• Ja und umso verwunderlicher ist die seit Wochen zögerliche Reaktion der Politik und eine Bremse, die eigentlich keine nennenswerten Änderungen zum Ist-Zustand der letzten Wochen bringt.


    Warum damit die Zahlen schlagartig gebremst werden sollen, muss mir mal jemand erklären.


    Wir wissen alle, dass die Testpflicht in Betrieben nicht umsetzbar ist und schon gar nicht konsequent verfolgt wird.


    Wir spenden der Kitagruppe heute unseren Luftfilter. Dann haben wir zumindest getan, was möglich ist, um uns diesen Scheiss vom Leib zu halten.

  • Im Vergleich zu gestern befinden sich heute 8 Coronapatienten weniger auf der Intensivstation, auf der Spitze im Januar waren es noch knapp 1000 Patienten mehr. Nachzulesen alles im DIVI Tagesbericht.

    Laut RKI heute:

    30.000 Neuinfektionen,Inzidenz steigt auf 160

  • Die ZEIT fragt "Sind bald alle Betten belegt?".

    Zitat

    Manchmal, sagt der Arzt Tobias Welte, könne er die Panik, die in der Republik herrsche, nicht zusammenbringen mit dem, was er in seiner Klinik erlebe. Denn aus seinem Krankenhaus, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), habe er einige gute Nachrichten zu berichten.

    Es kommen aber auch andere Stimmen zu Wort ;)


    Insgesamt sehr interessant und ausgewogen.

  • Die ZEIT fragt "Sind bald alle Betten belegt?".

    Zitat

    Manchmal, sagt der Arzt Tobias Welte, könne er die Panik, die in der Republik herrsche, nicht zusammenbringen mit dem, was er in seiner Klinik erlebe. Denn aus seinem Krankenhaus, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), habe er einige gute Nachrichten zu berichten.

    Es kommen aber auch andere Stimmen zu Wort ;)


    Insgesamt sehr interessant und ausgewogen.

    wie verträgt sich das mit den gemeldeten über 90% ausgelasteten Intensivbetten der Region Hannover?Der Komplettauslastung in Schaumburg?

    Wie kommt es,dass hier derart unterschiedliche Meldungen herumschwirren.?!


    Überdies:

    Inzidenz steigt grad massiv an,30k Neuinfektionen...in 10 Tagen landen die erst in der Intensiv-Statistik.

  • Hm, bei mir stößt eine Ausgangssperre auf wenig Verständnis, auch wenn es mich momentan nicht groß betreffen würde.

    Mir leuchten die Argumente der Aerosolheinis jedenfalls ein, und die der Oxfortstudie eher so gar nicht.

    Aus meiner Sicht argumentieren die Aerosolheinis aber am Problem vorbei. Es geht ja eben nicht um die Ansteckung draußen, sondern um die Verringerung der Anzahl von privaten Treffen. Man trifft sich halt nicht mehr so schnell zum Fußball gucken oder zum Spieleabend, wenn du auf dem Rückweg in die Kontrolle geraten könntest.


    Wirksamer ist das natürlich bei schlechtem Wetter und hätte eigentlich schon längst vorbei sein können. Und eine generelle Homeoffice-Pflicht würde vermutlich auch mehr Einfluss auf den R-Wert haben. Was aber nicht bedeutet, dass eine Ausgangssperre sinnlos ist.

    Nicht alle die sich nach 21:00 Uhr noch draußen bewegen(wollen), latschen aber zu irgendwelchen Freunden und Verwandten.

    Nach über einem Jahr Pandemie, befinden wir uns immer noch im Beschränkungs- und Verbotsmodus.Und hier auch nicht mal radikal für kurze Zeit, sondern immer wieder im verwässerten Modus.Feiertagslockdown,Lockdown Light,bundesweiter Lockdown,Knallhart Lockdown,blablabla.Die Schuld wird ausschließlich bei der Bevölkerung gesucht, die Verantwortung der Politik und deren Entscheidungen schön geredet.Hinterzimmerpoltik von einigen wenigen ,bestimmt das Handeln eines ganzes Landes seit einem Jahr. Das ist das eigentlich schlimme.

  • Schlägt denn bei der Inzidenz nicht langsam auch die Schnelltest-Strategie durch? Stichwort Vortestwahrscheinlichkeit. Einen Sprung der Positivenquote etwa sieht man ja inzwischen recht deutlich, Woche für Woche geht es einen guten Prozentpunkt rauf.


