Eure Elektroautos

  • Zwei gute, sehr verständliche Videos zu sogenanntem Elektrosmog. Und dabei der kleine Hinweis, dass im faradayschen Autokäfig die dort zusätzlich gesetzten Strahlungen wie zB. Smartphone oder Tablet deutlich mehr "Elektrosmog" produzieren... und dort nicht rauskönnen:


  • Ein Ding der Unmöglichkeit: ein Hyundai Ioniq mit 28kWh Batterie erreicht 250.000km und nur der Stellmotor der Fahrertür muss auf Garantie getauscht werden.


    Montagsauto mal anders herum:

    Der Eigner geht davon aus, dass er noch mindestens die 400.000km mit dem Akku erreicht, derzeit liegen die Kosten inklusive Wertverlust bei 0,19 Euro / km.

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  • Die Leute von Ford, die ja schon so dämlich sind, kein sinnvolles E-Auto in ihrer Range zu haben, sondern lieber einen E-Mustang anbieten, verschenken jetzt zum Kauf exklusives Benzin-Parfüm, damit der Umstieg nicht so schwer fällt. Was für ein Blödsinn (ok, der Mustang noch mehr als das Parfüm).

  • Die Leute von Ford, die ja schon so dämlich sind, kein sinnvolles E-Auto in ihrer Range zu haben, sondern lieber einen E-Mustang anbieten, verschenken jetzt zum Kauf exklusives Benzin-Parfüm, damit der Umstieg nicht so schwer fällt. Was für ein Blödsinn (ok, der Mustang noch mehr als das Parfüm).

    Wenn es wenigstens ein Mustang, also ein Sportcoupé wäre. Aber das ist ja eh E-SUV, den man anscheinend nur aus Marketinggründen Mustang nennt.


    Als ehemaliger Fiesta- und Focus-Fahrer hätte ich mir ein E-Modell in dieser Richtung gewünscht bzw. sinnvoll gefunden.

  • Ich habe tatsächlich null Verständnis dafür, dass das einzige Elektroauto von Ford (auf dem deutschen Markt?) so eine nutzlose Karre ist.

  • Der Ford Mustang Mach-E ist ein hervorragendes BEV, welches allerdings wenig mit einem klassischen Mustang zu tun hat. Der Name ist ein - vielleicht nur mäßig gelungener - Werbegag.


    Dies ändert aber nichts daran, dass Ford damit einen sehr guten Einstieg in den Markt der BEV hingelegt hat. Ich würde den Wagen immer unter die derzeitigen Top 3 der (noch irgendwie) bezahlbaren BEV in der oberen Mittelklasse einordnen: Ioniq5 (EV6) - M3/Y - Mach-E. ID4/Enyaq können da nach meiner Meinung nicht mithalten.


    Ich fahre ja eine ganze Klasse tiefer - mindestens. Da würde ich auch die Fahrzeuge aus dem VW-Konzern sehen.


    Für die Fiesta/Focus - Klasse fehlen die Eisenphoshat Akkus, erst der kleine Tesla wird da den Markt öffnen. Vielleicht kommt auch was von Hyundai / Kia, aber die halten sich im Akku - Wettkampf derzeit ziemlich bedeckt. Ein paar Photos des e-Niro - Nachfolgers (EV4?) sind allerdings vielversprechend.

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  • Entscheidend ist eigentlich weniger das Design (das es sowieso Geschmackssache) als vielmehr die technischen Daten. Zum einen sind reine Frontantriebe bei den drehmomentstarken BEVs problematisch. Zum anderen ist der aktuelle E-Niro beim DC-Laden etwas schwach auf der Brust.


