Beiträge von Pokalheld

    Texas habe ich mehr als 30 Mal gesehen. Beim 30. Mal sind immer noch Groschen gefallen. Guter Film. Gute Filmmusik. Kriege Bock auf 'ne Phosphatstange mit Salbe. Vonne Bude.

    Um welche Art von Gehaltsobergrenze geht es denn?


    Variante 1: Modell aus den Anfangstagen der Bundesliga = Höchstbetrag pro Spieler. Das wurde durch Zahlungen unter der Hand ausgehebelt und würde immer wieder ausgehebelt werden.


    Variante 2: Höchstanteil am Umsatz für den gesamten Kader (z.B. 50%). Klünge vernünftiger. Kann wohl auch ausgehebelt werden, siehe ManCity aktuell. Klünge dennoch vernünftiger, da die Klubs sich nicht finanziell übernehmen sollen. Falls Sponsoren das Gehalt aufstocken sollten, wäre es doch okay? Sponsorendeals haben doch eh schon viele Stars, so als Zubrot.

    Letzteres geht auch so. Markiere Deinen Teil, dann poppt ein schwarzer Balken auf mit der Wahl "Zitat speichern / Zitat einfügen" (Desktop-PC).

    andremd Ja und Nein. Jein. Mathematisch gesprochen ist das korrekt beschrieben, wie ein exponentielles Wachstum aufhört. Aber es kommt dennoch auf die absoluten Zahlen. Die stecken in der Nebenbedingung, die da heißt Notfallversorgung. Die Krankheitskurve muß sich doll genug abschwächen, sie muß sich früh genug abschwächen und sie muß dauerhaft unter dieser linearen Linie der Behandlungsmöglichkeiten bleiben. Ein Abflachen reicht gar nicht. Ein Abflachen ist bloß der erste Schritt hin zum Stagnieren. Wobei zu prüfen ist, ob man innerhalb der Krankenhauskapazitäten stagniert oder außerhalb.


    Oder ganz blöd gesagt: Abflachen und absinken wird die Krankheitskurve in jedem Fall. Mit und ohne Maßnahmen. Der angerichtete Schaden ist es, der sich unterscheidet. https://miro.medium.com/max/960/1*CUhgdmaW1Qhq5ByRhtLOgg.png (das Schaubild dazu)


    martin

    Kann sein. Bin mir gerade nicht sicher, was Du ganz genau meinst. Ich sprach mehr von Inkubationszeit, Du unterscheidest jetzt auch nach der Dauer des Krankenhausaufenthaltes. Wird schon passen.


    Florian

    Deine Unaufgeregtheit mit Schuß Lockerheit ist einzigartig und großartig.

    @menace Nach Informationen des Bundesgesundheitsministeriums beträgt die Inkubationszeit 2 Wochen. Das heißt doch, daß die heute bekannt werdenden Erkrankungszahlen vor rund 2 Wochen entstanden sind. Die heute bekannt werdenden Todesfälle sind vielleicht vor 2-4 Wochen entstanden. Das heißt dann auch, daß heutige Maßnahmen erst in 2 Wochen beginnen Wirkung zu zeigen.


    Bloß welche Maßnahmen wurden vor 2 Wochen getroffen? Anfang März hat Spahn von Reisen nach Italien abgeraten (Empfehlung). Vor zehn Tagen hat Merkel an die Reduzierung von Sozialkontakten appelliert (Empfehlung). Vor acht bis zehn Tagen wurden Großveranstaltungen mit 1.000 und mehr Teilnehmern abgesagt (und manche wollten sich an der Zahl 1.000 in Diskussionen abarbeiten, die sind von der weiteren Entwicklung hinweggefegt worden). Schulen wurden vor neun Tagen geschlossen. Vor vier bis sieben Tagen ungefähr wurden viele Läden geschlossen, Veranstaltungen untersagt. Eine weltweite Reisewarnung wurde vor fünf Tagen ausgesprochen. Die Gastronomie wurde schrittweise im Verlauf der letzten Woche eingeschränkt. Schrittweise. Nicht komplett auf einmal. Und das Ganze dann ja auch noch kommunal unterschiedlich schnell/strikt.


    All diese Maßnahmen können noch nicht in den heutigen Zahlen auftauchen.


    Und wie schnell oder wie konsequent die 2m Abstand, die Hustenetikette und das Händewaschen ins allgemeine Bewußtsein gerückt sind, weiß auch keiner. Da helfen leider auch keine individuellen Anekdoten von beobachteten Gruppen oder verwaisten Straßenecken.

