• Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Gastro und Veranstaltungen mit Teilnehmerbegrenzungen und belastbaren Hygienekonzepten die Pandemietreiber sind. Bzw. dass das objektiv zu belegen ist.


    Wenn ich dagegen 30, 60 oder gar 120 Minuten am Tag in Öffis zu den Stoßzeiten fahren müsste, würde ich mich trotz MNS aller Mitreisenden sehr unsicher fühlen.


    So jedenfalls mein subjektives Empfinden.

  • Bei dem Thema platzt mir langsam echt der Kragen, also was Bus und Bahn angeht, von mir negativ ÜSTRA- Syndrom genannt. Man kann es jeden Tag beobachten, wenn Schüler und Arbeitnehmer morgens gleichzeitig unterwegs sind, völlig überfüllt, kein Abstand möglich, die Maskenpflicht wird gerade dort ad absurdum geführt.

  • Im gebeutelten Italien kommt es zu großflächigen Demonstrationen, Ausschreitungen und Krawallen gegen einen Lockdown.


    Diese scheiß Egoisten da, denken nur an sich und sind nicht solidarisch gegenüber den alten Menschen der Gesellschaft. Und das obwohl dort im Frühjahr alles kollabiert ist.


    Die denken auch, ein Lockdown wäre so schlimm oder gar schlimmer als Krieg und deswegen müsste man auf die Straße gehen, unglaublich

  • Ach medved. Ich habe hier noch keinen gelesen, der einen erneuten Lockdown, wie im Frühjahr befürwortet. Es sagt auch niemand, das solidarisches Verhalten nur im Lockdown möglich ist.

    Der Bürgerkrieg in Italien in den letzten Jahren scheint an mir vorbei gegangen zu sein...

    Oder demonstrieren die Italiener für Krieg, statt Lockdown?

  • Am besten, man geht darauf einfach nicht mehr ein.


    Eine weitere Sperrung von Lokalen würde ich nicht verstehen. Schon die Sperrstunde ist für mich nicht so richtig nachvollziehbar, solange man tanzen usw verbietet.


    Vor allem spricht über Amateurfußball aktuell noch niemand, der findet weiter statt mit 50 Leuten im Kabinentrakt.

  • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Gastro und Veranstaltungen mit Teilnehmerbegrenzungen und belastbaren Hygienekonzepten die Pandemietreiber sind. Bzw. dass das objektiv zu belegen ist.


    Wenn ich dagegen 30, 60 oder gar 120 Minuten am Tag in Öffis zu den Stoßzeiten fahren müsste, würde ich mich trotz MNS aller Mitreisenden sehr unsicher fühlen.


    So jedenfalls mein subjektives Empfinden.

    Meins läuft dem entgegen.


    In Öffis sucht man sich normalerweise seinen Platz (auch Steher) und bleibt da. Kontakt besteht zu den wenigen Menschen in direkter Nähe, das ändert sich im Lauf der Fahrt kaum. Außerdem findet quasi minütlich ein annähernd kompletter Luftaustausch statt.


    In der Gastro mag es ähnlich sein, da sollte der Abstand zum nächsten Tisch groß genug sein. Bei Innenveranstaltungen dagegen ist es eigentlich normal, dass man sich durch den Raum bewegt, und bei zweifelhafter Luft nahen Kontakt zu vielen anderen hat.


    Ist - wie bei dir - mein subjektives Empfinden.

  • Zu den Stoßzeiten sucht man sich aber keinen Platz sondern quetscht sich eher mit rein. Und Platz ist dann auch eher eng

  • Ach medved. Ich habe hier noch keinen gelesen, der einen erneuten Lockdown, wie im Frühjahr befürwortet. Es sagt auch niemand, das solidarisches Verhalten nur im Lockdown möglich ist.

    Der Bürgerkrieg in Italien in den letzten Jahren scheint an mir vorbei gegangen zu sein...

    Oder demonstrieren die Italiener für Krieg, statt Lockdown?

    Manche Leute finden es ja ganz witzig sich darüber zu erheitern, wenn Menschen die einen Krieg erlebt haben und soziale Distanzierung und das Nicht-Stattfinden sämtlichen sozialen Lebens schlimmer empfinden als Krieg. Es ist ja nicht mein Empfinden, aber ich finde es zum Kotzen sich darüber so lustig zu machen.


