Präsidentschaftswahl 2020 in den USA

  • Wurde dieses Thema eigentlich schon mal genauer diskutiert?


    Zitat

    Stimmen von Soldaten könnten am Ende eine wichtige Rolle spielen


    Wahlzettel von US-Soldaten im Ausland gehören zu den letzten, die ausgezählt werden. In Georgia könnten sie das Ergebnis noch beeinflussen

    Der Spiegel schreibt gerade, dass die Briefwahlunterlagen der im Ausland stationierten Soldaten (und deren Angehörigen) in vielen Staaten bis zum 11. angenommen werden. Und bor allem in den Staaten, wo es sehr eng ist, auch den Ausgang noch verändern können.


    Ich hatte das noch gar nicht auf dem Schirm. Hoffentlich geht das nicht noch schief. Ich könnte mir vorstellen, dass Donald Trump dort ein recht hohes Ansehen genießt.

  • Nach den im Spiegel genannten Zahlen betrifft es nur Georgia, wenn ich die Zahlen jetzt richtig im Kopf habe.

    Zitat

    Liegen Trump und Biden in einem Staat nur wenige Tausend Stimmen auseinander, ist zumindest theoretisch denkbar, dass sich die Briefwahlstimmen der Militärangehörigen bemerkbar machen. 2016 gingen laut U.S. Elections Assistance Commission in Georgia mehr als 5600 Wahlzettel von Angehörigen der Streitkräfte ein. In North Carolina waren es demnach fast 11.000, in Pennsylvania fast 7800 und in Nevada rund 2700.

    Aufgrund der starken Wahlbeteiligung könnten diese Zahlen dieses Jahr noch höher liegen. In Georgia etwa berichtete das Büro des Secretary of State, dass rund 8900 Stimmzettel an Wähler des Militärs und an im Ausland wohnende Staatsbürger ausgesendet wurden, die bis Freitag wieder angenommen werden

  • Ja klar, aber bisher sind ja alle davon ausgegangen, dass unter den Briefwählern mehrheitlich Demokraten sind.

    Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, wie viele Soldaten und Angehörige im Ausland stationiert sind.

    Aber wenn die Zahl hoch ist, verändert sich auf den letzten Metern vielleicht doch noch mal das Verhältnis?

  • Na, nachdem er gefallene Soldaten als Loser bezeichnet hat?

    Leute, die in Kriegsgefangenschaft waren, verspottet?

    Fersensporn?

    Seine Nähe zu Russland?

    Seine Begeisterung für Nordkorea?

    Ich denke, auch die Soldaten werden ihn nicht alle toll finden.

  • Die Weltordnung verschiebt sich zusehends. Es ist ja nicht so, dass das Pentagon nicht gerne in Europa und dem mittleren Osten mitmischen möchte, beide sind geopolitisch nur irrelevant geworden. Die Kräfte werden (aus unserer Perspektive) weiter gen Osten verschoben. China wird in wenigen Jahrzehnten zum global player no. 1 , das hat aber alles nichts mit Trump oder Biden zutun.


    Edit: 2015 war Biden mal in Brüssel geladen und sprach von 800.000.000 Menschen (USA + EU) die sehr wohl die Zukunft dieses Planeten mitbestimmen könnten. Alleine dieser Auftritt damals lässt mich hoffen, dass Biden Europa stärker mit einbindet als Forrest Gu Donald Trump.


    Ok, Gump war einer von uns.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bart ()

  • Ja klar, aber bisher sind ja alle davon ausgegangen, dass unter den Briefwählern mehrheitlich Demokraten sind.

    Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, wie viele Soldaten und Angehörige im Ausland stationiert sind.

    Aber wenn die Zahl hoch ist, verändert sich auf den letzten Metern vielleicht doch noch mal das Verhältnis?

    Zählbares würde für Trump nir in Georgia herausspringen. Wenn überhaupt. Und auch nur, wenn die Briefwahlunterlagen recht spät zurückgeschickt worden sind, lt. Spiegel: „Außerdem wurden die Rückläufer, die bislang schon eingetroffen sind, normal ausgezählt.

  • In Pittsburgh wurden gerade neue Zahlen bekanntgegeben, auch viele Soldaten darunter


    Trump 1076


    Biden 4134


    Das Thema ist durch, da fast nur noch Briefwahlstimmen gezählt werden in denen Biden egal von wo immer über 50 oder weit über 50% hat.


    Do the math


    306


    Nachtrag Pennsylvania


    Nach dem blau werden heute morgen mit 5.000 Stimmen Vorsprung sind es jetzt knapp 20.000


    Auf CNN entschuldigt sich Tapper die ganze Zeit, dass sie nicht callen können


    Zu Biden noch


    Joe hat acht Jahre unter einem jüngeren smarteren schlaueren schwarzen Mann gedient, loyal, hat ihn bewundert und von ihm gelernt.


    Hier viel besser beschrieben:


    https://twitter.com/BrendaBala…/1324725064445632513?s=19

    Einmal editiert, zuletzt von andro96 ()

  • Auch kleine Erfolge sind Erfolge. Das zu erkennen und dabei zu akzeptieren, dass nicht alles gut ist, könnte eine Erkenntnis sein, die das Alter bringt. :D

  • Also bei allem Respekt, aber diese "Von oben herab"-Attitüde des Alters, dachte ich, hätte eure Generation überwunden, aber manche Dinge ändern sich wohl nie. Ansonsten haben weder Chris noch ich in Frage gestellt, dass es sich um einen Erfolg handelt, nur die unbändige Freude, die sich hier teilweise bahnbrach, blieb uns ob der Zukunftsaussichten etwas im Halse stecken. Aber alles gut. Weitermachen, Opis! :bussi:

  • Das dachte ich auch und habe es daher nicht nicht gepostet. Sicher bin ich mir nicht, hoffentlich hast du recht!

  • Agent Orange hat locker 7-8 Millionen mehr Stimmen bekommen als vor 4 Jahren. DAS ist eine der ganz fürchterlichen Erkenntnisse dieser Wahl.

  • In Georgia jetzt 7248 Stimmen vor, und da ist nur noch sehr wenig auszuzählen.


    Das wird auch diversen Nachzählungen standhalten, sollte das ungefähr bei diesem Abstand bleiben

  • Der Punkt ist nicht, ob es unter Biden besser wird, sondern ob es wieder demokratisch zugeht.


    Ging es denn unter Trump nicht demokratisch zu?

    Nun, das kommt auf den Standpunkt an. Ein Präsident, der fast ausschließlich per Dekret regiert, der versucht die Judikative nach seinem Gusto zu gestalten, der sein „Fake news“ Gift versprüht, der Rechtsextreme als Patrioten hofiert ist zumindest nicht von einem demokratischen Geist beseelt.


    Demokrat ist für mich jemand, der versucht die Demokratie zu stärken und die Regeln in ihrem Sinne anzuwenden. Trump aber sucht nach Schlupflöchern, um demokratische Prozesse zu umgehen.


    Vielleicht nicht strafbar, aber auf keinen Fall demokratisch.

  • Das Krasse ist, dass es ihm zuzutrauen wäre ....

    "Washington (dpo) - In den USA zeichnet sich ein Sieg von Joe Biden immer deutlicher ab. Doch ob der Demokrat wirklich ins Weiße Haus einzieht, könnte noch von einem anderen Faktor als der Anzahl seiner Stimmen abhängen – denn offenbar ist Donald Trump gerade dabei, seinen Amtssitz niederzubrennen.‌"

    https://www.der-postillon.com/…39C9gKjOThm2D-djE1z0bzXzg