    Ich persönlich gelange immer mehr zu der Überzeugung, das künftig ein Auto 80%/90% des regelmäßigen Bedarfs abdecken sollte - sowohl bei Reichweite als auch beim Kofferraumvolumen. Normalerweise reichen auch WLTP-Reichweiten von 400km völlig aus. Dann muss aber gewährleistet sein, dass die Akkus bei den wenigen Langstreckenfahrten schnell nachgeladen werden können. Der E-Niro kann mit seiner Effizienz (geringer Verbrauch) das nicht mehr ganz State-of-the-Art-Ladeverhalten etwas kompensieren. Für den Massenmarkt würde ich mir ein Auto in der Größe und mit der Effizienz eines E-Niro wünschen, mit Heckantrieb und schneller Ladetechnik. Bei einem Heckantrieb sollte dann auch ein Frunk serienmäßig dabei sein, in dem das Lade-Equipment verstaut werden kann. Aber das ist neben der Software dann eine andere Baustelle.

  • Ich will den Niro nicht verteidigen, aber ich glaube, Du setzt die Anforderungen für den Massenmarkt zu hoch.


    Tatsächlich ist der Vorderradantrieb nicht unbedingt erste Wahl, allerdings ist das halt praktisch wegen der kurzen Wege... und beim Kia unproblematisch, wenn man vernünftige Reifen fährt. Die Originalreifen sind gruselig, seit ich wirklich gute drauf gezogen habe, gibt es keine Probleme mit der Traktion.


    Es sieht so aus, als wenn wir im DC-Bereich einen Mix von Ladestationen bekommen werden mit unterschiedlichen Preisen. Und da werden Schnellladungen dann teuer. Und ich würde auch langfristig keinen Aufschlag bezahlen für höhere Ladeleistungen, weil mir die 75kw vollkommen ausreichen. Bis 500km ist der Unterschied wirklich gering... und unter 15 Minuten Pause haben auf meinen Touren wenig Sinn. Aber sicherlich sieht es bei den "Berufskraftfahrern" anders aus. Man muss halt überlegen, was Einem die paar Minuten wert sind. Aber bei einem typischen Pendlerauto?


    Tatsächlich glaube ich, dass beim EV4 das Schnelladen aus dem EV6 nicht serienmäßig verbaut sein wird. Ich hoffe nur, dass der Kleine effizienter wird als Ioniq5 und wohl auch EV6. Beim Ioniq5 geht es wohl in der Praxis ziemlich auf die Reichweite, dass er nicht die Effizienz vom Kona hat.


    Ich habe mich gegen einen Frunk entschieden, ich sehe den praktischen Nutzen nicht. Zuhause habe ich ein Kabel an der Wallbox, ausserdem weiss ich nicht, warum es praktischer sein soll, die Motorhaube zu entriegeln, um das Kabel zu holen, was ich dann ja auch noch bei den meisten Fahrzeugen nach hinten tragen muss. Und unterwegs lade ich DC. Aber am Ende ist das Geschmackssache. Übrigens haben sich schon ein paar Tesla-, Hyundai- und Kiafahrer hübsche Beulen von unten und von oben in die Motorhauben gedrückt, aber doof geht halt immer.


    PS: Die Fahrzeuge für den Massenmarkt, die aus China kommen, werden alle nicht schneller laden können als die derzeitigen Koreaner. Aber sie sind bei guter Qualität halt preislich extrem interessant. Der MG ZS EV ist da ein gutes Beispiel: gut bewertet bisher, 45kWh Akku, 7kw AC und 50kw DC für rund 35.000 Euro vor Förderung in Vollausstattung. Und das ist immer noch ein SUV, die kleineren Chinesen kommen ja noch.

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  • Ich will den Niro nicht verteidigen, aber ich glaube, Du setzt die Anforderungen für den Massenmarkt zu hoch.

    Möglich, vielleicht sind es aber die Themen, um die Masse zu überzeugen

    Tatsächlich ist der Vorderradantrieb nicht unbedingt erste Wahl, allerdings ist das halt praktisch wegen der kurzen Wege... und beim Kia unproblematisch, wenn man vernünftige Reifen fährt. Die Originalreifen sind gruselig, seit ich wirklich gute drauf gezogen habe, gibt es keine Probleme mit der Traktion.

