Beiträge von ExilRoter

    Dvdscot, ich verrate Dir ein Geheimnis: Es gibt kein Rezept.


    Eigentlich sollte Dich mal jemand schick anziehen, dir einen Haarschnitt verpassen und in's Brauhaus Ernst August mitnehmen, oder ähnliche Location, auf einen Samstagabend. Ich bin da aber raus, ich gehe da nicht hin.

    Wer sich halbwegs korrekt verhält, dem sollte man auch halbwegs korrekt antworten.


    Man kann Shitposts nicht auf ewig damit rechtfertigen, dass der andere User früher Mist gebaut hat. Das vergiftet einfach nur. Zudem tut man selber alles, damit die alten Kommunikationsmuster erhalten bleiben.


    Zudem: Ich habe da eine Anmerkung geschrieben, um klarzustellen, dass ich nichts damit zu tun habe, was mir vor dem Hintergrund letzten Jahres sinnvoll erschien. Den restlichen Kommentar hätte ich mir vielleicht verkneifen sollen. Denn ich lese Stephans Beitrag nicht als Diskussionseinstieg, sondern als Ansage. Weswegen ich bezweifel, dass es sinnvoll ist, hier 'ne neue Runde im Karussell zu drehen, und ich sehe nicht, wo Dein Beitrag anders hinführt.

    Bevor jetzt hier jemand drüber nachdenkt, ob ich das war, der Stephan was geflüstert hat... Nicht. Insofern ich was tue, möchte ich, dass das transparent ist und spreche das dann hier offen an.


    Wollte ich nurmal loswerden. Danke für's Zuhören!


    P.S.: Es ist halt manchmal gar nicht so einfach, weil, wenn man vom verbissenen Blick weg ist, das ja auch oft Züge unfreiwilliger Komik hat. (Und Dvdscot, wie ich ihn kennengelernt habe, durchaus gutmütig ist und nichts dagegen hat, wenn sich jemand mal amüsiert.) Ist halt echt schwierig mit der Grenzziehung, bin froh, dass ich kein Mod bin.

    China agiert aber nicht immer und unbedingt so, wie sasa hier richtig als "Kredithai" charakterisiert.


    Als Beispiel möchte ich hier auf Varoufakis verweisen, der meinte, Syriza hätte damals durchaus einen für beide Seite vorteilhaften Deal über den Verkauf des Hafens Piräus ausgehandelt, der sogar insbesondere die Interessen der griechischen Arbeitnehmer berücksichtigt hätte.


    Dieser Deal kam dann allerdings nicht zustande, weil er von der Troika blockiert wurde und es wurde ein anderer Vertrag aufgesetzt.


    Das ist jetzt natürlich eine einzelne Stimme, und ich habe den Link gerade nicht zur Hand, aber wenn die Gegenseite eine gute Verhandlungsposition hat, nehmen die Chinesen wohl auch Deals, die nicht erpresserisch sind.


    Ähnliches höre ich auch in Bezug auf das chinesische agieren in Afrika, welches sich wohl immer wieder positiv von westlichen Akteuren unterscheidet.


    Insgesamt ist die Lage aber für mich sehr schwer einzuschätzen. Und ich halte für gesichert, dass die Chinesen auch immer wieder "predatory", wie die Amerikaner sagen, also "raubtierhaft" agieren.

    Ich war neulich auf einem Geburtstag hier in der Region, da ist ein Gast aus Frankfurt angeradelt. Mit Hänger. Über die Kassler Berge. :lookaround:


    Und ein alter Handwerker in Barsinghausen hatte mir mal erzählt, wie sie nach dem Krieg das Baumaterial per Bollerwagen und zu Fuß aus Wennigsen (meine ich) holen haben müssen.

    Nebensache: Das hatte ich schon verstanden.


    Ich bin da vom Prinzip her bei Euch. Ich bin aber darüber hinaus der Meinung, dass das auch so als Diskussion viel zu eng geführt wird und hatte es von daher ausgeweitet. Im Grunde hatte zusätzliche Argumente hinzugefügt. Ich tat das in erster Linie, weil ich Deine Frage so schön klar fand.


    Der Wahnsinn, dass Deutschland auf jede Krise mit Kaufanreizen für Autos - von allen Dingen - reagiert, macht mich sprachlos.

    dann ist die Kaufprämie klimaschädlichen, oder?


