• Unglaublich fand ich die Schlagzeile, dass es gerade erst vor zwei Wochen wieder die Schlagzeile gab, dass es keine Verschärfung bei Antibiotika und Reserveantibiotika bei der Tiermast geben soll. Quasi unsere letzte Bastion gegen solche Ausbrüche die wir uns langsam auch noch wegschießen.

    Ich verstehe die Grundaussage und teile diese.

    Aber: Corona ist ein Virus. Da hülfen keine Antibiotika; nicht mal wenn man sorgsam damit umginge.

  • Unglaublich fand ich die Schlagzeile, dass es gerade erst vor zwei Wochen wieder die Schlagzeile gab, dass es keine Verschärfung bei Antibiotika und Reserveantibiotika bei der Tiermast geben soll. Quasi unsere letzte Bastion gegen solche Ausbrüche die wir uns langsam auch noch wegschießen.

    Ich verstehe die Grundaussage und teile diese.

    Aber: Corona ist ein Virus. Da hülfen keine Antibiotika; nicht mal wenn man sorgsam damit umginge.

    Danke!

  • Ein wenig übertrieben ist es schon. Jeder, der mal hustet, kommt in die Medien.e

    Bisher ist es von den Zahlen her immer noch nichts besonderes.

    Das würde ich nochmal gerne aufnehmen.


    Was befähigt Dich zu beurteilen, dass es ein wenig übertrieben ist? Kann vlt sein, aber ich bin absoluter Laie auf dem Gebiet Viren. Insofern kann ich mich nur auf Mitteilungen aus den Medien beziehen. Bin auch kein Freund von Panikmache, aber mir ist es lieber, hier ein wenig vorsichtiger zu sein, als bei Schnupfen.

    Einmal editiert, zuletzt von P-King ()

  • Ein wenig übertrieben ist es schon. Jeder, der mal hustet, kommt in die Medien.e

    Bisher ist es von den Zahlen her immer noch nichts besonderes.

    Das würde ich nochmal gerne aufnehmen.


    Was befähigt Dich zu beurteilen, dass es ein wenig übertrieben ist? Kann vlt sein, aber ich bin absoluter Laie auf dem Gebiet Viren. Insofern kann ich mich nur auf Mitteilungen aus den Medien beziehen. Bin auch kein Freund von Panikmache, aber mir ist es lieber, hier ein wenig vorsichtiger zu sein, als bei Schnupfen.

    Habe einen gesprächigen Abend mit meiner Frau hinter mir. Unser Kind soll demnächst an einer Schulreise teilnehmen, GB, nun sieht es momentan auf der Insel nicht akut aus, ja noch, aber vor ein paar Tagen waren es in Italien auch anfänglich nur 2-3 Infizierte, 4 Tage später sind es aber 370 und 12 Tote. Mal schauen was die Schule morgen dazu sagt, mir wäre es lieber, die Reise würde man verschieben..

  • Habe einen gesprächigen Abend mit meiner Frau hinter mir. Unser Kind soll demnächst an einer Schulreise teilnehmen, GB, nun sieht es momentan auf der Insel nicht akut aus, ja noch, aber vor ein paar Tagen waren es in Italien auch anfänglich nur 2-3 Infizierte, 4 Tage später sind es aber 370 und 12 Tote. Mal schauen was die Schule morgen dazu sagt, mir wäre es lieber, die Reise würde man verschieben..

    Die Verantwortlichen der Schule erörtern jetzt die allgemeinen Sicherheitsfragen. Seit Gestern ist es auch höchste Zeit Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

  • Die Sorge der Eltern.


    Ist es den richtig, dass man sich aber eigentlich keine Sorgen um sein Kind in Bezug auf Corona machen muss, sondern viel mehr um die Schwiegermutter mit COPD die vom Kind angesteckt werden könnte? Laut Zahlen aus China gibt es ja bis zum 19ten Lebensjahr keinen registrierten Todesfall und so richtig los gehts mit der Mortalität ab 60 Jahren. Dann aber steil bergauf.


    Diese Sichtweise beruhigt mich aktuell etwas in Bezug auf mein Kind, aber natürlich nicht in Bezug auf besagte Schwiegermutter.

  • Letztes Jahr gab es übrigens 20.000 Influenza-Tote in Deutschland, eine Zahl die man so nicht im Hinterkopf hatte. 2017/2018 25.000 Tote.

  • Meine Mutter hat COPD in fortgeschrittener Form. Bin halt auch in nächster Zeit etwas vorsichtiger, was den Kontakt mit unseren beiden Lütten anbelangt.


    Und ja, es ist absolut legitim sich Sorgen bzw. Gedanken für sich und sein soziales Umfeld zu machen.

