• "-Wer zu Teufel verbietet Schauspielern, Sängern, Kleinkünstlern oder überhaupt irgendeiner Berufssparte deiner Meinung nach Kritik der Schutzmaßnahmen?"


    in der praxis macht eine einschränkung der meinungsfreiheit (gesetzlich) oder der 99% sichere medien -shitstorm doch kaum einen unterschied.


    also wenn ich weiß, dass ich durch das äußern meiner meinung eine geldstrafe oder ggf. gefängnis droht oder ob mein name komplett verbrannt ist (hat der typ vom wdr nicht direkt ein berufsverbot für die schauspieler in´s spiel gebracht), macht doch keinen großen unterschied.


    also ok, meinungsfreiheit gibt es aber wehe man macht davon gebrauch!

  • Man kam doch aber jetzt nicht mit sachlicher und konstruktiver Kritik aufhören, wenn man Gefahr läuft von Rechten und Idioten beklatscht zu werden.


    Das bezieht sich hier nicht auf die Videos, sondern auf allgemeine Kritik.

  • as ziel war, offenzulegen, dass man in diesem land medial gekillt wird, sobald man den mainstream verlässt.


    diese übermoralisierende von linken dominierte medienlandschaft muss auch mal hinterfragt werden.

    Hui. Ich wette, für die überwältigende Mehrzahl der 53 Teilnehmer an dieser Kampagne ist es eine faustdicke Überraschung, wenn sie erfahren, dass das das Ziel ist.

  • Wir sind eindeutig nicht in der DDR, wie Herr Liefers es uns gerne vorwerfen möchte. Seine Opfer- Parodie ist vollstens in die Hose gegangen. Wird Zeit, dass Liefers Verantwortung trägt und zu dem Scheiß steht, viele seiner Kollegen dagegen tun das längst, Respekt dafür!

    Die Vorwürfe und die Kritik für die Aktion selbst und selbstverständlich auch für die Initiatoren wie Liefers, kamen von den zahlreichen Teilnehmern aka Künstlern, die sich mittlerweile von der Aktion distanziert haben und ihre Video Beiträge zurück genommen haben. Der Schauspieler Kida Khodr Ramadan war sichtlich super sauer und maßlos enttäuscht, weil Liefers und Co. ihnen kaum Informationen über die Aktion mitteilten und die Schauspielkollegen für das Projekt hauptsächlich nur wegen der Publicity und der Reichweite in den Medien eingespannt werden sollten. Das Video von Kida Khodr Ramadan auf Twitter spricht Bände.

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  • Warum dürfen Schauspieler die Regierung und die Maßnahmen nicht kritisieren? Warum sollen Schauspieler Lösungen, wie man es besser machen könnte, vorschlagen? Warum wird man gleich in die rechte und querdenker Szene gedrückt, wenn man die Maßnahmen kritisiert? Bloß weil die auch eine andere Sicht zu den Maßnahmen haben, darf man also die Maßnahmen nicht mehr kritisieren?

    Die Gesellschaft ist einfach zum kotzen geworden.

    Was ist denn Deiner Meinung nach die korrekte Art, mit den Videos umzugehen? So als Öffentlichkeit?


    Welche Sicht HABEN die überhaupt? Außer das es lustig zu sein scheint, in Tüten zu atmen, während man sich über die Berichterstattung über Corona ulkig macht? Oder durchklingen zu lassen, dass die Regierung die Presse und den Öffentlichen Rundfunk dazu anleitet, Panik zu verbreiten?
    Die haben nicht die Maßnahmen kritisiert. Die haben wirre Behauptungen aufgestellt und sich letztlich über die Toten und an Beatmungsmaschinen angeschlossene lustig gemacht. Und das ganze auf "Anweisung" zweier Coronaleugner.


    Das ist doch inhaltlich Quark.

    Im übrigen stellen die meisten die nicht in die rechte Ecke, sondern kritisieren, dass die Videos so sind, dass die rechte Ecke diese bejubelt. Wenn Attila Hildmann und Hans Georg Maaßen u.a. toll finden, was Du machts, kann das doch nicht der Fehler der Kritiker sein, sondern EVENTUELL an dem dem liegen, was Du sagts.


    Klar darf man die Maßnahmen kritisieren. So wie es Tausende täglich machen. So wie es Dutzende Medien täglich machen.

  • Die Pandemie zieht sich in die Länge und zerrt an allen Nerven. Es gibt so viele betroffene Leute und Gruppen. Jede betroffene Gruppe ist unzufrieden, fühlt sich nicht angemessen berücksichtigt und möchte das gerne kund tun. Und sie alle haben recht.


