Außerordentliche Mitgliederversammlung am 1.12.25 18:00 Uhr

  • Schön ist auch,wenn kritische Stimmen schon während der Sitzung einen gewissen Dirk Tietenberg über alles brühwarm informieren.

  • Eigentlich war es ja gerade nicht hop-oder-top, da die Satzung ja jetzt erstmal ein Fundament liefert, das über die kommenden JHV sicherlich noch Anpassungen erfährt. Bei dem Rest des Beitrags gehe ich aber komplett mit.

    Ns ja, irgendwie schon. Du kannst halt zustimmen oder dagegen sein. Ja, oder sich halbgar enthalten. Du konntest halt heute Abend nicht sagen, dass du dafür bist, aber nur wenn einige Punkte sofort geändert werden. Du musst das ganze Paket nehmen. Ob, wann, und wie daran dann rumgewerkelt wird, steht ja auf einem ganz anderen Blatt Papier.

  • Ich fand's interessant, bin im Abstimmungsverhalten dann aber tatsächlich halbgar geblieben. Wie hier schon erwähnt, beide Seiten hatten ihre Punkte.


    Tietenberg ist recht früh abgehauen, oder habe ich mich verguckt?

  • Das war ein richtig schönes Beispiel gelebter Demokratie. Ich bin nicht tief in der Materie und konnte einigen Kritikpunkten durchaus zustimmen, die anschließende Erklärung von Ralf und Jens haben dann manches wieder eingefangen. Und obwohl ein paar Punkte vielleicht nicht abschließend geklärt sind überwiegt das positive dennoch und ich stimme zu, dass Vorstand und AR einen Vertrauensvorschuss verdient haben und der Rest sicher noch auf den folgenden JHVs glattgezogen werden kann.

    Mich wunderte etwas, dass die Sektion Kritik so sehr auf die hybride Versammlung setzt. Ist das tatsächlich die Folge aus 2019 und Angst vor Mobilisierung von Jungunterranghooligans bei Präsenzveranstaltungen?

    Ich hätte der Generation 55+ eher Technikskepsis und Ablehnung von Onlineabstimmungen unterstellt.

    In der Tat wirkt es etwas seltsam, wenn nur 2% der Mitglieder zu Abstimmung einer neuen Satzung erscheinen. Zum Anderen sind wir aber auch kein örtlicher Schützenverein sondern zu sicherlich großen Anteilen Fußballfans mit intensiver Bindung. Die holt man dann auch nicht online für echte Vereinsangelegenheiten hinterm Ofen vor.

  • Die Onlineteilnahme war doch der Grund, weshalb Watzke beim BVB überhaupt nur die hauchdünne Mehrheit hatte. Insofern dürfte da was dran sein.

  • es wird interessant zu sehen, welcher von den gestern strittigen Punkten, auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung als Satzungsänderungsantrag eingereicht wird. Wenn ich gestern einen wichtigen Punkt gehabt hätte, würde ich versuchen ihn dort beschließen zu lassen.

  • wenn nur 2% der Mitglieder zu Abstimmung einer neuen Satzung erscheinen

    Nun ja... auffen Montag um 18:00 Uhr dürfte das sogar für einige "Einheimische" schwierig gewesen sin.

    Die Beteiligung ist aber doch auch bei den ordentlichen Mitgliederversammlungen sonntags auch nicht besser (Wenn nicht sogar noch schlechter). Aber wem will man das vorwerfen? Mehr Mitglieder bei der Versammlung würden sich wohl die meisten der gestern Anwesenden wünschen. Unabhängig von der Frage ob man es hybrid stattfinden lässt.

  • Schön ist auch,wenn kritische Stimmen schon während der Sitzung einen gewissen Dirk Tietenberg über alles brühwarm informieren.

    Waren das wieder die drei Opas von der letzten Bank, die auch sonst immer als fast Einzige gegen alles stimmen? :lookaround:

  • Schön ist auch,wenn kritische Stimmen schon während der Sitzung einen gewissen Dirk Tietenberg über alles brühwarm informieren.

    Waren das wieder die drei Opas von der letzten Bank, die auch sonst immer als fast Einzige gegen alles stimmen? :lookaround:

    Nein, diese Mal waren es eher die knapp 30 älteren Herren aus / von der Jagau-Fraktion ;)

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  • Wir sollten langsam mal anfangen, dieses Lagerdenken aus den Köpfen zu bekommen. Es ist nun wirklich mitnichten so, dass die Kritiker gestern von Kind entsandt wurden und in seinem Auftrag gegen die neue Vereinsführung geschossen haben. Natürlich werden so ziemlich alle von denen sich bei der Mitgliederversammlung 2019 eine andere Führung gewünscht haben. Dennoch halten sie 96 die Treue und interessieren sich offensichtlich aus eigenem Interesse weiterhin für die Entwicklung im e.V. Kann man längst nicht von allen im Umkreis von 96 behaupten.


