Jahreshauptversammlung 2019, 23. März 2019, 14 Uhr (Swiss Life Hall)

  • Moin


    Mit "Mitgliederkäseblatt" meinst Du das Vereinsmagazin Aktiv, welches jetzt in Verantwortung von Kramer und Nestler herausgebracht wird, oder?

    Schön, dass Du da lächeln konntest.

  • Wie auch immer man es bezeichnet - ich schätze 96% der Vereinsmitglieder würden auf die Papierausgabe verzichten, falls man bei einer Umstellung auf Emailversand 96 Cent Rabatt auf den Vereinbeitrag bekäme.


    Edith: Das müßte dann natürlich als "OPT-In" passieren. Also "wir stellen das Vereinsmagazin um auf PDF, wer es trotzdem in Papierform haben möchte bitte eine Info an den Verein"


    Bei Bedarf (Prozentzahl will ich hier mal nicht schätzen) kann man die PDF dann obendrein ins Spam schieben und braucht es nicht wie derzeit vom Briefkasten in den blauen Sack zu schleppen.

    Der ev. würde Unmengen von Porto und Druckkosten sparen und könnte das Geld sinnvoller einsetzen. Mit dem Verzicht auf große Mengen (für die meisten Mitglieder ungenutzt) bedrucktes Hochglanzpapier täte man gleichzeitig was für die Umwelt.

    Einmal editiert, zuletzt von 96Weizen ()

  • Also ich freue mich jedes Mal über das gedruckte Vereinsmagazin, weil ich so relativ regelmäßig auch über andere Sparten informiert werde. Ein PDF zu lesen ist für mich nicht das gleiche.

  • Sehr schön, dass Du das schreibst, denn nicht jeder hat ein E-Mail-Konto oder er möchte sich gerne das Printexemplar durchlesen und aufheben.


    Man muss akzeptieren, dass 96 nicht nur aus Fußball besteht, sondern unser Verein viele Sparten hat, die interessant sind.


    Wenn Jemand meint, dass diese Info-Quelle unnötig ist, dann sollte er mal hinterfragen, warum er hier Mitglied ist und worum es hier die ganze Zeit geht. Es geht um den Verein und nicht nur um den Fußball und seine Fans bzw. Faninvestoren.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, als Mitglied in verschiedenen Organisationen, dass die Übermittlung von E-Paper doch einige Nachteile hat.

    Einerseits für den Absender und andererseits auch für den Empfänger.


    Die digitalen E-Paper landen oft in einem privaten E-Mail Ordner und werden nie oder mit Monaten Verspätung gelesen.

    Das betrifft z.B. die Krankenkasse, die Mieterzeitung, die Enercity News oder andere Infos, die über E-Paper kommen.


    Ich bezahle im Jahr 96 € für eine passive Mitgliedschaft, darin sind Infos Papiere über 96 und den Verein enthalten.

    Die will ich als Papier und zum Archivieren per Post erhalten, dann kann ich sie auch in der Hand lesen und vergesse es nicht. Darüber hinaus kann ich das Magazin auch mal meinem Nachbarn zum Lesen geben.


    Wer das nicht möchte, den interessieren die Infos darin auch nicht, also tschüss.

  • Ich glaube die Idee vom User "weizen96" ist eher dahingehend, den Kosten-/Nutzen-Faktor mit einzubeziehen und na klar wäre es günstiger, das Magazin aus dem Printbereich herauszunehmen und online zu verschicken etc. - insofern kein unberechtigter Gedankengang. Das könnte man auch nachvollziehen, trotzdem glaube ich dass man als Verein sich so eine Printausgabe auch leisten können muss, gerade wenn man damit wirbt, der womöglich größte Verein Hannovers bzw. Aushängeschild dieser Stadt sein zu wollen.


    Bin selbst bei einem kleinen Dorfverein im Vorstand als Pressewart tätig und da gab es auch in diesem Frühjahr Überlegungen, wie wir die Mitglieder mehr einbeziehen und vor allem besser informieren können. Allerdings sind unsere finanziellen Möglichkeiten beschränkt.

  • Wer das nicht möchte, den interessieren die Infos darin auch nicht, also tschüss.

    Was ist das für ein Unsinn.
    Man kann und soll darüber streiten, ob die Mitgliederzeitung auf Papier oder elektronisch verschickt werden wird. Aber zu behaupten, dass die PDF-Befürworter sich für den entsprechenden Inhalt nicht interessieren ist echt albern.


    Was für ein Quatsch!

  • Anscheinend kannst Du nicht richtig lesen oder wie.


    Bevor Du hier irgendetwas von Unsinn oder Quatsch schreibst, erklär mal den Satz: "Bei Bedarf (Prozentzahl will ich hier mal nicht schätzen) kann man die PDF dann obendrein ins Spam schieben und braucht es nicht wie derzeit vom Briefkasten in den blauen Sack zu schleppen."

