Äh nein, du mißverstehst quasi um 180°, ich stimme Dir bzw. speziell dem zitierten Satz vollumfänglich zu.
Straßenverkehr-Mecker-Thread
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Okay. Gestern habe ich halt von jemand anderem ein "Amen" mit der ironischen Bedeutung bekommen. Und dann wird es irgendwann schwer, es richtig zu verstehen.
Aber so: Alles klar.

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Vorletztes Wochenende ist hier einer im Ort in einen Zaun gefahren und abgehauen. Hat sich dann später selber gestellt bei der Polizei.
Hatte 1,2 Promille auf dem Tacho, Auto war nicht angemeldet, Nummernschilder eines anderen Autos und Fahrerflucht. Dummheit stirbt nicht aus.
Letzte Woche wurde ein Auto in der Gemeinde geklaut. Heute wurde das Auto dann gefunden, da fuhren Jugendliche im Nachbarort mit.

Tja, Wedemark, was soll man dazu sagen...
Tja, seitdem du weg bist, war es relativ ruhig.
Amen.
Ansonsten gerne im Straßenverkehr Thread weiterdiskutieren.
Lese da keine Ironie.
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Ich kenne „Amen“ unter dem Statement eines anderen als Ironie. Nach dem Motto „Das Moralgebet ist gesprochen“. Und vor allem, wenn es in einer kontroversen Diskussion ohne weitere Erläuterung da steht.
Aber dann nehme ich das so mit und bitte um Entschuldigung für die falsche Interpretation.
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In meiner Welt ist "Amen!" tatsächlich Zustimmung.
Immer wieder interessant, wie unterschiedlich manche Sachen schon innerhalb einer Sprache aufgefasst und verstanden werden. Wie schlimm muss sowas erst für Nichtmuttersprachler*innen sein! -
In "meiner Welt" verstehe ich den Gebrauch von "Amen" auch so:
Ich kenne „Amen“ unter dem Statement eines anderen als Ironie. Nach dem Motto „Das Moralgebet ist gesprochen“. Und vor allem, wenn es in einer kontroversen Diskussion ohne weitere Erläuterung da steht.
Insofern liegt Mr. Mo aus meiner Perspektive richtig.
Es wäre sicherlich alles einfacher, wenn die Worte da bleiben, wo sie hingehören (und zweifelsfrei verstanden werden). In dem Fall also im kirchlichen Umfeld. Aber es gibt eben einen Trend, sich immer ein Stück cooler/witziger/origineller auszudrücken und dann wird "Amen" als Synonym für z.B. "Zustimmung" benutzt. Hört sich cooler an, birgt aber wie gesehen das Risiko der falschen Interpretation mit allen möglichen Weiterungen.
Wie man hier sehen kann.

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Und ich wollte euch nur was von meiner Hupe erzählen… da ich mit der Kirche nichts mehr am Hut habe, benutze ich Amen in einem nicht christlichen Zusammenhang und werde es auch weiterhin.
Wenn stören hier eigentlich Kirchenglocken in Wohngebieten?