    Aber nun gut, hier gibt es offensichtlich einen Haufen ganz aufrichtiger User, die denken sie wären was besseres und Beleidigungen anderer beklatschen (im übrigen nicht zum ersten Mal, aber das nur am Rande...).

  • Ich musste gestern wegen eines Augenarzttermins gezwungenermassen auch mit Öffis fahren. Das war eine Katastrophe. Der Bus voll und dann noch die testosterongeschwängerten Jungbullen mit Maske unterm Kinn, damit sie besser an ihre Dosen mit der Red Bull Pisse kommen. Das alles hat mir erstmal wieder gereicht.

  • Daueralarm

    Was ist eigentlich dieser Daueralarm? Durchgängiges Masken tragen seit Monaten in Geschäften usw.? Wir können uns täglich über Sinn und Unsinn mancher Verordnungen unterhalten. Nur, ich bin der Meinung, hätten "die" nach der ersten Welle alles wieder gelockert, würde man jetzt mit dem Finger auf "die" Zeigen und sagen..."war doch klar, dass wir jetzt wieder von der zweiten Welle erfasst werden. Das hätten "die" doch wohl voraussehen können".


    Warum die eine Branche durfte, die andere nicht und über vieles mehr kann man streiten. Dass die Regierung in dieser Coronakrise auf keinen Masterplan zurückgreifen kann, ist zwar blöd und schürt viel Unsicherheit, ist aber auch total verständlich.

    Wir haben es nicht mehr unter Kontrolle

    Hat Seibert gestern doch in Teilen angesprochen.

  • Nicht-Stattfinden sämtlichen sozialen Lebens schlimmer empfinden als Krieg

    Du kennst echt jemanden, der einen Krieg als weniger schlimm empfindet als das, was hier im Frühjahr Lockdown hieß?


    Krieg ist natürlich nicht immer gleich Krieg.

    Aber ja, ich kenne eine Person, die so empfunden hat und den Krieg in Bosnien miterlebt hat.

  • Du kennst echt jemanden, der einen Krieg als weniger schlimm empfindet als das, was hier im Frühjahr Lockdown hieß?

    Nein. Er kennt Hunderttausende. Alle Italiener, die jetzt revoltieren, empfinden das so, weiß Medved.

    Vielleicht hast du ja wieder einen komischen Twitter Link parat? :trösten:

    Ich kann nichts dafür, dass du den Zusammenhang zu anderen Beiträgen nicht erkennen kannst.

  • Nicht-Stattfinden sämtlichen sozialen Lebens schlimmer empfinden als Krieg

    Du kennst echt jemanden, der einen Krieg als weniger schlimm empfindet als das, was hier im Frühjahr Lockdown hieß?

    Wenn man vom Krieg halt gar nichts persönlich mitbekommt, da es ganz woanders knallt, die Versorgung gleichbleibend ist, kann ich mir das gut vorstellen.

    Wenn einen es nicht groß juckt, wenn woanders Mitbürger verrecken, das Leben trotz Krieg unverändert weitergeht, ist doch alles Prima...

  • Krieg ist natürlich nicht immer gleich Krieg.

    Aber ja, ich kenne eine Person, die so empfunden hat und den Krieg in Bosnien miterlebt hat.

    Hm, ich unterstelle Dir keine Lüge, das steht mir nicht zu.

    Aber mal im Ernst, und auf die Gefahr hin, dass das jetzt völlig offtopic ist: Was ist das für ein Mensch, der Regelungen zum Social Distancing mit einem Krieg gleichsetzt?

    Wie soll der Krieg in Bosnien weniger verheerend gewesen sein als die paar Wochen Zurückhaltung, die uns auferlegt wurden? Selbst in den härtesten Phasen, als man nur zu Zweit unterwegs sein durfte, war das Leben nicht bedroht; es gab keine Panzer, keine Soldaten, keinen Krieg!


    Ich kann nur sagen, dass ich das überhaupt nicht ernst nehmen kann.


    //edit:

    kampi

    Ja, ok, wenn ich da nicht mittendrin bin, dann mag das wohl sein.