Fremdsprachen lernen

  • Sehr lustig war der "Koch", der die Chelita (das Bierchen) mit der Conchita (das Vötzchen) verwechselte und eine "Conchita" bestellte. Sowas sorgte für Heiterkeit.


    Was Koch nicht wusste, ist außerdem die Tatsache, dass in den Lokalen, in welchen es "Conchitas" auf Bestellung gibt, die "Chelita" in der Regel nicht ausgeschenkt wird.

  • Die "Café con Piernas" (Kaffee mit Beinen) sind Animierbars, in denen die Leute rund ums Kaffee trinken mit Tangamädels tanzen können. Diese tanzen je nach Peso ein bisschen enger und unbekleideter. Vor allem in den Mittagspausen sind die Schuppen im Bankenviertel von Santiago gut besucht. In Santiago gibt es die an jeder Ecke, in Concepcion nur in einer Ecke.


    Entstanden sind die Cafés während der Pinochet-Diktatur, um sich ein bisschen Freiheit und Amusement vor den nächtlichen Ausgangssperren zu verschaffen. Viele Cafes haben aus Tradition weiterhin nur montags bis freitags von 9 - 20 Uhr geöffnet.


    In den Touristenführern von Lonely Planet wird ein Besuch empfohlen, was ich nicht verstehe. Letztlich sind es Tittenbars und die gibt es eigentlich überall, aber im katholischen Chile ist sowas furchtbar anstößig.

  • D10s mios, recien a una amiga le iba a escribir 'heute' en espanhol y no me salio... es horrible que rapido se olvida una lengua sin practicar..bbrrr. Ademas si es una palabra tan facil como esta... :-(

  • Tja, was könnte man denn als nächstes mal lernen?


    Denyo spricht ja ein wenig griechisch, nicht immer nur mit Fittnesswissen posen, Kollege. Auch mal Sprachfertigkeiten raushauen! Wie funktioniert das? Satzstellung, Buchstaben, Alphabet, vorher Einlauf machen?, wie hast du gelernt, und vor allem wieso?


    Ich flirte ja schon seit ca. 1 1/2 Jahren mit Französisch, kann mich aber nicht wirklich durchringen. Frankreich ist nicht mein bevorzugtes HinFahr-Land und auch in die französischsprachigen Länder ziehts mich aktuell irgendwie nicht. Grammatik und Konjugationen wären ja simpel.


    Italienisch? Naja, ne, irgendwie nicht.
    Slawische Sprachen? Bis auf russisch und polnisch lohnt sich das irgendwie nicht so recht. Gibt ja nicht genug Sprecher. Bei Russisch stört mich, dass
    Mandarin mal reinschnuppern? Lohnt sicherlich, aber wohl extrem schwer mit diesen Tonlagen und den verschiedenen Bedeutungen. Spricht das hier irgendwer?


    Ansonsten, was sprecht ihr so, was könnt ihr empfehlen?

  • :kichern:


    , ich das Alphabet erstmal draufkriegen muss. Mag solche Sprachen eigentlich nicht.


    Obwohl das beim Russischen an sich nicht so schwer ist, die Buchstaben sind da prinzipiell eins zu eins zu übersetzen, ein russischer P-Buchstabe ist z.B. ein lateinisches R und wird auch so ausgesprochen.


    Auf meinem einzigen Russlandbesuch ist mir aber bekannt, dass das nicht immer so ist, dass man 1:1 übersetzen kann. Das genaue Beispiel habe ich nicht mehr im Kopf, aber nehmen wir mal ein aus der Luft gegriffenes Beispiel:


    Normal: Das russische L wird wie das K geschrieben und gesprochen.


    Wenn jetzt aber ein P davor steht wird es wie ein S gesprochen.


    Irgendwie so war das wohl.


    Kann hier wer (zumindest ein bisschen) russisch außer unser Moskauer 96-Fan?

  • Ich würd aufjedenfall russisch lernen, dann kannste dich aufjedenfall schonmal im ganzen Osten verständigen ;)

  • Italienisch ist eine sehr melodische Sprache. Allerdings gebe ich dir Recht, dass man sich als Touri dort auch mit Spanisch über Wasser halten kann und sich das Erlernen (in Hinblick auf die sonstige Verbreitung der Sprache) womöglich schenken kann. Obwohl ich fließend italienisch spreche, habe ich das Lesen&Schreiben nie gelernt,was ich sehr bedauere, allerdings ist das jetzt schwer nachzuholen.


