Beiträge von sammy

    Ich hab ein problem mit nem Handy, vielleicht hat ja jemand eine Lösung ohne einschicken.


    Ich habe ein Nokia G20 mit EInfachfon-Oberfläche. Seit kurzem lässt sich das Handy nicht mehr booten. Es erscheint nur das AndroidOne-Logo und sonst passiert nichts weiter.


    Jemand eine Idee, was ich machen kann, damit das Handy wieder bootet?

    Es gibt ne inoffizielle Android-x86-Version aber keine Ahnung wie und ob die funktioniert. Und auch keinen Plan wie ich die auf nem formatierten System Installieren kann 😀

    Ich hab Mal ne Frage an die IT-Versierteren unter euch. Ich habe ein altes Tablet ausgegraben (eigentlich ein 2in1-PC, der Tastaturpart funktioniert nur sporatisch). Auf dem Tablet läuft eine uralte Version von Windows 8.1 (64-Bit), nen Celeron mit 1,6 GHz, 2 GB Arbeitsspeicher.


    Nun der Plan: Ich will das gesamte Gerät plattmachen und da nen funktionierendes Android draufpacken. Soll ausschließlich für YouTube, Netflix, Twitch laufen oder Mal kleinere Internet-Recherchen.


    1. Geht das mit dem Gerät?

    2. Wie stell ich das am besten an?

    Hätte, hätte, Fahrradkette. Vor 20 Jahren dachten die meisten Menschen auch noch, dass man gar kein Internet braucht. Es gibt sicher sehr viele Gründe, warum die Telekom nichts macht oder machen wollte, allerdings hat sich nun auch noch kein heroischer Held aufgeschwungen, um Deutschland mit Glasfaser zuzukleistern. Auch die anderen Anbieter sind da nicht wirklich aktiv dabei (bzw. machen nur was wenn schon vorab absurd teure Verträge unterschrieben werden) und schon gar nicht die Stadtwerke. Das ist dann schon nen arger Ausnahmefall, wenn irgendwo die Stadtwerke aktiv werden. Hier in Hildesheim wird gerade gefühlt die halbe Stadt aufgerissen, aber Glasfaser wird fast nirgendwo verlegt...

    Die Telekom ist sicher auf der einen Seite unwillig auf der anderen Seite haben sie drei große Probleme: Die Beantragung ist kompliziert, die Materialkosten sind hoch (weil alle Glasfaser wollen) und vor allem finden sie keine Tiefbauer, die die Kabel verbuddeln und die Häuser anschließen.


    In Schweden haben sie ein sehr spannedes System. Die zentrale Netzagentur, die dort das Netz verlegt, hat überall das Netz verlegt, die Tiefbauarbeiten mussten aber von den Kommunen und den Einwohnern getätigt werden. Die sind dann durch das Land gezogen, haben überall Termine genannt, wann sie da sind um Kabel anzuschließen und wann die Löcher gebuddelt sein sollten. Und dann gings los. So hat Schweden in kurzer Zeit auch sehr abgelegen Regionen ans Netz angeschlossen. Allerdings ist das Baurecht in Schweden auch flexibler.

    Kann jemand vielleicht mal erklären, was da technisch passiert, dass es bei dem oder dem Anbeiter u Ausfällen kommt? Die Leitungen sind ja immer die gleichen.


    Und während der eine mit Vodafone voll zufrieden ist, ist der andere dort verärgert. LEtzendlich hängt es doch auch davon ab, wo ich wohne, oder? Dann wäre es doch fast egal, ob ich bei 1%1 oder Telekom bin?

    Also grundsätzlich gibt es in jedem Haus 2 Anschlüsse (Ausnahmen bestätigen die Regel, FTTH ist manchmal noch über einen gesonderten Anschluss verfügbar):
    - Kabelnet (über den lokalen Kabelnetzbetreiber = lokales Monopol) oder über das
    - Telefonnetz (idR Telekom bzw. ehemals Deutsche Post [steht noch an manchen Verteilerkästen]).


