• Jetzt muss ich mein Faden-Ignore doch mal unterbrechen: Flensburg mit massiver Verschärfung auch aufgrund des hohen Mutantenanteils. Ab Samstag Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr, keine Treffen mit Personen aus anderen Haushalten.

  • Eben bei Facebook gelesen von einem, mit dem ich heute in einem Disput wegen der Impfungen bin.

    Zitat

    ... diese Impfung ist mit Sicherheit dazu eingesetzt, Menschen zu töten, Millionen Menschen...

    Was für eine Scheiße. Da kannst eigentlich nur jedes Gespräch beenden und den Vogel ignorieren. :kopf:

  • Ignorieren finde ich ja nicht den richtigen Schritt, alleine weil dann möglicherweise bei anderen Lesern etwas hängenbleibt. Besser mit Fakten entgegnen, die Nebenwirkungen der Corona Impfungen werden nämlich detailliert vom Paul-Ehrlich-Institut geprüft und veröffentlicht.

    https://www.pei.de/DE/newsroom…zneimittelsicherheit.html


    Bei ca. 3000 Komplikationen bei fast 3 Mio. Impfungen kann sich da jeder seinen Teil denken. Möglicherweise glaubt ein Coronaleugner diesen Zahlen dann halt nicht, aber man kann zumindest andere Leser überzeugen.

  • Zitat

    Die Anzahl von Personen, die wegen Corona im Krankenhaus behandelt werden müssen, wird nach Recherchen der Wochenzeitung DIE ZEIT überschätzt: Zwischen 20 und 30 Prozent der Menschen, die die offizielle Statistik führt, sind nicht wegen Corona in stationärer Behandlung, sondern wurden zufällig positiv getestet. Etwa Schwangere, die zur Entbindung kommen, oder verunfallte Personen. Auch bei der viel diskutierten Zahl von Patienten auf Intensivstationen gibt das Robert-Koch-Institut zu hohe Werte an: Auf den Intensivstationen werden zehn Prozent der als Corona-Fälle gemeldeten Patienten wegen einer anderen Ursache behandelt. Das bestätigt auf ZEIT-Anfrage der Deutsche Verband der Intensivmediziner


    https://www.presseportal.de/pm/9377/4840896

    Erstaunlich das es so wenig ist. Hätte vom Gefühl her mit noch mehr gerechnet. Verwunderlich ist das nun wirklich nicht. Es gibt wohl kaum einen zweiten Ort, wo so intensiv getestet wird, wie in Krankenhäusern. Klar fallen da (zum Glück) mehr Fälle auf.

  • Eben bei Facebook gelesen von einem, mit dem ich heute in einem Disput wegen der Impfungen bin.

    Zitat

    ... diese Impfung ist mit Sicherheit dazu eingesetzt, Menschen zu töten, Millionen Menschen...

    Was für eine Scheiße. Da kannst eigentlich nur jedes Gespräch beenden und den Vogel ignorieren. :kopf:

    Danke. Jetzt ergibt alles wieder einen Sinn. Giftzwerg hatte in der Vergangenheit mehrfach geschrieben, dass es einen Plan der mächtigen Eliten zur drastischen Reduzierung der Weltbevölkerung gibt.


    Ich war nun lange irritiert, weil die Corona-Pandemie so vehement eingedämmt werden soll und anscheinend so wenig Menschen wie möglich an COVID-19 sterben sollen.


    Das passte überhaupt nicht dazu und meine Vermutung war bereits, dass es auf der letzten Bilderbergerkonferenz eine Art Putsch gegeben hat. Eine andere Strömung der Weltelite hatte sich durchgesetzt, die offenbar den Plan verfolgt mittels eines erfundenen Killervirus einfach die Weltwirtschaft zu zerstören und so lange wie möglich alles was Spaß macht zu verbieten. Eigentlich ein noch perfiderer Plan.


    Doch nun glaube ich, dass ich wieder klar sehe. Corona wurde von der die Welt beherrschenden Elite aufgebauscht, damit wir alle entweder Angst haben daran zu sterben oder uns impfen lassen, um so schnell wie möglich unser altes Leben wiederzubekommen. Dabei werden dann Milliarden Menschen Opfer eines Impf-Holocausts :krank::krank::krank:

  • Für mich ist dabei noch nicht ganz geklärt, wie hoch der Anteil der Coronaleugner bei den Bilderbergern ist.

    Sollten die bei denen die Oberhand gewinnen, wäre die Coronadiktatur mit einem Schlag und überall vorbei.

