Beiträge von musketeer54

    Langsam kann man aber zumindest in der Region Hannover tatsächlich über das Ende der Maskenpflicht nachdenken. Wir haben bei 1,2 Millionen Einwohnern aktuell noch 34 Fälle und seit Tagen keinen Neuinfektionen mehr.


    E: Eine Ende der PFLICHT und stattdessen nur noch eine EMPFEHLUNG. Es würden dann auch nicht von einem Tag zum nächsten gar keine Masken mehr getragen, sondern nur etwas weniger.

    Ich gehe davon aus, dass dann SEHR viel weniger Masken getragen würden.

    Das tut mir leid, und das meine ich ernst.

    Ich denke allerdings, dass Du das nicht am Tragen einer Stoffmaske während des Einkaufens festmachen solltest.

    So gut gemeint solche Vorschläge sicherlich sind, auf mich wirkt das immer wie die (ebenfalls gut gemeinte) Aufforderung an einen depressiven Menschen: "Denk doch mal positiv!"

    Wenn man sich dann noch den Altersdurchschnitt anschaut sieht man schnell, dass das Alter der an Corona Verstorbenen der Lebenserwartung entspricht

    Das stimmt nicht. Kein einziger Tod entspricht der Lebenserwartung. Jemals.


    Beispiel: Wer heute 85 ist, liegt zwar schon deutlich (ca. 25 Jahre, meine ich) über der durchschnittlichen Lebenserwartung eines 1935 Geborenen. Aber wer heute 85 ist, hat ja viele der Risikofaktoren, die diese durchschnittliche Lebenserwartung bestimmen, bereits hinter sich gelassen: Er kann nicht mehr im Säuglingsalter sterben (was damals noch deutlich häufiger passierte als heute), kann nicht mehr im 2. Weltkrieg umkommen oder in der Nachkriegszeit verhungern. Er kann nicht mehr mit 35 bei einem Verkehrsunfall, mit 45 an einem Herzinfarkt oder mit 55 an Krebs sterben.


    Von den Menschen, die heute 85 sind, werden vermutlich viele irgendwann in den kommenden 5 Jahren sterben oder in den 5 Jahren danach, ein paar werden sicherlich auch die 100 erreichen und ganz wenige auch noch ein paar Jahre mehr. Pi mal Daumen dürfte die durchschnittliche Lebenserwartung eines heute 85-Jährigen (die sich natürlich abschließend erst genau bestimmen lässt, wenn alle heute 85-Jährigen tot sind) wohl bei um die 5 weiteren Jahren liegen (und eben nicht bei minus 25). Selbst die von Hundertjährigen liegt vermutlich noch so bei ein bis zwei weiteren Jahren. Von daher verstirbt jeder Tote immer vor der durchschnittlichen Lebenserwartung seiner noch lebenden Altersgenossen.

    Die Mutmaßung ist dann offenbar deine und nicht die von irgendjemandem, der mit der diesbezüglichen Untersuchung oder zumindest Berichterstattung befasst ist, nehme ich mal an?

    Zitat

    The shooting is still under investigation, and no suspects are in custody.

    Und dann noch hierzu:

    Es geht doch darum, dass die Empörung über Tote proportional größer ist, wenn es die richtigen Täter waren.

    Die Empörung über Tote hängt generell von den Umständen des Todes ab. Dazu gehören natürlich gegebenenfalls der Täter und seine Motivation. Sollte meine hundertjährige Tante irgendwann mal von uns gehen, sind wir natürlich traurig, aber die Empörung wird sich wohl in Grenzen halten.


    Wenn ein Elternteil sein Kind gezielt umbringt, weil es nicht in die Lebensplanung passt (zu solchen Fällen gibt es hier sogar einen eigenen Thread) ist die Empörung selbstverständlich und richtigerweise groß, überrollt ein Elternteil das in der Einfahrt spielende Kind versehentlich mit dem Auto, wird der gleiche Täter vermutlich eher Mitgefühl ernten.


    George Floyd wurde Opfer rassistischer Polizeigewalt (das sind gleich zwei sehr spezielle Aspekte dieser Tat), die Hintergründe von Horace Andersons Tod sind offensichtlich noch unklar. Welchen Grund (abgesehen vielleicht von der US-Waffenkultur) gäbe es für Empörung, die mit der über Floyds Tod vergleichbar wäre, wenn sich beispielsweise herausstellte, dass es sich um einen banalen Nachbarschaftsstreit handelte? Und daher sind beispielsweise auch rassistisch motivierte Morde wie die des NSU ein politisches Thema, nicht jedoch ein von einem Menschen mit Migrationshintergrund begangener Raubmord. Solange man nicht daran glaubt, dass die alle von Merkel hergeholt wurden, um uns Weiße auszurotten.

    Ist nur so ein Gedanke, aber bei Amazon könnte ich mir vorstellen, dass die nicht viel Zeit in den organisatorischen Aufwand für jeden einzelnen Mitarbeiter stecken wollen und daher jeden den gleichen Vertrag unterschreiben lassen, von dem dann jeweils nur ein Bruchteil überhaupt zutreffend ist.

    Ansonsten finde ich die von Rewe auch ganz okay. Können vermutlich mit denen von Elysee oder gar selbstgemachten nicht mithalten, aber in puncto gekaufter Buns ebenfalls ein Unterschied wie Tag und Nacht zu den klassischen Pappdingern im Sechserpack.

    Dabei musste ich irgendwie an diese Werbung denken...


    Was lohnt denn sich a zusehen im Hamburg derzeit abseits der bekannten Attraktionen ?

    Ist eigentlich durchaus bekannt, wird jedenfalls hier immer wieder genannt (ich war noch nicht dort, will das aber mal nachholen), aber fällt vielleicht doch nicht in die gleiche Kategorie wie Elbphilharmonie oder Reeperbahn: Das Miniatur-Wunderland. Außerdem fand ich den Alten Elbtunnel echt schön. Da kann man sich auch gut abkühlen, falls es draußen etwas wärmer sein sollte.


    Zum Essen kann ich für Nicht-Vegetarier das Delta Bistro empfehlen. Gehört zu einem Fleischhandel auf dem Großmarkt. Durchaus gediegen, aber nicht abgehoben, und das Fleisch ist fantastisch. Die einzige negative Kritik, die ich mal gelesen habe, bestand im wesentlichen darin, dass der Laden nicht kreativ genug und das Steak zu perfekt auf den Punkt gebraten sei.


    Und natürlich Krabbenbrötchen an Brücke 10.