Straßenverkehr-Mecker-Thread

  • Was war das wieder anstrengend.


    Die italienischen Autofahrer sind scheinbar die miesesten auf dem Kontinent. Heute auf der Rückfahrt wieder haarsträubende Szenen. Jegliche Verkehrsregeln, eigentlich alle, sind Empfehlungen auf Freiwilligenbasis. Wir sind froh, dass wir da lebend rausgekommen sind. 🙈


    Interessant ist dabei, dass sie es eigentlich können. Allerdings erst ab der Grenze in die Schweiz. Auf einmal fahren die gleichen Arschlöcher, die uns vorher fast zum Wahnsinn getrieben haben, lammfromm und langsam durch die Gegend, fast schon als Verkehrshindernis. Die Angst vor unserer Polizei und den Bußen scheint gehörig zu sein. :D

  • Ab Einbruch der Dunkelheit scheint die Straßenverkehrsordnung für E-Scooter ausser Kraft gesetzt.


    Anders kann ich mir nicht erklären, wie man, teils ohne Licht, einen Scheiss auf alles und jeden gibt, Hauptstraßen kreuzt, rote Ampeln überfährt etc.


    Man wünscht denen tatsächlich manchmal Herbstnasses Laub in der Kurve.

  • Der Rekord von Personen auf einem zweirädrigen Fahrzeug, liegt bei mir bei 7 Personen auf einer 150er Honda.

    Gesichtet irgendwann in den 0er Jahren auf einer Straße in Kambodscha.

    Die Krönung war ein kleiner Hund auf dem Arm eines der mitfahrenden Kinder.

  • Wenn es nach mir ginge, würde es in Deutschland eine Pflicht zum Einschalten des Abblendlichts geben, genau wie z.b. in Dänemark.


    Diese sog. "Tagfahrlichter", die jetzt offenbar alle neuen Fahrzeuge haben, sind zwar ganz nett, aber nur von vorne. Hinten bleiben sie duster und das erhöht die Sicherheit nicht. Na klar, man könnte sagen "Wer auffährt hat schuld", aber soweit muss es gar nicht kommen. Das Fiese ist ja auch, dass bei Benutzung des Tagfahrlichtes der Tacho beleuchtet ist und der Fahrzeugführer/ die -führerin meint, sie hätte Licht an. Dazu kommt, dass manche Tagfahrlichter im Dunklen dank LED soviel Licht spenden, wie früher ganz normale H4-Lampen. Man sieht dann genug.


    Viel einfacher wäre es, wenn das Licht gleichzeitig mit der Zündung angeht, sodass man es weder ein - noch abschalten muss, denn beim Abziehen des Zündschlüssels geht dann das Licht komplett aus (ohne Piepen!). Was Einfacheres, sinnvolleres kann ich mir nicht vorstellen. Es dient der Sicherheit im Straßenverkehr, fordert keinen Bedienungsschritt und schützt vor Vergesslichkeit und falschen Programmieren von Lichtsensoren.


    Es könnte so einfach sein ...

  • Zu Hause ist es kein Problem das Licht ewig brennen zu haben, da kommt der Strom ja aus der Steckdose. Und wer denkt schon soweit, was da am anderen Ende des Drahts für ein Kraftwerk hängt.


    Aber flächendeckend bei allen Autos den ganzen Tag das Licht an, da werden wohl ein paar Supertanker mehr anlanden müssen.

  • Nicht wirklich.


    Edit: Mehrverbrauch niedriger als bei eingeschalteter Lüftung auf Mittelschaltung.

    Einmal editiert, zuletzt von Kai ()

  • Auslandsaufenthalte sind auch immer Bildungsreisen. Andere Kulturen bevorzugen andere Verhaltensmuster - auch im Strassenverkehr. Heute - Sizilien.


    Hier stehen mehr Geschwindigkeitsbegrenzer, als irgendwo in Deutschland. Dazu warnt alle 200m ein Schild, daß die Polizei elektronisch kontrolliert. Woran erkennt man Touristen in Mietwagen? Richtig, es sind die einzigen, die diese in Betracht ziehen. Der Rest ignoriert das alles, als hätte die letzte Bauarbeiterregie einfach nur die Schilder vergessen :kichern:


    Heute bin ich dann auch mal mit 110 durch die 30 gefahren :engel:


    Ps: ich vergaß zu erwähnen, daß der typische Sizilianer es als persönlichen Affront auffasst, wenn du ihm durch deine Langsamkeit im Weg bist. „Testa di cazzo“ …

    Einmal editiert, zuletzt von Hesketh ()