Beiträge von Hedemann

    Ich war vorhin noch etwas unaufmerksam.

    Als ich in meinem e-Mail-Postfach folgende Überschrift sah


    [BGH-Pressemitteilungen] Neuer Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof


    ertappte ich mich beim Gedanken "ach, deshalb haben die den Nübel geholt".

    Au weia, ich bin echt urlaubsreif.

    Trotzdem laufen auch diese Bemühungen weiter.

    Auch das Thema Transparenz steht weiterhin auf der Tagesordnung, da hat uns Corona auch einen Strich durch die Rechnung gemacht, vor allem wegen der ausgefallenen JHV. Aber hier gab es ja auch schon eine Informationsveranstaltung, die ich mir etwas voller und lebhafter gewünscht hätte.

    Insgesamt stehen die Punkte Mitbestimmung und Transparenz aber sicher im Fokus.

    Wie Metti schon ganz richtig angemerkt hat, das ist immer noch eine ganze Menge Arbeit, die da bewältigt werden muss. Zumal das mit einer gewissen Überlegung erfolgen sollte, damit das nicht aktionistisch wirkt.

    Zufrieden zurück lehnt sich da im Moment noch keiner, aber das sagt ja auch niemand. Der Vorstand ist sehr dankbar über den Rückhalt, den er - auch hier im Forum - erfährt.

    In der Tat sollten die Vereinbarungen der letzten rund zwölf Monate nicht isoliert betrachtet werden.


    Es gibt eine Reihe von Leistungen, die durch die KGaA bzw. die S&S an den e. V. zu erbringen sind, ohne dass man das immer und an jeder Stelle eins zu eins zu einer konkreten Gegenleistung stellen könnte.


    Es spielen so wahnsinnig viele Aspekte da rein, das ist schon ordentlich komplex. Der neue Vorstand musste sich erst einmal orientieren (ich hörte, die Unterstützung durch die abgelösten Gremien habe "Luft nach oben" gehabt...), und dann musst Du versuchen, die schwierige wirtschaftliche Situation zu konsolidieren. Gleichzeitig möchtest Du gern versuchen, so viele zum Nachteil des Vereins erfolgte Räder zurück zu drehen, die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, musst aber genau von denen Kohle generieren, damit Du den Kopf erst einmal über Wasser halten kannst. Last but not least hängen da Arbeitsplätze und persönliche Schicksale dran (auch bei den Mitarbeitern von 96 war man sich natürlich unsicher, was einen da jetzt erwartete, wenn die marodierenden Horden da einfallen), vor allem aber besteht der e. V. ja nun wesentlich aus vielen weiteren Abteilungen, die alle wichtig und keineswegs zu vernachlässigen sind.


    Ich kann sicher sagen, dass da kein Deal im Sinne eines Ablasshandels erfolgt ist. Und ich kann genau so sicher sagen, dass wirklich alle Überlegungen, die hier durchs Forum geistern, den Jungs im Vorstand absolut bewusst waren und sind.


    TheMenace liegt vermutlich nicht ganz falsch, wenn er darauf hinweist, dass eine gute Arbeit des Vorstands nicht im Widerspruch zu einem insgesamt betrachtet mittelmäßigen Ergebnis steht, also im Sinne eines "mehr ist im Moment und unter den gegebenen Umständen nicht drin".

    Wobei das "nicht gute Ergebnis" sich da nun wirklich nur auf eine isolierte Betrachtung der Markenrechte bezieht. Was da insgesamt erreicht wurde, ist für mich immer noch bockstark (auch wenn ich da ein bisschen parteiisch bin), im Vergleich zur Zeit davor ein Träumchen, vor allem aber - auch - eine Option für die Zukunft.


    Mehr ging im Moment nicht, aber es ist in der Zukunft mehr möglich.
    Meines Erachtens ist da auch ein bisschen über den Tellerrand geschaut worden, aber vor allem - und das hätte ich nicht so geschafft und rechne es insbesondere Basti Kramer hoch an - wurde zugleich versucht, Gräben zuzuschütten und die Option geschaffen, Hannover 96 gemeinsam zu wuppen, zum Wohle wirklich aller Beteiligten. Dass der Vorstand gegenüber wirklich allen Leuten offene Arme gehabt hat, hat mich wirklich beeindruckt. Dass sich dann einige darauf nicht einlassen, ist wiederum Aussage genug und zeigt, dass es dann vielleicht eben doch nicht primär um Hannover 96 geht.

    (#stadionrunde)

    Doch. Normalität muss her.

    Vermutlich mit frisch desinfizierter Tartanbahn.

    Und dann schön mit 36 Leuten in der Kabine mit den Funktionären in den Armen liegen.

    Überreichung Meisterschale an Bayern.

    Saison nur dank des überragenden DFL-Sicherheitskonzepts zu Ende gebracht.

    Ich schäme mich so, so sehr.

    Dass die Fans, die Öffentlichkeit so dermaßen dreist und grinsend von Politik und Sportfunktionären angelogen wird, ist für mich ein Teilaspekt, warum ich solche Schwierigkeiten mit Autoritäten habe. Bigott, verlogen, doppelmoralisch, puh, das ist echt harte Kost.


    Als ob sich irgendein Schwein an dieses "Konzept" gehalten hätte.

    Ich bin mir da nicht mal so sicher.

    Ich glaube, vor allem die Kommentatoren denken, sie würden damit Emotionen rüberbringen bzw. besitzen dafür kein anderes rhetorisches Werkzeug.

    Huberty war natürlich auch eher etwas tranig.

    Schmiede wird das regulieren.

    Nach seiner Einwechslung dann zwei Eigentore in der Nachspielzeit, und

    Düsseldorf gewinnt.

    Alter 96er eben.

    Du meinst, der Mislintat wäre einer für uns?

    Wichtig ist, dass wir Politiker und eine Medienlandschaft haben - in Deutschland, aber auch global -, die differenzierend, unabhängig, aufklärend aber zugleich beruhigend und ohne eigenes Kalkül damit umgehen und arbeiten. Da ist mir dann nicht bange.