Beiträge von Giftzwerg

    Ja?


    AFAIK soll der Impfstoff doch auch dazu dienen, die Symptome abzuschwächen?

    Liest Du auch die Beiträge davor?


    Genau das war doch mein Argument, für das ich von einem halben Dutzend Leute Prügel bezogen habe.


    Die Tests belegen eine Schutzwirkung für den Geimpften. Sie belegen (noch) keine Schutzwirkung bezüglich einer Ansteckung Dritter. Wen sollte ich in dieser Konstellation impfen? Die Kontaktpersonen der Risikogruppe?

    In Deutschland leben derzeit 885.000 Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Etwa 1 % der Gesamtbevölkerung. Bei denen aber aktuell etwa 90 % der Todesfälle auftreten. Die nicht als Erstes (oder sogar ausschließlich) zu impfen, macht keinen Sinn. Jedenfalls wenn er Impfstoff sein so wirksam und nebenwirkungsarm wie behauptet ist.

    Alles klar, Dr. Giftzwerg.

    Ich werde das meiner Frau und Ihrer Immunologin in der MHH ausrichten. Kann ja auch nicht sein, dass Frau Prof. das einschätzt, ohne vorher die Koriphäe #1 dazu befragt zu haben.

    Dann hat diese Immunologin wohl Daten gesehen, die sonst noch kein Wissenschaftler kennt. Der Hersteller selbst weiß nicht, ob ein Schutz vor Ansteckung besteht. Wie soll da eine indirekte Impfstrategie funktionieren?

    Schon deshalb nichts, weil man nichts (wenig) über den Impfstoff bzw. die Impfstoffe weiss.


    Wir wissen ja nicht einmal welcher Impfstoff(e) eingesetzt werden (sollen). Bestellt sind mehrere, notfallzugelassen werden wohl zeitnah ebenfalls mehrere, Teilweise muss doppelt geimpft werden. Und wie lange der Schutz hält, weiss auch Niemand. Dann muss wieder aufgefrischt werden. In dieser Situation (und in jeder anderen auch) macht die Anwendung des ökonomischen Prinzips Sinn: Die gegebenen Ressourcen dort einsetzen, wo sie maximalen Nutzen generieren. Die Risikogruppe nicht (zuerst) zu impfen, ist hanebüchen.


    Und ich rede hier von der tatsächlichen Risikogruppe in einem engeren Sinne. Aus der eben ein Großteil der Toten stammt. Die ca. 885.000 Personen in stationären Alten- und Pflegeheimen. Diese Gruppe ist weder besonders groß noch - wie immer wieder behauptet - kaum abgrenzbar.

    Das Umdrehen der Realität. Wird zur Normalität erklärt...


    Funktioniert aber nicht. Man weiß ja noch nicht einmal, ob die Impfstoffe Ansteckungen verhindern.


    Und mit einer 70 % Impfquote (wenn tatsächlich und zu 100 % wirksam) wird auch Niemand sicher gerettet. Eine solche bringt eine Pandemie zum Stoppen, verhindert aber nicht Ausbrüche und garantiert insbesondere nicht, dass sich auch weiter Menschen anstecken. Das werden im Laufe der Zeit alle sein, die nicht durch (wirksame) Impfung oder Immunitäten geschützt sind..


    In Deutschland leben derzeit 885.000 Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Etwa 1 % der Gesamtbevölkerung. Bei denen aber aktuell etwa 90 % der Todesfälle auftreten. Die nicht als Erstes (oder sogar ausschließlich) zu impfen, macht keinen Sinn. Jedenfalls wenn er Impfstoff sein so wirksam und nebenwirkungsarm wie behauptet ist.


    Und nein: Das Impfen der Gesamtbevölkerung ist natürlich nicht die "vorsichtige" Variante. Man setzt die Gesamtbevölkerung den Maßnahmen aus und nicht nur die Betroffenen. Wie schon bei Lockdown und Maskenpflicht. Dann schlägt aber jede noch so kleine Nebenwirkung 100, 1000 oder 10000mal so stark durch. Der potentielle Schaden kann deshalb viel größer als der Nutzen sein. Die "neue Normalität" bedeutet Abkehr von ökonomischen Prinzip, Rationalität und auch Sicherheitsabwägung.

