Eure Elektroautos

  • Ja die kompletten 6000.

    Aber die zahlt ja der Staat.

    Der Kunde muss sie nur auslegen.



    Nur der Wertverlust dürfte ja größer als 6000€ sein...

  • Aber woran verdient dann das Autohaus? Dich nicht an den 70€. Die bekommen doch was von der Förderung oder nicht?

    Der Händler (das Autohaus) bekommt für jedes verkaufte Auto etwa 6% des netto Listenpreises. Wenn jamand meine Auto für 33.800 EUR (inkl. MwSt.) kaufen würde erhält der Händler ca. 1.700 EUR Provsion. Das ist alles.


    Wie das beim Leasing genau funktioniert, weiss ich nicht. Meine Leasingrate geht aber an die VW Bank, die sozusagen den Kredit bereit stellen. Was bei einem Leasingvertrag der Händler an Provosion bekommt - keine Ahnung.

  • Anstatt sich über die Reminiszenz an den Käfer zu freuen, der ja nun schon lange nicht mehr produziert wird, bläst man sich wieder mal auf und wedelt rum.

    Der Drecksladen hat im riesigen Rahmen Kunden und Staat verarscht und ist quasi ungeschoren davongekommen. Hat damit zwar nix zu tun, sollte man aber dennoch nie vergessen.

    Wahrscheinlich ärgern die sich nur darüber, dass sie nicht selber auf die Idee gekommen sind.


    Wenn der e-Manta kommt und tatsächlich wieder Manta heißt und irgendwie ähnlich aussieht, rennen die Leute Opel bestimmt die Bude ein

  • da würd ich das Auto fast kostenlos weggeben, was ein Geschenk an die Konzerne.

  • Daher die kurzen Leasinglaufzeiten, die Fahrzeuge wandern dann ins europäische Ausland. Als die Haltefrist im Leasing noch kürzer war, war das insbesondere bei Tesla eine Riesensache.

  • Es schwemmt immerhin E-Autos in den Markt und schafft Nachfrage nach Ladeinfrastruktur. Einzig das leidige Thema, das PHEV überproportional gefürdert werden, ist weiterhin ein Problem. Den PHEV werden i.d.R. kaum elektrisch betrieben, trotzdem jedoch mit 75% der Kaufprämie eines reinen Stromers ebenfalls gefördert.


    Meine Meinung dazu hatte ich schonmal geäußert: Damit werden die deutschen Autobauer gefördert, die bei reinen Stromern lange nicht mithalten konnten. Außerdem ist Stromladen im Flottenmanagement nicht so einfach. Klar kann man die Firmenfahrzeuginhaber mit Ladekarten von EnBW, Ioniq & Co. ausstatten. Der Charm des Stromers ist ja aber nicht, dass ich mich 30 Minuten neben eine Ladesäule stelle und in der Nase bohre, sondern dass ich zu Hause oder bei der Arbeit ganz nebenbei den Akku auflade. Dieses sinnvoll abzurechnen, ohne manuellen Aufwand, ist eine große Herausforderung für Firmen mit großer Flotte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Maulwurf ()

  • Bei dem von Dir benannten PHEV - Problem gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Hinzu kommen ja jetzt auch noch Mld-Hybride, die noch weniger Existenzberechtigung haben und nur für einen grünen Imageanstrich sorgen sollen.


    Bei den Abrechnungen des Stroms gibt es ja derzeit Pauschalen. Für das private Laden sind das immerhin 30 Euro (Laden auch im Betrieb) bzw. 70 Euro (Laden ausschließlich zuhause) pro Monat (also 100kWh = 600km bzw. 200kWh = 1.200km), hinzu ist der Strom im Betrieb abgegolten durch die 1%-Regelung, wenn im Betrieb geladen wird - so jedenfalls habe ich das verstanden, ich mag mich täuschen.


    Bei der Ladeinfrastruktur sehe ich eigentlich beim Vorhandensein eines Betriebsparkplatzes vergleichsweise wenig Schwierigkeiten und überschaubare Kosten, da es hier ja sogar bei einer sehr großen Teil der Anwendungen vernünftig abgesicherte Steckdosen mit Zeitschaltuhr tun würden: 3kw x 8 Stunden sind 24kWh und damit 150km am Tag. Für Mehrfahrer benötigt man sicherlich Wallboxen, aber auch da ist man mit 500 Euro pro Stück dabei.


    Uns fehlt leider der betriebliche Parkplatz.


    Es gibt übrigens sehr aktuell ein neues Video über Elektrosmog im BEV-Audi-eTron und im PHEV-MB-C-Klasse. Die Werte unterscheidne sich massiv, Eines der Fahrzeuge hat eine unglaublich schlechte Abschirmung und setzt die Insassen ganz erheblichem Elektrosmog aus:



    Zitat

    Du stehst für 40km knapp 4 Stunden an der öffentlichen Ladesäule...

    Also vielleicht doch eher ein Verbrenner mit elektrischem Hilfsantrieb? Aber immerhin hat einen smarten Modus: man kann bis zum Beginn der Umweltzone mit dem Verbrenner die Luft verbessern und dann in der Umweltzone elektrisch fahren... und sogar vorher die Batterie mit dem Verbrennermotor aufladen...


    Irgendwie ein bisschen Katalysator-Abschaltvorrichtung im Schummel-Modus 2.0... selbst der NDR hat es inzwischen erkannt:


    2 Mal editiert, zuletzt von stscherer ()

  • Habe ne Werbung gesehen vom Citroen EC4.

    Konnte man direkt eine Probefahrt anfragen.

    Und dann heute die Antwort aus Vahrenwald.

  • Ein 8 Jahre alter e-Smart verliert nach 50.000km nur 8km Reichweite und hat auch ansonsten kaum Kosten verursacht:


  • ....und sieht das Hauptproblem nicht im Wasserstoff, sondern in der noch nicht sinnvollen Energiebilanz bei der Herstellung des Wasserstoffes.

  • Äh, Nein!


    Das steht weder da noch in der Studie selbst. Es geht darum, dass E-Fuels irgendwann einmal preislich vergleichbar mit fossilen Energieträgern werden könnten. Sinnvoll ist die Nutzung nach der Studie und auch nach dem Artikel aber nur dort, wo batterieelektrische Systeme nicht eingesetzt werden können. Diese verbrauchen nämlich heute und in Zukunft nur einen Bruchteil der Energie... physikalische Gesetzmäßigkeiten halt.

  • Jemand bei Facebook hat es wirklich gut zusammengefasst:

    Zitat

    Elektrische Energie ist Premium-Energie die man mit relativ geringen Verlusten in andere Energieformen (zB kinetische Energie bei Fahrzeugen) umwandeln kann. Bei jedem Zwischenschritt zur Speicherung verliert man Energie. Bei Batteriespeichern sind die Verluste noch am geringsten.