  • Letztes Jahr gab es übrigens 20.000 Influenza-Tote in Deutschland, eine Zahl die man so nicht im Hinterkopf hatte. 2017/2018 25.000 Tote.

    Dazu das Ärzteblatt:


    Zitat


    Und wie erhält man dann aber, trotz dieser angeblich betrügerischen (?) oder zumindest unzuverlässigen (?) Totenscheine Einblick in die Realität der realen Todesursache? Ganz einfach, nämlich: „mittels statistischer Verfahren“ (!). Mit diesen „statistischen Verfahren“, werden „Gesamttodesfälle oder Statistiken zu Pneumonie bedingten Todesfällen herangezogen.“ Auf diese Weise erhält man dann die sogenannte „Exzess-Mortalität“ und die liegt eben bei 5 000 bis 20 000 Toten durch Grippe („Influenza“). Freundlicherweise verraten uns die Experten der AG Influenza, beziehungsweise des Robert Koch-Instituts aber auch, wie viele Menschen wirklich empirisch nachweisbar an Influenza gestorben sind. „Laborbestätigte Todesfälle“ durch Influenza in den Jahren 2010 bis 2013: 26 bis 198 pro Saison . . .

    Influenza: Woher kommt die Zahl der Todesfälle?

    Einmal editiert, zuletzt von andro96 ()

  • Da steht auch:


    "Der oben genannte Beitrag verrät uns, dass es tatsächlich nur 5 000 bis 8 000 Tote sind. Und dass nur einmal, nämlich in der Saison 2012/13 so viele, nämlich 20 000 Tote, zu beklagen waren."


    In einem Artikel von 2015, wohlgemerkt, d.h. da steht gar nichts über 2017 - 2019.

  • Ich habe gerade gelesen, dass Europäer nicht so gefährdet sind wie Asiaten, da sie viel weniger ACE2-Rezeptoren (die den Virus von der Lunge weitertransportieren) besitzen.

  • Bei Reiseentscheidungen geht es ja nicht nur um eine mögliche Ansteckung. Um die würde ich mir derzeit eher weniger Sorgen machen. Vielmehr hätte ich Angst, plötzlich irgendwo eingekesselt zu werden oder 14 Tage auf einer Quarantäne-Station verbringen zu müssen.

  • Das ist gerade auch eher meine (egoistische) Sorge, weil es morgen für 10 Tage in den Urlaub geht.

    Dass ich mich selber infiziere, halte ich dagegen für sehr unwahrscheinlich und selbst wenn, verschwende ich bei meiner Konstitution keinen Gedanken daran, dass es letal ausgehen würde.

    Mich umtreibt da viel mehr die Sorge, dass ich als Infizierter ein Multiplikator wäre und entsprechend dazu beitrage, dass Risikogruppen sich infizieren.

  • Richtig.


    Ich wollte eigentlich nur sensibilisieren, woher die Zahlen kommen.


    PS:

    Von der PK eben gerade

    Zitat

    Was kann man als Einzelner tun, fragt eine Journalistin? "Wir erwarten von Ärzten als auch von allen Mitbürgern, dass sie sich mit dem Thema befassen", sagt RKI-Präsident Wieler. Auch Bürgerinnen und Bürger könnten etwas tun, um die Ausbreitung zu verhindern. Er weist darauf hin, dass Menschen zum Beispiel nicht in die Hand husten sollten, sondern in die Armbeuge. Da es sich um Tröpfcheninfektion handele, bleibe eine der wichtigsten Maßnahmen das Händewaschen.

    Erkrankte sollten zudem zu Hause bleiben, nicht auf Veranstaltungen gehen und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, sondern einen Arzt kontaktieren und mit ihm das weitere Vorgehen beraten. Patienten sollten nicht unangemeldet in eine Praxis kommen, damit sie andere nicht dort anstecken. "Wenn klar ist, wie das Virus übertragen wird, können wir alle dazu beitragen, dass die Verbreitung verlangsamt wird", sagt Wieler.


    "Wir alle können etwas tun, wenn wir nur mit gesunden Menschenverstand darüber nachdenken. Wir sind dem nicht einfach schutzlos ausgeliefert"

    RKI-Präsident Lothar Wieler

    Zeit.de

    Einmal editiert, zuletzt von andro96 ()

  • Bei Reiseentscheidungen geht es ja nicht nur um eine mögliche Ansteckung. Um die würde ich mir derzeit eher weniger Sorgen machen. Vielmehr hätte ich Angst, plötzlich irgendwo eingekesselt zu werden oder 14 Tage auf einer Quarantäne-Station verbringen zu müssen.

    Die Sorge teile ich, der Gedanke, dass mein Kind dann gegebenfalls irgendwo im Ausland von uns Eltern getrent festsitzten würde, vermittelt mir ein ganz schlechtes Gefühl.