Beiträge von musketeer54

    Punk in Drublic


    Vorfreude ist die schönste Freude

    Kommt von euch jemand über einen der dort genannten Links in einen Ticketshop, wo man dann auch tatsächlich Tickets bestellen kann? Bei mir führen die alle nur auf die Facebookseiten von Tickettoaster, Reservix oder Love Your Artist. Und dort auch nur auf die jeweilige Startseite und nicht zu einem speziellen Beitrag, der einen Bezug zu Punk in Drublic hätte. Wobei ich mir bei letzterem nicht sicher bin - die verlinkten URLs sind schon ganz schön lang, so dass ich mir vorstellen könnte, dass sie sich eigentlich auf einen bestimmten Post beziehen. Kann es sein, dass die Verlinkung nur funktioniert, wenn man bei Facebook eingeloggt ist? :grübel:

    hingegen ist das neue elektro-auto doch völlig erschwinglich. :lookaround:


    ..

    in münchen habe ich solche fahrrad-servicestationen kennengelernt, absolut solide, stabile pumpe und das gängige werkzeug dabei! ich habe bei der stadt münchen und der dort zuständigen p+r service gmbh nach kostenvoranschlägen gefragt (keine rückmeldung bisher) und wollte mich deswegen bei euch erkundigen, ob ihr ideen habt, wo man für sowas nen kva bekommen könnte? :doh: vielleicht ja sogar fanmagger?

    sind für uni und stadt osnabrück gedacht, hannover müsst ihr selber machen :)

    Nach Auskunft der Kollegen vom Facility Management ist unsere Fahrradstation von der polnischen Firma Ibombo. Mehr konnte man mir leider nicht sagen, weil die damals federführende Kollegin nicht mehr bei uns ist.

    Etwas älter aber immer noch aktuell:


    Dieter Schnaas, Chefreporter und Essayist der WirtschaftsWoche:


    „Der Liberalismus hat im Vergleich zu den anderen politischen Angeboten einen entscheidenden Nachteil: Er steht für nichts. Der Konservative bietet einen Rückzug auf Tradition, auf Herkunft an, er bietet ein verlässliches Weltbild an: ‚Hier bitte, das kannst du wählen.‘ Der Sozialdemokrat bietet die Zukunft an, er bietet an, wir wollen gemeinsam, solidarisch einer besseren Welt entgegensehen. Allein der Liberalismus hat den großen Nachteil, dass er dem Wähler gar nichts anbietet. Der Liberalismus gibt dem Menschen einen Stups und sagt: ‚Hier hast du deine Freiheit, mit der musst du etwas anfangen. Wir können dir nichts an belastbaren Inhalten anbieten.‘ Entscheidend ist also: Wie kann man dieses Nicht-Angebot irgendwie politisch attraktiv machen?“

    Mir musste man da nie etwas schmackhaft machen. Ich fand genau das – dass es mir nämlich selbst überlassen bleibt, was ich mit meiner Freiheit anfange – schon immer attraktiv. Eine Freiheit, die mir nur unter der Voraussetzung gewährt wird, dass ich von ihr auch bitte in genehmer Weise Gebrauch mache, verdient in meinen Augen diese Bezeichnung nicht. Soviel auch zu dem Vorwurf der Inhaltsleere im folgenden Zitat – den empfände ich zum Beispiel gar nicht ernsthaft als Vorwurf.


    Unterm Strich aber kann es nicht darum gehen, einheitliches vermeintlich objektiv "korrektes" Verhalten zu generieren, sondern darum, jedem die Entfaltung seiner Persönlichkeit zu gestatten - und zwar grundsätzlich egal, ob sie Dir oder mir gefällt oder nicht. Das ist gesellschaftlicher Pluralismus, neudeutsch Diversity. Da geht es im mehr als (eigentlich bedeutungslose) Dinge wie Hautfarbe oder sexuelle Orientierung, eigentlich geht es um die Akzeptanz von Lebensenwürfen - eben von der jeweils eigenen Persönlichkeit, deren Entfaltung jedem für sich frei steht.

    Da ist sie, die Pervertierung derBegrifflichkeiten zur Umdeutung der eigenen inhaltsleeren Möchte-Gern-Ideologie. Hautfarbe oder sexuelle Orientierung sind für die, die dafür in unserer Gesellschaft Akzeptanzprobleme haben und für das Gehör in unser Gesellschaft in Bezug auf Ausschluss und Diskriminierung kämpfen, nicht bedeutungslos. Und wenn Kategorien von Menschen bezüglich ihrer Identität ein Ausschlusskriterium sind, ist das nicht nur nicht bedeutungslos für die Betroffenen, sondern für die Gesamtgesellschaft.

    Dem entgegen steht die Einstufung die Lebensentwürfe und Entfaltung der Persönlichkeit nur allein aufgrund der ökonischen Basis und des daraus resultierenden Konsums bedeutungsvoller als die Entfaltung der Persönlichkeit aufgrund von identitätsstiftenden Merkmalen. Wer diese identätsstiftenden Merkmale abwertet, sollte mit mit dem Faschismusbegriff als Vorwurf an kritische, die Gesamtgesellschaft betrachtende Sichtweise, nicht derart lapidar umgehen.

    Denn hier ist die Schnittmenge von AFD und FDP nur noch minimal -> AFDPD.

