Was kocht/esst ihr heute?

  • Es ist schon erstaunlich, in was für Produkten Zucker ist. Neulich schmeckte ein Kochschinken ganz unangenehm. Da war Zucker drin! Ich achte jetzt NOCH mehr auf Inhaltsstoffe. Die DGE empfiehlt nicht mehr als 40 g Zucker pro Tag. Wer denkt, das ist viel, sollte mal alles, was er isst, ins Ernährungstagebuch FDDB schreiben. Dort wird alles aufgedröselt. Ich habe Bauklötze gestaunt, wieviel Zucker ich täglich verbraucht habe, obwohl ich keine Süßigkeiten gegessen habe. Es waren fast immer über 40 g.

  • Es ist schon erstaunlich, in was für Produkten Zucker ist. Neulich schmeckte ein Kochschinken ganz unangenehm. Da war Zucker drin! Ich achte jetzt NOCH mehr auf Inhaltsstoffe. Die DGE empfiehlt nicht mehr als 40 g Zucker pro Tag. Wer denkt, das ist viel, sollte mal alles, was er isst, ins Ernährungstagebuch FDDB schreiben. Dort wird alles aufgedröselt. Ich habe Bauklötze gestaunt, wieviel Zucker ich täglich verbraucht habe, obwohl ich keine Süßigkeiten gegessen habe. Es waren fast immer über 40 g.

    Es ist tatsächlich erstaunlich, in wie wenig (verarbeiteten) Lebensmitteln KEIN Zucker ist.

  • Aber was hat Zucker in Schinken zu suchen? Dadurch wird er doch nicht billiger. Das schmeckt ja nicht mal gut. Dadurch wird höchstens eine Sucht nach mehr ausgelöst. Wir sind Zuckerjunkies.

  • Seit knapp 2 Wochen kein Zucker, kein Weizen, kein Fleisch.

    Ich dachte ehrlich gesagt erst, du meinst mit Weizen das Getränk. ;) Wieso kein Weizen?

    Auf Weizen muss man ja eigentlich nur verzichten, wenn man unter Zöliakie leidet.

    Was heißt eigentlich? Marcel Janssen, um einen bekannten Menschen zu nennen, verträgt Getreide auch nicht, obwohl er keine Zölliakie hat.

    Wahrscheinlich bemerkt er bei sich schlechte Laune. ;)

    Wahrscheinlich ist das Gegenteil der Fall.

    Denn die Menge macht das Gift ;)

    Wenn du Getreide nicht verträgst, könnten das aber ganz kleine Mengen sein.

    Mir geht es jetzt noch nicht besonders anders.

    Wenn du eh schon so weit bist und auf Weizen verzichtest, lass doch mal ein paar Tage alle Getreide weg und schau mal, was passiert. Ich will keinen belehren oder bekehren, aber es kann halt sein, dass du das Zeug nicht (sonderlich?) gut verträgst. Dann merkst du schnell einen deutlichen Unterschied im Wohlbefinden.

  • Gesundheitlich ist alles Roger. Das ist nicht der Grund warum ich das mache. Es geht einfach mal darum, sich gesünder zu ernähren und das klappt gut bisher.


    Gibt ja schon einige, die so etwas gemacht haben und sich besser und fitter fühlen. Also mal abwarten.

  • Erstmal wird das jetzt bis Anfang August durchgezogen. Danach werde ich mich einfach ausgewogener ernähren. Denn die Menge macht das Gift ;)

    Es ist ganz schön dass Du gerade davon schreibst, denn seit einiger Zeit reift in mir auch der Plan, mal einen Monat keinen Müll zu essen sondern nur echt gesundes und gut verdauliches Zeug. Die Rahmenbedingungen sind perfekt, ich arbeite zu Hause und kann jederzeit Küche und Kühlschrank nutzen.

    Allein ich weiß noch gar nicht so recht wie was man einen Monat lang essen soll wenn es sehr gesund und lecker sein soll. Gibt es übersichtliche Listen wo man sich Ideen holen kann?

  • also wenn das internet dir nicht für mindestens 5000drölwenmillionen jahre rezepte für eine gesunde , ausgewogene ernähtung ausspuckt, dann weiß ich es auch nicht...


    aber ich weiß schon was du meinst. ich denke , mein kochen beschränkt sich auf maximal 40 gerichte, mit 15 bis 20 favoriten. mein haupteinkauf am we sieht erschreckend gleich aus.

    da muss mal mehr abwechslung rein.

  • Vielleicht können in diesen Thread ja einfach mal ein paar mehr Leute auch die weniger exotischen Dinners posten. Das dürfte doch auch anregen.


    Außerdem heisst ja bewusster/gesünder ernähren nicht automatisch nur noch freudlose Gemüsepampe. Man kann ja immer noch mit Käse Sahne, Flieisch arbeiten. Nur eben weniger/ in Maßen und nicht jeden Tag.


    Wichtiger fände ich eigentlich den Verzicht auf möglichst viel Fertignahrung und entsprechende Zusätze. Beispielsweise gekörnte Brühen als Soßengrundlage. Fond selberkochen ist jetzt nicht so ein Akt und das macht sowohl geschmacklich als auch was die "Zutaten" angeht einen riesen Unetrschied.

  • Hier ist mein wenig exotisches Rezept für die nächsten zwei Tage:

    Ich esse keine Fertiggerichte, allerdings mag ich Maggi und Delikatesssuppe von Knorr. Heute allerdings koche ich ein Stück Suppenfleisch in Salzwasser und mache damit anschließend einen Gemüseeintopf mit Moderatorengemüse :D, Karotten, Lauch, Kohl, Erbsen, Sellerie, Kartoffeln, etwas Liebstöckel und vor dem Servieren mit viel Petersilie bestreuen. Eine mitgekochte Chilischote und ein Lorbeerblatt machen sich sehr gut. Ich liebe das! Da ich es immer für mindestens zwei Tage koche, habe ich weder viel Arbeit noch schmutziges Geschirr. One-pot nennt man das heute wohl, dann ist es sogar hip. :grübel:

  • Man nehme gute bis sehr gute Zutaten und koche einfach selber. Nur: einfach ist das nicht. Man benötigt Zeit. Der eine mehr, der andere weniger. Aber dann funktioniert das auch mit dem Gewicht und dem Wohlfühlen. Ein schönes Kartoffelürree - enweder klassisch oder auch mal mit Olivenöl und getrockneten Tomaten oder Rucola. Dazu eine tolle Hähnchenbrust mit Haut schön gebraten in top Qualität. Als Beilage Möhren mit Thymian und Zitrone. Das ist nicht unfassbar teuer, aber für total lecker und auch bedenkenlos zu verzehren. Wer keine Lust auf Fleisch hat, tauscht halt die Hähnchenbrust gegen ein schönes Stück Lachs und brät diesen schön kross auf der Haut. Oder ab in den Ofen und man hat damit gar keine Arbeit. Anstatt von Möhren gibts bestimmt im Moment noch annehmbaren grünen Spargel. Einfach die Enden abbrechen und in Olivenöl mit kleinen Tomaten und einer Prise Zucker (kann man auch lassen) kräftig und nicht zu lange anbraten. Rausnehmen, grobes und Zitrone drauf und eine tolle Beilage auch zu ein paar Rosmarinkartoffeln oder zu o.g.


    Grillzeit. Man nehme ein schönes Stück Lammrücken von lammfleisch.de und grille es medium. Dazu geschmorte Tomaten mit ein wenig Knoblauch und Kräutern und man ist im siebten Himmel.