    Meiner Meinung nach: Eher ja, als nein. Weil sie eben an einem Konzept festhält, was bei weitem nicht ausreicht und meiner Meinung nach eher die Funktion hat, die Illusion zu nähren, "wir" könnten so weitermachen, "nur anders".


    Im Grunde genommen eine Variante der Illusion, dass wir das durch neue Techniken/Geoenigneering etc. in den Griff kriegen, statt einfach die Nutzung fossiler Ressourcen so drastisch wie möglich zu reduzieren überall da, wo es geht.


    Es ist darüber hinaus nach derselben Logik meiner Meinung nach eine Quersubventionierung der Stammwählerschaft der Grünen. (Von daher hat - wer war das, der das mit Bildungskosten verglichen hat? - Recht, auch wenn er Äpfel mit Birnen vergleicht. Das Geld liesse sich problemlos besser ausgeben.)


    Ich spitze das alles ein bisschen zu. Es ist auch meiner Meinung nach sinnvoll, Elektroantriebe weiterzuentwickeln. Aber nicht in einem Verkehrskonzept, welches in den Grundlagen komplett falsch ist, sowohl in Bezug auf Klimawandel als auch in Bezug auf Ressourcenverschwendung/Umweltschutz allgemein als auch gesellschaftlich.

    Ja, ich bin immer nur dagegen, quasi ein Arschloch. Aber" Die" holen mich nachwievor nicht richtig ab.


    Aber hier hast Du doch mal wieder Recht, oder zumindest einen sachlich problemlos vertretbaren Standpunkt.


    Ich bin da immer für differenzieren. Mal, finde ich, hast Du Recht und mal nicht, und das wird alles nur noch komplizierter dadurch, dass dasselbe für mich und die anderen gilt. :erstaunt:

    Warum sollte carpaccio nicht vom Schweizer Weg berichten?


    Der Thread heißt, m.E. „Corona“ und nicht „Corona in Deutschland“


    Ich halte, wohnortbedingt, die niedersächsischen Coronaregeln auch für uninteressant für mich, käme aber niemals drauf das hier zu schreiben.


    Wenn er denn meint, vom Schweizer Umgang mit der Seuche zu berichten, soll er es tun.


    Aber es interessiert mich nicht, wie die Schweizer Deutschlands Umgang damit sehen. Und das wird ja hier auch als Argument eingebracht.


    Aus Chile haben wir auch einiges gehört. (Und das finde ich wesentlich interessanter.) Der chilenische Blick auf die Lage in DE würde mich definitiv mehr interessieren, als der der Schweiz. Aber da haben wir nichts gehört, weil das bislang reine Berichterstattung war, und keine Kritik an den Maßnahmen hier.


    Reicht schon, dass wir hier die NZZ tolerieren müssen. (Wofür ich übrigens selber eingetreten bin, waren nicht alle der Meinung.)


    Hooks Bericht über die Schweiz fand' ich immernoch klasse, übrigens, aber da wurde, soweit ich mich erinnern kann, auch keine Meinung zu den Maßnahmen hier damit argumentiert.

    Ich wollt's nurmal gesagt haben.


    Zu überlesen ist es schwer, in der Regelmäßigkeit, wie es auftaucht.


    Aber ganz ehrlich: Das ist ja auch ein Diskussionsbeitrag zum Thema. Da wird ja so getan, als sei dem, was die Halskranken, die 20 Jahre in der Vergangenheit leben, über Deutschland denken, Relevanz beizumessen.


    Also halte ich hier sachlich fest: Ich halte das für belanglos, was die Schweizer denken.


    EDIT: Soll carpaccio doch einfach glücklich sein, dass er dort lebt, wo es für ihn passt.

    Kein einziger geimpfter Gast würde sich nur wegen eines Restaurantbesuches nen Test holen. Kein einziger.


    Das ist sowas von realitätsfremd.


    Wir hatten hier neulich 2G+. (Haben wir es nicht immer noch, nur mit der Zusatzregel, dass wenn man unter einem Auslastungsanteil bleibt, der Test wegfällt?) Da waren die Leute sogar in Cafés und Kneipen.



    EDIT: Was in der Schweiz passiert, interessiert mich übrigens gar nicht. Könnte gut darauf verzichten, ständig zu lesen, was die tun oder denken.