    War ja klar, dass man die Risikogruppe nicht als Erstes impft. Dort würden geringe Wirksamkeit und starke Nebenwirkungen am ehesten auffallen.

    Woher kommt diese Arroganz in der Diskussion?


    Es gibt weniger Umsatz in den Innenstädten, weil die Leute keine Lust haben mit Maske zu bummeln. Maskenpflicht gilt ja nicht nur in den Geschäften. Dieses "Wir wissen zwar nicht genau was es bringt, machen es aber trotzdem, weil es kann ja nicht schaden". Doch, das kann schaden. Und zwar gewaltig.

    Doch, offenbar schon. Seine Antwort war korrekt. Und das nicht wirklich überraschend.

    Nach den Nebenwirkungen schauen wir dann halt im Laufe der Zeit (und die firmeneigenr Studie hat bis jetzt noch kein unabhängiger Wissenschaftler gesehen).


    Die Impfstoffe werden die gamechanger. ich habe auch keine angst davor. als es die ersten antibiotika gab , gab es auch keine langzeitstudien. ein baldiger großflächiger einsatz der impfstoffe zusammen mit einem frühen und warmen frühling wäre der optimalfall und könnte die sache im ersten quartal 21 weitgehend beenden. sogar lauterbach sagt , das die sache im sommer ausgestanden ist. dann gibt es in zukunft ab und zu kleine , lokale ausbrüche, die auf seite fünf in der zeitung erwähnt werden. das wars.

    Hoffen darf man immer, aber:

    https://www.gentside.de/gesund…-ansteckung_art20425.html


    Der leitende Mediziner von Moderna, Tal Zaks, gibt auf HBO zu bedenken, dass die Öffentlichkeit die Testergebnisse der Impfstoffe nicht überbewerten darf.

    Wenn wir dann den Impfstoff auf den Markt bringen werden, liegen uns noch keine ausreichenden Informationen dazu vor, ob er tatsächlich auch die Übertragung des Virus einschränkt.

    Meiner Ansicht ist es wichtig, dass wir unsere Verhaltensweise nicht allein aufgrund einer erfolgten Impfung ändern.


    Und nach SARS ist vor MERS...

    @sasa: Woraufhin man allerdings auch vice versa fragen könnte, weshalb genau diese Vorsicht beim Impfstoff nicht gelten sollte?


    Ansonsten:

    Oktober: Die Krankenhäuser dürfen als Covid-19 Fall melden und (dementsprechend teurer) abrechnen, wenn es Symptome gibt (auch nur leichte und bei einem einzigen, die alles andere als trennscharf sind, z.B. Husten, Fieber, Schnupfen, Durchfall, Bauchschmerzen, etc.). Auch ohne (positiven) PCR-Test. In den letzten beiden Jahren sind in Deutschland jeweils mehr als 20.000 Personen an einer akuten Atemwegserkrankung/Lungenentzündung mit unbekanntem Erreger verstorben. Diese (und noch mehr) werden nun zu Covid-19-Toten und Patienten umgedeutet.

    Ist das denn auch Praxis? Bzw.: Woher kommt das? - ist mir neu und kann ich gerade nichts zu finden. Es wäre doch allein behandlungstechnisch höchst fahrlässig, nicht zu wissen, was da genau im Körper rumort. Kann ich mir nicht vorstellen, dass diese "Möglichkeit", so sie denn existiert, auch tatsächlich so genutzt wird

    Wie man in deutschen Kliniken ohne Virusnachweis zum Cocid-Fall wird

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=67419


    Die Zahl mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten steigt von Tag zu Tag. Gleichzeitig ist die Zahl der gesamten belegten Intensivbetten jedoch seit Wochen stabil. Zur Klärung dieses Widerspruchs könnte eine groß angelegte Auswertung der Krankenhausdaten durch die Initiative Qualitätsmedizin beitragen, die 500 deutsche Kliniken vertritt. Nach den Zahlen waren drei Viertel der hospitalisierten „Covid-Patienten“ nur Verdachtsfälle.


