Empfehlenswerte Restaurants, Kneipen, Bistros, Lokale etc.

  • Ich habe in der letzten Woche einen Fahrradkurier (!) mit Foodorajacke gesehen. Scheint also zu stimmen.


    Der Witz bei Foodora ist doch, dass die ausschließlich per Fahrrad zustellen, oder nicht?


    Das wusste ich nicht, mutet aber auch seltsam an: Weniger Kapazität, geringere Reichweite, um nur zwei zu nennen. Wenn dann auch noch "normale" Restaurants zu den Kunden zählen, verstehe ich es umso weniger.


    Warum man an solchen Sachen als Restaurant teilnehmen sollte? Ggf. um größere Mengen günstiger einkaufen und höhere Anteile verwerten zu können und die Küchenauslastung zu erhöhen. Nicht zuletzt könnte es als Werbemaßnahme durchgehen und hier besser wirken als eine Zeitungsanzeige, die einen in das Restaurant locken soll. Die 2-für-1-Angebote im Reibach gibt es ja auch nicht umsonst bzw. naturgemäß nicht ohne Mindereinnahmen. Ganz klar fehlen am Kundenumsatz hingegen die margenstarken Getränke. Es ist also ein zweischneidiges Schwert.

  • Das wusste ich nicht, mutet aber auch seltsam an: Weniger Kapazität, geringere Reichweite, um nur zwei zu nennen.


    Deswegen kann man ja auch nur im Umkreis von 2km bestellen. An sich sympathisch, das mit den Fahrrädern. Wäre für mich ein Grund, dort zu bestellen und nicht bei Pizza 2000, der mit dem Fiesta Bj. 1998 aus Empelde kommt.

  • Sorry Käptn, habe gerade gesehen, dass du die 3,50 für den Kurier schon erwähnt hattest, habe die komplett überlesen.



    Am Ende bleibt es aber dabei, dass keiner gewzungen wird, strunz hat ja jetzt gerade versucht die Gründe zu erötern warum dann doch viele mit machen.
    Wie bei den anderen Lieferwebseiten muss man sagen, dass es vorher ja auch ohne ging. Vielleicht ist es am Ende nur psychologisch, am Anfang denken sich ein paar, dass es eine nette neue Idee ist und gerne dabei sein wollen. Wenn erst einmal ein paar dabei sind, denken sich die nächsten, dass man dabei sein muss, weil man sonst etwas verpasst. Schon hat man eine große Liste die dabei ist und zumindest für die Betreiber lohnt es sich.
    Die verkaufen an die Resturants ja auch die Dienstleistung und wenn die das gut vermarkten können, dann sitzen viele Resturantbetreiber am Ende vor Ihren Zahlen und rechnen sich den Umsatz schön, obwohl am Ende nichts bei raus springt.

  • Fixkostendegression und so, Koch besser ausgelastet, keine Bedienung notwendig - wird also in der Regel wirtschaftlich sein, wenn man kalkulieren kann.

  • Da sich Foodora ja eigentlich an Restaurants richtet, die sonst nicht ausliefern wird hier auch oft damit argumentiert, dass man die Kosten für Foodora durch den Unterschied im Mwst Satz ja schon fast wieder drin hat.

  • Fixkostendegression und so, Koch besser ausgelastet, keine Bedienung notwendig - wird also in der Regel wirtschaftlich sein, wenn man kalkulieren kann.


    Ja, die meisten Köche stehen sich die Beine in den Bauch. Endlich haben die mal was zu tun. Keine Bedienung bedeutet aber auch kein Getränkeumsatz und auch den Essensumsatz kann man nicht ankurbeln .

  • Das kann sich doch aber jeder selbst ausrechnen. Es ist ja nicht so, dass Foodora irgendwie eine Marktmacht ausnutzen würde. Wer als Gastronom daran nichts verdient, braucht es nicht zu machen und vergibt dadurch nichts (oder macht, andersrum, seinen eigenen Bringdienst). Den "Werbeeffekt" des Lieferservices für das Präsenzgeschäft gibt es ja (vielleicht) auch noch, aber auch das muss jeder für sich beurteilen.


    Es gibt ja genug moderne Unternehmen, die sich irgendwie in bestehende Wertschöpfungsketten schieben und da schmarotzen. Ob man das toll findet, muss jeder selbst wissen. Aber Foodora schafft durch den Lieferservice ja zusätzliche Wertschöpfung für den Gastronomen und will davon halt was abhaben.

  • Wer außerdem bei dem Verkauf von gekochtem Wasser mit 2 Stangen Lauch über 35% Marge stolpert, sollte mal über ne Alternative nachdenken.

  • Guten Morgen, strunz. Auch in diesem Bereich können so manche Inhaber nicht genug Geld verdienen - bzw. müssen aufgrund von beispielsweiser schlechter Kalkulation weitere Aufträge annehmen.

  • Guten Morgen, strunz. Auch in diesem Bereich können so manche Inhaber nicht genug Geld verdienen - bzw. müssen aufgrund von beispielsweiser schlechter Kalkulation weitere Aufträge annehmen.


    Verortest du das Problem jetzt bei Foodora oder beim raffgierigen Restaurantbesitzer, der seine chinesischen Kochsklaven so lange wie Lehrer arbeiten lässt?

  • Das kann sich doch aber jeder selbst ausrechnen.


    Ganz genau. Dass da die ausgelasteten Läden nicht einsteigen, sollte sich von selbst verstehen.


    Würde ich nicht sagen. Wenn ich mir so angucke, wer mich bei Foodora beliefern könnte: Dean&David, Taj Mahal, Da Lello, Francesca & Fratelli, Kuhnstwerk, Pfannkuchenhaus et al... Die dürfen größtenteils durchaus ganz gut ausgelastet sein.

  • Guten Morgen, strunz. Auch in diesem Bereich können so manche Inhaber nicht genug Geld verdienen - bzw. müssen aufgrund von beispielsweiser schlechter Kalkulation weitere Aufträge annehmen.


    Verortest du das Problem jetzt bei Foodora oder beim raffgierigen Restaurantbesitzer, der seine chinesischen Kochsklaven so lange wie Lehrer arbeiten lässt?


    Foodora kenne ich nicht, beziehe mich auf die Restaurantbesitzer, die meist extrem viel Durchlauf haben müssen, damit am Monatsende was bei rum kommt. Deswegen muss die Küche auch oft ein volles Restaurant bekochen und parallel noch Feiern schicken. Ausgelastet wäre die Küche auch problemlos mit dem vollen Restaurantbetrieb. Nun hat nicht jeder Gastronom die Möglichkeit parallel noch Feiern anzunehmen, weil die Räumlichkeiten fehlen - und dann wird dann vielleicht Foodora gebucht.