    Wenn vor 1 Woche was beschlossen wurde, und wenn es 2 Wochen Inkubationszeit gibt, dann werden wir die allerersten Anzeichen dafür vielleicht am nächsten Wochenende entdecken können. Bloß wäre das in der Tat sehr günstigstenfalls. Ich fürchte eher, es wäre der Versuch so ein Bild zu deuten (Link zu eigener Skizze auf directupload). Mir wäre das immer noch zu unsicher, zu vorläufig, zu vage.


    Wenn du von Hannover nach Hamburg fährst, mußt du nach Norden fahren. Es kann aber sein, daß du zu Beginn deiner Reise, im verwinkelten Wohngebiet, mal eine kurze Strecke nach Osten/Westen/Südosten/Südwesten fährst. Bis zur Hauptstraße. Ich würde von den ersten 300 Metern deiner Reise dann nicht auf dein Reiseziel schließen wollen. Ich würde mindestens abwarten bis du an Celle vorbeigekommen bist. Dann kann ich sagen, jawoll, das sieht aus wie Richtung Hamburg. Ob du dann auf der Route bleibst, wird man danach sehen. Vielleicht biegst du an einer Stelle ab oder bleibst stehen oder fährst zurück. Dann kommste in Hamburg nie an.


    Analog zu: Ob wir den Zusammenbruch der Notfallversorgung verhindern, wird man nicht in einer und nicht in vier Wochen sehen. Wenn er kommt, dann ist er da, dann sieht man ihn auch. Wenn er (noch) nicht da ist, kann er noch später kommen. Das sieht man dann erst später. Ob er nie gekommen sein wird, wissen wir erst hinterher.

    Ob sich die Kurve wirklich abflacht, werden wir in frühestens vier Wochen sehen können. Eine Entwicklung von einem Tag auf den anderen oder von drei Tagen ist für mich noch keine Entwicklung, sondern eine vielleicht normale Schwankung. Die kann wochenendbedingt sein. Die kann testbedingt sein. Die wird bald zunehmend auch von Dunkelziffern begleitet sein, sowohl von unerkannt Infizierten als auch von unerkannt Gesundeten. Auch ist für mich noch nicht die Frage geklärt, ob eine größere Anzahl Menschen nach zwei Wochen (Inkubationszeit, Beginn der Wirkung der aktuellen Maßnahmen) vielleicht wieder fahrlässiger agiert im Angesicht einer emfpundenen Sicherheit einer ersten Abflachung. Außerdem muß es nicht mal eine Fahrlässigkeit sein, ich kann mir schließlich auch Lockerungen und neue Beschränkungen und neue Lockerungen und neue Beschränkungen vorstellen. Das könnte sich dann leicht an immer wieder steigenden und fallen Ansteckungszahlen niederschlagen. Immer in der Hoffnung, daß wir die Behandlungskapazitäten nicht sprengen. Frühestens in vier Wochen werden wir das sehen können. Und dann bleibt für die Zukunft die Frage, ob es flach oder flach genug bleiben wird. Wir sind immer noch gaaaaanz am Anfang. In vier Wochen werden wir immer noch am Anfang sein, wenn man davon ausgeht, daß der Spuk mindestens ein Jahr andauern wird. Ein Jahr, vielleicht auch anderthalb, bis genug immunisiert sind oder bis ein allgemein brauchbares Präparat da ist.

    Der Arbeitgeber sagt an, wie viele Arbeitsstunden pro Tag/Woche/Monat übrig bleiben. Von Null bis tausend ist alles möglich. Wegen des Arbeitsausfalls kommt es meistens zu einem Entgeltausfall (es sei denn vielleicht, man hat noch Überstunden abzufeiern). Für diesen Entgeltausfall gibt es Kurzarbeitergeld.


    https://www.arbeitsagentur.de/datei/KUG050-2016_ba014803.pdf


    Es gibt auch im Internet Rechner, die das Kurzarbeitergeld mit einer "Teilzeit"-Regelung zusammenrechnen. Der Zugang zur Kurzarbeit wurde ganz jüngst erleichert. Bekommen tut der Arbeitnehmer das Geld. Beantragt wird es aber vom Arbeitgeber (dieser kriegt das Geld zurückerstattet, und darin liegt die Erleichterung. Die Idee hinter dem ganzen ist, daß die Leute nicht entlassen werden müssen, obwohl vorübergehend die Aufträge fehlen).


    Noch nicht beschlossen, aber derzeit in der Diskussion sind erhöhte Kurzarbeitergelder für Arbeitnehmer, die am Existenzminimum sind.

    wäre es jetzt an der Zeit einen Bosselmann-Faden zu eröffnen?

    Wir haben einen nervigen Promifaden. Falls die Moderatoren Zeit haben und Bedarf sehen, verschieben sie das Gespräch vielleicht dorthin.