Beiträge von Kai

    stscherer: Ich bin auch gespannt.


    Vor allem: Den Audi wird meine Ehefrau zu 96% nutzen. Und die ist bisher nicht dadurch aufgefallen, dass sie bei technischen Dingen Vorreiter ist. Im Gegenteil: Wenn es darum geht, Apps auf ihr iphone zu laden, ein Mail-Programm auf den PC zu installieren, das Navi zu bedienen, heißt es: "Kai, mach mal bitte". Ich helfe ihr dann gerne.


    Übrigens auch zum Thema Gewohnheiten. Heute mußte sie zur Uni-Klinik Münster. Sie hat in ihrem jetzigen PKW ein Navi und auf dem Handy ist google maps installiert. Dennoch fragte sie mich, ob ich ihr nicht den Routenplaner ausdrucken möge. Auf meine Nachfrage, warum sie das benötigt kam die Antwort: "Ich fühle mich dann sicherer".


    Ich habe es nicht ausgedruckt, dann war Stunk. Ich hätte sie beruhigen können, wenn ich ihr einen Shell-Atlas ins Handschuhfach gelegt hätte. Allerdings habe ich keinen mehr. So ist sie dann muffelig abgefahren (ich hatte ihr das Navi programmiert) und tatsächlich heile angekommen.


    Und nun kommt dieser Audi A3 mit all seinen digitalen Möglichkeiten und Features. Wie gesagt: ich bin gespannt. Aber sie wollte ihn und wird ihn bekommen.

    Roter Hesse: Dein Einwand ist berechtigt und rational.


    Ich nehme mal an (also wenn ich an Stephans Stelle wäre ), dass es auch um dieses irrationale Gefühl geht, mit dem Stromer genauso flexibel zu sein wie mit seinem Smart jetzt. Also keine Einbuße hinnehmen zu müssen.

    Das hängt doch miteinander zusammen.


    Der Polestar gestern benötigte am Schnelllader an der Raststätte 45 Minuten für 80 % Reichweite und 120 Minuten für 97 % Reichweite. Angegeben ist der Wagen mit einer Reichweite von 450 km, tatsächlich jedoch nur 370 km.


    Die 450 km Reichweite kann man nur erreichen, wenn man den angegebenen Durchschnittsverbrauch um 30 % unterschreitet.

    Das Problem mit dem Bordcomputer scheinen nach allen Stellungnahmen die Fahrzeuge von Unternehmen nicht zu haben, die eine gewisse Expertise in der Elektromobilität haben. Teslas System ist unbestritten absolut narrensicher...und auch die Koreaner liefern da, solange der Mensch die Systeme nicht einfach ignoriert.

    Nun, ich kann das bei Elektroautos nicht beurteilen.


    Allerdings habe ich gestern im TV (Grip) einen ausführlichen Test über den Polestar gesehen. Die haben dort auch erhebliche Diskrepanzen im Hinblick auf die Aussagekraft/Verläßlichkeit der Angaben des Bordcomputers hinsichtlich der Reichweite aufgezeigt. Für mich bestätigt sich der Eindruck, dass es angebracht ist, eine ordentliche Sicherheitsmarge einzukalkulieren.


    Natürlich ist der Mensch - auch - eine Fehlerquelle. Aber der Mensch ist noch viel mehr, denn er hat individuell unterschiedliche ausgeprägte irrationale Eigenschaften wie Sicherheitsbedürfnis, Bequemlichkeit, Geschmack, Geduld/Ungeduld, Gewohnheiten etc. Je mehr davon bei dem Umstieg auf eine neue (andere) Technologie geändert/verändert bzw. aufgegeben werden müssen, umso schwieriger wird es. Manchen fällt es leichter, manchen schwerer.

    Muss zugestehen, dass ich vor 30 Jahren mal ohne Benzin liegen geblieben bin. Ich dachte, dass ich es bis zu Hause schaffen würde, weil er Bordcomputer mir immer genügend Reichweite angezeigt hatte. Ich wollte unbedingt nach Hause ( wir kamen aus Hannover) und ich hatte keinen Bock, jetzt noch 10 Minuten fürs Tanken zu verschwenden. Außerdem mußte ich auf Toilette. Wie auch immer: Plötzlich ging der Bordcomputer in Riesenschritten abwärts, obwohl ich super vorsichtig gefahren bin (viel rollen lassen, vorausschauend mit möglichst wenig Bremsen) und dann zeigte er nur noch drei Striche. Der Wagen fuhr noch. Meine Frau schimpfte ("Scheiß Bordcomputer - auf die Anzeigen ist nie Verlass!"), und dann ging der Motor aus und wir standen 6 km von unserem Haus entfernt auf dem Standstreifen.


    Dann Ersatzkanister raus, getankt und weiter nach Hause. Frau beruhigte sich, was sie jedoch nicht hinderte, sich das genau zu merken. Noch heute bekomme ich diese Geschichte aufs Brot geschmiert und sie hat nach wie vor Skepsis vor Reichweitenanzeigen im PKW.


    Diese Geschichte werde ich dank der regelmäßigen "Erinnerungen" meiner Ehefrau wohl nie vergessen.


