten Klassenverbleib aus.

  • Wenn Dahl das sagt, dann ist das so. Und zwar jede Saison aufs Neue. Basta.

    Oh, da ist aber jemand am Ende des Jahres frustriert, dass er dauernd meine Beiträge abwatschen muss, ohne ein einziges Argument zu bringen. Wer's braucht....

  • Man ist mit 40 Punkten eben auch auf Platz 16 stehen geblieben. Für den 16. in der Saison 17/18 reichten 40 Punkte eben nicht für den direkten Klassenverbleib aus.

    Wo habe ich denn behauptet, dass 40 Punkte immer für den Klassenerhalt gereicht haben?


    Du verdrehst mal wieder komplett die Wahrheit.

  • Es ist doch völlig egal wie viele Punkte man am Ende braucht um die Klasse zu halten, bzw. langen um aufzusteigen.


    Wenn man nach bereits gespielten 18 Spieltagen nur 2 Punkte vor dem Relegationsplatz steht, gebietet es doch die "Seriösität" das man die Situation so annimmt das es (erst mal) nur um den Klassenerhalt gehen kann und um nichts anderes. Und schon gar nicht um irgendwelche spinnerte Wunschvorstellungen irgendwelcher Presseleute oder Phantastereien einiger Spieler.

    Bei (fast) jedem anderen Verein wäre es sonnenklar, das man bei den gezeigten Leistungen aus der Hinserie einzig und allein nur über den Nichtabstieg reden dürfte/würde. Nur bei H96 nicht, weil die ja zu was höherem berufen sind. Die gehören in die 1. Liga, natürlich.


    Selbst Wehen ist nur 4 Punkte weg. Ich halte 96 solange für (stark) gefährdet abzusteigen solange Kocak solche 1.HZen wie in Bochum der Truppe nicht austreiben kann. Wenn sie einfach mal glauben besser zu sein, als sie es nun mal (nicht) sind.

    Das sie spielerisch/fußballerisch keine Bäume ausreißen können ist das eine, aber sich in der 2. Liga ZUSÄTZLICH für was besseres zu halten...dieser Schuß könnte nach dem 34. Spieltag gewaltig nach hinten losgehen.

  • eigentlich wollte ich deinen Kommentar unterschreiben,Jose,aber spielerisch/fussballerisch sah es in Bochum 2. HZ und gegen Stgt schon sehr passabel aus,da erwarte ich durchsaus einiges sehenswerte in der Rückrunde.


    Ansonsten ist es natürlich schon derber Cringe,dass Herr Kind erneut einen Schuldigen der Öffentlichkeit darbietet (Schlaudraff),und im gleichen Atemzug schon wieder subtil Druck auf den neuen Trainer aufbaut,der nun alle Chancen nutzen müsste,dann könnte es noch mal was werden nach oben.


    Mein Hauptziel für 2020: einen Präsidenten für Hannover 96,der eben nicht komplett überfordert ist mit der Führung eines traditionsreichen Fußballvereins, der fähig ist,neue Perspektiven zu entwickeln,und das große 96-Umfeld bitte auch mitnimmt hierfür.


    Und zwar möglichst schnell!

  • Ach ja, ceterum censeo KMW...

    Wenn's nicht so ermüdend wäre...

    Mein wohl unerfüllbarer Wunsch für 2020: ich will das nicht mehr schreiben müssen!

    :kichern:

  • In der HAZ (NP dann ja wohl auch) steht was von hohen 1. Ligaverträgen für Albornoz (klar), Ostrozlek (klar) und Weydandt (???)

    Hab ich da was verpasst und Henne ist Großverdiener?

  • Öffentlich bekannt ist nur, daß er in der Woche nach seinem Profidebut seinen U23-Vertrag in einen Profivertrag verwandelt hat. Mit ziemlich kurzer Laufzeit, knapp zwei Jahre. Mit diesen Informationen ist es imho möglich zu vermuten, daß er nur einen der kleineren Verträge bekommen hat.


    Haraguchi hingegen kam mit einer ganz anderen Vita hierher. Hertha, Düsseldorf, japanische Nationalmannschaft, Millionenablöse. Wenn man unbedingt Großverdiener raten will (warum eigentlich?), dann könnte man hier eine Vermutung haben.


    Die meisten Großverdiener sind eh nicht mehr hier.

  • Es geht allerdings auch um Zweitligaverträge und nicht um die aus der ersten Liga. Und anscheinend hat Weydandt für die zweite Liga ganz gut verhandelt. Überrascht war ich davon allerdings auch.