    Das ist eher ein Konstruktionsspezifikum. Wenn ein BEV auf Basis eines Verbrenner-Chassis gebaut wird, ergibt sich fast automatisch der Vorderradantrieb. MEB & Co. setzen ja von der Konstruktion her schon auf Hinterradantrieb. Bei Vorderradantrieb müsste das Drehmoment besser gesteuert (begrenzt) werden, um die Traktion zu gewährleisten.

    Es sieht so aus, als wenn wir im DC-Bereich einen Mix von Ladestationen bekommen werden mit unterschiedlichen Preisen. Und da werden Schnellladungen dann teuer. Und ich würde auch langfristig keinen Aufschlag bezahlen für höhere Ladeleistungen, weil mir die 75kw vollkommen ausreichen. Bis 500km ist der Unterschied wirklich gering... und unter 15 Minuten Pause haben auf meinen Touren wenig Sinn. Aber sicherlich sieht es bei den "Berufskraftfahrern" anders aus. Man muss halt überlegen, was Einem die paar Minuten wert sind. Aber bei einem typischen Pendlerauto?

    Die 75kW reichen aus, auch wenn 100kW schöner wären. Entscheidend ist doch der Bereich, in dem mit annähernd 75kW geladen wird - und die endet bei E-Niro bereit bei 55%SoC. Danach geht es bis ca. 70% SoC mit knapp 60kW weiter. Über 70% macht es kaum noch Sinn, DC zu laden.

    Und den Preis bei der Ladegeschwindigkeit sehe ich von zwei Seiten. Natürlich wird eine hohe Ladegeschwindigkeit teurer. Andererseits blockiert langsames Laden die Ladesäulen. An einer 150kW-Ladesäule mit 60kW zu laden, blockiert die Säule unnötig lang. Hier wird die Zukunft zeigen, was "wertvoller" ist, die Ladegeschwindigkeit oder die Ladesäule? Vermutlich wird es eine Kombination aus beidem sein.

    Ich habe mich gegen einen Frunk entschieden, ich sehe den praktischen Nutzen nicht. Zuhause habe ich ein Kabel an der Wallbox, ausserdem weiss ich nicht, warum es praktischer sein soll, die Motorhaube zu entriegeln, um das Kabel zu holen, was ich dann ja auch noch bei den meisten Fahrzeugen nach hinten tragen muss. Und unterwegs lade ich DC. Aber am Ende ist das Geschmackssache. Übrigens haben sich schon ein paar Tesla-, Hyundai- und Kiafahrer hübsche Beulen von unten und von oben in die Motorhauben gedrückt, aber doof geht halt immer.

    Der Kia ist doch ein Frontlader. Also wäre das Lade-Equipment im Frunk genau an der richtigen Stelle.

    Du hast recht, meist benötigt man das Ladekabel gar nicht, weshalb es im Frunk auch gut aufbewahrt ist. Das AC-Ladekabel benötigt man selten. Ich bin zur Zeit an der Ostsee im Urlaub. Hier gibt es häufig nur AC-Ladesäulen - ohne Kabel. So sieht es bei vielen Ladesäulen in der Provinz aus. Denn dort gibt es meist keine DC-Ladesäulen, was ich auch völlig OK finde. Denn ein Doppel-11kW-AC-Lader ist schnell aufgestellt. Und in solchen Fällen mal das Kabel aus dem Frunk zu holen, ist mitunter einfacher, als aus dem Kofferraum, in dem evtl. sogar noch Gepäck o.ä. liegt.

  • Die Masse überzeugt der Preis und die Betriebskosten.


    Irgendwie komisch, dass der Heckantrieb ja auch beim Verbrenner mal als überlegen und mal als geht garnicht durchgeht. Ich kann nur sagen, dass ich auch im Winter bei guten Reifen mit dem Frontantrieb Null Probleme habe. Und ein bisschen überzeugen mich ehrliche praktische Erfahrungen immer mehr als theoretische Erwägungen.