    Letztes Jahr ein ähnlicher Fall. Ein Termin nach dem anderen, keine Zeit zum Tanken bis sich dieser Bordcomputer stark neigte. Da habe ich auf einem Parkplatz lieber angehalten, den Inhalt des Reservekanister in den Tank geschüttet und völlig entspannt nach Haus gefahren.

    Wir haben an sich eine gute Mannschaft, die nicht die Zeit hatte, sich einzuspielen.

    Das ist schon lange nicht mehr gültig. Wenn man mal Sperren außen vor läßt, dann stehen grundsätzlich folgende Spieler in der Startelf:


    Esser

    Muroya Franke Hübers Hult

    Kaiser Bijol

    Haraguchi

    Ducksch


    Das sind 9 von 11 Startelfplätzen. Der gesamte defensive Verbund ist konstant.

    Schindler, Sulejmani und Muslija rotieren und bekommen ausreichend Einsatzminuten, um sich "einzuspielen".


    Die anderen sind derzeit "Ersatz"


    Was soll den Kocak noch machen, damit sie sich einspielen ??


    Gegen Paderborn fehlte neben der Chancenverwertung mal wieder und sehr offensichtlich die nötige Präzision gerade im letzten Drittel, phasenweise der Blick für den freien Raum sowie Handlungsschnelligkeit in den Umschaltmomenten.

    Hier wurden ja neulich Meinungen zum Thema Chancenverwertung gegenübergestellt. Das war gestern ein typisches "Wenn und Hätte-Spiel". Beide Mannschaften waren sehr fahrlässig im Umgang mit Chancen. Unter dem Strich ist ein Unentschieden dann wohl "gerecht".


    Das Spiel war der beste Beleg, dass der Kader zu dünn ist und Alternativen nur dann da sind, wenn keiner verletzt ist. Das kommt aber realistischerweise fast nie vor. Wenn dann der Trainer die beiden einzigen echten Mittelstürmer gleichzeitig aufstellt, kann er nicht mehr nachladen. Es wird auch immer zweifelhafter darauf zu setzen, dass Schindler und Sulejmani den Durchbruch schaffen. Es wird an der Zeit zu akzeptieren, dass Schindler der Mannschaft nicht helfen kann, weder auf RV, noch in der Offensive. Genauso eindeutig ist für mich, dass Muslija und Sulejmani über keine Durchsetzungskraft verfügen und somit ihre Aktionen eins ums andere Mal verpuffen.


    Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass unsere Topspieler Haraguchi und Ducksch ihr Können vollständig abrufen und die Abwehr hält. Gestern war das bei Haraguchi und Ducksch nicht der Fall und die Abwehr wackelte, hielt aber. Folgerichtig kam es zum Remis.


    Weydant deutlich verbessert, am Ende aber doch glücklos. Esser wieder mit tollen Reaktionen und vogelwilden herum irren im Strafraum kombiniert mit diversen Abschlägen direkt zum Gegner. Und Kaiser mit seinen original Kaiserecken.


    Die Mannschaft hat gestern ihr wahres Gesicht gezeigt: mittleres Mittelmaß. Ein 0:0 ist das passende Ergebnis dazu.


    Zu Ducksch: Kann das sein, dass Kocak und er bei der Auswechslung grußlos aneinander vorbei gegangen sind ?


    Schwächster Mann für mich war mal wieder Hansi Küpper. Unerträglicher Schätzer. Danach folgt schon der Schiri, obwohl er auch so Mittelmaß gewesen sein sollte, also so wie Hannover 96 im Ganzen.

    Jetzt sind wir wieder bei diesen alten Fragen:

    Hat der Trainer einen nicht fitten Spieler aufgestellt und 90 Minuten durchspielen lassen ? Hat er ihn gar mehr oder weniger genötigt, ins Spiel zu gehen ?


    Oder war es ganz anders, nämlich das die Ärzte und der Spieler dem Trainer versichert haben, dass der Spieler fit und einsatzbereit ist und so der Trainer den Spieler bedenkenlos aufgestellt hat ?


    Oder lügen die Ärzte und der Spieler den Trainer an ?


    Die Version: "Wir probieren es erstmal und sehen dann, wie lange du durchhältst !" fällt weg. Er war ja 90 Minuten auf dem Platz und hat heute (mal wieder) nicht das abgerufen, was er schon gezeigt hat und ihm den Ruf des Unterschiedsspielers/Schlüsselspielers eingebracht hat.


    Vielleicht lag es aber auch am Platz, der für so einen Supertechniker nicht ideal war.


    Belastbare Antworten wird man wohl nicht bekommen.


    Fakt ist: Er will nächste Saison in der Bundesliga spielen.

    Warum kein Turboblau, Pythongelb oder Pfeilgrau? Auch Argusbraun, Camouflagegrün, Kackrot oder Arablau sehen

    Sehe gerade: Turboblau und Pythongelb hätte es auch gegeben.


    Übrigens: Mazda (die asiatische Marke !) hat ein wunderschönes rot-metallic ("Magma-rot metallic") im Angebot. Diesen Farbton hätten wir sofort genommen. Audi hat da leider nur so Rottöne, die uns nicht gefallen haben.

