Eure Elektroautos

  • Tipp an Verbrenner-Fans: Rechtzeitig ein eigenes Treibstoffdepot anlegen, wenn in 10, allerspätestens 15 Jahren die nächste Welle des Tankstellensterbens voranschreitet.

  • Neben dem schon wichtigen Umweltgedanken, habe ich bei der Frage, ob ich mir ein E-Auto kaufe (Spoiler: Ja, wenn mein nächstes Auto dran ist und es mir möglich ist) auch die Endichkeit der fossilen Brennstoffe im Blick.

    Irgendwann wird die Förderung der Restbestände so schwierig, aufwändig und teuer, dass es sich nicht mehr lohnt, das Zeug zu verbrennen.


    Und insofern bin ich froh um die, die jetzt schon elektrisch fahren und mit dafür sorgen, dass das vernünftig läuft, wenn ich soweit bin.

  • Na ja.....ich habe am Beginn meiner beruflichen Laufbahn ein paar Jahre in der Explorations- u. Förderindustrie verbracht. Damals (Mitte der 90er) wurde schon das Ende der Öl- und Gasförderung besungen, die bisher nicht eingetreten ist und wohl auch in 100 Jahren noch nicht eingetreten sein wird.


    Das ist übrigens nichts, worüber ich mich freue. Aber ich sehe es auch nicht ein, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu wollen.


    Des Rätsels Lösung kann nur eine Einschränkung der Mobilität sein, und das wird nicht passieren. Der Mensch ist leider so programmiert, dass er sich selbst abschaffen wird, nur das wie und wann ist noch nicht ganz geklärt.


    Kann mensch fatalistisch nennen, ist es ja auch.

  • Damals (Mitte der 90er) wurde schon das Ende der Öl- und Gasförderung besungen, die bisher nicht eingetreten ist und wohl auch in 100 Jahren noch nicht eingetreten sein wird.

    Das sehen heute allerdings nicht mal mehr die optmistischsten Optimisten aus der betroffenen Branche so. Die Hälfte dürfte aktuell noch realistisch sein, so sich keine total überraschenden neuen Quellen auftun. In Zentraleuropa ist ja jetzt schon Schluß.

  • Es gibt zwei Punkte, die ich gerne schreiben würde, die aber sicherlich den Einen oder Anderen nicht interessieren, daher im Spoiler:


    Zu den Akkus:

    Meine gestrigen Informationen vor Ort am Alpitronic-Lader:

  • Des Rätsels Lösung kann nur eine Einschränkung der Mobilität sein, und das wird nicht passieren. Der Mensch ist leider so programmiert, dass er sich selbst abschaffen wird, nur das wie und wann ist noch nicht ganz geklärt.


    Kann mensch fatalistisch nennen, ist es ja auch.

    Sagt der Typ, der alle paar Tage 800km non-stop in die Alpen für nen Wochenendtrip ballert :D :ätsch::verliebt:

  • Es geht um den Menschen an sich im philosophischen Sinn, also sozusagen den "man" als Mysterium, nicht den "Mann" im Faktischen.

  • Wobei er damit (edit: mit dem ersten Teil, die Einschätzung, dass es nicht funktionieren wird ist hoffentlich falsch) recht hat. Selbst wenn er alleine den gleichen CO2-Abdruck wie Portugal hätte, würde das den Wahrheitsgehalt der Aussage nicht verändern.

    2 Mal editiert, zuletzt von RoterHesse ()

  • So ist es. Außerdem sind das jedes Mal 950 Kilometer.


    Im August fahre ich sogar 2x, erst Urlaub in den Dolomiten, dann nach Hause, und am nächsten Tag in die französischen Alpen zum Montblanc. :P

  • In Deutschland fahren maximal 10% aller Autos gleichzeitig. Meisten sogar deutlich weniger. Über 90% stehen einfach ungenutzt rum. Und die Strecken, die gefahren werden, können häufig auch zu Fuß, per Fahrrad oder zu großen Teilen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden.


    Der Individualverkehr wird immer eine Berechtigung haben. Aber gerade in Großstädten bieten sich Car-Sharing-Modelle an. Dazu bezahlbare Zugtickets. In der Theorie könnte das alles schon heute funktionieren. Dem Deutschen ist aber sein eigenes Auto heilig. Deshalb fangen wir doch erstmal mit dem Umstieg auf E-Autos an und reduzieren dann schrittweise den Fahrzeugbestand.

  • Einspruch in einem Punkt: wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt "über 90%" ungenutzt rumstehen sprich zu dem Zeitpunkt nicht gefahren werden, ist deren Existenz solange völlig irrelevant für die Allgemeinheit, solange sie auf privatem Gelände stehen.

    Mit anderen Worten: nun lasst uns auf dem Land mit eigenem Hof mal schön unsere kleinen Sammlungen. 8)

  • Einspruch in einem Punkt: wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt "über 90%" ungenutzt rumstehen sprich zu dem Zeitpunkt nicht gefahren werden, ist deren Existenz solange völlig irrelevant für die Allgemeinheit, solange sie auf privatem Gelände stehen.

    Mit anderen Worten: nun lasst uns auf dem Land mit eigenem Hof mal schön unsere kleinen Sammlungen. 8)

    Wie Du meinem Post entnehmen kannst, sehe ich das problem der rumstehenden Autos eher in Großstädten, wo Car-Sharing Angebote sehr effizient umgesetzt werden können und extrem viel Sinn machen (gut ausgebauter ÖPNV, wenig Parkraum, viele Menschen wohnen auf engem Raum . damit meine ich nicht kleine Wohnungen).


    Wie viele Trecker Ihr in Eurer Scheune auf dem Dorf rumstehen habt, ist mir egal.

  • Ich habe inzwischen nachgerechnet: Stromkosten auf meiner Fahrt nach Flensburg und zurück waren 4 Euro auf 100 km durch Gratisstrom am Beginn und am Ende. Ohne den wäre ich bei etwas über 5 Euro gewesen.

  • Das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Die PV-Anlage hat ja auch Geld gekostet. Und anstatt die Batterie zu laden, hätte man obendrein den erzeugten Strom auch verkaufen können.

    Einmal editiert, zuletzt von C96Brand ()

  • Die PV-Anlage zahlt sich ja so oder so selbst ab. Und Eigenverbauch ist immer ertragreicher als Verkauf. Vor allem bei dem geringen Preis, den stscherer erzielen kann (hatte er mal genannt). Insofern ist das nur ein ganz bisschen Milchmädchen.