Beiträge von Kai

    @ Stephan:


    Was ist böse ?

    Nun, so wie ich Dahls Ursprungsbeitrag aufgefaßt habe, meinte er tatsächlich die Plätze und Orte aus dem Tatort. Da der Beitrag inzwischen editiert ist, weiß ich nicht mehr wirklich, was dort ursprünglich stand. Und für mich war das auch irgendwie logisch, selbstverständlich und selbsterklärend. Wenn dann jemand "um die Ecke denkt" und fragt, ob Dahl im Heim war und so den Bezug auf anstatt auf die regionalen Plätze und Orte auf dieses im Tatort gezeigte Heim reduziert, finde ich das schon böse. Für mich war das ein Seitenhieb auf Dahl, nämlich ihn bewußt (mein Empfinden) falsch zu verstehen. Aber nicht wirklich so schlimm, wie das gesetzte Smiley zeigen sollte.


    Mit den Situationen in einem Heim, mit der Sozialisierung in einem Heim und alles was damit zusammenhängt und was ein Heimaufenthalt mit einem macht oder nicht macht - alles das war nicht Gegenstand meines Kurzbeitrages. Das möchte ich an dieser Stelle deutlich klarstellen, Stephan. Ich lerne jedoch daraus, dass offenbar auch solche Kurzbeiträge offenbar auch nicht mehr ohne Disclaimer auskommen. Aber auf die habe ich ehrlicherweise auch keine Lust. Daher ist nehme ich mir vor, auch auf solche Beiträge hier zu verzichten. Es bringt m.E. nämlich nichts, für einen 3-Worte-Beitrag + Smiley einen Disclaimer mit 243 Worten zu schreiben, nur damit es nicht irgendeiner in den falschen Hals bekommt.


    Im übrigen habe ich den Tatort nach einer guten halben Stunde nach Absprache und mit Einverständnis meiner Ehefrau abgeschaltet.

    Erst einmal Danke für Eure Berichte !


    Hirschi:

    Der Miele Triflex HX1 Pro kostete gestern 654,95 EUR. Der Dyson V11 absolute im Angebot 499,--.

    In den Tests, die ich gelesen/gesehen habe hat der Dyson V11 (geringfügig) besser abgeschnitten. Vorteil beim Miele: Der hat Wechselakkus.


    Eine interessante Alternative soll der AEG QX9 sein. "Günstiger" (329 EUR) und hat eine spezielle Reinigungsvorrichtung für Haare in der Elektrobürste. Bei der Saugleistung soll er jedoch nicht an den Dyson V11 oder den Miele ran kommen.


    Wir hatten bisher Billiggeräte (Cleanmaxx). Die Vorteile vom Akku-Saugen habe wir da schätzen gelernt. Allerdings waren die Geräte insgesamt Schrott: Steckverbindungen funktionieren nicht, Ladegerät geht nur, wenn der Akku auf den Millimeter genau drin sitzt, Saugleistung miese ( man muss 1000 mal hin und her schieben bis mal was weg ist). Daher wollen wir jetzt "was Vernünftiges" haben. Für die drei Billig-Akku-Sauger habe ich insgesamt auch 240,-- bezahlt. Der alte Spruch gilt: "wer billig kauft, kauft zweimal".

    Hat jemand von euch einen Dyson V10 oder Dyson V11 ?

    Ich plane den Kauf eines Akku-Staubsaugers und habe nun diverse Tests gelesen und YT-Videos geschaut.

    Der Dyson V11 absolute soll demnach der beste sein, auch besser als der Miele Triflex HX1 Pro.


    Ich hätte gerne, wenn es möglich ist, eure Erfahrungen mit derartigen Geräten gehört, da sich die Praxis oft anders darstellt als die Testumgebungen. Gerade, wenn der Reiz des Neuen weg ist.


    Vielen Dank im voraus !

    Meine Einschätzung/Mutmaßung:


    Was bleibt:

    Menschen, die Buh-Männer haben/brauchen. Das können wahlweise Neoliberalisten, Umweltschützer, Sozialisten, Kapitalisten oder sonstwas sein. Hauptsache Feindbild. Und natürlich die Intoleranz, die Überheblichkeit und das totale von sich überzeugt sein - kombiniert mit dem Finger auf andere zeigen (und dabei nicht merken, das drei Finger auf sich selbst zeigen). Die Dummen bleiben und auch die Rücksichtslosen bleiben. Ich glaube nicht, dass eine nennenswerte Zahl von Menschen vom Saulus zum Paulus werden. Umgekehrt allerdings auch nicht.


