• Nach meiner Rechnung dürften 70-80% mit 2 Spielern nicht möglich sein. Von 100% war ja nie Rede. Da ist der alte Mann ja Bescheiden.

  • Dann brauchen wir noch zwei Neue. Ein Ersatztorwart soll ja kommen. Das wäre dann der Ausfall weil kein Stammspieler, der bei einem weiteren Kracher© zu einer Erfolgsquote von 75% führt.


    Wenn's 70-80% sein sollen, sind 75% ja quasi IDEALmaß.

  • MKs Logik: Gerichte sind dafür da, offene Fragen zu klären.

    Und weil das viele so sehen, sind die Gerichte auch hoffnungslos überlastet.

    Was für ein Unfug, an der Grenze zum Rechtsmißbräuchlichen.


    Und klar dürfte auch sein, das auch in dieser Instanz keine "endgültige Klärung" erzielt werden würde. Also weiter, immer weiter......

  • Natürlich...morgen gibts wieder ne Stellungnahme der DFL und ne Gegenstellungnahme von 96 und dann ne Gegengegenstellungnahme der...ach lassen wir das.


    Kind muss weg

  • Zitat

    Stellungnahme zu DFL-Berichten: Unwahrheiten auf Kosten von 96

    Hannover 96 verwahrt sich entschieden gegen die Behauptungen der DFL zum Fall Gerhard Zuber. An diesen Meldungen ist absolut nichts dran.

    Falsche Behauptung

    Die DFL hat heute eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es heißt, dass sie keinerlei Bestrebungen habe, aus dem Urteil zur Vertragssituation von Gerhard Zuber einen Präzendenzfall zu machen. Darin heißt es: "Die DFL sieht im Urteil in der Sache Zuber keine für den deutschen Fußball gravierende Entscheidung und hat Hannover 96 daher nicht zu einer Berufung geraten." Des Weiteren wird ohne Angaben von Quellen behauptet, dass Hannover 96 ein alleiniges Interesse an einer Berufungsverhandlung in der Causa Zuber habe.

    Intensiver Kontakt zwischen DFL und Hannover 96

    Tatsache ist: Es hat einen intensiven Kontakt zwischen Hannover 96 und der DFL-Geschäftsführung gegeben. Die gesamte DFL-Spitze hat Martin Kind qausi angefleht, den deutschen Fußball erneut durch sein Einschreiten zu retten. Sie bittet darum, dass Hannover 96 wie schon bei den Skandalen um 50+1 und den VAR eine Vorreiterrolle einnimmt und als Speerspitze der deutschen Bundesligavereine agiert. Das jetzt erfolgte Leugnen dieser Kontakte ist in dieser Form nicht zu akzeptieren. Wir verwahren uns entschieden gegen diese Form der Berichterstattung sowie das offenbar gezielte Streuen von Falschinformationen, um 96 zu schaden.

  • Kein Wunder, daß 96 für nix Geld hat, wenn so viele Unwahrheiten oder auch Witze auf Kosten von 96 erzählt werden.

  • Bis zum Wort "angefleht" habe ich die Stellungnahme für echt gehalten. Bin wohl noch nicht so richtig wach. Oder ich halte bei 96 mittlerweile alles für möglich. Oder beides.

  • Für den Ge­schäfts­füh­rer-Posten „gibt es viele Bewerbungen. Wir brauchen Leute, die Verantwortung übernehmen, die nicht weglaufen in der Krise. Solche Leute suchen wir.“ #Kind #h96 #NP


    Kind zur Personalie #Zuber: „Man muss auch mal akzeptieren, dass die Klage nicht gegen die Person Zuber geht. Es geht um eine wichtige Frage für den Profifußball. Die DFL unterstützt uns dabei." #h96 #NP

  • Wie viele Geschäftsführer sucht der denn jetzt? Einen GF Sport und zusätzlich einen Nachfolger für sich selbst? Welchen Geschäftsbereich soll der neben dem GF Sport und dem GF Verwaltung haben? Und was soll der GF Sport machen, was Zuber jetzt nicht macht?


    Zum Thema Zuber übrigens, falls das jemanden interessiert, meine juristische Einordnung (als Ferndiagnose ohne Aktenkenntnis):

    Die Entscheidung des Arbeitsgerichts ist überraschend. Das ist im Grunde ungefähr die Kategorie der Heinz-Müller-Entscheidung von vor einigen Jahren, die vom Landesarbeitsgericht RLP kassiert wurde. Deswegen erscheint es mir auch überwiegend wahrscheinlich, dass das LAG Niedersachsen oder spätestens das Bundesarbeitsgericht die Entscheidung auch kassiert.


    Genau weiß man es aber halt nicht, und man fährt mit dem Risiko, dass das LAG oder gar das BAG die Entscheidung bestätigen, und dann (in letzterem Fall) ist das tatsächlich (nicht förmlich, aber) praktisch Gesetz.


    Das, was bisher in der Welt ist, gilt für nichts und niemanden außer Zubers derzeitigem Vertrag. Das heißt, kein anderes Arbeitsgericht ist gehalten, sich daran zu orientieren (ein Gericht kann und wird die Entscheidungen anderer Gerichte als Rechtsmeinung berücksichtigen, aber nicht mehr). Jeder andere Club in Deutschland könnte auch bei einer Rechtsmittelrücknahme durch 96 die Sache immer noch (selbst wenn es ein anderes Arbeitsgericht genauso sieht) in höhere Instanzen treiben. Das gilt sogar für 96 selbst beim nächsten Sportdirektor.


    Deswegen ergibt es für die DFL derzeit m.E. wenig Sinn - außer, man will einen Showdown in der Sache; manchmal ist einem das Risiko einer ungünstigen, aber klaren Rechtslage lieber als die Rechtsunsicherheit.


    Für 96 indes ergibt die Sache Sinn, denn wenn Zuber wirklich einen unbefristeten Vertrag hat, kann er keinen neuen befristeten Vertrag bekommen.

  • Er hat doch schon einmal mit Klage bis zur höchsten Instanz (also die, die nach ihm kommt) gedroht...was wurde da bloß draus?

  • Hat denn mal jemand tatsächlich bei der DFL nachgefragt, ob die Darstellung von Kind der Wahrheit entspricht? Oder machen die Hofberichterstatter von Madsack das mal wieder nicht?


    Ich gehe übrigens davon aus, dass die Berufung keine Chancen hat und 96 mal wieder nur Geld kostet. Das Heinz Müller Urteil hat das BAG folgendermaßen begründet:


    Der Sachgrund der Eigenart der Arbeitsleistung nimmt keinen Beruf und keine Branche aus. Er rechtfertigt die Befristung eines Arbeitsvertrags im Bereich des Profifußballs nur bei solchen Arbeitnehmern, die sportliche Höchstleistungen schulden und deren Arbeitsleistung deshalb von vornherein nur für eine begrenzte Zeit erbracht werden kann. Damit sind die Umstände, die eine bestimmte Tätigkeit kennzeichnen und daher in diesem speziellen Zusammenhang den Einsatz aufeinanderfolgender Arbeitsverträge rechtfertigen können, konkret und genau bezeichnet.


    Ein Fußballer schuldet sportliche Höchstleistungen und kann diese von vornherein nur für begrenzte Zeit erbringen. Dass man mit 50 Jahren nicht mehr in der Bundesliga mithalten kann, ist logisch.


    Zuber ist aber kein Fußballer, sondern Sportdirektor. Ein Sportdirektor kann 35, 50 oder 60 Jahre sein. Er steht auch nicht selbst auf dem Platz, muss also keine sportlichen Höchstleistungen erbringen.

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