    Ansonsten habe ich auch eine Leidenschaft für Sprachen:
    Französisch hatte ich 6 Jahre in der Schule und ist daher eingestaubt, nach ein paar Tagen dort sollte es aber kein Problem sein. Allerdings sehe ich das ähnlich wie der Hildesheimer, die Sprache und die Länder in denen es gesprochen wird, reizen mich kaum.
    Ein wenig traurig bin ich über mein schlechtes Englisch, es reicht natürlich um sich ordentlich zu verständigen und leichte Konversationen zu führen. Bei Businesstalk wird es dann schon ein wenig enger.
    Mein absoluter Favorit ist Spanisch. Ich finde einfach da ist Pfeffer & Emotionen drin und es hat was von Straßen-italienisch :lookaround:


    Zu Sprachen östlich der Oder habe ich irgendwie keinen Bezug. Finde die slawischen Sprachen wirken irgendwie "unfreundlich" und für Asiatische Sprachen fehlt mir der Anreiz und der Fleiß.


    Wie sieht das mit Portugiesisch aus? Hat da jemand Erfahrungen mit, ist das schnell erlernbar wenn man Spanisch/Italienisch spricht? Kann man sich evtl sogar gut mit Spanisch bspw. in Brasilien über Wasser halten und muss an jedes Wort nur ein "zsch" oder "nao" dranhängen?


    Ich finde es ist einfach eine Sache der Höflichkeit im Ausland zu versuchen, sich in der Landessprache zu verständigen. Geht es euch auch so, dass ihr schon nach kurzer Zeit (natürlich vorrausgesetzt ihr seid der Sprache mächtig) in der Landessprache denkt/träumt?

  • Gute Beitrag, so macht der Thread hier Spaesszett.



    Italienisch ist eine sehr melodische Sprache. Allerdings gebe ich dir Recht, dass man sich als Touri dort auch mit Spanisch über Wasser halten kann und sich das Erlernen (in Hinblick auf die sonstige Verbreitung der Sprache) womöglich schenken kann. Obwohl ich fließend italienisch spreche, habe ich das Lesen&Schreiben nie gelernt,was ich sehr bedauere, allerdings ist das jetzt schwer nachzuholen.


    Genau darum geht es mir beim Italienischen. Das waere zwar locker leicht zu lernen, und ein bisschen rumgekrepel kann ich auch schon, aber die von dir angesprochenen Punkte stemmen sich mit aller Macht dagegen.


    Italienisch war übrigens die erste Sprache, die ich mal lernen wollte. Ich war glaub ich 12 oder so, habe mir so einen Reise- und Sprachführer gewünscht und den dann auch bekommen. Habe das aber nie wirklich konsequent weitergeführt.




    Ansonsten habe ich auch eine Leidenschaft für Sprachen:
    Französisch hatte ich 6 Jahre in der Schule und ist daher eingestaubt, nach ein paar Tagen dort sollte es aber kein Problem sein. Allerdings sehe ich das ähnlich wie der Hildesheimer, die Sprache und die Länder in denen es gesprochen wird, reizen mich kaum.


    Aehnlich wie bei diesen ganzen romanischen Sprachen: Lernen waere jetzt nicht das grösste Problem. Siehe portugiesisch ;-)



    Ein wenig traurig bin ich über mein schlechtes Englisch, es reicht natürlich um sich ordentlich zu verständigen und leichte Konversationen zu führen. Bei Businesstalk wird es dann schon ein wenig enger.


    E-ben-so!
    Zum Überleben reicht es natürlich und um irgendwelche Geschichten mit anderen Menschen auszutauschen reicht es auch, aber vieles was darüber hinausgeht: Au weia.


    Die Links vom ExilRoten sind mir zu 90% zu hoch.


    Aber man sagt ja auch, zumindest habe ich dies schon des öfteren gehört, dass die Leute ihre englischen Sprachkenntnisse ohnehin zu hoch einschaetzen. Sobal es an Wirtschaftsgespraeche oder andere spektakulaerere Sachen geht ist meist Ebbe.



    Mein absoluter Favorit ist Spanisch. Ich finde einfach da ist Pfeffer & Emotionen drin und es hat was von Straßen-italienisch :lookaround:


    Spanisch ist absolut gut und auch meine beste Fremdsprache, spreche ich super gerne. Und durch meine persönlichen Kontakte nach Südamerika habe ich auch nur selten das Gefühl, dass ich da irgendwie wieder hart dran arbeiten müsste. Aber ist auch harte Arbeit sich immer wieder mit der Sprache auseinanderzusetzen und z.B. den Kontakt mit Sprechern zu suchen.
    Guarani ist auch megageil, aber (eigentlich) nur sinnvoll wenn man in Paraguay wohnt. Die Sprache wurde übrigens in Frankreich (Paris) und Deutschland (Kiel und Mainz) verschriftlicht.



    Zu Sprachen östlich der Oder habe ich irgendwie keinen Bezug. Finde die slawischen Sprachen wirken irgendwie "unfreundlich" und für Asiatische Sprachen fehlt mir der Anreiz und der Fleiß.


