• Ist jetzt aber Äpfel mit Birnen, oder?


    Wobei Du in der Sache völlig recht hast. Corona als Brennglas der gesellschaftlichen Fehlentwicklungen.

  • Impfen könnte wirklich ganz einfach sein: meine Mutter, 80, wohnt in einem kleineren Dorf und hatte mit ihrem Hausarzt abgesprochen, dass der sich bei ihr meldet, wenn er Impfstoff hat. Einen vorherigen Termin im Impfzentrum des Kreises hatte sie in Absprache mit ihm zurückgegeben, wären auch nur ein paar Tage Unterschied gewesen.

    Donnerstag ist der Arzt dann zum Impfen vorbeigekommen; er hat wohl eine Runde durchs Dorf gemacht zu seinen älteren Patienten.

    Es kann also funktionieren. Wenn...

    Finde ich nicht verkehrt. Habe aber vorhin gelesen, dass schon wieder irgendwer meckert, weil die Impfreihenfolge "nicht eingehalten wird" und es nicht mehr dokumentabel ist. Eine Frage, die sich mir an dieser Stelle stellt: Wer kennt seine Patienten denn besser als der eigene Hausarzt und kennt die Anamnese so wie der eigene Hausarzt. Ein hippokratischer Eid wurde auch von jedem Hausarzt geleistet, bzw als die Umstellung kam, auf die Berufsordnung der Ärztekammer verpflichtet, ich denke schon, dass Hausärzte nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Wir haben einen Betriebsarzt, mal abgesehen davon, dass bei uns von Impfen durch ihn noch gar nichts verlautet wurde, warte ich jetzt geduldig, bis mein Hausarzt mir sagt, dass ich dran bin. (Ich bin vorerkrankt und und nach Gruppe 2 systemrelevant)

  • Laut Spon gab es heute in Hannover eine Demo von ZeroCovid-Befürwortern. Habe ich im Vorfeld gar nichts von mitbekommen. Weiß jemand irgendwas über die Veranstalter, oder ob Wiederholungen geplant sind? Wäre da vielleicht gern mitgegangen. Mit Maske und Abstand.

    ZeroCovid mit präsenten Teilnehmenden lockt ein gewisses Schmunzeln hervor.

  • https://www.mdr.de/nachrichten…nd-zehnter-april-100.html


    Die Auslastung der Intensivbetten in Deutschland hat nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizins (DGIIN) den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie erreicht.


    DGIIN-Präsident Christian Karagiannidis twitterte, es breche auch das Personal weg. Es müsse sofort gehandelt werden. Selbst wenn es zu einem harten Lockdown komme, stiegen die Zahlen weiter für 10-14 Tage.

    Erst gestern hatte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, einen "wirklich harten Lockdown" gefordert. Die Lage sei sehr dramatisch. Zuletzt seien täglich 80 bis 100 Patienten auf den Intensivstationen hinzugekommen. Auch RKI-Chef Lothar Wieler hatte bereits mehrfach auf die dramatische Lage hingewiesen.

  • Was versteht er denn unter „hartem Lockdown“?

    Und kommt mir jetzt nicht wieder mit „Alles zu“, was selbstverständlich Unsinn ist.

  • Was versteht er denn unter „hartem Lockdown“?

    Und kommt mir jetzt nicht wieder mit „Alles zu“, was selbstverständlich Unsinn ist.

    wie oft möchtest du das erklärt haben??


    auch Schulen und nicht essentielle Betriebe dichtmachen für ein paar Wochen um mit niedrigen Inzidenzen in eine durchgeimpfte Gesellschaft zu kommen und aufzuatmen.

  • Was versteht er denn unter „hartem Lockdown“?

    Und kommt mir jetzt nicht wieder mit „Alles zu“, was selbstverständlich Unsinn ist.

    Zumindest alles, was letztes Jahr zu war, besser mehr. Man könnte ja nach zwei Wochen gucken, was es bringt. Und anschließend entweder wieder was zurücknehmen, so weitermachen oder noch mehr schließen. Je nachdem. Alle übrigen, die noch in Präsenz arbeiten müssen, müssten mindestens zweimal die Woche getestet werden.


    Nur so weiterzumachen wie bisher, in der Hoffnung das würde schon irgendwie werden, das geht nicht.

