• Zumindest werden die Schüler jetzt regelmäßig getestet. Bei uns sind es sogar Pflichttests in der Schule (alternativ Bürgertest vom Vortag). Das gibt schon mehr Sicherheit als die freiwilligen Tests in Unternehmen.

  • Hirschi

    Ist es Dir denn bis zum Messegelände zu weit? :grübel:

    Im Prinzip nicht. Ich muss nur überlegen, wie lange ich mit dem Drahtesel brauche. Mit den Öffis will ich nicht fahren. Das Problem sollen wohl die langen Wege in der Messehalle sein...bei der Hausärztin wäre es komfortabler. Allerdings haben die weder im Impfzentrum noch bei meiner Ärztin Impfstoff. Mit AZ habe ich keine Probleme, aber ich bin eh für BioNTec vorgesehen.

  • Hirschi

    Es ist wohl so, daß für Hannoveraner die sich online am Impfzentrum anmelden dann Biontec angezeigt wird. Sie suchen sich dann aber wohl die Ü60 raus und ziehen sie mit AZ vor.

  • Das Problem sollen wohl die langen Wege in der Messehalle sein...bei der Hausärztin wäre es komfortabler.

    meine kurz vor 80 jährige mutter hatte genau die gleichen gedanken wie du. ich warte schön ab, bis der hausarzt so weit ist. ich hab den selben und habe 4 tage vor ihrem impftermin an der messe gefragt, ob sie lieber warten soll bis sie in der praxis geimpft wird. sie ist wirklich schlecht zu fuß.

    arzt: bloß hin da, wenns irgendwie geht ! und sie ist da ganz tapfer durch.am eingang stehen viele rolatoren und rollstühle. sie war ganz angetan von der guten organisation. auch wenn es ihr ein bischen viel war mit den ganzen kontrollstellen. und dann bekommt sie auch noch az! war aber alles tutti, als am nächsten tag in der zeitung stand, angie bekommt den auch. sie hatte keine nebenwirkungen.

    und neulich sagte sie: ich bin so froh, dass ich da hin war.

    wer ganz schlecht zu fuß ist, kann sich auch nen transportschein für taxi besorgen, braucht noch nichtmal in vorkasse gehen.

  • So , ich bin es mal wieder. bin durch hartnäckigkeit und glück am zweiten tag der hausarztimpfung am 07. april berücksichtigt worden und mit der primärdosis biontech geimpft worden. morgen ist der 13. tag nach der impfung. auch bedingt durch meine psychische grunderkrankung bin ich aber dennoch nicht beruhigt, sondern stehe jeden tag unter stress. aber immerhin , ein wichtiger baustein zu einem etwas normaleren leben ist hoffentlich gesetzt.


    Ich weiß noch nicht, ob ich den booster wie vom arzt angekündigt in ca. 1- 2 wochen erhalte oder ob er sich doch an die stiko- empfehlung hält, dann wären es noch ca. 4 wochen. bin schon dauernd am limit stressmäßig , weil ich zwar die verhaltensregeln verinnerlicht habe, die bewohner und mitarbeiter des wohnheims allerdings größtenteils leider überhaupt nicht.


    falls ich mich durch diesen umstand noch infiziere, wäre das sehr ärgerlich . na ja , wenn es so läuft wie vom arzt angekündigt, kann ich in ca. 10 tagen den booster drin haben. ansonsten heißt es weiter durchhalten.


    Edit: mal eine frage an die spezialisten: Sind die dosen für die erst- und zweitimpfung absolut identisch ? ergo, könnte , falls nötig, auch ein anderer arzt die zweitimpfung vornehmen ? den impfpass mit der eingetragenen erstimpfung mit stempel und unterschrift habe ich ja parat.

    3 Mal editiert, zuletzt von Calogero81 ()

  • @'ne Mofa

    biste ev. Ü60, Raum Hannover und hast keine Probleme mit AZ?

    Dann brauchste nicht auf den Hausarzt zu warten, nach etwa 14 Tagen hast Du die Nadel auf der Messe wohl im Arm

    Nein, Ja, Ja :D

    Ich warte auch ohne nörgeln. Es gibt genug, die geimpft werden müssen und/oder wollen. Wegen mir gerne die "bedürftigen" zuerst.


    Calogero81 bleib' tapfer.

  • Ist natürlich problematisch.

    Jemand anderes bekommt den Erstschutz dadurch ja später, während du schon jetzt 90% sicher bist.


    Also hm, ja. Hauptsache du fühlst dich gut, sicher. Toll.

  • Ich muss übrigens zugeben, dass mir diese Schnelltests mehr "Sicherheit" gegeben haben, als sie hätten sollten. Mir war klar, dass sie weniger zuverlässig sind als PCR-Tests. Dass sie aber 3 von durchschnittlich 8 infektiösen Tagen nicht erkennen können, war mir aber so nicht klar. Besonders gefährlich wird das die ersten beiden Tage, die typischerweise noch keine Symptome auftreten. Erst ab dem vierten Tag schlagen diese Tests also an. Wenn ich es im Artikel richtig deute, geht es dabei dann sogar um die professionell durchgeührten Tests weit hinten in Nase/Rachen. Bei den Laien-Schnelltests im vorderen Nasenbereich sieht es möglicherweise nochmal schlechter aus.


    Gutsind die Tests natürlich trotzdem, da sie eine weitere Möglichkeit sind, unerkannte Erkrankungen zu erkennen. Sie sollten aber nicht dazu führen, dass man sich trifft, wenn man es ohne Test sonst nicht getan hätte. Gefährlich wird es dann, wenn die Tests dazu führen, dass es mehr Kontakte gibt.

