• Bisher scheint der Oster-Malle-Tourismus ja noch keine negativen Auswirkungen auf Mallorca selber gehabt zu haben.

    Der Inzidenz Wert ist seit Wochen stabil.

    Trotz geöffneten Bars (Aussenbereiche) bis 17uhr.


    Wären die Zahlen (wie von einigen befürchtet) explodiert, wäre das sicherlich einige Schlagzeilen Wert gewesen.

    So liest man aber irgendwie nichts darüber.


    Vlt. kann man anhand dessen einige neue Erkenntnisse daraus ziehen, dass unter bestimmten Umständen eine Öffnung der Aussengastronomie möglich ist.

  • bei einer 25er Inzidenz meinst du?

    Bei 129 wie bei uns aktuell lag die auf Malle nämlich nicht ;-)

  • Überall in den Medien wird eine feste Anzahl an Intensivbetten als gegeben hingestellt, und ich frage mich, ob eine Ausweitung der Kapazitäten tatsächlich unmöglich ist. Mit den Schließungen zahlreicher Krankenhäuser, sogar während der Corona Zeit, hatte man ja keine Skrupel gehabt auf Intensivbetten zu verzichten. Mir scheint deshalb der Hinweis auf das Problem der Intensivbettenauslastung als teils vorgeschoben.

  • Ich bin nicht vom Fach, habe aber schon Jahre vor Corona gehört, daß Krankenhäuser Stationen geschlossen (stillgelegt) haben, weil sie einfach nicht mit Personal besetzt werden konnten. Das war unter anderem auch in Hannover (MHH? Kinderklinik?)

    Man sollte sich vom Wort "Betten" verabschieden und stattdessen "Betreuungskapazitäten" in seinen Schädel einbrennen. Die sinken! Dummerweise geht aber derzeit eine Schere auf, denn während auf der einen Seite das Betreuungspersonal weniger wird, wird aber auf der anderen Seite pro Coronapatient mehr Betreuungskapazität benötigt.

    "Ausweitung der Kapazitäten" schreibst Du. Glaubst Du einen Arzt, der irgendwann von Zuständen und Arbeitsbelastung in der Klinik die Faxen dicke hatte und sich für die Selbständigkeit hoch verschuldet hat, den lockst Du zurück in eine Klinik? Oder eine ausgebildete Pflegerin, die die Faxen dicke hatte und nun einen erheblich besser bezahlten Bürojob mit 38-Stundenwoche hat? Es dreht sich halt nicht um das Hinstellen von "Betten".

    Einmal editiert, zuletzt von 96Weizen ()

  • Wie man es letztendlich benennt, ist jetzt aus meiner Sicht zweitrangig, wenn Mangel an Kapazitäten und /oder Personal herrschen sollte, dann müssen die Betreiber, ob nun staatlich gefördert oder in privater Hand, den Hebel so ansetzen, dass die Probleme an der richtigen Stelle behoben werden. Nun muss man sich wahrscheinlich überraschenderweise fragen, was ist denn nun einfacher, die Corona Pandemie Bekämpfung oder das zur Verfügung Stellen neuer Betten samt Personal?

  • Vlt. kann man anhand dessen einige neue Erkenntnisse daraus ziehen, dass unter bestimmten Umständen eine Öffnung der Aussengastronomie möglich ist.

    Das wäre klasse, auch für den Tourismus hierzulande. Ich wäre zwar zunächst lieber vorsichtig und für eine Beschränkung der Kapazitäten (prinzipiell ähnlich wie in Supermärkten), aber das wäre ja schonmal ein kleiner Schritt Richtung Normalität. Alles, was die Zahlen nicht in die Höhe treibt, muss erlaubt sein.

  • es gibt Dinge, die kosten halt Geld und manche Dinge gehen halt nicht

    Sämliche Industriebetriebe zu 96% zu schließen kostet Geld -

    Tausend Abiturienten in ein, zwei Wochen zum Intensivmediziner auszubilden, das geht halt nicht

  • Vlt. kann man anhand dessen einige neue Erkenntnisse daraus ziehen, dass unter bestimmten Umständen eine Öffnung der Aussengastronomie möglich ist.

    Das wäre klasse, auch für den Tourismus hierzulande. Ich wäre zwar zunächst lieber vorsichtig und für eine Beschränkung der Kapazitäten (prinzipiell ähnlich wie in Supermärkten), aber das wäre ja schonmal ein kleiner Schritt Richtung Normalität. Alles, was die Zahlen nicht in die Höhe treibt, muss erlaubt sein.

    nur noch einmal zur Einordnung,Mallorca hatte eine Inzidenz von 25-30.

    Die Frage was wir alles öffnen können,stellt sich jetzt bei 129/steigend nicht,oder?

  • Mittlerweile ist das Corona Jahr um, da hätte man genug Zeit gehabt absichtlich einige Fachkräfte ausreichend und zusätzlich auszubilden. Die Impfungen sind ja auch noch nicht ausreichend getestet worden und man impft trotzdem. Während der Pandemie darf man halt nicht immer nur fragen ob was geht, sondern man muss es auch mal machen.

  • RicklingerKurve

    Doch, wenn etwas ohne bzw. mit verschwindend geringem Infektionsrisiko geöffnet werden kann, dann darf die Inzidenz keine Rolle spielen. Mir ist es egal, ob mich zwei Coronainfizierte oder vier nicht anstecken, Hauptsache sie stecken mich nicht an.