  • Papa Bär


    Frag doch die Zeit, warum sie solche Recherchen betreibt.


    Ich habe es wirklich nur als Information hier reingestellt.


    Habe auch mit so einer Zahl gerechnet, das was siggi1896 sagt. Bei den Intensivbetten bin ich etwas überrascht, dass der Anteil doch so hoch ist.


    Nur, und das ist vielleicht zu kritisieren, verzerrt das natürlich in gewisser Weise die Statistiken, möglicherweise wäre eine gesonderte Aufführung zwecks Bewertung sinnvoll. Aber solange sowieso nur der Inzidenzwert die einzig relevante Kennzahl ist, spielt das keine Rolle.

  • 4no1 Scheint so. Klingt nach einem Plan. :ja:


    Heute wurde der Plan für weitere Lockerungen in der Schweiz ab März vorgestellt. Link zum SRF. Da die Friseure sowieso die ganze Zeit geöffnet waren, machen sie u.a. mit den Geschäften weiter.

  • Ich hätte nciht mit sovielen gerechnet. Um ehrlich zu sein habe ich immer gedacht, dass ein Großteil davon wirklich wegen Corona in Behandlung ist und hatte Luftnot etc. im Kopf. Das war ja auch immer das Bild was gerne vermittelt wurde.

    Natürlich hat Papa Bär aber recht, wenn er sagt, dass das für die Auslastung sicher keinen Effekt hat (wobei ich mich frage ob davon nicht einige nach ursprünglicher Behandlung nicht in häusliche Isolation entlassen werden....das wird teilweise sicher auch eine Frage der aktuellen Auslastung und Abrechenbarkeit des jeweiligen Patienten sein. Sorry für dieses Bild, aber ich habe das leider von unseren wirtschaflich agierenden Krankenhäusern ... die abgerechneten nicht vorhandenen Corona Betten gingen ja neulich auch schon einmal durch die Medien).

    Eines wäre aber durchaus interessant. Wieviele haben sich davon dann wiederrum erst im Krankenhaus angesteckt. Gerade bei den Intensivfällen die, wie ich vermute, länger dort liegen, scheint mir die Infektion im Krankenhaus jetzt jetzt nicht sooo unwahrscheinlich.

    Einmal editiert, zuletzt von juk96 ()

  • Ignorieren finde ich ja nicht den richtigen Schritt, alleine weil dann möglicherweise bei anderen Lesern etwas hängenbleibt. Besser mit Fakten entgegnen, die Nebenwirkungen der Corona Impfungen werden nämlich detailliert vom Paul-Ehrlich-Institut geprüft und veröffentlicht.

    https://www.pei.de/DE/newsroom…zneimittelsicherheit.html


    Bei ca. 3000 Komplikationen bei fast 3 Mio. Impfungen kann sich da jeder seinen Teil denken. Möglicherweise glaubt ein Coronaleugner diesen Zahlen dann halt nicht, aber man kann zumindest andere Leser überzeugen.

    Ich weiß es 100%tig nicht, aber den meisten Menschen gehen irgendwelche Corona Leugner doch mächtig am Arsch vorbei.

  • Inwiefern verzerrt es die Statistiken (also welche konkrete Statistik) und was wäre die Konsequenz daraus?

    Vor Ort ist die Konsequenz, ob nun da wegen oder "mit" Corona, nicht großartig anders. Isolation, Personal etc...

  • Es ist auch hier, wie bei jeglicher Statistik, nicht das Problem der Zahlen an sich, sondern der Frage, in welche Argumentation diese verbaut werden. Genau das sieht man doch an all diesem hin und her. Für nahezu alles gibt es eine Gegenbetrachtung, eine weitere Aufschlüsselung, die dann ein genaues Gegenteil der vorgehenden Argumentation liefern kann. Auch dies, ganz allgemein, wusste man irgendwann mal, so rein wissenschaftlich gesehen. Ist irgendwie alles flötengegangen.


    Es gibt keine "sauberen" Statistiken, das ist ein sehr modernes Ammenmärchen. In den Sozialwissenschaften waren die Statistiker immer schon diejenigen, die sich mit ihrem Konkretwissen ordentlich in die Brust geschmissen haben, dann aber bei der Bedeutungsherstellung derart rudimentär und armselig vor sich hinstammelten, dass man das dann doch lieber anderen Unterfraktionen überlassen hat. Also solchen, die etwas mit Kontexten, Widersprüchen, Einordnungen, größeren Rahmen anzufangen wussten. All das sagt nichts aus ohne Einordnung, Kontext, Argumentationen. Ist hier nicht anders. Nur gibt es jetzt derart viele Experten, die meinen, komplexe gesellschaftliche Prozesse mal eben hinmodellieren zu können und damit tatsächlich deren Realität abzubilden, die zudem verschleiern, dass sie selbst anschließend ausschließlich mit Ausdeutungen beschäftigt sind, dabei aber die Mär insuieren, all das spräche allein aus den Daten und Modellen selbst, dass auch das Bedürfnis der Bürger nach Konkretem unglaublich getriggert worden ist.