    Kabelnetz: Koaxial (die runden Anschlüsse), nutzt den DOCSIS-Standard, der vor allem auf lange Entfernungen kaum Geschindigkeitsverluste hat, was dazu führt, dass mehr Haushalte angeschlossen werden können. Die Signale laufen in einem CMTS zusammen und werden dann in der jeweiligen Region auf die nachgelagerten Verteilstellen verteilt. Das Kabel-Netz ist ein Shared Medium, also alle Kunden an einem CMTS-Anschluss teilen sich die gesamte Bandbreite (für TV und Internet). Das kann dazu führen, dass viel mehr Bandbreite für den einzelnen Verfügbar ist, wenn wenig Kunden an einem CMTS hängen oder aber nicht viele Kunden die Bandbreite in dem Moment nutzen. Allerdings ist es so, dass ein Cluster gerne mal aus mehr als 1000 Kunden besteht und vollkommen überbucht sind, was dazu führt, dass zu Hochzeiten das Internet komplett einbricht. Die Netzbetreiber müssten nachrüsten, das ist allerdings sehr teuer. Oder weniger Verträge in einem Cluster verkaufen (möööööp). Auf Grund der Überlastungen vieler CMTS in den urbanen Regionen kommt es dann auch zu größeren Ausfällen. Im Kabelnetz gibt es ein Quasi-Monopol, da es rein technisch nicht mehrere Anbieter auf einem Anschluss geben kann. Das führt dazu, wenn man einen Kabelanschluss nutzen will, in (Süd-)West- und Norddeutschland auf Vodafone (ehemals Kabel Deutschland und UnityMedia) zurückgreifen muss, in Ost- und teilen von Süddeutschland PYUR (ehemals Tele Columbus und PrimaCom) nutzen muss. In der Regel ist der Anbieter über den Vermieter geregelt, der einen Vertrag mit einem der beiden macht und die Kosten (in den Hausern mit Kabelanschluss) dann auf die Mieter:innen über die Nebenkosten umlegt.


    Telefon-Netz: Glasfaser bis zum MFG und ab da idR Kupfer. Die Kupferleitung muss sich ein Haushalt aber mit niemandem teilen, was dazu führt, dass es auch weniger probleme gibt, wenn alle Abends Online gehen. Im MFG werden dann alle zusammengeführt (bis hier kann es zu Störeffekten kommen, weil Kupfer eben kacke ist... Hier kommt aber Vectoring und versucht, die Störeffekte abzumildern) und zusammen auf die Glasphaserleitung gebündelt. Auch hier haben wir den Effekt, dass die Telekom die MFGs gerne überbucht, da eh nicht alle immer ihre volle Bandbreite ausnutzen. Dieser Effekt ist allerdings deutlich sanfter, da die Überbuchung nicht so krass ist und due MFGs besser verteilen können. Im Zweifel kann die Telekomm einen WDM-Splitter anhängen und die Leisung der Glasfaser 4x schneller machen.

    Im Telefonnetz läuft dann alles zu den Servern des eigenen Anbieters und wird von dort dann an die entsprechende Ziele weitergeleitet. Deswegen hat 1&1 vor einigen Jahren auch "mit dem besten Netz" geworben, obwohl sie das selbe Netz nutzen, wie alle anderen DSL-Anbieter auch. 1&1 hat eine sehr gute interne Infrastruktur und ein sehr ausgeklügeltes Rouing, womit sie minimale (messbare aber kaum merkbare) vorteile rausholen konnten.


    Übrigens: FTTH ist auch ein Shared-Medium, auch wenn das deutlich Leistungsfähiger ist. Hier Teilen sich (zumindest bei der Telekom) bis zu 32 Haushalte eine Glasfaser (GPON: 2,5 Gigabit/s , XGPon 10 Gigabi/s), wobei in der Regel ein Glasfaser pro Haus verlegt wird und die wenigsten Hauser auch 32 Wohnungen haben... In der Theorie kann GPON/XGPON bis zu 64 Haushalte pro Leitung verarbeiten. Wenn ihr ein FTTH von fast allen anderen Anbietern bekommt, dann wird euch ein Glasfaser-Kabel bis in die Wohnung gelegt und ihr seid komplett für euch alleine auf der Leitung.

    Da Gesetze und Politik ja manchmal merkwürdige Situationen bringen... Die neuen (Ober)Bürgermeister von Goslar, Hildesheim, Jever und Schüttorf sind allesamt bis 2031 statt nur bis 2026 im Amt. Warum? Irgendein komischer Passus im nds. Komunlaverwaltungsgesetz, der besagt, dass Räte und Hauptverwaltungsbeamte gleichzeitig gewählt werden müssen.


