• Donnergott

    Maske auf Parkplätzen gilt schon seit längerem. In der letzten Änderung (in NDS) vom 12.12. ist es nicht mehr gelb markiert, das heißt es galt schon früher.


    Jede Person hat, unbeschadet der Regelungen dieser Verordnung über Beschränkungen und Verbote von Veranstaltungen, Dienstleistungen und des Betriebs von Einrichtungen, in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, und in den vor diesen Räumen gelegenen Eingangsbereichen sowie auf den zugehörigen Parkplätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

    Einmal editiert, zuletzt von 96Weizen ()

  • Wie zu erwarten leider auch ein neuer Sonntagsrekordwert. Ich glaube jetzt seit 10 oder 11 Tagen steigende Zahlen (immer der Wochentag verglichen mit dem entsprechenden Tag in der Vorwoche).


    Damit fällt diesmal das „Argument“ der „Querdenker“ aus Frühjahr und November weg, dass die Zahlen eh schon am Sinken waren, als die Regierung die Maßnahmen beschlossen hatte und deshalb alles bösartig und überflüssig ist.

  • Welche neue Studie?

    Für mich gilt hier das, was Schneppe gesagt hat. Solange du nicht auf die Nachfragen zu "unredlich" Stellung beziehst, wird es keinerlei weitere Interaktion mit dir geben.

  • Sorry, wenn ich da ein wenig starr bin. Ich habe in den letzten gut zwei Wochen 13 Corona-Infizierten beim Sterben zusehen müssen. Meinen Wohnbereich hat es dadurch fast halbiert. In gut zwei Wochen!

    Für Versuche in solcher Art, habe ich keine Kraft mehr.


    Das klingt verdammt übel.

    Ich wünsche dir, dass du und deine Kollegen mit der Situation zurecht kommen und Kraft findet, weiterzumachen (nicht bezofen auf das Schnelltest Thema). Auch wenn das Sterben zum Beruf dazu gehört, ist das bestimmt eine besondere, beschissene Situation. Ich hoffe, ihr kommt irgendwie damit klar.

    Danke, danke. Ja das ist es durchaus. Wenn ich mal wieder einen Tag frei habe, werd ich da mal ein paar längere Gedanken zu äußern. Auch ein bisschen zur Selbsttherapie.

  • Was ich an der Geschichte um Palmer bedauerlich finde ist, dass man selbst wenn man da eine Diskrepanz in der Aussage findet (findet man ja selten bei Politikern, dass sie Aussagen überhöhen :lookaround:), es anscheinend aber immer noch besser läuft als anderswo. Dieser Bezug fällt aber bei oder durch solche Artikeln unter den Tisch. Da wird schon irgendwie die Ebene verschoben um die es eigentlich gehen sollte. Anders: Was bringen die Maßnahmen die dort eingeführt wurden wirklich? Und wenn sie etwas bringen, selbst wenn es nicht ganz so viel sein sollte wie der Unsympath vor dem Herrn behauptete, ist eine Diskussion darüber doch eigentlich was Gutes?

  • Ja, das finde ich auch.


    Ein "typischer" Palmer, wie hier kürzlich angemerkt, ist dabei natürlich das schamlose eigene Schulterklopfen, eben Palmer-typisch selbst aus so etwas durch Übertreibung Distinktionsgewinn generieren zu wollen.


    Aber auch hier sieht man eben sehr "schön", wie die Medien genau dieses Spiel fast ausschließlich mitspielen, das ist ihr vorrangiger Interessenspunkt. Dabei wäre die eigentlich relevante Frage eben ganz klar, ob man nicht zusätzlich zu allen weiteren Maßnahmen nicht in den speziellen Einrichtungsschutz viel früher und intensiver hätte reingehen müssen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Zackzack ()

  • Da stimme ich zu. Losgelöst von der "Empörung" über die Selbstbeweihräucherung Palmers könnte man sich dennoch die Mühe machen und seriös prüfen, ob und welche Lehren man aus dem Vorgehen Tübingens ziehen und ggf. flächendeckend umsetzen kann.

  • und in den vor diesen Räumen gelegenen Eingangsbereichen sowie auf den zugehörigen Parkplätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

    Danke 96Weizen, das war mir tatsächlich nicht bewusst. Ich hatte das auch nicht auf den Hinweisschildern an den Supermarkteingängen geslesen.

  • ob man nicht zusätzlich zu allen weiteren Maßnahmen nicht in den speziellen Einrichtungsschutz viel früher und intensiver hätte reingehen müssen.

    Für mich ganz klar mit "ja" zu beantworten. Es war relativ früh bekannt, dass die ältere (und besonders die ganz alte) Bevölkerungsgruppe besonders gefährdet ist. In Schweden hat z.B. genau das ja die hohen Todeszahlen im Frühjahr verursacht. Man hätte aus meiner Sicht also alles erdenklich Mögliche machen müssen, um die Alten- und Pflegeheime maximal aber angemessen zu schützen. Das wäre zwar auch keine Garantie dafür gewesen, dass man zum jetzigen Zeitpunkt eine bessere Situation gehabt hätte. Aber dann müsste man sich als Entscheider zumindest keine (oder weniger) Vorwürfe machen bzw. gefallen lassen, wenn jetzt die Menschen dort Reihenweise wegsterben :(:(:(. Vielleicht ist Deutschland aber auch nicht zu mehr in der Lage. Ich weiß es nicht.

  • Da stimme ich zu. Losgelöst von der "Empörung" über die Selbstbeweihräucherung Palmers könnte man sich dennoch die Mühe machen und seriös prüfen, ob und welche Lehren man aus dem Vorgehen Tübingens ziehen und ggf. flächendeckend umsetzen kann.

    Dem stimme ich zu.

    Ist aber auch nicht so, dass die "Medien" das völlig ignorieren, auf N-TV gibt es einen meines Erachtens lesenswerten Bericht dazu: Wegen Tübingen zu streiten ist unsinnig

  • Mal was nicht ganz so ernstes in dem Kontext; es (das Virus) hinterlässt ja wirklich (fast) überall seine Spuren:


    So langsam trudeln die ersten obligatorischen Weihnachtsgrüße verschiedenster Geschäftspartner ein. Gerade lese ich: "Kommen Sie gut und corona-konform ins neue Jahr."

    Nun denn...

  • Es wird in meiner Wahrnehmung immer nur über alte Menschen in Altersheimen gesprochen, die man besonders schützen muss. Als wenn jeder ü65 in einer Einrichtung leben würde. Aber dem ist nicht so, ich sehe ganz viel Senioren in freier Wildbahn, die in dem selben Umfeld leben wie der Rest der Gesellschaft. Sollte man sich mit denen also nicht durch Einschränkungen solidarisieren, sondern nur die Heime abschotten? Und um allen anderen Bürgern ein unkompliziertes Leben zu ermöglichen, wie wäre es denn einfach tatsächlich alle Alten zu internieren, abschotten und wir machen wieder Party on. Es könnte doch so einfach sein...

  • Es ist aber unredlich, immer zu unterschlagen, dass auch Menschen ohne Vorerkrankungen oder erhöhtes Risiko an Covid-19 schwer erkranken, massivste Folgeschäden erleiden und sterben können - und dies auch tun, bzgl. der massivsten Folgeschäden noch ohne jede Prognose, wie hoch, wie schwer und wir lange andauernd das geschieht.