    Was ändert sich:

    Wenn die Menschen erst daran gewöhnt sind, dass sie online fast alles kaufen können und geliefert bekommen, werden sie auch ihr Kaufverhalten größtenteils beibehalten, auch wenn die Läden wieder geöffnet sind. Es ist ja so schön bequem und dazu auch noch günstiger. Wahrscheinlich werden viele erst merken, was sie an den Fachgeschäften vor Ort haben, wenn diese längst nicht mehr existieren.


    Was ändere ich:

    Ich werde versuchen, mein Leben angenehmer zu gestalten, mehr den Augenblick genießen anstatt langfristig irgendwas zu planen. Gleichzeitig investiere ich in den Bereich "My home is my Castle" um ein möglichst schönes Rückzugsgebiet zu haben. Zu meiner Ehefrau und meinen Kinder werde ich großzügiger sein mit dem Ziel, dass wir zusammen möglichst viele schöne Momente im Jetzt und Hier haben und nicht irgendwann. Denn es kann schneller vorbei sein, als man sich vorstellen kann.


    Das sind natürlich nur Einzelbeispiele. Da bleibt noch mehr, da ändert sich noch mehr und auch ich werde noch mehr ändern. Aber das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen.


    Alles nur meine eigene, private und subjektive Meinung.

    Ich habe ihn von vornherein gemieden, weil in unserer Tageszeitung dieser Tatort so komisch gelobt wurde und ich der Meinung war, dass bei dem Lob zwischen den Zeilen stand "Nicht gucken, der ist scheiße".


    Ich habe stattdessen auf one den Krimi "Mord in Eberswalde" geschaut. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er schon aus 2013 ist.

    Und Zustimmung an Rick Linger: Dass Dahl hier noch schreiben darf, während Exil gesperrt wurde ist ein bisschen verkehrte Welt.

    So eine Aussage finde ich sehr befremdlich. Und anmaßend gegenüber Nils, Stephan und den anderen Mods.


    Ohne es wirklich zu wissen, gehe ich aufgrund langjähriger Erfahrungen hier im Forum ganz verstärkt davon aus, dass die Mods gute Gründe dafür haben, dass die Situation so ist, wie sie aktuell ist. Ich habe da sehr großes Vertrauen in die Mods und weiß auch aus eigener Erfahrung, dass Nils und Stephan überhaupt kein Problem damit haben, eventuelle eigene Fehlentscheidungen zu korrigieren, ohne dass sie meinten, dass dabei ein Stein aus der Krone fallen würde.


    Ich bedauere sehr, dass Exil (aktuell) nicht mehr dabei ist, auch wenn mir sein Stil und sein Auftreten hier im Forum eher selten gefallen hat. Aber ich hatte die Gelegenheit, ihn persönlich kennen- und schätzen zu lernen. Kurzfazit: Ein liebenswerter und sympathischer Mensch. Ich kann übrigens jeden verstehen, der aufgrund dieser Einschätzung die Stirn in Falten legt, wenn er Exil nur hier aus dem Forum kennt. Exil ist ein Musterbeispiel dafür, dass es große Differenzen zwischen dem Auftreten hier im Forum und dem Verhalten im wirklichen Leben geben kann. Dennoch oder gerade deswegen sage ich dir, @exil, ( ich gehe davon aus, dass du das hier liest): einige deiner Beiträge und Ansprachen waren schon arg arschig und da hilft dann - bei allem Respekt - auch nicht der sinngemäße Hinweis "so bin ich halt".


    Dahl kenne ich leider nicht persönlich. Ein Erscheinen auf dem Entenessen stand ja mal im Raum, was dann leider nicht zu Stande kam. Das bedauere ich noch heute sehr. Ich hätte sehr gerne Dahl persönlich kennengelernt und versucht zu ergründen, ob er in Wirklichkeit so ist, wie er sich hier teilweise präsentiert. Ich vermute mal, dass Dahl eigentlich auch ein ganz netter Typ ist, der sich eben nur bei einem Thema immer wieder verrennt. Das nervt zwar (und ja, @ Mr. Mo, es wird unerträglich, wenn es ins Persönliche geht), ist aber hier vom Muster her auch kein Einzelfall. Andere gehen beim Thema Sexismus steil, andere bei Thema Fahrradfahrer/Autofahrer und wieder andere bei dem Thema Neoliberalismus. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Is halt so.

