Das war zu erwarten: Nach dem bisherigen schwachen Abschneiden in dieser Saison trennt sich Hannover 96 von Trainer Mirko Slomka. Der Übungsleiter der Roten wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt.
Zwar hat Hannover 96 den direkten Wiederaufstieg nie "offiziell" als Saisonziel ausgegeben, aber den eigenen Ansprüchen dürfte die bisherige Saisonleistung in keinem Fall genügen. Somit ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass in einer solchen Situation "naturgemäß" auch der Trainer in der Kritik steht. Was aber durchaus ungewöhnlich ist, ist ein Statement auf der offiziellen Homepage von Hannover.
Überraschende Wende im Fall der von Martin Kind beantragten Ausnahme für ihn von der 50+1-Regelung: Wie Hannover 96 auf seiner Homepage offiziell vermeldet, zog Martin Kind den Antrag, der nach einer Ablehnung zuletzt beim Schiedsgericht lag, zurück.
In der Funktion des Mannschaftskapitäns bleibt bei Hannover 96 alles beim Alten: Wie schon in der Bundesliga wird auch in der zweiten Liga Marvin Bakalorz dieses Amt bekleiden. Sein Stellvertreter wird Edgar Prib sein.
96-Geschäftsführer Martin Kind hat ein erstaunliches Interview gegeben. Und zwar auf der offiziellen Homepage von Hannover 96. Bemerkenswert ist dabei, dass sich aus diversen Aussagen erhebliche Defizite und Versäumnisse ableiten lassen. Und das bei einem Interview auf der eigenen Homepage - was somit kein journalistisches Interview ist, sondern eher den Charakter eines PR-Textes hat und somit ein "Heimspiel" sein sollte. Doch Martin Kind schafft es über weite Strecken, trotzdem schlecht dazustehen.
Ebenso überraschend wie er bei Hannover 96 als neuer Aufsichtsratschef der KGaA präsentiert wurde, tritt Altkanzler Gerhard Schröder nun wieder vom diesem Posten zurück. Begründet wird dies mit persönlichen Gründen und zahlreichen anderen Verpflichtungen - von denen die bei Hannover 96 offenbar eine der ihm am wenigsten wichtigen ist, auf die er am ehesten verzichten kann.