    Mein Niro lädt im normalen Ladefenster DC etwa 250km in rund 30 Minuten bei angemessener Fahrweise. Dies entspricht genau dem Anspruch des Fahrzeugs: (untere) Mittelklasse.


    Die grossen Ladeparks bauen schon jetzt Lader mit verschiedenen Leistungen auf. Und die werden dann auch verschiedene Preise kosten. Ich gebe ABRP jetzt schon Lader ab 50kw vor. Mir reicht das. Jeder muss das selber für sich entscheiden.


    Ein Frunk macht nach meiner Einschätzung nur Sinn, wenn der Kofferraum an sich zu klein ist. Normalerweise fahre ich dort nichts spazieren, also komme ich prima ans Ladekabel. Auf Reisen baue ich den Zwischenboden sowieso aus, das Kabel packe ich hinter den Fahrersitz (und damit vor den Platz der Prinzessin). Gebraucht habe ich es noch nie, da ich dann DC lade.


    Und ich finde das Entriegeln und Verriegeln einer Motorhaube nicht ansatzweise so praktisch wie das des Kofferraum.


    Als wir im Münsterland unterwegs waren (mit Deiner derzeitigen Situation vergleichbar), hatte ich beim Laden auch nichts im Kofferraum... aber auf der Anfahrt selbst hätte ich die AC nun wirklich nicht genutzt, wenn es nicht notwendig gewesen wäre.


    Die Frunks sind sicherlich ein nettes Gimmick, aber auch wirklich nicht mehr - aber jeder darf dazu wirklich eine andere Meinung haben, immerhin ist so ein Ding ja immer ein Vorteil des BEV zum Verbrenner oder zum Mogel - PHEV, also soll es mir recht sein.

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  • Da überlässt man 10 Tage das BEV der besten Ehefrau von Allen.... und Bämm ist die Elektrokarre kaputt: heute vollgetankt und nun 545km Reichweite auf der Uhr...


    :D

  • Also mich würde es interessieren, insbesondere, was Ladeverhalten, Radius und Anwendungszenarien betrifft. Und auch, wie haltbar dort der Akku ist, da der ja wohl kaum eine besondere Akkupflegesoftware bzw. -hardware besitzt. Gleiches gilt auch für e-Bikes. Immerhin wäre es ja eine Katastrophe, wenn die Akkus nach wenigen Kilometer schon den Geist aufgeben.

  • Also mich würde es interessieren, insbesondere, was Ladeverhalten, Radius und Anwendungszenarien betrifft. Und auch, wie haltbar dort der Akku ist, da der ja wohl kaum eine besondere Akkupflegesoftware bzw. -hardware besitzt. Gleiches gilt auch für e-Bikes. Immerhin wäre es ja eine Katastrophe, wenn die Akkus nach wenigen Kilometer schon den Geist aufgeben.

    okay!


    ich warte auf einen Xiaomi 1S...habe ganz viel gelesen, mich informiert, etc. und im Rahmen meines Budgets war dieser Scooter die beste Wahl...


    ich werde weiter berichten, wenn gewünscht.


    p.s. der Roller ist für mich mehr als ein nice-to-have, ich bin nicht mehr so gut unterwegs, Tretroller fahren geht gar nicht mehr:(, wird also verkauft, der E-scooter ist für mich ein Hilfsmittel um am Leben teilzunehmen.

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  • Tatsächlich auch eine Überlegung als "Zubehör" zum Auto: da kommt es natürlich auf die tatsächliche Reichweite an, für mich müsste er mindestens 15km zzgl. Reserve durchhalten. Dann wäre ich von einem P+R-Parkplatz in 20 Minuten in der Innenstadt. Ob das realistisch ist und man das wirklich regelmässig macht? Bei 5 Euro die 1/2 Stunde Parkgebühren in der Innenstadt wohl eher als jetzt mit dem kostenfrei parkenden BEV.


    e-Bikes sind wahrscheinlich zu teuer und zu unhandlich für Dich?