    Obduktionen? Die allermeisten an und nicht mit gestorben. Aber - mit einem "hoffentlich" davorgesetzt - es dürfte doch wohl so sein, dass genau die Menschen aus dem Intensivbereich obduziert werden, bei denen auch klinisch klar war, dass sie vorrangig am Scheißvirus zu knapsen hatten und dann leider daran gestorben sind. "Hoffentlich", weil ein wichtiger, wenn nicht der zentrale Zweck dieser Obduktionen ja sein sollte, Hinweise auf bessere Behandlungen zu finden - da nützt dann der Verkehrsunfall mit auch irgendwie Corona eher weniger weiter. Findet man nun also unter diesen vorrangig "an" und nicht "mit", so ist das durch die Vorauswahl doch schon grundwahrscheinlicht worden.


    Intensivbettenbelegung? Ja, klingt erstmal nach viel. Man darf und sollte jedoch nicht vergessen, wie viele etwa der Pflegeheimbewohner gar nie die Intensivstationen zu sehen bekommen, Stichwort Patientenverfügung. Würden die auch alle ausnahmslos bei sich abzeichnendem schwerem Verlauf ins KKH kommen, sähe die Not an Mann/Frau dort nochmal schlimmer aus als ohnehin schon.


    Dritte, mutantengetriebene Welle unter der aktuellen? Die Lager hüben wie drüben zeigen nach Irland und rufen: "Ja!", "Nein!", und Drosten so: "Vielleicht?!" Und alle haben erstmal recht.


    irgendwas war noch, hab ich grad vergessen. Gibt jetzt aber auch Kartoffelsuppe. :)

  • Jetzt muss ich mein Faden-Ignore doch mal unterbrechen: Flensburg mit massiver Verschärfung auch aufgrund des hohen Mutantenanteils. Ab Samstag Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr, keine Treffen mit Personen aus anderen Haushalten.

    Da frage ich mich nach dem Sinn der Ausgangssperre, wenn ich ohnehin niemanden treffen darf...

  • Ich will das Thema mal so betrachten:


    Denken wir uns eingangs in die Zeit vor Corona zurück. Was hatten wir da? Die absolute Freiheit? Sicherlich nicht. Ganz ohne Cororna ist das Leben diversen Regelungen unterworfen, die tagtäglich in unser aller Freiheit eingreifen. Jede Ampel zählt dazu. So ein rotes Licht verbietet es mir, dann über eine Straße zu gehen, wann ich es möchte. Fühlen wir uns dadurch eingeschränkt? Zuweilen ja. Aber im Großen und Ganzen bemerken wir es doch gar nicht All die Gesetze und Verordnungen gehören irgendwie selbstverständlich zum Leben dazu.


    Nun kam Corona. Und plötzlich wurden die Freiheitseinschränkungen ganz anders wahrgenommen. Obwohl sich ja prinzipiell gar nichts geändert hat. Um Gefahren für Leib und Leben zu verringern, werden Freiheiten beschnitten. Darin gleicht die Ampel der Restaurantschließung.


    Also kein Grund zur Aufregung? Nicht ganz. Kein Grund zu Diktaturgeschreie. Aber es handelt sich schon auch um qualitativ besondere Einschränkungen, die wegen Corona erlassen wurden. Die Kontaktbeschränkungen greifen in die private, zum Teil sogar in die intime Lebensführung ein und treffen den Menschen als sozialen Wesen. Andere Beschränkungen greifen in Rechte ein, die nicht ganz ohne Grund im Grundgesetz über die allgemeine Handlungsfreiheit hinaus gesondert aufgeführt werden; z.B. die Berufsfreiheit. Es sei hier auch dran erinnert, dass z.B. der Gastwirt, dessen Lokal geschlossen ist, seinen Beruf vielleicht nicht nur als Einnahmequelle sieht, sondern es ihm Lebensqualität gibt, seinen Gästen eine schöne Mahlzeit bieten zu können. Er dieses einfach gerne tut.


