Bundestagswahl 2021

  • Söder ist in letzter Zeit omnipräsent. Er quatscht viel, aber seine Erfolge in Bezug auf Corona sind überschaubar. Es gruselt mich jetzt schon, wenn ich mir vorstelle, den noch öfter im Fernsehen zu sehen und zu hören. Dann noch Chrischi Lindner im Schlepptau und ich ziehe mich in die innere Emigration zurück.

    Das halte ich nicht aus.

  • Diese Zahlen zeigen für mich, dass weder der eine, noch der andere wirklich in Frage kommen sollte.

    Vielleicht sollte die CDU weder den einen, noch den anderen und auch nicht die "üblichen Verdächtigen", wie z.B. Merz, Röttgen oder Brinkhaus ins Rennen schicken, sondern den Mut haben einen "unverbrauchten" wie z.B. Tobias Hans ins Rennen schicken.


    Wenn das nicht geht und es ein alter weißer Mann sein soll, dann vielleicht Volker Bouffier.

  • Das ist nun einmal die Konsequenz, wenn die Kanzlerin von ihrem Ziehvater lernt, wie man nachhaltig [kompetente] Konkurrenz abbügelt, um die eigene Macht auszubauen & zu sichern.

    Die Parteistrategen haben verlernt, Macht als teilbare Kraft zu verstehen, sodass ein Mitbewerber in der Partei spätestens seit Kohl als Bedrohung und nicht als Ansporn für gute Arbeit und Wettbewerb innerhalb der Partei erkannt wird.

  • Zitat



    Eieiei, der Laschet ist so erledigt (zu recht).

    Bin gespannt wie er seinen Rückzug zelebriert, und für welches Amt er sich dann anbiedert.

    Als Korrekturassistent an der Uni ist er jedenfalls schon mal verbrannt.

  • alte weiße Männer lassen sich hier auch finden, das ist das geringste Problem.

    Der Hans soll mal schön seine Modellregion managen, damit wird er genug zu tun haben.

  • Die Zahlen zeigen für mich, wie beliebt Autorität in Deutschland ist. Zumal Söder mit seinem Führungsstil faktisch nichts mehr erreicht hat in der Coronakrise im Vergleich zu anderen Ländern. Mir ist Laschet bei weitem lieber, da ungefährlicher. Einem Söder kann man nicht vertrauen.

  • Ich bin auf jeden Fall schockiert aber nicht verwundert, nur weiß ich jetztimmer noch nicht wie ich damit umgehen soll. Mein Schwager, eigentlich wirklich ein feiner Kerl wird stand Samstag die AfD wählen. Ich habe mir mal geschworen mit solchen Leuten nichts zu tun haben zu wollen. Aber das lässt sich wohl als Familie kaum vermeiden. Sonst hat er immer rot gewählt. Eigentlich müsste ich da auch meiner Linie treu bleiben

  • Söder ist in letzter Zeit omnipräsent. Er quatscht viel, aber seine Erfolge in Bezug auf Corona sind überschaubar. Es gruselt mich jetzt schon, wenn ich mir vorstelle, den noch öfter im Fernsehen zu sehen und zu hören. Dann noch Chrischi Lindner im Schlepptau und ich ziehe mich in die innere Emigration zurück.

    Das halte ich nicht aus.

    Ja, dann wird es doch Zeit für die Grünen den Kanzler oder die Kanzlerin zu stellen?

  • Wenn Söder absehbar Kanzler wird, kaufe ich 1 Mio Kruzifixe in Fernost und versilber die dann an alle Amtsstuben bundesweit!

  • Bevor es evtl. einen grünen Bundeskanzler oder eine grüne Bundeskanzlerin gibt, ist aber erst mal Wahlkampf angesagt. Mir graut davor, wie das Thema Corona den Wahlkampf und die Entscheidungen beeinflussen wird.

    Aber wenn Söder das Rennen gegen Laschet gewinnt, wird zumindest spannend werden, wie er sich für seine Rolle in Berlin positioniert. Söder als Vizekanzler unter einer Kanzlerin Baerbock kann ich mir nicht so recht vorstellen.

  • Wenn Söder noch Kandidat werden sollte, werden die Grünen nicht vor der Union landen, so dass diese Konstellation (als Vize unter Baerbock) nicht eintreffen wird.

  • 4 Jahre Söder im Nachgang von 16 Jahren Merkel-CDU ist ein echtes Horrorszenario.