    Hier ist der gesamte Zahlenwust mal kritisch aufbereitet, ich fand's zu einigen Punkten recht schlüssig:


    Was uns die Covid-19-Daten sagen – und was nicht (heise.de)

  • wie verträgt sich das mit den gemeldeten über 90% ausgelasteten Intensivbetten der Region Hannover?Der Komplettauslastung in Schaumburg?

    Wie kommt es,dass hier derart unterschiedliche Meldungen herumschwirren.?!

    Das habe ich mich auch gefragt. Heute früh habe ich dann einem Interview gelauscht, in dem ein Klinikchef, welcher Klinik weiß ich leider nicht mehr, berichtete, dass die Intensivbetten seiner Klinik belegt seien. Allerdings seien die Choronafälle zurückgegangen, die aufgeschobenen Operationen würden jetzt verstärkt nachgeholt.

  • Hier prasseln die Anträge gegen Maskenpflicht der eigenen Kinder und Enkel ein, die Weimarer Entscheidung (Tenor) ist als Beleg der Richtigkeit der eigenen Rechtsauffassung beigefügt.

  • Wie kommt es,dass hier derart unterschiedliche Meldungen herumschwirren.?!

    Es wäre ja möglich, dass die Lage in unterschiedlichen Krankenhäusern/Regionen auch tatsächlich ganz unterschiedlich ist. Aus welchen Gründen auch immer. Und vielleicht sind manche Krankenhäuser auch besser/schlechter "gemanaged" als andere.


    Aus dem Bericht:

    Zitat

    Schließlich gebe es auch außerhalb der Pandemie kaum Intensivstationen, auf denen allzu viele Betten frei seien. Kliniken seien erpicht darauf, hohe Auslastungen zu haben – und Stationen zu schließen, wenn die Auslastung gering sei.

    Zitat

    Natürlich könne Deutschland auch 10.000 Covid-Patienten versorgen, sagt Karagiannidis. "Aber dann ist der Normalbetrieb an den Kliniken faktisch beendet. Das Personal wird uns aufgrund der enormen psychischen und physischen Belastung reihenweise abhandenkommen

    Wir sollten die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser aber nicht herausfordern finde ich.

  • Nö, sicher nicht. Aber der Spagat zwischen Verzicht und der eigenen persönlichen Ungeduld (bei mir mal wieder in der Gruppe turnen/schwimmen gehen) und dem Wunsch nach Normalität kommt vermutlich bei vielen hier genauso mal durch, wie bei mir. Mal mehr, mal weniger.

    Ich habe viel kreatives dieses Jahr gemacht:

    -ne Menge über Digitalisierung gelernt

    - alte Serien wiederentdeckt

    - ein PC-Spiel komplett durchgespielt

    - gelesen

    - selber angefangen zu schreiben

    - Gesellschaftsspiele für zwei schätzen gelernt

    - (in Jogginghose gearbeitet-> Widerspruch zu meinem Lebensmotto)

    - Kochrezepte ausprobiert

    - Online-Shopping praktiziert (ich habe vorher niemals was in diesem Internet bestellt, was sich eh nicht durchsetzt)


    aber manchmal überkommt mich trotz aller Bedenken der Wunsch nach mehr Normalität, entschuldigung, das musste trotz aller Zahlen mal raus.

  • Hier prasseln die Anträge gegen Maskenpflicht der eigenen Kinder und Enkel ein, die Weimarer Entscheidung (Tenor) ist als Beleg der Richtigkeit der eigenen Rechtsauffassung beigefügt.

    Die Maskengegner sind klar im Vorteil, da sie organisiert sind.


    Sollte an der Grundschule meiner Kinder ein Kind im Unterricht aufgrund solch eines Urteils keine Maske tragen, hätten ich damit ein extremes Störgefühl. Denn dies erhöht unmittelbar ein Übertragungsrisiko, falls das Kind infiziert ist. zu allem Überfluss schätze ich das Infektionsrisiko bei Maskenverweigerern auch höher ein, da sich solche Familien schon aus Überzeugung weniger schützen.


    Die Frage ist, welche Möglichkeit habe ich als "vorsichtiger" Bürger. Ich könnte natürlich auch klagen. Es gibt aber keine unterstützende Organisation. Und ich behaupte, dass die beiden bisherigen Klagen durch die Querdenker-Community unterstützt wurde. So etwas fehlt auf der Maßnahmenbefürworter-Seite. Aber man darf ja weiterhin sein Kind zu Hause unterrichten. Danke.

  • Bei uns im Ort hat ne Krippe mit dem Anwalt gedroht, sollte die Gemeinde denen nochmal Corona-Tests anbieten, ist leider ne schwurbel-Kita, der Vorstand trägt Folie und beinhaltet Anwälte.