    Sehr schöner Beitrag, PH !


    Thema Ausgangssperre:

    Wenn ich das richtig verstanden habe, würde es keine Ausgangssperre geben, wenn die schon jetzt geltenden Regeln eingehalten werden würden, insbesondere die Gruppenbildung und die Abstandsvorgabe. Um das zu erreichen, gab es in den letzten Tagen auch von hochrangigen Politiker Appelle bis verschärfte Ansagen. Zusätzlich wurden Polizeikräfte/Ordnungskräfte aktiviert. Es geht also darum, die Regeln einzuhalten.


    Diese Regeln werden derzeit von unterschiedlichen Leuten (Jugendlichen, Rentnern, Cafee-Betreibern, Geschäftsleuten usw.) nicht eingehalten. Und offenbar reichen die Maßnahmen der Ordnungskräfte nicht aus, das zu ändern, so dass man auf die "Vernunft" bzw. die Einsicht angewiesen ist. Der letzte Punkt scheint nicht vorhanden zu sein.


    Was würde sich bei einer Ausgangssperre ändern ? Würden dann die bis jetzt unvernünftigen und uneinsichtigen sich ändern ? Könnte eine Nichteinhaltung einer Ausgangssperre besser kontrolliert/geahndet werden als die Nichteinhaltung der derzeitigen Regeln ? Stehen im Falle einer Ausgangssperre mehr Ordnungskräfte zur Verfügung ?


    Bei den Fragen bin ich skeptisch, dass die Antworten überzeugend für eine Ausgangssperre ausfallen.


    Außerdem ist der Unterschied zwischen den derzeitigen Regeln und einer Ausgangssperre nicht wirklich gravierend, außer dass genau die Leute bestraft werden, die sich heute an die Regeln halten. Die Ausgangssperre läßt ja z.B. Wege zum Einkaufen zu. Das öffnet Tür und Tor für Leute, die sich schon heute verantwortungslos verhalten. Zum Beispiel dadurch, dass jeder Kontrollierte behaupten kann, er wäre entweder zum Einkaufen unterwegs oder auf dem Weg zur Arbeit. Ja, klar, die Ansammlungen vor Restaurants, Kaffees etc könnte man damit vielleicht vermeiden. Aber das ginge auch ohne eine allgemeine Ausgangssperre. In diesen Zeiten, in denen Verunsicherung und Nervosität vorherrscht, muss nicht das ganz große Besteck ausgepackt werden, nur um Idioten, die Partys feiern, habhaft zu werden.

    Ich habe den Eindruck, dass jeder "seinen" Experten findet, der genau die Meinung bestätigt, die man vorher auch schon hatte.


    Und jeder weiß, was für den anderen gut und empfehlenswert ist. Und wenn derjenige das nicht begreift bzw. nicht sich nicht daran richtet, dann kommen die Rufe nach Zwangsmaßnahmen. Zwangsmaßnahmen, die die anderen eben dahin bringen, wo ich schon heute bin und zu dem, was ich schon immer wußte und gefordert habe.


    Bevor die Zwangsmaßnahnem dann kommen, kann man die Zeit mit Empörung über die Ignoranten, die sich nicht so verhalten, wie es richtig ist, verbringen.


    Die Zwangsmaßnahmen gelten natürlich nicht für mich. Sollte das blöderweise doch so sein, sind sie unverhältnissmäßig und müssen anders definiert werden. Soooo war das dann nicht gemeint.


    So kann man den ganzen Tag dann mit einer Mischung aus Empörung, Besserwisserei, Mit-dem-Finger-auf-andere-Zeigen und von Experten bestätigter Klugscheißerei verbringen. Ist ja auch was Schönes, wenn dadurch an diesen doch fürchterlich langweiligen Tagen die Zeit schneller rumgeht bis zur nächsten TV-Sondersendung zum Thema Corona.

    Da spende ich sowieso für.

    Kompromiss: Wenn ich gewinne, zahlst du die Linie. Wenn du gewinnst, spende ich 18,96 EUR an die Stiftung.

    Wenn du Lust hast, kannst du ja wie ich unabhängig von der Wette zusätzlich spenden.