    Geht mir eigentlich auch so, Russisch finde ich prinzipiell furchtbar und die Menschen dort zu emotionslos. Diese kalten, (für mich) ausdrucksarmen Gesichter. Nicht mein Fall.


    Aber genau da liegt für mich sicherlich der Reiz. Zu hinterfragen ob das wirklich so ist. Meine Schwaegerin spricht Russisch, die habe ich schon darüber in Kenntniss gesetzt, dass ich sie demnaechst mal in Beschlag nehmen werde. Lehrmaterial wurde mir auch schon angeboten, sehr gut!
    Mal sehen wie ich mit den Buchstaben zurecht komme. Für Polnisch fehlt mir irgendwie der Reiz. Die sind mir wohl zu sympathisch. Gibt aber auch weniger Sprecher als für russisch. Seis drum!



    Wie sieht das mit Portugiesisch aus? Hat da jemand Erfahrungen mit, ist das schnell erlernbar wenn man Spanisch/Italienisch spricht? Kann man sich evtl sogar gut mit Spanisch bspw. in Brasilien über Wasser halten und muss an jedes Wort nur ein "zsch" oder "nao" dranhängen?


    Absolut schnell erlernbar. Wenn du MP3-Vokabeln willst, sag Bescheid.
    Brasilianisch ist eigentlich vom Klang her auch meine liebste Fremdsprache. Leider habe ich da nicht so viel Berührungspunkte in Brasilien. Meine Tante ist Brasilianerin, aber auch nicht wirklich Kontakt. Das Portugiesische ist demgegenüber ziemlich hart im Klang, haerter als Spaniens Spanisch.
    Musst du aber aufpassen. Ich habe einen Monat bei Sao Paulo n Praktikum gemacht um zu lernen. Als ich danach wieder nach Paraguay rübergemacht habe, hatte ich einen furchtbaren Mix aus Spanisch und Brasilianisch (portunholgenannt). Nach einigen Tagen des Sprechens ging es dann aber wieder und Spanisch behielt (logischerweise) die Oberhand.



    Geht es euch auch so, dass ihr schon nach kurzer Zeit (natürlich vorrausgesetzt ihr seid der Sprache mächtig) in der Landessprache denkt/träumt?


    [/quote]


    Bei Spanisch hats ne ganze Zeit lang gedauert (ca. 6 Monate), dass es so war. Bei Türkisch ging das fixer, da hatte ich schon nach ca. 2 Monaten den ersten Traum. Völlig verrückt!



    Ich finde es ist einfach eine Sache der Höflichkeit im Ausland zu versuchen, sich in der Landessprache zu verständigen.


    Defintiv, zumindest 'hallo' und 'tschüss'.
    Zudem ist es aus meiner Sicht auch ein Entgegenkommen auf die Migranten in Deutschland.
    Ich setze auf Synergieeffekte. Wenn ich mir den Arsch aufreisse und ne Sprache lerne, werden die Leute das merken und mich und ihren Alltag positiver wahrnehmen. Daraufhin kann es dazu führen, dass auch die Migranten einen anderen Zugang zur deutschen Sprache erhalten. Für mich ist Integration keine Einbahnstrasse, in der die Kanaken ne Bringschuld haben. Jeder von uns kann sich zumindest ein Wort merken und das beim Döner-Mann sagen. Jeder hat da andere Möglichkeiten, die vom persönlichen Lebens- und Berufsumfeld beeinflusst werden (Ausbildung ab 16 oder noch Studieren mit 28, da können sich andere Möglichkeiten ergeben).
    Bin mir bewusst, dass das keine Mehrheitsmeinung ist (you are the 99%!). Finde ich aber auch nicht schlimm, jeder hat seins.


    Bin mit Türkis, Kurdis, Zigeunis, Russis in meiner Nachbarschaft aufgewachsen, da fallen solche Sichtweisen möglicherweise leichter (bei meinen meinen Brüdern ist es z.B. nicht so, die haben kein Bock auf Sprachen und sehen das alles n bissi anders, auch weil es da eher nach dem Motto 'Pack schlaegt sich - Pack vertraegt es' ging).

  • Wenn Du Sprachen lernen willst, verstehe ich nicht, warum Du dann nicht auch an Deinem Englisch arbeitest. Die Kombination aus Nützlichkeit und einfachem Erlernen (Verfügbarkeit, Grundkenntnissen, auf denen Du aufbauen kannst) dürfte unschlagbar sein.


    Ansonsten spreche ich leider nichts anderes, mein Französisch ist inzwischen nichtmal mehr rudimentär, Spanisch noch schlimmer. Russisch könnte aber schon interessant sein, ich würde denken, dass es tendenziell in Deutschland noch wichtiger wird. Nicht auf Deiner Liste ist Arabisch, auch eine interessante Option, finde ich.