  • 96Weizen

    Vielleicht kosten manche Dinge kurzfristig Geld. Das, was hier gerade im Bildungsbereich abgeht, kostet Zukunft, und zwar in einer Weise, wogegen 2 Wochen tatsächliche Betriebsferien der Deutschland KGaA (...) ein Ponyhof sind. Nur sind dann die heutigen Entscheider alt/senil/tot, jedenfalls geht es ihnen dann am Arsch vorbei... der ihnen von denjenigen abgewischt werden muß, denen sie jetzt genau diese Zukunft nehmen.


    Sorry, ein bisschen polemisch, aber ich bin gerade 30km durch die Gegend gefahren, um Tests abzuholen, damit mein Sohn diese Woche vielleicht 2x zur Schule gehen kann... :wut:

  • Mittlerweile ist das Corona Jahr um, da hätte man genug Zeit gehabt absichtlich einige Fachkräfte ausreichend und zusätzlich auszubilden. Die Impfungen sind ja auch noch nicht ausreichend getestet worden und man impft trotzdem. Während der Pandemie darf man halt nicht immer nur fragen ob was geht, sondern man muss es auch mal machen.

    bin nicht vom Fach, jedoch weiß ich das die Ausbildungskapazitäten für Mediziner auch schon vor Corona mehr als ausgelastet sind. Die Hochschulen sind voll. Die Bevölkerung wird immer älter und man kriegt nicht genug Ärzte ausgebildet. Die alten Landärzte sterben weg, neue gibt es nicht. Natürlich werden die Hochschulkapazitäten kontinuierlich erweitert, aber es dauert halt viele Jahre bis das fruchtet. So eine Medizinerausbildung dauert. Das sind ja nicht nur die grob 5 Jahre Theoriestudium. Dann bin ich noch kein erfahrener Intensivmediziner.

    Aber DU hättest sicherlich eine Möglichkeit gefunden, innerhalb eines Jahres plötzlich reichlich zusätzliche Ärzte auszubilden.

  • Mittlerweile ist das Corona Jahr um, da hätte man genug Zeit gehabt absichtlich einige Fachkräfte ausreichend und zusätzlich auszubilden. Die Impfungen sind ja auch noch nicht ausreichend getestet worden und man impft trotzdem. Während der Pandemie darf man halt nicht immer nur fragen ob was geht, sondern man muss es auch mal machen.

    bin nicht vom Fach, jedoch weiß ich das die Ausbildungskapazitäten für Mediziner auch schon vor Corona mehr als ausgelastet sind. Die Hochschulen sind voll. Die Bevölkerung wird immer älter und man kriegt nicht genug Ärzte ausgebildet. Die alten Landärzte sterben weg, neue gibt es nicht. Natürlich werden die Hochschulkapazitäten kontinuierlich erweitert, aber es dauert halt viele Jahre bis das fruchtet. So eine Medizinerausbildung dauert. Das sind ja nicht nur die grob 5 Jahre Theoriestudium. Dann bin ich noch kein erfahrener Intensivmediziner.

    Aber DU hättest sicherlich eine Möglichkeit gefunden, innerhalb eines Jahres plötzlich reichlich zusätzliche Ärzte auszubilden.

    Den letzten Satz hättest du dir sparen können, aber wahrscheinlich wüsstest du gar nicht warum. Die anderen Erläuterungen vielleicht ansonsten auch, wer selbsternannt nicht vom Fach ist, der muss nicht zwanghaft antworten müssen.

  • Na ja, die Aussage mit dem "nicht vom Fach" soll bedeuten, daß das selbst viele Personen die nicht vom Fach sind, diese Tatsachen selbstverständlich kennen.

    Da es aber wohl nicht alle kennen, habe ich mir angemaßt, es hier allen zur Kenntnis zu bringen.

  • 96Weizen

    Vielleicht kosten manche Dinge kurzfristig Geld. Das, was hier gerade im Bildungsbereich abgeht, kostet Zukunft, und zwar in einer Weise, wogegen 2 Wochen tatsächliche Betriebsferien der Deutschland KGaA (...) ein Ponyhof sind. Nur sind dann die heutigen Entscheider alt/senil/tot, jedenfalls geht es ihnen dann am Arsch vorbei... der ihnen von denjenigen abgewischt werden muß, denen sie jetzt genau diese Zukunft nehmen.


    Sorry, ein bisschen polemisch, aber ich bin gerade 30km durch die Gegend gefahren, um Tests abzuholen, damit mein Sohn diese Woche vielleicht 2x zur Schule gehen kann... :wut:

    stscherer wir sind da 100% gleicher Meinung

  • Mittlerweile ist das Corona Jahr um, da hätte man genug Zeit gehabt absichtlich einige Fachkräfte ausreichend und zusätzlich auszubilden. Die Impfungen sind ja auch noch nicht ausreichend getestet worden und man impft trotzdem. Während der Pandemie darf man halt nicht immer nur fragen ob was geht, sondern man muss es auch mal machen.

    Muss halt auch jemand machen wollen den Job!

  • es gibt Dinge, die kosten halt Geld und manche Dinge gehen halt nicht

    Sämliche Industriebetriebe zu 96% zu schließen kostet Geld -

    Tausend Abiturienten in ein, zwei Wochen zum Intensivmediziner auszubilden, das geht halt nicht

    Dann nimm eben Realschüler.