  • Und wie oft möchtest du noch erklärt haben, dass das bereits größtenteils der Fall ist?

    Nein ist es nicht. Es sind die Sachen zu, die der eigenen Bespaßung und Zeitvertreib dienen. Alles Andere ist mit kleinen Einschränkungen geöffnet. Und da ist ne ganze Menge dabei, was nicht essentiell ist.

  • Früher gab es auch richtige Werksferien bei VW, das ging auch und die Italiener können noch heute ein Lied davon singen... damals fuhren aber auch noch vierköpfige Familien samt Gepäck und Vorräten für drei Wochen nonstop im Käfer nach Bibione, die hatten ganz andere Leidensfähigkeiten. :kichern:

  • Ich habe mir heute Mal wieder einen Schnelltest in der Innenstadt gegönnt: https://www.schnelltest-hannover.de/


    Dieses Mal im HeimW. Teilweise leider auch da recht eng, aber super leer. Och war der einzige Kunde. Ist wohl sonntags da die Regel. 0 Minuten Wartezeit und es sind den ganzen Tag lang auch kurzfristig Termine frei. Vielleicht ist das für manche von euch für einen Sonntag was. Nutzt das ruhig. Kann man mit einer kleinen Fahrradfahrt oder sowas verbinden. ;-)

  • Soso, laut unserem Arbeitsminister sollen die „Betriebe“ jetzt aber auch mal ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und Zwangstests einführen.


    Wir arbeiten seit über einem Jahr mit Hygienekonzepten, haben schon lange vor der Pandemie maximales Homeoffice ermöglicht und müssen uns jetzt diesen Scheiß anhören?


    Wie wäre es denn mal mit Impfungen für die „Werktätigen“, die mit ihrem täglichen Beitrag zum BIP und ihren Steuern den ganzen Laden am Laufen halten? :kotzen:

  • Was versteht er denn unter „hartem Lockdown“?

    Und kommt mir jetzt nicht wieder mit „Alles zu“, was selbstverständlich Unsinn ist.

    Zumindest alles, was letztes Jahr zu war, besser mehr. Man könnte ja nach zwei Wochen gucken, was es bringt.

    Großindustrie kann man eben nicht einfach aus-und einschalten..

    2 Wochen ist daher vollkommene Illusion

    Das dauert Wochen in der Vor- und Nachbereitung.

    Lieferketten eben

  • Tja, das kann ich absolut nicht nachvollziehen, wenn ich einfach alles (also eben auch die Zulieferer) gleichzeitig ausschalte und gleichzeitig wiederanschalte habe ich doch keinerlei Probleme mit Lieferketten, oder? (kann ja im Gegensatz zu Blumen, Fleisch, Gemüse, oder so nix schlecht werden)

    Es wäre höchstens bei grenzüberschreitenden Zuliefern zu klären, wie schnell die dann runterfahren können. (Käme deren "Coronaministern" aber ja auch entgegen). Da müßte man dann eventuell irgendwo für ein paar Tage was zwischenlagern.

  • Soso, laut unserem Arbeitsminister sollen die „Betriebe“ jetzt aber auch mal ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und Zwangstests einführen.


    Wir arbeiten seit über einem Jahr mit Hygienekonzepten, haben schon lange vor der Pandemie maximales Homeoffice ermöglicht und müssen uns jetzt diesen Scheiß anhören?


    Wie wäre es denn mal mit Impfungen für die „Werktätigen“, die mit ihrem täglichen Beitrag zum BIP und ihren Steuern den ganzen Laden am Laufen halten? :kotzen:

    Viele Unternehmen agieren halt nicht so...

  • Jepp. Erst an Ostern gehört:


    Der Chef lässt nicht testen. Begründung: Wäre einer positiv, müsste die Werkstattbelegschaft in Quarantäne. Das könne er sich nicht leitsten.

  • Wir bekommen Tests vom Arbeitgeber. Einen pro Woche.

    Was jetzt durchaus "akzeptabel" wäre, wenn der Arbeitgeber nicht der Staat wäre, der zwei pro Woche fordert.

  • Der spart. Will sich von Locke u. Co. keine Vorwürfe der Verschwendung machen lassen.


    In BW noch einen weniger. Kretschmann live.