    In Hildesheim ist es so, dass die aktuelle Amtszeit von Ingo Meyer im Januar 2022 endet und, wenn dann 2026 wieder gewählt wird, Meyer nicht die vollen 5 Jahre im Amt war (da er am 01.11.2026 nur 4 Jahre und 9 Monate im Amt gewesen sein wird). Dadurch verlängert sich die Amtszeit bis zur nächstmöglichen Wahl, die dann 2031 ist.


    Scheinbar wusste das niemand so wirklich vor der Wahl. Meyer hatte nach eigenen Angaben vor der Wahl den Sachverhalt vom Wahlamt Hildesheim prüfen lassen, die sagten, dass dem nicht so sei. Nun hat das Land den Vorfall geprüft und kommt zu einem anderen Ergebnis.

    War dieses Links-Rechts-Denken nicht schon immer eine schwierige Einkategorisierung? Auch wenn die FDP nun eher in der Tendenz nach rechts guckt und sehr Marktliberal ist, gibt es selbst dort ja auch andere Strömungen die eher nach Links rücken (ich denke da an Namen wie Leutheusser-Schnarrenberger), die die Einordnung einer Partei wie die FDP schon etwas schwieriger machen.


    Wenn man Parteien verorten will, kann man das nicht starr machen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat nach der Bundestagswahl 2017 mal versucht, die verschiedenen Strömungen und Richtungen der Parteien in ein Koordinatensystem zu bringen. Das ist zumindest eine Annäherung, Parteien befinden sich aber permanent in einer Orientierung an Themen und lassen sich daher nur schwer Positionieren.

    Nein, hat er nicht.

    Erklär mal... Bin gespannt. Ich finde das teils schon recht erheblich.

    Link zu Steuermythen.de (durch die SPD initiiert, durchaus aber auch SPD-Kritisch z.B. mmit Blick auf die senkung der Körperschaftssteuer unter Rot-Grün)


    Zitat

    Fazit

    Die Diskussion der Forschungslage offenbart, dass Deutschland bei Berücksichtigung der impliziten Steuerlast kein Hochsteuerland für Unternehmen ist, und mit dem weltweiten Trend seit Jahrzehnten Unternehmen entlastet. Um diesen Trend zu stoppen, zielen Initiativen wie die OECD-Initiative gegen Gewinnverlagerung und Erosion der Unternehmenssteuer-Bemessungsgrundlage (BEPS) sowie die jüngst beschlossene globale Mindestbesteuerung von Unternehmen in die richtige Richtung (Becker/Englisch 2019). Die Auswirkungen von Unternehmenssteuersenkungen auf die Investitionen sind zudem fragwürdig, und auch eine konjunkturelle Belebung in einer Wirtschaftskrise ist davon nicht zu erwarten. Dazu kommen die regressive Umverteilungswirkung, der Wegfall von Steuereinnahmen für wichtige öffentliche Investitionen und die Bedeutung von Unternehmenssteuern für das gesamte Steuersystem. Daher ist eine Steuersenkung wenig zielführend.

    Frau Baerbock war eine gute Kandidatin.

    Der Fehler wurde vom Wahlkampfteam gemacht. In meinen Augen fehlte die Professionalität. Mann kann Sprechunterricht nehmen um die Queke Stimme zu ändern, mann kann einen Stilberater nehmen um die Kleidung angemessen auszuwählen und mann kann auch am Auftritt selbst arbeiten. Stattdessen kam sie mir manchmal wie ein Bauerntrampel rüber. Das schreckt viele ab. Mich auch.

    Ist das eigentlich Absicht von dir?


    Abgesehen davon: Laschet hatte offensichtlich genauso wenig Stilberatung und einen noch bauermtölperigen Auftritt (mMn). Scholz spricht wie ein Roboter. Das schreckt weniger ab? Dazu kommt dann, dass Laschet auch noch dummes Zeug gelabert hat und trotzdem wurde er als kompetenter bewertet als Baerbock? Aber ja, sie hatte den falschen Stil.


