9. Spieltag 2020/21: Hannover 96 - Holstein Kiel 0:3

  • Puh, das ganz bitter.


    Das individuelle Niveau der Mannschaft ist so niedrig, das hätten wir uns nicht vorstellen können.


    Vorne geht gar nichts mehr, es muss schon ein Ball abgefälscht werden oder sie müssen einfach Glück haben.


    Die Defensive ist wacklig und schnell überspielt.


    Und Glück haben sie dann auch keins.

  • Wie kann diese Truppe von Jahr zu Jahr immer und immer scheißerer werden? Wahnsinn!

    Was ein Trümmerhaufen und bald ist der letzte Rest Identifikation aus einem ausgesaugt... Abmelden!

  • Vorsprung auf die Eintracht souverän um einen Treffer ausgebaut. Bin zufrieden, mit vielmehr war auch nicht zu rechnen.

  • Kiel hatte seit 3 Spielen nicht gewonnen, von daher war die Aufbauhilfe in der 2. HZ mal wieder souverän heruntergespielt von 96.


    Das kann 96 einfach meisterhaft. Jede Mannschaft aus ihrer Krise herauszuholen.

    Wie sie Würzburg geholfen haben. Wie sie Paderborn geholfen haben. Wie sie Fürth geholfen haben.

    Und Kiel war verunsichert in der 1. HZ. Die haben sich nix zugetraut. Nur, außer Ducksch kann bei 96 keiner treffen. Und außer Ducksch hat keiner Torchancen. Ein Trauerspiel.


    HSV heute verloren, damit seit 4 Spielen ohne Sieg. Dürfte noch klarer als ohnehin schon sein wie das ausgeht.

  • Die ersten 50 Minuten waren unspektakulär in Ordnung. Ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für 96 sowohl bei der Spielkontrolle als auch bei den Tormöglichkeiten. Kiel hatte einen sehr schönen Angriff von hinten rechts über vorne links bis zur Parade Essers durchgespielt. Dazu einen abgeblockten Schuß nach einer Ecke. Der Rest war nur gut stehen. Da hatte 96 ein wenig mehr zu bieten, alleine Ducksch hatte drei Chancen, Hult war immer wieder dabei, Haraguchi dribbelte sich mal durch, Ochs dribbelte sich mal durch, ein paar Ecken... ach, lassen wir die Ecken.


    Mit dem dritten Angriff [edit: der Kieler] hat Falette seinen Reflex nicht im Griff, Handelfmeter. Direkt im Anschluß köpfen sich Bijol und ein Kollege (mal wieder!) gegenseitig ins Gehege, dann war alles für den Konter offen. Und nochmal direkt im Anschluß ist die Hintermannschaft bei der Flanke unsortiert, der Kopfball geht über den Innenpfosten rein. Drei singuläre Spielereignisse, die natürlich den Zahn ziehen. Das war aber nichts, was aus dem Spielverlauf vorhersehbar gewesen wäre.


    Die Aufstellung hat sich gar nicht als so katastrophal herausgestellt. In den ersten 45 Minuten. Das war okay. Mit der Dreierkette und den sehr offensiven Hult und Ochs.


    Eine stabile Mannschaft könnte Gegenwind eher trotzen. Aber wo soll die mannschaftliche Stabilität herkommen? Die kennen sich doch kaum. Weder die Achse Esser-Falette-Bijol-Haraguchi-Ducksch kennt sich lange. Noch die Abwehrkette (Hult)-Falette-Franke/Elez-Basdas-(Ochs). Noch das Mittelfeld Bijol-Kaiser-Haraguchi. Das Sturmduo Ducksch-Weydandt kickt hier auch erst seit anderthalb Saisons zusammen. Fühlt sich aber schon wie länger an. So im Vergleich. Und von der Bank kommt kein Druck.


    Bitter: Das ist keine junge Mannschaft, die naiv in Schwierigkeiten gekommen ist. Genug sind im Herbst ihrer Karriere. Und so novembermäßig spielen sie gerade auch.


    Zum Glück wurden Zieler, Prib, Bakalorz, Felipe, Stendera, Jung, Hansson und Korb zum Teil gegen teuer Geld weggeschickt. Da mußte ein Schnitt her, damit alles ganz anders wird.

  • Habe mich ja geärgert, dass ein Termin zur zweiten Halbzeit reingekommen ist. Kurz vor Anstoß musste ich feststellen, dass unsere Heizung ausgefallen ist. Also ran an die Heizung. Was habe ich also von der ersten Halbzeit mitbekommen? Die zweite Chance von Ducksch. Mein Sohn sagte aber zur Halbzeit, dass 96 schon die bessere Mannschaft war. Ich befürchtete dann schon, dass es in die Hose gehen wird.

    Als ich von meinem Termin zurück gekommen bin, wollte ich es aber doch nicht so Recht glauben.

  • Das die Truppe nach nem Gegentor aber auch immer so auseinanderbrechen muß.


    Die sind ja alles, nur keine unerfahrenen naiven Jungspunde. Die Startelf hatte im Schnitt 27.64 Jahre auf dem Buckel.

    Esser, Falette, Franke, Hult, Basdas, Kaiser, Haraguchi. Plus Ducksch der fast alles schon gesehen hat, Weydandt 1. Liga. Mehr Erfahrung geht kaum.

    In Würzburg geht nach Rückstand nichts mehr, In Fürth, In Osnabrück, Paderborn, heute. Nichts.

  • Heute kann man vom Spielverlauf her aber nicht mit den anderen spielen vergleichen. Das war schon sehr bitter heute. Nach dem Elfergegentor direkt der erste Fehler im Aufbau als sie sofort versucht haben wieder nach vorne zu spielen mit dem zweiten Tor bestraft. Und das dritte noch hinterher. Da ist dann nicht mehr viel Zeit sich zu berappeln, erst recht nicht wenn das Selbstvertrauen eh nicht das größte ist

  • hallo in die Medienrunde - es zeigt sich wieder, dass der Dursun uns gut getan hätte, mit vier Torbeteiligungen von ihm wäre es 4:3 ausgegangen - mehr Beweise für das gute Auge des Trainers für die Zusammenstellung eines teams als heute kann es kaum geben.

    Zuber, handeln Sie!