    Laschet(Mutti-Light) wäre im Prinzip einfach weiter so,kann auch niemand wollen

  • Sehe das eher anders, ein Laschet als Kandidat wäre für die Opposition viel schwieriger zu bekämpfen als ein Söder. Laschet steht für die "Merkel-Jahre", für diese Gemütlichkeit und pragmatische Herangehensweise mit der sich auch viele WählerInnen der Grünen indentifizieren können.


    Söder dagegen ist ein Populist in Reinkultur, immer viel am Labern ohne was hinzukriegen. Mit ihm wird die Union ihr "Grünes" Wunder erleben, da sich gegen Söder wesentlich mehr WählerInnen mobilisieren lassen als gegen Laschet. Zumal ja auch Söders Argumentation, die Umfragen seien jetzt gut für ihn und würden sich bis zur Wahl kaum noch ändern, schon reichlich vermessen ist.


    Davon ab, glaube ich nicht dass wichtig ist wer für die Union antritt, sondern wie es mit Corona zu dem Zeitpunkt der Wahl steht. Sollte man dann immernoch nicht richtig vom Fleck kommen, werden die Regierungsparteien abgestraft, egal wer da Kandidat ist oder wie die Umfragen aussehen.

  • Söder hat jedenfalls bisher immer einen hervorragenden politischen Instinkt gezeigt.

    Anscheinend geht sein Kalkül auch diesmal auf. Die Gremien (der CDU) wollen zwar Laschet, aber in der CDU/CSU-Fraktion bangen viele um ihren Wiedereinzug, wenn es mit dem vermeintlich schwächeren Spitzenkandidaten in den Wahlkampf geht.

    Zieht er doch den Kürzeren gegen Laschet, wird er wahrscheinlich hoffen, dass die CDU das Kanzleramt an der Wahlurne verliert und er in vier Jahren der Mann ist, an dem kein Weg vorbei führt.

    Das einzige was Söder fürchten muss, ist ein gutes Wahlergebnis mit Laschet als Spitzenkandidaten. Am besten noch mit vier erfolgreichen Jahren Kanzlerschaft im Anschluss. Na ja, auch dann bleibt ihm immer noch wie dereinst FJS sein Bayern. Übrigens hat FJS sich sich seine Kanzlerkandidatur auch über die Fraktion gesichert.

  • die Umfragen lassen mich zweifeln, ob andremd richtig liegt.

  • Ich bin auf jeden Fall schockiert aber nicht verwundert, nur weiß ich jetztimmer noch nicht wie ich damit umgehen soll. Mein Schwager, eigentlich wirklich ein feiner Kerl wird stand Samstag die AfD wählen. Ich habe mir mal geschworen mit solchen Leuten nichts zu tun haben zu wollen. Aber das lässt sich wohl als Familie kaum vermeiden. Sonst hat er immer rot gewählt. Eigentlich müsste ich da auch meiner Linie treu bleiben

    Ignorieren oder Kontakt vermeiden würde ich nicht, da das nach meinen Erfahrungen zu tiefen Gräben führt. Das Thema Politik würde ich auch nicht vermeiden, da dies indirekt zur Tolerierung der AfD führt.


    Helm auf und ab in die Auseinandersetzung, immer schön sachlich und immer beharrlich. Würde ich zumindest so machen.

  • Ich gebe dir recht, Alter Ego. Dein Tipp ist vernünftig.


    Jedoch wird es schwer sein, denn ein Switch von der SPD zur AfD wird sicher nicht sachlich begründet sein, sondern eher emotional begründet sein. Ich spekuliere, dass da sehr viel Enttäuschung und Frust im Spiel ist. Bei solchen Leute wird man es m.E. mit sachlichen Argumenten sehr haben, weil auf verschiedenen Ebenen diskutiert/argumentiert wird.


    Ich befürchte, dass die Situation, die der Chief beschreibt, kein Einzelfall ist und bin da bei dem letzten Absatz von andremd aus Beitrag 47.006.

  • Völlig richtig kai. Sachlich argumentativ kommt man da gar nicht mehr durch. Weder im nüchternen Stadium der Diskussion und schon gar nicht im Verlauf des weiteren Abends. Er ist ganz klar das sagte er auch protestwähler und nur die afd kann man dan wählen. Schwierige Situation, zumal er als corona ist ne Grippedenker eh schon schwer zu greifen ist. Ich werde es zwar nicht aufgeben, aber solche denke in der Familie zu haben , ist für mich schwer bis gar nicht zu ertragen