Unser neuer Vereinsvorstand - #VorwärtsnachWeit

  • er will doch weg! 50+1 hat bestand.


    Die DFL-Mitgliederversammlung befasst sich im Juli mit weiterem Vorgehen in Bezug auf 50+1-Regel.


    Ich habe keine Zweifel, das Ding ist durch. Nur die Kind Blase glaubt noch an die Abschaffung von 50+1.

    Die Kartellamtsentscheidung zu 50+1 ist zum Rohrkrepierer für Kind geworden. Die Mehrheitsverhältnisse bei der DFL waren doch immer eindeutig.

  • Weiß jemand mehr über die Weisung an Schatzschneider?

    Der Trick ist doch gerade, dass niemand öffentlich mehr weiß.

    Naja, klassischer Weise ist das eher unüblich, dass es so bleibt. Oder ist der Gesichtsverlust für Dieter zu groß? Bislang ist er mir nicht mit einem ausgeprägten Kompass für Peinlichkeiten aufgefallen.

    Die Aussage von Kramer ist ja logisch und gut, das nicht selbst unter die Leute zu bringen und seriös zu agieren.

  • Und wenn Kind nicht geht, dann bleibt er. ;)

    Und ich sehe keine Investoren.

    das müßtest Du vermutlich ergänzen um

    ... ich sehe keine Investoren solange er bleibt.

    Da darf ich mustermann zustimmen.

    Welche Investoren sollen denn Ihr Geld reinschießen, ohne das letztlich das Sagen haben? Wo gibt es diese?


    Dazu gibt es andere Mitforisten, die keine Notwendigkeit einer stetigen Kapitalseite sehen... .

    Bitte, finde ich ja auch irgendwie charmant, aber leider ist das Wettbewerbsumfeld in der Hinsicht verzerrt.

    Alternativ kann ich mit 3.Liga und nur Jungs aus der Region in der 1. Mannschaft leben, denn so muss es ohne Geld von außen einfach langfristig kommen. Das bisherige Hannover-Problem war doch eher, dass die Kapitalseite sich selbst, uh, "überwachte"... .

    (Glaubt mir, ich würde mich freuen, wenn das Gegenteil durch H96 bewiesen wird. Ich halte den e.V. Vorstand da für fähig. Allein, mir fehlt der langfristige Glaube an diese Struktur).

  • Zu den Weisungen:

    Zu Seriosität gehört, nicht alles auf den Marktplatz zu tragen. Das Öffentlichmachen der Weisung an MK war mE geboten und gerechtfertigt aufgrund der öffentlichen Diskussion und der öffentlichen Aussagen seinerseits und seiner herausgehobenen Position.

    Eine etwaige Weisung an DS, sofern es die gibt, ist mE anders zu beurteilen.

    Insofern aus meiner Sicht: Chapeau an unseren Vorstand!

    Einmal editiert, zuletzt von wutzi96 ()

  • Wenn sich das "letztlich das Sagen haben" lediglich nur noch darauf beschränkt, sich mit einem fußballbranchenspezifischen Gremium (Verein) über die Bestellung eines Geschäftsführers durch ein kleines bisschen Strategie- und Überzeugungsaufwand einig werden zu müssen, tut es mir für die armen Investoren doch schon sehr leid, wenn das schon zuviel ist.

  • Ich finde es einfach mal cool, dass da jemand in äußerst sachlicher Art und Weise dem haarlosen Asketen mal vors Schienbein tritt. Das ist so eine Art innere Genugtuung.


    Viel wichtiger finde ich aber, dass die Interessen des e.V. wahrgenommen werden. Bisher war es häufig so, dass die Gesellschafter bestimmt haben und dabei ihren Vorteil vor Augen hatten. Jetzt ist es so, dass der e.V. auch klar Stellung bezieht. 50+1 ist das letzte Machtinstrument des Vereins. Wenn die Gesellschafter auch die Mehrheit über die Management GmbH übernehmen würde, wäre es das für den e.V. Dann wird sich dieser von den Brotkrumen ernähren dürfen, die die Gesellschafter ihm gnädigerweise zugestehen. Daher ist es konsequent, auf einen Geschäftsführer zu bestehen, für den 50+1 gesetzt ist. Ansonsten gehen diese Machtspiele immer weiter und Gesellschafter/S&S und Verein reiben sich weiterhin gegenseitig auf. >20Jahre unprofessionelle Kommunikation und Glücks- bzw. meist Unglücksentscheidungen sind viel zu viel.

  • Da darf ich mustermann zustimmen.

    Welche Investoren sollen denn Ihr Geld reinschießen, ohne das letztlich das Sagen haben? Wo gibt es diese?

    Da gibt es sehr viele Fußball-Clubs in Deutschland, wo das genauso funktioniert - bis auf diese wenigen Ausnahmen wie LEV, WOB und Hoffenheim. Überall wird 50+1 von den Investoren akzeptiert: Stuttgart, Hertha BSC, Bayern München, ... In Hannover ist es kritisch, weil ein Investor sich als Alleinherrscher aufspielt. Neue Investoren sind davon abgeschreckt. Nicht 50+1 ist das Problem, sondern Mehrheitsinvestor Kind.

  • Wie funktioniert es eigentlich, das die Bild so ein Exklusivinterview bekommt, rufen die ganz stumpf bei Kramer an, und fragen einfach?

    Und Kramer dann so: "Toll, mit mir spricht ja sonst keiner, kommt vorbei Jungs!"

    Oder: "Exklusiv hm, zu der brisanten Lage - was gibt's denn, was habt ihr euch so gedacht?"


    Kramer hätte ja eine normale Pressemitteilung veröffentlichen können, anstelle so ein gestelltes Frage/Antwort Spielchen mitzumachen.


    Mich interessiert warum er mit dem Drecksblatt ins Bett geht. Es haut doch nicht hin, dass beste Verein vonne Welt ...

  • Und wenn nicht, liegt es wahrscheinlich weniger daran, dass der e.V. mit denen nicht hat sprechen wollen.

  • vielleicht kommt die tage ja auch noch was bei madsack. menschen erreichst du halt immer noch besten mit desen beiden medien in und um hannover

    Nie im Leben. Eher würden von Unhold , Tietenberg und Konsorten noch mal eben schnell ein XXXL interview mit Heiko Rehberg und seiner Majestät himself aus dem Hut zaubern - ohne dabei auch nur eine kritische Frage zu stellen :D

  • und solange er die ganze Kiste nicht mit Gewinn und ohne Verlust von Ansehen verkloppt hat, "will" der auch weiter.


    Das würde implizieren, dass Kind irgendwann nochmal den Turnaround schafft und diese Abwärtsspirale, die sich hier (mit kleinen Unterbrechungen) seit 2013 aufhält und sogar umdreht. Ehrlicherweise fehlt mir die Phantasie, wie das gelingen solle, wenn Rossmann und Baum (oder Kind) nicht bereit sind, hier frisches, eigenes Geld reinzubuttern. Und das sind sie offenbar nicht, sonst würde 96 nicht da stehen, wo es jetzt steht.