    Viele der gestern vorgebrachten Argumente waren doch zumindest mal nachvollziehbar. Diese Leute haben sich eingehend mit dem Entwurf der Satzung beschäftigt und teilweise berechtigte Kritik angebracht. Hätte natürlich auch deutlich früher im Prozess gemacht werden können, ist aber nach den Verlautbarungen ja auch durchaus geschehen. Es ist mir ehrlicherweise viel lieber dass die Satzung auch von Personen die dem Vorstand nicht nahe stehen auf Herz und Niere geprüft wird als dass sie ohne Diskussion und Gegenstimme einfach durchgewunken wird. Ich fand das gestern einen wertvollen Beitrag in einem demokratisch geführten Verein und halte es nicht für sinnvoll, diese Menschen durch irgendwelche Einstufungen und Begrifflichkeiten abzuwerten.

  • Interessant ist nur, dass die Kritiker nicht in der Satzungskommission mitgearbeitet haben. Einige scheinen immerhin Kontakt gehalten zu haben, mehr aber auch nicht. Auffällig war in der MV, dass keine Fragen gestellt wurden, vielmehr wurden eine stattliche Anzahl von Punkten als gefährlich für den Verein dargestellt. Dem Aufsichtsrat wurde Machtgehabe vorgeworfen.


    Konstruktive Kritik ist selbstverständlich berechtigt, aber Verdrehung der Tatsachen eher nicht. Die Mitgliederversammlung soll mit der neuen Satzung entmachtet werden? Der Vorstand soll keine Entscheidungen mehr treffen können? Ehrenamtliche Arbeit soll unsicherer werden? Das war der Tenor.


    Tatsache ist, dass die MV den Aufsichtsrat wählt und auch abwählen kann. Die neue Satzung hat keine Ewigkeitsgarantie und kann durch Anträge angepasst und verändert werden. Wo ist also die Apokalypse, die die Kritiker an die Wand gemalt haben?


    Es wäre prima, wenn das Lagerdenken ein Ende finden würde! Ein erster Schritt wäre eine ehrliche sachliche Auseinandersetzung.

  • mein Eindruck, es sollte ein Popanz aufgebaut werden. Ich vermute, die Entrüstung wird nicht dazu führen, auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einen Satzungsänderunsantrag zur Abstimmung zu stellen. Das würde die Ernsthaftigkeit des Anliegens in der Sache unterstreichen.

    Aber man wird sehen, ich bin gespannt.

  • schulzinho


    Was heißt Lagerdenken.

    Es gibt eine Opposition in unserem Verein, die gegen diesen Vorstand und gegen diesen Aufsichtsrat ist. Teile dieser Oppostion waren am Montag anwesend. Ich finde es auch völlig normal, daß in einem Verein unserer Größe ein Teil der Mitglieder mit dieser Vereinsführung nicht konform geht.

    Was sich mir bei deren Auftritten bei diversen Veranstaltungen, bei denen ich war (und das aus Gründen leider nur punktuell) und deren Beiträge mir nicht so ganz erschließt, welche Vorstellung sie vom e.V. haben, in Bezug auf Personal, auf Struktur, auf Gremien, auf die Satzung. Da ist wenig bis nichts konstruktives dabei.

    Und sie speist sich aus dem Frust, derzeit keine Mehrheiten für ihre ablehnende Haltung in den Mitglliederversammlungen zu bekommen.

    Was wäre passiert, wenn die neue Satzung am Montag keine Mehrheit gefunden hätte. Hätte sich diese Satzungkommission nach 3 Jahren ehrenamtlicher Arbeit an eine Neufassung gemacht? Ich denke nicht. Haben die Kritiker bei Dir den Eindruck hinterlassen, sie wären in die Bresche gesprungen und hätten diese Aufgabe dann übernommen? Bei mir kam dieser Eindruck nicht auf.

    Zurückgeblieben wäre ein Scherbenhaufen, den keiner aufgekehrt hätte.

  • Wir sollten langsam mal anfangen, dieses Lagerdenken aus den Köpfen zu bekommen. Es ist nun wirklich mitnichten so, dass die Kritiker gestern von Kind entsandt wurden und in seinem Auftrag gegen die neue Vereinsführung geschossen haben.

    das hat auch niemand behauptet.


    Mein Kommentar bezog sich lediglich auf die Aussage von Paul1896 :


    " Schön ist auch,wenn kritische Stimmen schon während der Sitzung einen gewissen Dirk Tietenberg über alles brühwarm informieren. "

  • Und mal ganz ehrlich. ich muss Leute nicht zu persönlichen Feinden erklären, aber was ist denn an der "Lagerdenke" grundfalsch?


    Wer nach all der Aufklärungsarbeit immer noch die Meinung vertritt "Kind hat alles richtig und gut gemacht" und gegen alles ist, was aus dem "neuen e.V." kommt, der ist kein Freund des e.V. sondern ein Freund von Martin Kind und außerdem lern-/beratungsresistent. Ist ein Lager, dem ich mich nicht zugehörig fühle.