  • mustermann, ich gehöre zur priogruppe 2 , und bin offiziell impfberechtigt, schon seit wochen. da ist keinerlei unkorrektes dabei. das ethische problem , sollte ich früher mit der zweitdosis geimpft werden , ist mir natürlich bewusst. aber letztendlich gibt es auch einen ärztlichen ermessenspielraum, der auch dinge berücksichtigen kann oder muss , die ich hier nicht angesprochen habe, oder nur angedeutet.


    mit moralischen urteilen wäre ich da grundsätzlich zurückhaltend.

    Einmal editiert, zuletzt von Calogero81 ()

  • Wenn wir mit den Schnelltests jede Woche die komplette Bevölkerung testen, könnten Infektionsketten schneller entdeckt und lahm gelegt werden. Nur darum kann es gehen. Mit der derzeitigen Teststrategie kann da aber nichts erreicht werden.

  • Zumindest werden die Schüler jetzt regelmäßig getestet.

    Wenn sie denn mal in die Schule dürfen. Meine Tochter war seit Dezember nicht mehr vor Ort und wenn ich ehrlich bin, fehlt mir die Fantasie das sich daran in diesem Schuljahr noch was ändern wird.


    Das es immer noch irgendwie zuhause organisiert werden kann, verwundert mich ähnlich wie die Tatsache, das die beiden Europapokalsaisons damals nicht zum finanziellen Ruin geführt haben.

  • Ist natürlich problematisch.

    Jemand anderes bekommt den Erstschutz dadurch ja später, während du schon jetzt 90% sicher bist.


    Also hm, ja. Hauptsache du fühlst dich gut, sicher. Toll.

    Das ist meiner Meinung nach übrigens moralisch und ethisch verwerflich. Wir haben eine ausgearbeitete und öffentliche Impfpriorität. Dann bekommt hier jemand eine Erstimpfung und sein/ihr Arzt überlegt die Zweitimpfung vorzuziehen. Das ist Teil dieser Priorisierung.


    Das in Frage zu stellen - und zwar nicht in Gänze, sondern bezogen auf eine Einzelperson - ist verwerflich und auch vermessen. Als könnte jemand aus dem Forum anhand von ein oaar Posts die Priorisierung besser vornehmen als Betroffene mit ihren ÄrztInnen.

  • danke, thefireraven. Dass ich mich selbstverständlich an die festgesetzten regeln halte, habe ich denke ich klargemacht, und bekräftige es hiermit erneut und eindeutig.

  • Wenn wir mit den Schnelltests jede Woche die komplette Bevölkerung testen, könnten Infektionsketten schneller entdeckt und lahm gelegt werden. Nur darum kann es gehen. Mit der derzeitigen Teststrategie kann da aber nichts erreicht werden.

    Wie üblich gibts keine Strategie dahinter..

    Aber muss man verstehen..

    Die Bundesregierung ist stundenlang damit beschäftigt zu diskutieren, ob man die Schulen jetzt bei Fantasiezahl 165 oder Fantasiezahl 200 schließt...

  • Wenn wir mit den Schnelltests jede Woche die komplette Bevölkerung testen, könnten Infektionsketten schneller entdeckt und lahm gelegt werden. Nur darum kann es gehen. Mit der derzeitigen Teststrategie kann da aber nichts erreicht werden.

    Wie üblich gibts keine Strategie dahinter..

    Aber muss man verstehen..

    Die Bundesregierung ist stundenlang damit beschäftigt zu diskutieren, ob man die Schulen jetzt bei Fantasiezahl 165 oder Fantasiezahl 200 schließt...

    Also, korrigier mich bitte, aber dieser Wert wurde im Gesundheitsausschuss des Bundestags festgelegt.

  • Zumindest werden die Schüler jetzt regelmäßig getestet.

    Wenn sie denn mal in die Schule dürfen. Meine Tochter war seit Dezember nicht mehr vor Ort und wenn ich ehrlich bin, fehlt mir die Fantasie das sich daran in diesem Schuljahr noch was ändern wird.


    Das es immer noch irgendwie zuhause organisiert werden kann, verwundert mich ähnlich wie die Tatsache, das die beiden Europapokalsaisons damals nicht zum finanziellen Ruin geführt haben.

    Man entwickelt Superkräfte als Eltern. Meine Kinder waren seit März 2020 nicht mehr in der Schule. Die Folgen sind deutlich, denn so gut der Online-Unterricht an unserer Schule auch funktioniert, kann nicht der normale Stoff im gewohnten Tempo vermittelt werden. In Mathe und anderen Fächern gibt es Lücken und besonders der Sportunterricht fällt praktisch völlig aus. Große Fußballer für die Roten werden derzeit nicht geformt. Motorik, Koordination und Kondition sind richtig schlecht.


    Ganz schlimm finde ich aber die soziale Ebene. Mit einem Nachbarskind haben wir es so arrangiert, dass die Jungs zweimal pro Woche gemeinsam vor dem PC lernen. Andere Eltern können bzw. wollen das nicht, weil sie Angst vor Ansteckungen haben oder zu weit weg wohnen.


    Heute wurde bei uns die totale Quarantäne erneut verlängert. Acht Wochen am Stück sind es jetzt und 12 schon 2021, deshalb bin ich völlig demotiviert. Ich gehe demotiviert ins Bett und wache demotiviert auf. Der Kinder wegen reiße ich mich tagsüber zusammen, aber die merken natürlich auch, dass ich mich verändere.

  • dem hörensagen nach läuft doch die impfkampagne so gut ?! bringt die nichts ?

    Die läuft allerdings auch viel mit Sinovac.


    Gibt wohl selbst genug einheimische Politiker, die von dem Impfstoff nicht überzeugt sind.