    Ein weiterer Punkt ist, dass zwar - wie bereits erwähnt - überhaupt kein Anlass besteht, von einer Diktatur zu faseln. Trotzdem hülfe es möglicherweise, wenn die handelnden Politiker nach außen etwas mehr Bewusstsein zeigten, dass die aktuellen Maßnahmen teilweise solchen ähneln, wie sie auch für Diktaturen typisch sind. Das ist kein Wunder und wohl unvermeidlich - Kontaktsperren ermöglichen es, sowohl die Verbreitung von Viren als auch gefährlich subversiver demokratischer Ideen zu behindern. Kontaktsperren zur Virusbekämpfung werden dadurch nicht falsch, aber die möglichen negativen Assoziationen sollten mitgedacht werden.


    Vor allem aber stellt sich nach fast einem Jahr Pandemie in Deutschland immer mehr die Frage nach einer Evaluation, welche Maßnahmen wie wirken. Anfangs war es klar, alles was irgendwie plausibel klang, schien auch geeignet zu sein. Für alle Ewigkeit schiene das aber eine etwas dünne Basis zu sein.


    Noch einmal zurück zur Welt ohne Corona. War sie denn, wenn schon damals nicht schrankenlos frei, so doch rundum sicher? Gewiss auch nicht. Trotz aller Ampeln und sonstiger Verkehrsregeln sterben Menschen durch Verkehrsunfälle oder werden verletzt. Geeignet scheinende Maßnahmen, diese Zahlen zumindest zu verringern, sind denkbar und werden diskutiert - Stichwort Tempolimit. Man kann es beschissen finden, dass solche Maßnahmen nicht umgesetzt sind. Es zeigt aber, dass manchmal der staatliche Lebensschutz doch ziemlich hinter einen weiten Freiheitsbegriff zurücktritt.


    Auch die Coronaregelungen schützen nicht in höchstem denkbaren Maße vor Corona, sondern nehmen Infektionen in Kauf, um z.B. ein gemeinschaftliches Leben wenigstens nicht völlig einzuschränken. Da dies aber so ist, sind Lockerungen, auch wenn sie das Krankheitsrisiko erhöhen, nicht per se unvertretbar.


    Was bleibt also? Es ist legitim, über die Maßnahmen zu diskutieren - und erst recht legitim, sich von ihnen belastet zu fühlen. Man kann erwarten, dass die tatsächliche Eignung endlich genauer analysiert wird. Es wäre aber auch nicht indiskutabel, wenn einzelne Regeln uns noch sehr lange begleiten. Ich wünsche nicht, dass das notwendig sein wird. Sollte Corona aber dauerhaft eine Gefahr darstellen, wäre es politisch-gesellschaftlich auszuhandeln, welche Freiheitsbeschränkungen dauerhaft akzeptabel sind, um das Erkrankungsrisiko als hinnehmbar zu bezeichnen. Neue Gefahren können neue Beschränkungen rechtfertigen - auch die Verkehrsregeln könnten lockerer sein, gäbe es keine gefährlichen Verkehrsmittel. Spätestens dann, wenn ein wirksamer Impfstoff für (fast) jeden zur Verfügung steht, wäre allerdings auch die Eigenverantwortung zu berücksichtigen. Schon jetzt ist zu bedenken, dass das persönliche Risiko zwar bereits steigen dürfte, wenn andere wieder mehr Kontakte haben, und z.B. die Lokale wieder öffnen. Auch dann wäre aber niemand gezwungen, sich selber dem auszusetzen.


    Da hier ja auch über die Verschiebung der Zielinzidenz von 50 auf 35 diskutiert wurde, sei zum Schluss aus der Pressemitteilung Nr. 5/2021 des OVG Lüneburg zur vorgestrigen Friseurentscheidung zitiert:


    "Im Hinblick auf künftige Verfahren sei allerdings darauf hinzuweisen, dass die Anknüpfung von Öffnungsschritten an eine 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35, wie es der rechtlich unverbindliche Beschluss der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 10. Februar 2021 vorsehe, weder mit der Regelung des § 28a Abs. 3 des Infektionsschutzgesetzes übereinstimme, noch der tatsächlichen Fähigkeit der Gesundheitsämter zur Kontaktverfolgung entspreche."

  • Da frage ich mich nach dem Sinn der Ausgangssperre, wenn ich ohnehin niemanden treffen darf...

    Ja, wirkt total durchdacht. Zunächst für sieben Tage, wenn es (was auch immer „es“ ist, den Teil habe ich nicht mitbekommen) sich nicht entwickelt wie gewünscht noch weitere sieben Tage.