    Von den in den ersten sechs Monaten in den fraglichen Kliniken hospitalisierten sogenannten Corona-Patienten waren rund drei Viertel lediglich Corona-Verdachtsfälle. Gerade einmal 14.783 Fälle hatten demnach einen positiven PCR-Test und wurden „mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion stationär behandelt“, heißt es in dem Papier und weiter: „Erstaunlicherweise fanden wir mit 46.919 eine viel höhere Zahl von stationären Patienten, die mit der Verdachtsdiagnose einer Covid-Erkrankung, allerdings ohne Nachweis der Infektion im Labor, behandelt wurden.


    “Absolut erstaunlich“, wie es im IQM-Paper heißt, sind weitere Erkenntnisse. Nimmt man die Zahlen des „Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH“ (InEK), zeigt sich dasselbe Bild für ganz Deutschland. Dieses schlüsselt für Ende Mai 34.916 U07.1-Fälle in allen Kliniken auf, denen 111.769 U07.2-Fälle, also Corona-Verdachtsfälle, gegenüberstehen. Für die Forscher „überraschenderweise“ war auch die SARI-Gesamtfallzahl „im ersten Halbjahr 2019 mit 221.841 Fällen höher als 2020 mit insgesamt 187.174 Fällen, obwohl darin auch die Covid-bedingten SARI-Fälle mit eingeschlossen wurden“. Auffällig sei weiterhin, „dass bei mehr als 35.000 Patienten ein Covid-Verdacht (…) kodiert wurde, ohne dass ein SARI vorlag“. Das könnte bedeuten, dass Menschen in großer Zahl zu Corona-Kranken deklariert wurden, ohne auch nur einen Husten, Schnupfen oder Fieber gehabt zu haben. Das im Frühjahr ohne Unterlass beschworene Schreckensszenario der Kliniken stellt das IQM ebenfalls ins rechte Bild: „Interessanterweise beobachteten wir für den Verlauf der Intensivaufenthalte und auch für die Anzahl der maschinell beatmeten Patienten keine Zunahme im Vergleich zu 2019. Im Gegenteil, die Anzahl von Intensivfällen war im Lockdown deutlich geringer und die Beatmungsfälle blieben weitgehend unverändert. (…) „Zu keinem Zeitpunkt war in den beteiligten Krankenhäusern ein Kapazitätsengpass messbar.“

    Wahrscheinlich aber immer noch mehr als Nutzen auf dem Parkplatz oder beim Spazierengehen.

    Und erkennst Du das auch wenn es passiert?

    Atemnot, Angststörungen, Kommunikationsverlust (vor allem für Taubstumme). Stress und erhöhte Gefahr bei unsachgemäßer Bedienung für Alte, Behinderte, kleine Kinder und Co., die die Maske tragen müssen.


    Kandidat für die Heuschrecken: Die Bakterien, Viren, Pilze etc., die man systematisch vor Mund und Nase trägt.

    Es gibt keine Nachverfolgung mehr? Gestern in einem WDR Bericht gesehen, dass dafür alleine in Bielefeld aktuell 300 Personen tätig sind (normal 50). Zusatzkräfte stammen aus anderen Behörden und von der Bundeswehr.


    Bezüglich 2) und 3) hat ja bereits medved geantwortet. Damit man eine Nachverfolgung beginnen kann, muss ja erst einmal jemand krank sein. Und das schlägt sich in der Statistik nieder. Beziehungsweise würde sich nieder schlagen. Hat es aber bei keiner der großen Demos im Frühling und Sommer.


    Das es draussen ein nennenswertes Infektionsgeschehen gibt, wird weder durch Evidenz an Einzelfällen noch die bekannten Charakteristika des Virus gestützt.

    "Richtige" (möglichst zutreffende) Zahlen sind die Basis für Alles: Sleohl Bedrohungsanalyse als auch die Evaluierung der Wirksamkeit von Maßnahmen.