Empfehlenswerte Restaurants, Kneipen, Bistros, Lokale etc.

  • Besteht nicht der Unterschied bei Foodora nicht auch darin, dass die neben der Plattform auch die Fahrer bereit stellen und somit das Resturant "nur" das Essen bereit stellen muss?


    Unter dem Aspekt sind die 30% doch gar nicht mehr so viel...

  • Unter dem Aspekt sind die 30% doch gar nicht mehr so viel...


    Wenn ich als Gastronom 30% (bei Exklusiv-Vertrag mit foodora) bzw. 35% des Verkaufspreises abgebe, bleibt mir eigentlich kein Gewinn mehr. Wozu sollte ich das dann machen?

  • Und wenn ich einen eigenen Fahrer einstelle macht der das umsonst?
    Der kostet vielleicht nicht die 30%, aber dann muss man sich eben die Frage stellen, ob man das überhaupt machen will.


    Bei Foodora sind es doch soweit ich weiß meist richtige Resturants, die so kalkuliert haben müssten, dass mit dem normalen Resturantgeschäft genug Umsatz gemacht wird.
    So ein Geschäft mit Foodora sollte daher ein Zusatzgeschäft sein, wenn man damit dann aufgrund der Konditionen kein Geld verdienen kann, dann mache ich mit dem keinen Vertrag.
    Für ein Resturant sollte das kein Must-Have sein um z.B. bekannt zu sein, da gibt es andere Wege denke ich.

  • Ich habe in der letzten Woche einen Fahrradkurier (!) mit Foodorajacke gesehen. Scheint also zu stimmen.


    Der Witz bei Foodora ist doch, dass die ausschließlich per Fahrrad zustellen, oder nicht?

  • Ich glaube nicht, dass Foodora/Lieferando und co. für die Betriebe eine Goldgrube sind.


    Tippe eher auf letzte Hoffnung.

  • Naja. Da machen ja (vor allem) auch gute Läden mit. Die sind glaube ich nicht im "letzte Hoffnung" Modus.
    Ein paar Euro sollten da schon bei rumkommen.


    Ist ja bei Hotelseiten usw. nichts anderes. Die Provisionen sind überall sehr hoch.

  • Ich habe bisher ein einziges mal über so einen Dienst was bestellt, weil es irgendwo Gutscheine gab. Weiß gar nicht mehr, welcher das war. Da ich eh immer ein paar Euronen in bar auf Tasche habe bringt mir auch die in der Tat bequeme Zahlung nichts. Ansonsten habe ich keine Vorteile gesehen. Nur den Nachteil, dass mein Stadtteilkoch zugensten einer Internetfirma weniger verdient.

  • Und wenn ich einen eigenen Fahrer einstelle macht der das umsonst?
    Der kostet vielleicht nicht die 30%, aber dann muss man sich eben die Frage stellen, ob man das überhaupt machen will.


    Nochmal: 30-35% zahlt der Gastronom, dazu kommen noch 3,50€ für den Fahrradkurier. Die zahlt der Besteller.


    Zitat

    Bei Foodora sind es doch soweit ich weiß meist richtige Resturants, die so kalkuliert haben müssten, dass mit dem normalen Resturantgeschäft genug Umsatz gemacht wird.
    So ein Geschäft mit Foodora sollte daher ein Zusatzgeschäft sein, wenn man damit dann aufgrund der Konditionen kein Geld verdienen kann, dann mache ich mit dem keinen Vertrag.
    Für ein Resturant sollte das kein Must-Have sein um z.B. bekannt zu sein, da gibt es andere Wege denke ich.


    Ich kann es mir aber nur mit der Werbewirkung erklären. Die wenigsten Restaurants können es sich leisten, so zu kalkulieren, dass bei 30-35% Umsatzeinbuße pro Gericht noch nennenswert was übrig bleibt. Einige Läden haben höhere Preise bei foodora-Bestellung, z.B. Duke (jedenfalls bei meiner letzten Recherche vor 3 Monaten).

  • Ich habe in der letzten Woche einen Fahrradkurier (!) mit Foodorajacke gesehen. Scheint also zu stimmen.


    Der Witz bei Foodora ist doch, dass die ausschließlich per Fahrrad zustellen, oder nicht?


    Das wusste ich nicht, mutet aber auch seltsam an: Weniger Kapazität, geringere Reichweite, um nur zwei zu nennen. Wenn dann auch noch "normale" Restaurants zu den Kunden zählen, verstehe ich es umso weniger.


    Warum man an solchen Sachen als Restaurant teilnehmen sollte? Ggf. um größere Mengen günstiger einkaufen und höhere Anteile verwerten zu können und die Küchenauslastung zu erhöhen. Nicht zuletzt könnte es als Werbemaßnahme durchgehen und hier besser wirken als eine Zeitungsanzeige, die einen in das Restaurant locken soll. Die 2-für-1-Angebote im Reibach gibt es ja auch nicht umsonst bzw. naturgemäß nicht ohne Mindereinnahmen. Ganz klar fehlen am Kundenumsatz hingegen die margenstarken Getränke. Es ist also ein zweischneidiges Schwert.

  • Das wusste ich nicht, mutet aber auch seltsam an: Weniger Kapazität, geringere Reichweite, um nur zwei zu nennen.


    Deswegen kann man ja auch nur im Umkreis von 2km bestellen. An sich sympathisch, das mit den Fahrrädern. Wäre für mich ein Grund, dort zu bestellen und nicht bei Pizza 2000, der mit dem Fiesta Bj. 1998 aus Empelde kommt.

  • Sorry Käptn, habe gerade gesehen, dass du die 3,50 für den Kurier schon erwähnt hattest, habe die komplett überlesen.



    Am Ende bleibt es aber dabei, dass keiner gewzungen wird, strunz hat ja jetzt gerade versucht die Gründe zu erötern warum dann doch viele mit machen.
    Wie bei den anderen Lieferwebseiten muss man sagen, dass es vorher ja auch ohne ging. Vielleicht ist es am Ende nur psychologisch, am Anfang denken sich ein paar, dass es eine nette neue Idee ist und gerne dabei sein wollen. Wenn erst einmal ein paar dabei sind, denken sich die nächsten, dass man dabei sein muss, weil man sonst etwas verpasst. Schon hat man eine große Liste die dabei ist und zumindest für die Betreiber lohnt es sich.
    Die verkaufen an die Resturants ja auch die Dienstleistung und wenn die das gut vermarkten können, dann sitzen viele Resturantbetreiber am Ende vor Ihren Zahlen und rechnen sich den Umsatz schön, obwohl am Ende nichts bei raus springt.

  • Fixkostendegression und so, Koch besser ausgelastet, keine Bedienung notwendig - wird also in der Regel wirtschaftlich sein, wenn man kalkulieren kann.

  • Da sich Foodora ja eigentlich an Restaurants richtet, die sonst nicht ausliefern wird hier auch oft damit argumentiert, dass man die Kosten für Foodora durch den Unterschied im Mwst Satz ja schon fast wieder drin hat.

  • Fixkostendegression und so, Koch besser ausgelastet, keine Bedienung notwendig - wird also in der Regel wirtschaftlich sein, wenn man kalkulieren kann.


    Ja, die meisten Köche stehen sich die Beine in den Bauch. Endlich haben die mal was zu tun. Keine Bedienung bedeutet aber auch kein Getränkeumsatz und auch den Essensumsatz kann man nicht ankurbeln .

  • Wer außerdem bei dem Verkauf von gekochtem Wasser mit 2 Stangen Lauch über 35% Marge stolpert, sollte mal über ne Alternative nachdenken.