  • Das bedeutet so viel wie: Wenn man das Heft nach dem Lesen entsorgt, verursacht es in der Pdf-Variante keinen Papiermüll.
    Die Idee, das man etwas aufheben muss, wenn es einen interessiert ist...warte: Unsinn.
    Wer das will: Gerne. Aber der Ansatz, dass andere ihre Mitgliedschaft hinterfragen müssen, wenn sie das nicht tun ist lächerlich.

  • Aha, ich denke, die Idee , dass man etwas aufheben muss, wenn es einen interessiert, kannst Du nicht beurteilen und schon gar nicht qualifizieren bzw. als Unsinn einstufen. Das ist Unsinn


    Es gibt Leute, die heben ganz andere Heftchen auf, gelle.


    Ob man bei solchen Aussagen seine Mitgliedschaft hinterfragen muss, Ja, denn der Verein hat in den letzten Monaten um seine Existenz gerungen und zwar nicht nur wegen der Fußballmitglieder.

    So eine Aussage finde ich despektierlich.

  • Wer im Jahr 2019 immer noch davon ausgeht, dass der Inhalt davon abhängt ob das Format digital ist oder analog, der sollte mal hinterfragen, ob das aktuelle Zeitalter so wirklich seine Sache ist.

    Bisher hat doch auch niemand gesagt, dass es nur eine digitale Version geben sollte. Aber die Wahlmöglichkeit wäre doch super. Das ganze spart Geld und vor allem Ressourcen bei Produktion und Lieferung.

  • Der hier genannte Vorschlag hatte doch explizit die Möglichkeit der Papierform - falls gewünscht - eingeschlossen. Das soll doch niemandem, der lieber blättert als scrollt oder lieber aufhebt statt zu entsorgen genommen werden.

  • Wer im Jahr 2019 immer noch davon ausgeht, dass der Inhalt davon abhängt ob das Format digital ist oder analog, der sollte mal hinterfragen, ob das aktuelle Zeitalter so wirklich seine Sache ist.

    Bisher hat doch auch niemand gesagt, dass es nur eine digitale Version geben sollte. Aber die Wahlmöglichkeit wäre doch super. Das ganze spart Geld und vor allem Ressourcen bei Produktion und Lieferung.

    Mmmmh, merkwürdiger Erklärungsversuch.


    Ich denke, nicht mal im Mittelalter wurde infrage gestellt ob der Inhalt von einer gesungenen oder geschriebenen Version abhängig ist.


    Es geht hier um die Art der Übermittlung und der Speicherung des Inhalts dieser Information.

    Ich bezweifele, dass 96 % der Mitglieder das Magazin per E-Mail bekommen und abspeichern können/wollen.


    Wie ich schon schrieb, das Magazin meiner Krankenversicherung habe ich seitdem es online kommt kaum noch gelesen, schlummert in der Ablage, aber das Papier, welches bei mir auf dem Schreibtisch lag, habe ich früher dann doch häufiger in die Hand genommen und gelesen, bevor es in den Eimer kam und interessante Ausgaben habe ich jetzt noch im Regal liegen.


    Es gibt Beispiele, warum online gut oder online Scheiße is, das is keine Frage, das Problem is nur kann man bald alles digital verarbeiten oderbesser nich.


    Klar kann man mit einer Online Ausgabe auch Geld beim Verein sparen, die Frage is nur wieviel und lohnt sich das.


    Wenn die HAZ nur noch digital arbeiten würde könnte sie viel Geld sparen und Ressourcen schonen , aber würde sie dann auch noch alle Themen, Werbung, etc. in der Breite beim Konsumenten abdecken können?


    Ich denke, es kommt auch auf die Altersklasse der Konsumenten an, nix gegen digital, aber noch sind nicht alle online.

  • Und wieder eine Mischung aus eigenen, persönlichen Befindlichkeiten und der kompletten Ignoranz der Möglichkeit, das beide Wege parallel existieren. Kommt da noch was oder drehen wir die Runde noch öfter?

  • nur zu meinem verständnis: du hast besonders interessante ausgaben vom magazin deiner krankenkasse noch im regal liegen?

    Warst du nicht der, der mit der größten Apotheken-Umschau-Sammlung im Guiness-Buch der Rekorde steht?

  • nur zu meinem verständnis: du hast besonders interessante ausgaben vom magazin deiner krankenkasse noch im regal liegen?

    Ja gut, ich habe Dich jetzt ein bissl verarscht, denn ich schneide das Papier zurecht und lege es ins Klo.

    Macht allerdings schwarze Flecken auf dem Hintern, wenn die Farbe mit abgeht.

  • Nur zu Deiner Beruhigung, ich schließe beide Varianten nicht aus, sondern finde die Abqualifizierung einer der beiden für despektierlich.

    Welche Möglichkeiten ich ignoriere, das kannst Du mit Sicherheit nicht qualifizieren.

  • Wie stößt man denn so ein Thema eigentlich an? Ist das schon ein Fall für einen Antrag auf der Mitgliederversammlung? Oder einfach mal per Mail?