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Verbringe mal mehrere Monate in einem muslimisch geprägten Land und du wirst das Gebimmel lieben.
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Lieber nicht. Nachher wird Dir noch ganz warm ums Herz.
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Heute durfte ich mal wieder die seltsam befremdliche Paarung aus menschlicher "Intelligenz" und Ignoranz bewundern. Wie jeden Tag beweisen hunderte Menschen, dass sie eigentlich nichts auf der Straße zu suchen haben dürften. Aber wenn man Grün hat, hat man Grün, also fährt man direkt in den Rückstau in die Kreuzung. Das Erstaunliche heute: Die Polizei stand mit einem Kleinbus ganz vorne an der roten Ampel. Die Autos fuhren trotzdem in Reihe alle in die Kreuzung ein. Wahlweise mit Scheuklappen oder einem Gesichtsausdruck, der ihrem Fortbewegungsmittel glich. Als die Polizei dann Grün hatte und die Kreuzung logischerweise immer noch verstopft war, passierte... nichts. Keine Reaktion. Die Polizei wartete geduldig, bis genug Platz war, um den Rückstau zu passieren. Ich weiß gar nicht, wie ich das finden soll, wenn selbst denen alles egal ist. Kein Hupen, kein kurzes Blaulicht/Aufheulen der Sirene, kein Spruch. Nichts. Gut, dass man bei strömenden Regen nicht unbedingt noch Leute rauswinken will, kann ich verstehen, aber diese Gleichgültigkeit finde ich schon merkwürdig.
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Gut, dass man bei strömenden Regen nicht unbedingt noch Leute rauswinken will, kann ich verstehen,
Das verwteh ich nun wieder nicht, weil es das einzig richtige wäre.
Deine Blaulicht-, und Hupgelülste wären doch Amtsmissbrauch und würden unzählige Unbeteiligte in Mitleidenschaft ziehen.
Aber warum die nicht aussteigen, und ihren Job gemacht haben, verstehe ich wirklich nicht.
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Sind heute irgendwelche Substanzen in der Luft?
Erst brät mich eine offensichtlich abgelenkte Autofahrerin an der Ecke Stolzestraße / Güterbahnhofstraße kurz vor der Ampel über die Marienstraße fast weg, weil offensichtlich abgelenkt. Da ist Rechts vor Links, ich hatte Vorfahrt (beliebt sind da auch Idioten, die ohne zu gucken von der Tankstelle runterfahren).
Dann schneidet mir etwas später eine Mutti mit ihrem Lastenfahrrad fast den Weg ab, als sie an einer Ampelkreuzung links abbiegt und ich geradeaus durch will. Ein Irrer mit E-Bike tippt bei Tempo 35 (zirka) auf seinem Handy und fährt mir entgegen kommend wie ein Geschoss knapp an mir vorbei und zum Schluss schneidet mir noch eine Radfahrerin den Weg ab, weil sie auf der linken Seite ihres Weges links abbiegen muss und mich (beim Rechtssabiegen) fast frontal erwischt. Natürlich hat sie gerade telefoniert.
Kann man sein Handy nicht mal für ein paar Minuten in die Tasche stecken, wenn man Fahrrad oder Auto fährt? Oder sind wirklich so viele Menschen psychisch mittlerweile so handysüchtig, dass sie am liebsten noch nachts im Schlaf WhatsApps schreiben würden?

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Kann man sein Handy nicht mal für ein paar Minuten in die Tasche stecken, wenn man Fahrrad oder Auto fährt? Oder sind wirklich so viele Menschen psychisch mittlerweile so handysüchtig, dass sie am liebsten noch nachts im Schlaf WhatsApps schreiben würden?

Dies. Schlimm. Ich bin auch Handysüchtig, lege es aber während der Fahrt (egal ob Rad oder Auto) weg.
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In der Stadt kann man eigentlich prima auf die nächste rote Ampel warten. Da ein bisschen weiter nach rechts stellen als normalerweise und schon stört man niemanden, falls es etwas länger dauert.
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Das nämlich.
Oder einfach kurz anhalten, aus dem Weg gehen und telefonieren / lesen / tippen / was auch immer. Wenn es schon so eilig ist.
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Diese Leute sind stolz auf ihre Fähigkeit zum multitasking. Und time ist money.
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In der Stadt kann man eigentlich prima auf die nächste rote Ampel warten. Da ein bisschen weiter nach rechts stellen als normalerweise und schon stört man niemanden, falls es etwas länger dauert.
Als Autofahrer ist übrigens auch DAS verboten - laufender Motor und so.
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Ich habe gestern mit meinen Schülern das Verhalten bei diesem Konstrukt "Zebrastreifen" geübt. "Also, eigentlich dürft ihr gehen, die Autos müssen halten, aber ihr müsst trotzdem erst stehen bleiben und gucken, ob die Autos wirklich halten." Versteht keiner von den GE-Schülern...
Wir stehen also am Zebrastreifen, kommt so ein Honk auf seinem Rad, pault uns an, wir sollten endlich rübergehen, die Autos müssten halten und fährt rüber. Ich brülle hinterher, wir würden gerade üben und in diesem Zusammenhang: Wenn man mit dem Rad einfach drüber fährt, habe er keinen Vorrang.
Normalerweise bin ich ja nicht so ein Klugscheißer, aber da konnte ich nicht anders.
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Ist doch prima für den Unterricht. Gleich als Beispiel nehmen, wie man es nicht macht und dass man nicht auf jeden dahergelaufenen Idioten hören darf.