    Das geht bei der Kleinkindbetreuung los, geht über die Schulen, Hochschulen und Altenheime über Gastronomie und Tourismus zum inhabergeführten Einzelhandel, zur brach liegenden Kunst und Kultur, die Produktion ist eingeschränkt, es gibt Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Angst vor Einnahmerückgängen, Firmenpleiten und natürlich die Angst vor dem Virus, einem schweren Verlauf, mehr als 80.000 Verstorbene, dazu Überlebende, welche mit Langzeitfolgen, deren Angehörige, Vereinsamte, Überarbeitete und weitere Gruppen mehr.


    Man sollte versuchen, die Ruhe zu bewahren. Wer das schafft, kriegt die Prioritäten leichter auf die Reihe. Was ist wichtiger: Möglichst viele Todesopfer und intensiv Versorgte zu vermeiden und das Gesundheitssystem zu entlasten oder die Bedürfnisse von Gruppe B, C, ... , Z zu bedienen?


    Die meisten werden dann leise in sich gehen und befürworten, möglichst viele Todesopfer und intensiv Versorgte zu vermeiden und das Gesundheitssystem zu entlasten. Auch wenn's schwer fällt und sich alles furchtbar in die Länge zieht.


    Ähnlich eine weitere Testfrage: Sollte man wirklich immer den Inzidenzwert als Maßstab nehmen, warum denn nicht die Zahl der freien Intensivbetten? Ach so, die Inzidenzzahl ist ein Frühindikator für die Zahl der freien Intensivbetten. Deswegen.


    Selbstverständlich ist dabei immer abzuwägen, ob die Maßnahmen vielleicht mehr schaden als nützen. Diese Abwägung ist verdammt schwer, weil man da nichts mit einem Zollstock messen oder mit einer Waage wiegen kann. Immerhin: Wenn in einem ganz schlimmen Grippejahr bis zu 20.000 Menschen in Deutschland sterben und wenn das für den Menschen neue Coronavirus 80.000 Todesopfer fordert, trotz Gegenmaßnahmen, und jeden Tag kommen knapp 300 weitere dazu, dann ahnen wir, daß die Maßnahmen nicht wegen einer Lappalie beschlossen werden.


    Genauso selbstverständlich kann man alles Mögliche kritisieren. Den langsamen Impfstart. Die fehlende Forschung Richtung Akutmedizin. Die neue 165er Grenze, die bei 165 liegt, weil das der bundesweite Durchschnitt am vergangenen Montag war. Als wenn das ein sachlich fundiertes Kriterium sein könnte. Und jeder kann die Liste nach seinen individuellen Erfahrungen fortsetzen. Die Eltern, die Großeltern, die Kinder, die Erzieher, die Pfleger, die Kurzarbeiter, die Künstler und alle anderen Betroffenen.


    Allein: Man selbst kann es nicht ändern. Ich habe keinen Impfstoff, keine Akutmedizin, ich kann nicht die Firmenpleite aufhalten und alles andere kann ich auch nicht ändern. Um mental gesund zu bleiben, habe ich festgestellt, daß es mir gut tut, nicht alle Medien live und simultan zu allem Leid und Kummer dieser Welt zu konsumieren. Man kann sich in etwas reinsteigern. Man kann auch versuchen, etwas Abstand zu gewinnen. Nach 30 Minuten mal aufhören mit recherchieren. Oder nur jeden dritten Tag recherchieren. Auch wenn schon hinter dem nächsten Link die nächste Entdeckung lauern könnte. Vielleicht taugt das als Tip für andere.


  • Bei diesem Video ist mir heute aufgefallen, wie stark sich doch die Berichterstattung von dem unterscheidet, wie über die Demos gegen die Coronamassnahmen in Deutschland geschrieben wird. Die Demonstranten bei uns werden pauschal an den Pranger gestellt. Dabei machen sie nichts anderes als die hier gezeigten Leute in Rom. Wahrscheinlich verlaufen die Demos hier sogar noch friedlicher, wenn ich mir die Bilder so ansehe. Aber bei uns heisst es dann eben nicht, dass die Gastwirte oder Angestellten auf die Strasse gehen, die nicht arbeiten dürfen, und die in ihrer Existenz bedroht sind. Bei uns sollen es ausschließlich unsolidarische Egomanen sein, die auf die Strasse gehen.

  • Genau, die Leute in Deutschland machen nichts anderes.

