Wer wird Nachfolger von Kenan Kocak?

  • Aber er gibt trotzdem nicht auf und probiert es immer weiter. So brave!

    Das ist ja das geile...wenn ich die nächsten 10 Projekte in den Sand setze gehe ich auch zum Chef und sage ihm das das nächste ganz bestimmt besser wird, jetzt aber wirklich...oh warte, er hätte mich nach dem 3. Fehlschlag bereits rausgeworfen.


    So ist das halt, wenn man kein Kontrollorgan hat und alles mit sich selbst besetzt hat.
    In JEDEM anderen Club, von Liga 1 bis 10 wäre der vor 3 Jahren weg vom Fenster gewesen, achtkantig rausgeschmissen. Aber das einzigartige Hannovermodell ist halt besonders - besonders Scheiße.


    Kind muss weg.

  • Alter, geh selbst zur Bank, übernehme einen Verein und Verantwortung, mach es besser.

    Immer nur miesmachen und fordern. Ekelhaft!

  • Immerhin ein Mitforist, der es kapiert hat. Da haben die letzen 18 Jahre ja doch einen Sinn gehabt.

  • Daniel Stendel würde, so man ihn fragt, sofort zusagen.

    Wer sollte ihn sonst im bezahlten deutschen Fußball verpflichten. Aber so blind ist selbst M. K. nicht.

    Ich bin entweder für Alois Schwartz oder für Thomas Brdaric.

    Einmal editiert, zuletzt von ocke11 ()

  • Die Hellseherquote im Forum ist auch besonders hoch, im Moment. Lieber nicht Lottospielen, da muss man mit zu vielen teilen...

  • Unter Stendel, das war halt Fußball für Puristen. Da kann man auch 80 Minuten des Spiels quatschen und Bratwurst essen, taktisch gab's da nichts zu verpassen.

    Schmeiß einen Ball auf den Platz und dann alle wie wild hinterher. Aber gelaufen sind sie wirklich, das hat er hinbekommen. Einen Plan hingegen gab es nicht, einfach rennen bis zum Umfallen, den Platz hoch und runter, egal gegen wen, und solange wie die Kräfte reichen.

    Dagegen war es 'selbst' unter Bergmann reines Rasenschach.

    Ich fand das geil wie leicht und kräfteschonend es nach ihm ging. Hinten auch mal kurz stehen, und den Ball in den eigenen Reihen halten, den Gegner laufen lassen - kein Hexenwerk, eigentlich was alle Mannschaften so beherrschen. Gab's unter Stendel nicht, immer nur rennen.

  • Unter Stendel, das war halt Fußball für Puristen. Da kann man auch 80 Minuten des Spiels quatschen und Bratwurst essen, taktisch gab's da nichts zu verpassen.

    Schmeiß einen Ball auf den Platz und dann alle wie wild hinterher. Aber gelaufen sind sie wirklich, das hat er hinbekommen. Einen Plan hingegen gab es nicht, einfach rennen bis zum Umfallen, den Platz hoch und runter, egal gegen wen, und solange wie die Kräfte reichen.

    Dagegen war es 'selbst' unter Bergmann reines Rasenschach.

    Ich fand das geil wie leicht und kräfteschonend es nach ihm ging. Hinten auch mal kurz stehen, und den Ball in den eigenen Reihen halten, den Gegner laufen lassen - kein Hexenwerk, eigentlich was alle Mannschaften so beherrschen. Gab's unter Stendel nicht, immer nur rennen.

    dann hat er durch seine nicht-Strategie aber doch erstaunlich gute Ergebnisse erzielt,tolle Stimmung im NDS und eine regionale Identifikation mit 96 in der Serie, wie ich es länger nicht mehr erlebt hatte.


    ...würd ich wieder nehmen.

  • Stendel war allein deswegen gut, dass nach ihm Breitenreiter kam.

    Nein, ehrlich gesagt, ich mag Stendel als Trainer und seine nicht lange Zeit in Hannover.

  • Stendel war super, Breitenreiter auch. Beide Trennungen haben weh getan, waren aber begründbar. Man hätte auch jeweils mit beiden weitermachen können (Kontinuität, Identität etc.) und das wäre auch begründbar gewesen.


    Alles was danach kam nicht wirklich.


    Davon ab bin ich ebenfalls im "Bader war gut"-Club.