• Na gut, dann hab ich das falsch aufgefasst. Wenn ich daran denke reiche ich morgen die Zahl nach, mit welcher in unserem Landkreis geplant wird.

  • Erkrankungen bei medizinischem Personal usw. sind doch in der Regel harmlos und schnell ausgestanden

    Wie kommst Du zu solch einer Aussage? Gibt es dafür eine belastbare Basis an Erkenntnissen?

    Ich hab keine Lust mehr, entsprechende Zahlen zu diesem Beitrag zu ergänzen. Gerne kann jemand anders raussuchen, wie alt die hospitalisierten Patienten sind

  • woher soll die who denn schon im sommer gewusst haben , wie viele dosen zur verfügung stehen bzw. pro tag oder monat produziert werden koennen ?


    Meiner naheliegenden einschätzung nach ist es eine sache des ressourceneinsatzes an manpower und logistik, wie viel man pro tag schafft. und da sehe ich die reichen industriestaaten im vorteil, was zwar ungerecht ist, aber ich dennoch froh bin in einem dieser staaten zu leben.


    medved wurde hier meiner auffassung missverstanden. alles , was er sagen wollte ist, das das pflegepersonal im schnitt jünger und gesünder ist als die vorwiegend schwererkrankten. und das die erste gruppe im schnitt eben weniger oft schwer erkrankt als die gruppe der schwer vorerkrankten, alten oder hochbetagten. und das ist nun mal eine unbestrittene tatsache. wo da die verhöhnung des klinikpersonals liegen soll verstehe ich nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Calogero81 ()

  • Gerne kann jemand anders raussuchen, wie alt die hospitalisierten Patienten sind

    Das ist bestimmt eine spannende Statistik, nur hat die mit siggis Aussage gar nichts zu tun. Er schrieb, dass 50% des Pflegepersonals (in seiner Blase) mehrere Wochen krank gemeldet/nicht arbeitsfähig ist. Von Hospitalisierten schrieb er hingegen nichts.

  • Wie kommst du auf die Idee? Vor allem, wenn man wieder negativ, aber weiterhin nicht arbeitsfähig ist.

    Die (vermeintlichen) Einzelfälle, die seit Monaten ständig erschöpft und nicht belastbar sind, seit sie im Frühjahr mal Covid-19 hatten, sind doch in der Regel auch alle zu Hause.

  • Über 50% der Kollegen die positiv getestet wurden und die Quarantäne absolviert haben, waren für ein paar Tage wieder arbeiten und haben dann einen Rückfall erlitten oder andere Krankheiten als Komplikationen bekommen. Ein erheblicher Teil ist bereits 6 Wochen und länger krank. Von arbeitsfähig will man da gar nicht reden. Aber lach ruhig weiter...

    Das war die Aussage. Rückfall, andere Krankheiten, längere Krankheitszeiten.

  • https://www.cnbc.com/2020/05/1…-to-control-pandemic.html


    Zitat


    He added that trying to control the virus would require a “massive effort,” even if a vaccine is found.

    Hier werden sich noch einige ganz gewaltig umgucken, wenn wir im nächsten Herbst wieder im Lockdown sind...

  • Alles was nicht schnell und harmlos verläuft, landet nach meinem Verständnis im Krankenhaus.

    Das ist definitiv nicht so. Ansonsten hätten die Krankenhäuser schon lange ganz ganz große Schwierigkeiten.

    Und da haben die Krankenhäuser schon "Glück" das viele Positive mit schweren Verlauf sich dafür entscheiden im Heim sterben zu wollen und nicht im Krankenhaus. Die wenigsten unserer Bewohner werden im Krankenhaus versorgt.

    Wie definierst du denn harmlos? Alles was nicht beatmungspflichtig ist?

  • Finde es jedenfalls insofern logisch, zuerst medizinisches und Pflegepersonal zu impfen, als diese Leute besonderen Kontakt zu Risikoangehörigen haben. Und man mit der Impfung dann gerade auch diese schützt. Sofern die Hoffnung zutrifft, dass die Geimpften auch eine Infektiösität verhindern wird.


    Zum Einkaufen: Regeln, die die Zahl von Leuten in Geschäften begrenzen, begrüße ich ausdrücklich und wünschte mir da eher noch strengere bzw. ein konsequenteres Durchsetzen. Lieber warte ich etwas draußen, als momentan in einen gefühlt überfüllten Laden zu müssen. Da schreckt mich eher das Virus selber als die Maßnahmen vom Einkaufen ab. Aber ehe mich dies zu Amazon & Co treiben könnte, würde ich mich fragen, ob ich die Sachen denn nun wirklich so dringend brauche. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Schluss kommen, dass ich auch noch mit dem Kauf warten kann.

  • da geht es doch um genesene , die sich nochmals infizieren ,oder ?

    die sind aber gar nicht geimpft, sondern immunisiert oder auch nicht (so lange) durch die erste infektion.

    das sagt über die wirksamkeit einer immunisierung durch eine impfung gar nichts aus, insane.


    edit : 96Weizen ergänzt sehr gut. meines wissens geht es da bisher um eine winzige minderheit an fällen.

  • Insane96

    "immer mehr?" Wieviele denn?

    100 von 60 millionen?
    oder gar 1.000 von 60 Millionen
    vielleicht sogar unfaßbare 6.000 von 60 Millionen?

    Hilfreiche Antikörper (die einer Impfung entsprechen) entwickeln außerdem ja wohl nur diejenigen, die eine Infektion mit nennenswerten Symptomen durchgemacht haben. Und daß die Impfung nicht zu 100% schützt ist ja wohl auch bekannt. Gegen Grippe impfen sich trotzdem jedes Jahr viele Millionen Leute und da ist die Erfolgsquote extrem geringer als die derzeit bei Corona erwartete.

    Einmal editiert, zuletzt von 96Weizen ()

  • richtig. dennoch ist auch in diesem fall die impfung noch sehr sinnvoll. wäre sie sogar noch , wenn die wirksamkeit bei unter 50 % liegt.

  • Lustigerweise wurde meine Aussage, die damals fast genauso lautete, als es um mögliche Spätfolgen von Corona ging, vollkommen negiert...

  • Dass die Risikogruppen (insbesondere die ältere Bevölkerung) nicht zu den ersten gehören die geimpft werden ist in der Tat merkwürdig, immerhin sind es doch diese die am schwersten erkranken

    Nee, es ist eher ein Denkfehler, das zu erwarten.

    Je nach Risikogruppe hast Du ja z.B. ein schwaches Immunsystem, das durch eine Impfung über Gebühr belastet werden würde. Es ist sinnvoller einen solchen Menschen eher spät oder gar nicht zu impfen, dafür aber die, die dem Virus extrem ausgesetzt sind und/oder systemrelevant (tm) sind.

    Also wirklich systemrelevant. Nicht die Kasper in den Banken, sondern die Menschen, die pflegen, heilen, etc.


    Das Ziel darf dann gerne eine Impfquote von 70% sein, sodass die Risikogruppen eher nicht mehr geimpft werden müssten.

    Oder sehe ich das falsch ( Bronco, Chris, etc)?


  • Es sollen 1000 Personen pro Tag im Impfzentrum geimpft werden, d.h. im Optimalfall wäre unser Landkreis nach ca. 125 Tagen durch.

  • In Hannover dann über 500 Tage... in der Region über 1000.

    außer, es gibt mehr als 1 Impfzentrum..

    Was genau sprach jetzt gegen die dezentrale Impfung bei den Hausärzten?