    Konnte man heute z.B. in Aachen wieder sehen. Ganz normale Menschen sind das. Die nur zufällig vor den Bühnen mit den vielen Corona-Verharmlosern und anderen Trotteln stehen.


    Hier würde niemand etwas sagen, wenn Gastwirte, Angestellte oder Schauspieler auf die Straße gehen würden und auf Ihre Not aufmerksam machen würden. Niemand. Problematisch ist es, wenn man sich hinter die oben genannten Leute stellt, die sich nicht zu blöd sind selbst Kinder zu instrumentalisieren, in dem sie diese auf die Bühne stellen (Link zu twitter).

  • Problematisch ist es, wenn man sich hinter die oben genannten Leute stellt, die sich nicht zu blöd sind selbst Kinder zu instrumentalisieren, in dem sie diese auf die Bühne stellen (Link zu twitter).

    Sorry, aber da muss ich widersprechen. Diese Leute, die Kinder auf diese Art instrumentalisieren, sind sich nicht zu blöd, sondern einfach nur ekelhafte Hundesöhne.

    Und damit ist NICHT Liefers gemeint, sondern diese Person auf der Bühne und die Personen, die den beiden zujubeln. Meine Güte, da fehlt mir der Pfennig zu ner Mark.

  • So, Leute. Komme gerade vom Klingelstreich, ganze Straße inkl Hochhaus. Ick gloobe, die suchen mich jetzt draußen. Ich rufe mal besser die Bullen, dass da Gestalten auf der Straße rumturnen. :ichmussweg:


  • Bei diesem Video ist mir heute aufgefallen, wie stark sich doch die Berichterstattung von dem unterscheidet, wie über die Demos gegen die Coronamassnahmen in Deutschland geschrieben wird. Die Demonstranten bei uns werden pauschal an den Pranger gestellt. Dabei machen sie nichts anderes als die hier gezeigten Leute in Rom. Wahrscheinlich verlaufen die Demos hier sogar noch friedlicher, wenn ich mir die Bilder so ansehe. Aber bei uns heisst es dann eben nicht, dass die Gastwirte oder Angestellten auf die Strasse gehen, die nicht arbeiten dürfen, und die in ihrer Existenz bedroht sind. Bei uns sollen es ausschließlich unsolidarische Egomanen sein, die auf die Strasse gehen.

    Nur, dass die Italiener Tränen in den Augen hatten. In den Gesichtern bei uns habe ich bis dato meistens nur Sarkasmus zu sehen bekommen.


    Kannste echt nicht bringen, den Covidioten und Querdenkern während ihrer Demos Gefühlsregungen wie Trauer zuzuschreiben.

  • Lauter Twitter und Youtube Videos hier. Hab auch eins zu der Aktion gefunden.

    schulzinho Das nennt sich Framing.


    Schreib doch einfach mal was zu den Inhalten der Videos die du immer postest. Kann doch nicht so schwer sein. Außerdem wirst du das nicht gefunden haben, sondern es wird dir automatisch in die Vorschläge gespült worden sein, da es genau zu den Videos passt, die du sonst immer postest.


    Deinen Hinweis auf schulzinho verstehe ich so, dass du seinen Vorwurf teilst. Stimmt das? Bist du also auch der Meinung, dass man die Demos und die Demonstranten vergleichen kann? Das instrumentalisieren von Kindern ist egal? Das Antisemiten auf den Bühnen stehen ist egal? Das auf den Bühnen von Diktatur gesprochen wird ist egal?



    Mustrum Ridcully

    Ja, das mit dem „blöd“ ist sehr vorsichtig ausgedrückt gewesen und der Situation überhaupt nicht angemessen. Das ist einfach abscheulich. Und es war auch nicht das erste Mal, dass Kinder instrumentalisiert wurden.

  • Weiss wer wie das mit den Listen bei Click & Meet im Einzelhandel zu handhaben ist?

    Neben der Vergabe eines festen Termins, und dem Verlangen eines negativen Tests, muss der Einzelhändler ja eine Liste führen:

    Gibt es eine Musterliste, die man ingendwo runterladen kann?

    Was ist da mit Datenschutz zu beachten?

    Wie lange sind die Listen zu lagern, und was gibt es sonst noch zu beachten?

    Einmal editiert, zuletzt von mustermann ()

  • Passend dazu von Netzpolitik.org


    Zitat

    An „#allesdichtmachen“ beteiligte Schauspieler:innen zeigen sich über den Shitstorm entsetzt. Einer der Drahtzieher will ihn hingegen erwartet haben. Der „Tatort“-Regisseur Dietrich Brüggemann steht im Zentrum der Kampagne.