Mobilität - neue Wege oder neue Straßen?

  • Die Meldung kam vorhin bei haz.de. Ich habe nur eine ohne Paywall verlinkt. Sorry, wenn das ein alter Hut ist.

    Ich weiß nicht, ob der Hut jetzt vielleicht einen neuen Anstrich bekommen hat. Desrum fragte ich ja.

    Nach meiner Kenntnis hatte sich Hannover für dieses Modellprojekt mit drei oder vier Straßen beworben. Wenn jetzt (und schon im Juli) von fast allen Straßen geschrieben wird, hätte ich gerne weitere Infos gehabt. Zumal das so aus dem Inhalt des NDR-Artikels nicht hervorgeht.

    Du bist da auch nicht in einer Bringschuld. Vielleicht kann ja irgendjemand etwas dazu beitragen?

  • In der HAZ stand, dass Tempo 30 auf den Hauptverkehrsstraßen gelten soll. Der Rest war hinter der Paywall. Da ich nicht davon ausgehe, dass dann in jeder Nebenstraße weiter Tempo 50 gilt, habe ich auf (fast) alle Straßen geschlossen.


  • Ich finde den Simon Schütz im blauen Hemd am kompetentesten und finde auch seine ausgestreckte Hand gut. Das fällt mir bei sehr vielen Diskutanten auf die eher aus meiner Richtung kommen.


    Raul im Rollstuhl mischt dann noch das Thema der Barrierefreiheit mit rein und hat zu viele Feindbilder was Simon zu Recht moniert. Er bringt auch das Argument von Baerbock: Verbote als Innovationstreiber. Dieses "Macht was wir wollen, mein Mitleid hält sich in Grenzen, checkt eure Privilegien, Party ist vorbei" ist nicht mein Diskussions- und Lebensstil.


    Leider hat sich nicht geklärt was denn nun zur Innenstadt genau gehört, in Fußgängerzonen gibt es bereits keine Autos. Zum Hbf sollte man natürlich noch mit dem Auto hinkommen dürfen.


    Tatsächlich hat es die grüne Seite wieder schwieriger einen Kompromiss vorzuschlagen und man musste ihnen auch das wirtschaften erklären.


    Ich finde man kann Auto freie Zonen errichten die man natürlich mit dem Auto erreichen muss, dort ist dann eine Tiefgarage/Parkhaus. Innerhalb der Zone sollte es natürlich viel ÖPNV, Bahnen, Roller usw... geben, quasi ne Stadt in einer Stadt. Die Benutzung sämtlicher Bewegungsmittel dort ist in der Parkgebühr enthalten.

  • Bei dem Zeitplan als Ministerin dürfte es dann wohl auf eine äußerst gernige Zahl an Reisen per Zug hinauslaufen - zumindest für Auslandstermine. Wobei sie heute tatsächlich gleich mal von Paris nach Brüssel den Zug genommen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von C96Brand ()

  • C96Brand

    Da die Ampel sich ja den Ausbau des Schienennetzes und des Nachtzugsystems vorgenommen hat, könnten es mit der Zeit durchaus mehr Bahnfahrten werden.


    Und am ersten Tag gleich mal anfangen ist immerhin ein Zeichen. Und nebenbei bemerkt, zeigen die Flüge nach Paris und Warschau, das Klimaschutz eben eine systemische Frage ist.

  • Habe gesucht, aber finde den Tweet leider nicht mehr. Der hat mal gezeigt über was für Zeithorizonte man bei nem Schienenausbau so spricht. Da liegt kein neuer Meter vor 2030.


    Mit Sicherheit gut, aber am ersten Tag der Diät halte ich mich auch an alles.

  • https://www.haz.de/Hannover/Au…t-Radfahrern-Vorteile-ein

    (HAZ, Bezahlschranke)


    Die Fahrradstraßen in Hannover entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben für Fahrradstraßen. Die HAZ mutmaßt eine Zwickmühle der Stadt, entweder die Straßen umzubauen oder gegen das Urteil vorzugehen. Ich hätte bis vor kurzem noch getippt, die Straßen würden einfach wieder als Fahrradstraßen entwidmet. Aber inzwischen glaube ich schon, dass man auch in Hannover nicht mehr drumherum kommt, wirklich mehr zu tun als unsinnige Schilder aufzustellen. Es wird Zeit.

  • Treffenderweise sieht man im Artikel noch ein Foto von der Kleefelder Straße. Einer Fahrradstraße, in der auch schon mal die Polizei Kraftfahrern nach fehlgeschlagenen Nötigungsversuchen zur Hilfe eilt.

  • Es ist jetzt also gerichtlich festgestellt, dass der Fahrradverkehr in Fahrradstraßen Vorteile haben muss. Und in der Konsequenz muss sich die Stadt, die bisher Fahrradstraßen ausgewiesen hat, die keinerlei Vorteile für Radfahrer bieten, überlegen, ob sie tatsächlich Vorteile für Radfahrer schafft, oder ob sie sich gegen DAS OFFENSICHTLICHE wehrt.


    Alle ürre.