    AFD, FDP und DPD? :grübel:


    Noch eine kurze Anmerkung zu dieser und anderen Diskussionen: Ich habe für mich festgestellt, dass ich mit Debatten zu vielen politischen Themen deutlich entspannter umgehe, seitdem ich mir klargemacht habe, dass Ideologien immer nur die anderen haben – ich selbst habe natürlich Überzeugungen – und dass das genauso auch umgekehrt gilt. Vielleicht hilft das auch dem einen oder anderen User weiter. Ich habe nämlich den Eindruck, dass hier gerne mal ziemlich heftig reagiert wird, wenn der Debattengegner nahelegt, man würde „ideologisch“ argumentieren. Wenn ich mir so einen Vorwurf übersetze in „Du argumentierst auf der Grundlage deiner Überzeugungen!“, fällt es mir viel leichter, angemessen damit umzugehen.

    Besteuerung von Kapitalerträgen zu erklären hab ich mal täglich gemacht, bin da aber schon länger raus und kenne nicht alle aktuellen Regelungen (zumal ich mit Versicherungsprodukten eh nie zu tun hatte, da gibt es teilweise echt merkwürdige Konstruktionen).


    Was ich mir vorstellen könnte: Für den bislang aufgelaufenen Betrag profitierst du von irgendeiner Altregelung, weswegen die Auszahlung einschließlich der bisher angefallenen Kapitalerträge steuerfrei bleibt. Aber die Umwandlung der Anlagesumme in die Rente mit monatlicher Auszahlung stellt technisch den Abschluss eines neuen Finanzprodukts dar, so dass die dort anfallenden Erträge nun einer Besteuerung unterliegen. Und weil man die Laufzeit des Produkts im Einzelfall nicht kennt (man weiß ja nicht, wie alt du werden wirst) und daher nicht von vornherein berechnen kann, welchen Anteil während der Laufzeit angefallene Kapitalerträge am insgesamt ausgezahlten Betrag haben werden, setzt man die pauschalen 20 Prozent an.

    Nun, liberal soll in den USA links bedeuten, libertarian dafür unser liberal. Hab ich das richtig verstanden?

    Jein. Grob haut das hin, wobei z. B. "links" natürlich auf den Kontext des dortigen politischen Spektrums bezogen werden muss. Wie schon gesagt wurde, gelten diverse sozialstaatliche Errungenschaften, die hierzulande eigentlich weitgehender Konsens sind, dort als linke Forderungen.


    Für die Entsprechung "libertarian" zu "liberal" gilt das auch: Grob passt das, weil beides die Auffassung beschreibt, dass staatliche Einflussnahme begrenzt werden soll. Insbesondere da, wo ins Spiel kommt, dass man hierzulande mit dem Begriff "liberal" meist eine konkrete Partei assoziiert, wird das ganze aber leicht unscharf. Zumal "libertarian" (soweit ich weiß) ursprünglich mal eher auf gesellschaftspolitische Vorstellungen bezogen war. Wer für einen (sehr) schlanken Staat mit vglw. kleinem Haushalt, dementsprechend niedrigen Steuern und staatlichen Leistungen eintrat, gleichzeitig aber auch gegen Bevormundung bspw. hinsichtlich Abtreibung oder sexueller Orientierung, den bezeichnete man gerne mit der Kombination "fiscal conservative, social libertarian". Solche Leute gab und gibt es in beiden großen Parteien.

    Ich denke zwar nicht, dass ich viel beitragen kann, aber vielleicht solltest du präzisieren: Geht es um eine rechnerische Bestandsverwaltung (die quasi -1 pro registriertem Verkauf rechnet und bei Erreichen von 0 Alarm schlägt) oder um eine wie auch immer geartete sensorische Erfassung des tatsächlichen Vorhandenseins? Im zweiten Fall fiele mir auf Anhieb alleine schon die Tankleuchte im Auto ein.

    Aber dadurch, dass Lindner das auf die Situation beim Bäcker und dort eben nur auf die Menschen bezieht, die aufgrund äußerlich wahrnehmbarer Merkmale als "fremd" empfunden werden, legitimiert er quasi privates Racial Profiling.


    Tatsächlich weiß ich nie, ob sich irgendein mir persönlich nicht bekannter Mensch in der Bäckerschlange möglicherweise illegal hier aufhält, aber die Frage steht halt beim blonden Norweger gar nicht erst im Raum.

    Mal eine positive Erfahrung mit Hermes. Ich habe letzten Montag über das große kleine a ein Geschenk für einen Geburtstag am Mittwoch bestellt. Artikel auf Lager, ich hatte das über mehrere Tage beobachtet, Lieferdatum wurde immer mit dem Folgetag bzw. abends dann mit dem übernächsten Tag angezeigt. Ich wollte nicht zu früh bestellen, damit das Paket nicht ewig beim Geburtstagskind rumliegen muss. Also dann am Montag bestellt, damit das Paket am Dienstag oder Mittwoch eintrifft. Bei der Bestellung dann etwas sparsam geschaut, als mir klar wurde, dass die angezeigte Lieferzeit natürlich immer auf der Annahme einer Lieferung zu meiner gespeicherten Adresse in FFM basierte und die Lieferung zum auf Sylt lebenden Geburtstagskind offenbar etwas aufwendiger ausfällt: Angezeigtes Lieferdatum war dann plötzlich der Samstag. Allerdings lief offenbar alles glatter als erwartet, so dass letzten Endes doch noch am Mittwochnachmittag zugestellt wurde.