    In der Tat und ganz ehrlich: Audi bietet Camouflagegrün an. Kostet 2.300 EUR extra.


    Die Felgen haben bei Audi keinen Namen. Bei SAAB ist das anders, hat man selbstverständlich für die Felgen auch Namen gefunden. Meine heißen zum Beispiel "Aero".

    Es ist am Ende "Daytonagrau-Perleffekt" geworden. (Was das mit Daytona zu tun hat, weiß ich nicht)

    Das ist so ein dunkles anthrazit. Und ist teuer.


    Ihr gefällt es, mir eigentlich auch so. Das ist eine unempfindliche Farbe und hat somit den Vorteil, dass ich nicht jeden Samstag ihr Auto waschen muss.

    Vorteil meiner Meinung nach von Hybrid übrigens , zumindest für mich persönlich: man kann Nutzer an die E-Autos heranführen, die immer im Hinterkopf haben, dass sie ja zur Sicherheit einen Verbrenner dabei haben.

    Und wieder hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Im Tenor war das, was du schreibst, ein wichtiger Punkt bei uns.


    Und wie würdest Du es wohl empfinden, wenn sich Asiaten ähnlich despektierlich über deutsche Produkte äussern würden? Was sagt denn die Herkunft eines Produktes sachlich aus? Bei allem Respekt, aber das solltest Du noch einmal überdenken,

    Mal ganz ruhig und ohne Schaum vorm Mund:

    Wir mögen diese Asia-Autos nicht. Rein optisch. Ich nenne das "Geschmack"; asiatisches Essen aus dem Asia-Grill mögen wir hingegen sehr gerne. Hat auch was mit Geschmack zu tun. In der Tat - und auch das läßt sich gut recherchieren - haben asiatische Autohersteller einen anderen Design-Stil als z.B. europäische, obwohl sie sich seit Jahren anstrengen, auch zunehmend den europäischen Geschmack zu treffen.


    Und ganz ehrlich: Wenn Asiaten sich über uns "Kartoffeln" auslassen, stört mich das nicht. Warum auch. Und bevor du auch nur ansatzweise versuchst, mich in eine automäßig nationale Ecke zu stellen, kann ich dir kurz miteilen, dass ich in meinem Leben Autos von Herstellern aus Italien, Frankreich, England, Schweden und USA hatte (bzw. habe). Nur eben keine aus Asien und das wird vermutlich auch so bleiben. ( Ja, der Audi ist nun deutsch. Beinahe wäre es doch ein Spanier geworden, nämlich der Cupra Leon.


    Und anderen Bereich bin ich der asiatischen Ingenieurskunst durchaus aufgeschlossen: Fernseher, Fotokameras, PCs und teilweise HiFi-Geräte. Auch da keine Spur von Asia-Allergie.


    Aber Asia-Autos sind eben nicht so unser Ding. Ich denke, das könntest du einfach mal so akzeptieren, ohne von Hochmut, Hochnäsigkeit oder Demut zu sprechen bzw. das denjenigen zu unterstellen, die einen ähnlichen Auto-Geschmack haben wie meine Ehefrau und ich. Ganz ehrlich: Deine Aussagen dazu finde hochgradig anmaßend.


    Was das Thema "Mogelpackung Hybird" angeht, hat zum einen philisco schon das Treffende gesagt. Zum anderen kannst du ganz getrost davon ausgehen, dass wir uns den Kauf gut überlegt haben und es bewußt ein Hybrid für meine Frau geworden ist. Nach unseren Vorstellungen wird sie ihren Arbeitsweg ( 2 x 17 km ) ausschließlich elektrisch fahren. In der Nacht hängt er an der Dose. Einfach ausprobieren, wie das klappt, Erfahrungen sammeln und weitersehen. Vielleicht wird der nächste dann ein Voll-Stromer.


    In der Tat hat heute jemand gesagt, dass Hybrid Fahrzeuge Betrug darstellen. Da habe ich mich drüber geärgert. Ich betrüge nämlich nicht und finde die Vorstellung, für ein Betrüger-Fahrzeug so viel Geld auszugeben, auch nicht toll. In dem Moment hatte ich kurzzeitig die Idee, zusätzliche einen Mercedes 240D aus der Baureihe W123 anzuschaffen, um diesem Schlaupilz mal ein wenig Grobstaub ins Hirn zu blasen. Aber ich hatte mich dann schnell wieder beruhigt und den Plan begraben.


    Festzuhalten bleibt jedoch, dass es auch andere Meinungen, Sichtweisen, Herangehensweisen und Überzeugungen gibt als deine, lieber stscherer. Q.e.d.

    Ich finde z.B. Leute hochnäsig und sogar arrogant, die Hybrid Autos als "Mogelpackungen" bezeichnen.


    Was jedoch den persönlichen Geschmack angeht, würde ich mich nicht über andere stellen. Aber die Menschen sind halt unterschiedlich.


    "Hochmut", weil wir die Autos aus Asien nicht mögen ? Interessant.


    Und was der persönliche Geschmack mit Demut zu tun hat, erschließt sich mir nicht.