    Könnt ihr euch noch an die Zeit vor und zu Beginn von Merkes Kanzerlinnenarbeit erinnern? Da war das Hauptthema die Frisur, die ja gar nicht geht... Ich hab mal kurz in die Ergebnisse der Forschungsgruppe wahlen von 2005 geguckt. Merkel wurde als deutlich schlechter bewertet als Schröder (53:40) und das, obwohl die Union deutlich vorne lag (41:34). Merkel war bei den beliebtesten Politikern hinter Wulff, Schröder und Merz auf Platz 4. Ich denke, die Ergebnisse würden jetzt anders aussehen...

    Ist Laschet immer noch da?


    https://ist-laschet-noch-im-amt.de/


    Beides geht gar nicht. Wenn man wählen geht, sollte auch klar sein, wer dann aus der jeweiligen Partei möglicher Bundeskanzler oder Vizekanzler wird. Viele Wähler machen ja schließlich ihre Wahlentscheidung zu einem größeren Teil auch abhängig von der Person. Dann darf es einfach nicht sein, dass man auch wegen Baerbock oder Laschet deren Partei wählt und am Ende wird es dann Habeck, Söder oder wer auch immer.

    So funktioniert unser Wahlsystem aber nicht. Wir wählen keine Personen, sondern Parteien. Und die vorgeschobenen Kandidaten sind nichts weiter als Influencer, Werber für ihre Sache. Genauso wie die Erdbeeren auf einem Becher einer Müllermilch Erdbeere - da geht auch keiner davon aus, dass er am Ende frische Erdbeeren zu sich nimmt.


    Wer nicht die Unterscheidung zwischen Partei und Person treffen kann, der hat in diesem Fall eben Pech. Am Ende ist in einer Partei niemals (nichtmal in der Merkel-CDU) eine einzelne Person für die Partei zuständig und trifft alle Entscheidungen. Genauso wie man Merkel nun auch nicht jeden Fehltritt von Scheuer oder Klöckner anhängt. Es ist am Ende also recht egal, wer Kanzler wird, die Reihe dahinter ist am Ende weitaus relevanter für reale Politik.


    Es ist kein Drecksblatt ,weil es ein seriöses Blatt ist, welches konservative und wirtschaftl. interessierte Leser anspricht. Es muss nicht deiner politischen Meinung entsprechen. Dafür gibt es dann andere Zeitungen aus dem seriösen Bereich.

    Es gibt hier aber den Fanmag Ethikrat der Zeitungen auf den Index setzt.

    Neues Deutschland gehört übrigens nicht dazu.

    Ich denke, jede:r darf hier Links Posten und Meinungen frei äussern (solange sie nicht gegen Recht und Regeln verstoßen). Jede:r muss eben bei Links oder Meinungsäusserungen damit rechnen, dass der Wind einem auch entgegenpusten kann. Jede Meinung kann gesagt werden, aber nicht jede Meinung muss auch von allen anderen hingenommen und akzeptiert werden.


    Es können ja weiterhin Links zu Drecksblättern gepostet werden, nur sollte sich niemand über gegenrede wundern.

    Hier gehts zu den Ergebnissen vom Landeswahlleiter. EIn PDF was laufend aktualisiert wird und auch nochmal die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl, Landtagswahl und Europawahl angibt. Es fehlen noch 5 Wahlkreise.


    Aktueller Stand in NDS (Zweitstimmen):

    CDU: 23,9

    SPD: 33,2

    FDP: 10,6

    AFD: 7,6

    Grünen: 16,0

    Linke: 3,2


    Die größten Sonstigen aktuell: Tierschutzpartei (1,3), Basis (1,0) und die PARTEI (0,9).


    Edit sagte, ich habe den Link vergessen :D

    Edit verwies mich grade noch auf diese Map, mit aktuellen Visualisierungen zu den Ergebnissen.

    Wie entrückt von jeglichen Realitäten die "Twitter-Bubble" ist, zeigt ja allein die Forderung nach "strafrechtlichen" Konsequenzen für diesen unlustigen Scherz. Völlig irre.

    Nunja, je nach Perspektive. Leider finde ich die Quellen nicht wieder, aber für die Scherze auf Twitter, die dazu aufriefen, AFD-Anhängern zu sagen, das Montag/in 2 Wochen/... erst die Wahl sei, hagelte es vor 4 Jahren auch einige Strafanzeigen gegen die Urheber (und nicht nur die gepöbelten Forderungen danach...).


    Ist also keine Reaktion, die der "linksalternativen" Bubble zueigen ist, sondern ein Verhalten von manchen Menschen.