Beiträge von sasa

    Meine Interpretation der HAZ von heute ist übrigens, dass Kocak ausgesprochen glücklich über die Demission von Schlaudraff ist (und diese mit initiiert hat).


    Die HAZ über die Zusammenarbeit von Kocak und Schlaudraff: "Beide hatten ihre eigenen Listen mit Wunschspielern, die von Schlaudraff fiel bei Kocak durch - und dann auch bei Kind."

    Die HAZ über das Verhältnis von Kocak und Zuber: Die beiden mögen sich, seit dem Amtsantritt des Trainers Mitte November halten sie Kontakt.

    Kocak über Schlaudraff: "Wir haben beide immer professionell zusammengearbeitet. [...] Für uns ist es eine neue Situation, wir müssen jetzt nach vorne schauen."

    Kocak über Zuber: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Gerry Zuber. Gerry hat auch zu den Jungs in der Mannschaft einen guten Draht, er wird sehr gemocht [...] Ich brauche ihn auch nicht vorzustellen, er ist bekannt im deutschen Fußball."

    Die HAZ zum finanziellen Teil: "Schlaudraff bezieht weiter Gehalt. Sonderreglungen machen die Trennung für 96 nicht zu teuer."

    Wenn Kocak jetzt fristlos kündigt, dann wäre das sensationell...

    Glaubt man den wenigen Informationen, die es dazu in der Presse gab, war Kocak nicht so wirklich mit Schlaudraff auf einer Linie und dürfte eher froh über die Entwicklung sein.

    Soweit ich weiß hat Schlaudraff einen befristeten Vertrag, zwar auf immerhin 3 Jahre, aber trotzdem befristet. Und vielleicht macht sich Kind hier Hoffnungen, ihn früher loszuwerden.

    Das Urteil des Arbeitsgerichts zu Zuber gestern impliziert, dass es für "Sportdirektoren" keine befristeten Arbeitsverträge gibt. Zuber hat auf dem Papier auch so einen, in der Realität aktuell aber eben nicht. Selbiges gilt für Schlaudraff (und alle anderen Beschäftigten ähnlicher Couleur, die wir eventuell sonst noch so unter Vertrag haben sollten).

    Das ist die Rechtsansicht eines erstinstanzlichen Arbeitsgerichts. Ich würde das jetzt nicht zur herrschenden Rechtsprechung machen.

    Selbstverständlich. Und es ist abzuwarten, ob das in dieser Form Bestand hat und allgemeingültig wird. Aber Stand "heute" gilt es für Schlaudraff so wie für Zuber.

    Meine Lieblingstheorie bei Facebook heute war, dass Zuber etwas in der Hand hat, um Kind zu erpressen. Daher hat er erst den Prozess "gewonnen" und wurde anschließend zum Nachfolger von Schlaudraff.

    Das macht total Sinn.

    Verstehe ich nicht. Schlaudraff bleibt doch auch unbefristet unter Vertrag.

    Sicher? Würde mich jetzt nicht wundern, wenn auch ein sportlicher Leiter bei einem noch Bundesligisten eine Probezeit in seinem Vertrag stehen hat. Dann wäre das vermutlich ein Vorgriff auf das unvermeidliche und man spart sich eine weitere Abfindung.

    Die sechs Monate Höchstdauer für eine Probezeit sind rum.

    Soweit ich weiß hat Schlaudraff einen befristeten Vertrag, zwar auf immerhin 3 Jahre, aber trotzdem befristet. Und vielleicht macht sich Kind hier Hoffnungen, ihn früher loszuwerden.

    Das Urteil des Arbeitsgerichts zu Zuber gestern impliziert, dass es für "Sportdirektoren" keine befristeten Arbeitsverträge gibt. Zuber hat auf dem Papier auch so einen, in der Realität aktuell aber eben nicht. Selbiges gilt für Schlaudraff (und alle anderen Beschäftigten ähnlicher Couleur, die wir eventuell sonst noch so unter Vertrag haben sollten).

    Letztendlich eine konsequente Fortführung des Ansatzes der absoluten Kostenminimierung, der im Sommer mit Slomka und Schlaudraff seinen Anfang genommen hat - halt nur mit dem Fehler, dass Kind dachte, er könnte Zuber frühzeitig loswerden.

    Verstehe ich nicht. Schlaudraff bleibt doch auch unbefristet unter Vertrag. Wer von den beiden (Zuber und Schlaudraff) zuguckt und wer arbeitet, ist dafür doch vollkommen unerheblich.

    14. Januar: Martin Kind erzählt im Zuge des Esser-Wechsels von Fairness und Menschlichkeit, die ihn bei seinen Entscheidungen antreiben.

    16. Januar: Martin Kind feuert Jan Schlaudraff.

    Naja, wenn man den einen auf der Gehaltsliste nicht wie geplant los wird, muss eben der andere gehen. Allerdings besitzt Schlaudraff laut Arbeitsgericht ja leider auch einen unbefristeten Vertrag.

    Immerhin scheint Schlaudraff bis zum Ende nicht klein beigegeben zu haben. Der Rest ist einfach nur unfassbar erbärmlich. Bei Zuber hoffe ich, dass er Heldt in Sachen Rache noch um einiges übertreffen kann.